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Sea Shepherd unterbindet die illegalen Walfangaktivitäten der Japaner

8. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100208-1.html

Steve Irwin unterstützt die Jagd nach der Nisshin Maru

Position 63° 43’ Süd 81° 26’ Ost

Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin hat sich heute morgen um 7.00 Uhr (Sydney Zeit) dem Sea Shepherd Schiff Bob Barker angeschlossen. Beide Sea Shepherd Schiffe verfolgen nun das japanische Fabrikschiff Nisshin Maru.

Die japanische Flotte flüchtete schnell Richtung Nordost, nicht wissend, dass die Steve Irwin sich selbst auf südwestlichen Kurs befand und ihnen direkt entgegenkommt. Die Flotte machte ca. 15 Knoten und die Steve Irwin ebenso. Die Steve Irwin und die Flotte schlossen den Abstand mit 30 Knoten und halbierten somit den Zeitpunkt des Zusammentreffens.

Die Steve Irwin platzierte sich zwei Stunden regungslos hinter einem Eisberg in etwa 30 Meilen Abstand um der Nisshin Maru die Gelegenheit zu geben dichter an sich ranzukommen. Bei einem Abstand von 3 Meilen nahm die Steve Irwin Fahrt auf und fing die Nisshin Maru ab.

Als die Steve Irwin die Nisshin Maru überholte, nahm das Fabrikschiff seine Wasserkanonen in Betrieb. Doch die Besatzung war überrascht als die Steve Irwin mit einer stärkeren Wasserkanone zurückschoss. Einige Walfänger rannten zu den Türen der Brücke als das eiskalte Wasser das Brückendeck traf.

Die Steve Irwin beschattet gerade die Nisshin Maru und befindet sich einige Kabellängen hinter dem Fabrikschiff und leicht auf dessen Backbordseite. Gegenüber der Steve Irwin verfolgt die Bob Barker die Nisshin Maru auf der Steuerbordseite.

Im Kielwasser der Nisshin Maru befinden sich die japanischen Schiffe Shonan Maru 2, Yushin Maru 1 und Yushin Maru 2. Von der Yushin Maru 3 fehlt jede Spur.

Sechs Schiffe, von denen zwei zu Sea Shepherd und vier zur japanischen Flotte gehören, fahren mit voller Kraft Richtung Nordosten.

“Nicht ein einziger Wal ist gestorben seit die Bob Barker die Flotte am 6. Februar um 1 Uhr abgefangen hat. Bereits drei Tage hintereinander konnte die Flotte keinen Wal töten. Wir beabsichtigen diese drei walfangfreien Tage in drei walfangfreie Wochen zu verwandeln” sagte Kapitän Paul Watson. “Ich bin zuversichtlich, dass wir ihre Fangquoten stark reduzieren werden und sie wiederum keinen Profit machen können.”

Die Steve Irwin und die Bob Barker haben genug Treibstoff, um die Walfangflotte einen weiteren Monat zu verfolgen.

“Es spielt keine Rolle wohin sie fahren, egal ob nach Osten, Westen oder die antarktische Küste entlang” sagte Locky MacLean, 1. Offizier der Steve Irwin. “Wir werden uns wie Kletten an sie heften und nicht zulassen, dass auch nur ein einziger Wal auf das Deck dieses widerlichen Meeresschlachthauses gelangt.”

Auf der Steve Irwin befinden sich 41 Besatzungsmitglieder (29 Männer und 12 Frauen) aus Australien, von den Bermudas, aus Brasilien, Kanada, Estland, Frankreich, Japan, Ungarn, den Niederlanden, Neuseeland, Polen, Südafrika, Schweden, dem Vereinigten Königreich und den USA (15 Nationalitäten).

An Bord der Bob Barker sind 30 Besatzungsmitglieder (6 Frauen und 24 Männer) aus Australien, Neuseeland, den USA, Schweden, dem Vereinigten Königreich und Südafrika (6 Nationalitäten).

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Bob Barker von illegalem Walfangschiff gerammt worden

6. Februar 2010

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100206-1.html

Um 12.09 Uhr (Ortszeit Fremantle, Australien) rammte die Yushin Maru 3 vorsätzlich das Sea Shepherd Schiff Bob Barker, beschädigte den Rumpf und gefährdete das Leben der Besatzung. Die Kollision ereignete sich bei 65° 21“ Süd und 67° 58“ Ost, etwa 180 Meilen vor Cape Darnley im australischen Hoheitsgebiet der Antartis.

Die Bob Barker hatte aktiv die Laderampe zum Verarbeitungsdeck der Nisshin Maru, dem Fabrikschiff der Walfangflotte, blockiert als sich die Kollision ereignete. Vier Harpunenschiffe, die Yushin Maru 1,2 und 3 und die Shonan Maru No2 umkreisten das Schiff und machten dichte Fahrmanöver vor dem Bug und hinter dem Heck des Sea Shepherd Schiffes. Die Bob Barker blieb auf ihrer Position. An diesem Punkt rammte die Yushin Maru 3 vorsätzlich die Bob Barker und verursachte einen 3 Fuß langen und 4 Zoll tiefen Riss in der Steuerbordseite des Sea Shepherd Schiffes oberhalb der Wasserlinie.

Niemand von der Besatzung wurde hierbei verletzt. Die Bob Barker blockiert weiterhin die Laderampe der Nisshin Maru, und verhindert, dass die erlegten Wale auf des Fabrikschiff geladen werden können. Somit werden die illegalen Walfangaktivitäten effektiv unterbunden.

„Der Vorfall zeigt eindeutig eine weitere Eskalation der Gewaltbereitschaft seitens der illegalen Walfänger in der Walschutzzone des Südpolarmeeres.“

Sagte Kapitän Paul Watson von der Brücke der Steve Irwin, augenblicklich auf dem Weg um in das Geschehen eingreifen zu können. „Da die Walfänger meinen, durch das ungeheuerliche Versenken der Ady Gil einen Freifahrtschein bekommen zu haben, denken sie nun sie können sich alles erlauben und haben keine Bedenken die Sea Shepherd Crew zu gefährden. Was wir hier wirklich gebrauchen können, sind die Regierungen von Australien und Neuseeland, die einschreiten und das Seerecht in diesen Gewässern durchsetzen. Wer weiß was den Walfängern als nächstes einfällt. Das Leben australischer und neuseeländischer Bürger wird hier täglich aufs Spiel gesetzt.”

Die Mannschaft der Bob Barker bemerkte das die Yushin Maru 3 kurz nach dem Zusammenstoß auf dem Wasser anhielt und anscheinend hinter der Bob Barker zurückfiel, wobei die Bob Barker ihre Position am Heck der Nisshin Maru beibehält. Es ist möglich das die Yushin Maru 3 sich bei der Kollision selbst Schaden zugefügt hat.

Die japanischen Walfänger sind dieses Jahr bei weitem aggressiver in ihrem Vorgehen als bei den letzten Kampagnen.

Update: Bob Barker beendet illegalen Walfang

6. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100205-3.html

Freitag, 5. Februar 2010
Update: Bob Barker beendet illegalen Walfang

news_100205_3_1_Bob_Barker_Shuts_Down_Illegal_WhalingDas Sea Shepherd Schiff Bob Barker hat die illegalen Walfangoperationen in der Antarktis zum erliegen gebracht. Das Schiff hat mit seiner Crew von Freiwilligen das Fabrikschiff Nisshin Maru eingeholt und blockiert aktiv ihre Laderampe. Die Nisshin Maru wird, durch den Einsatz von Sea Shepherd, nicht mehr in der Lage sein Wale zu verarbeiten.

Die Bob Barker wird in dieser Position am Heck der Nisshin Maru bleiben, solange bis die Walfänger nach Hause fahren oder ihnen der Treibstoff ausgeht. Sea Shepherds weiteres Schiff, die Steve Irwin, rast auf das Gebiet zu um mit einzugreifen.

Vier weitere Walfangschiffe sind in diesem Gebiet unterwegs und umkreisen die Nisshin Maru und Bob Barker. Die Schiffe sind unter anderem die Yushin Maru 1,2 und 3 so wie die rücksichtslose Shonan Maru No.2, welches vor einem Monat das Sea Shepherd Schiff Ady Gil in einem Akt von unvorstellbarer Aggression versenkt hat.

Kapitän Chuck Swift sagte:”Während wir im Schatten dieser Wal-Todes-Maschine sitzen bin ich stolz darauf der Kapitän dieses Schiffes und seiner tollen Crew auf einer so ehrenvollen Mission zu sein. Wir werden diese illegalen Operationen, dank der Unterstützung unserer Belegschaft und der Unterstützer rund um den Erdball, ein und für alle Mal beenden.”

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photos: Glenn Lockitch

GEFUNDEN: Sea Shepherd jagt die illegalen Walfänger

6. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100205-1.html

Freitag, 5. Februar 2010
GEFUNDEN: Sea Shepherd  jagt die illegalen Walfänger

news_100205_1_1_Nishan_MaruAm 6. Februar 2010 gegen 0430 (Melburne Zeit) hat das Sea Shepherd Schiff Bob Barker bei 67° 10 Minuten Süd und 67° 07 Minuten Ost die illegale japanische Walfangflotte wieder in Sichtweite. Sea Shepherds anderes Schiff, die Steve Irwin, ist auf direktem Kurs um am Einsatz teilzunehmen.

Die Bob Barker ist zur Zeit direkt hinter der Nisshin Maru und zwei Harpunenschiffen wo sie die Laderampe solange blockieren wird bis die Steve Irwin eintrifft.

Weitere Updates der Kampagne folgen.

Australische Regierung wird gedrängt Spionageflüge zu verbieten

5. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100202-2.html

Mittwoch, 3. Februar 2010
Australische Regierung wird gedrängt Spionageflüge zu verbieten

Laut einer heute veröffentlichten Meldung bereitet die Opposition in Australien einen neuen Gesetzesentwurf vor der japanischen Walfängern verbieten soll australische Flugzeuge und Flughäfen für den Zweck des Ausspionierens von Sea Shepherd zu nutzen.

Offensichtlich wurde es bekannt, dass japanische Walfänger in Australien Flugzeuge charterten um den Kurs der Sea Shepherd Schiffe zu verfolgen. Nichts desto trotz haben die illegalen Walfänger immer noch die Möglichkeit australische Mittel für ihre Walfangaktivitäten auszunutzen um Anti-Walfangaktivisten zu sabotieren.

Obwohl japanischen Walfangschiffen selbst das betreten von australischen Gewässern verboten ist, hat es Japan nicht davon abgehalten sich den australischen Behörden im Südpolarmeer wie auch an Land zu wiedersetzen.

Der Sprecher für Umweltschutz der Opposition Greg Hunt sagte: „Flugzeuge heben von australischem Boden ab um den japanischen Walfang zu unterstützen indem sie Informationen sammeln und Aktivisten ausspionieren. Es ist an der Zeit diese Spionageflüge zu einem Ende zu bringen, die den japanischen Walfang in australischen Gewässern unterstützen.“

Hunt erneuerte den Aufruf an Premierminister Kevin Rudd sein Wahlversprechen, den illegalen Walfang zu beenden, endlich wahrzumachen.

Die Senatorin der Grünen, Rachel Siewert, unterstützt ebenfalls den neuen Gesetzesentwurf mit dem Kommentar:“Die australische Regierung sagt, sie versuchen den Walfang zu beenden und eine Möglichkeit wäre sicherzustellen, dass keine australischen Mittel für die Unterstützung des Walfangs genutzt werden.“

Die Sea Shepherd Schiffe Bob Barker und Steve Irwin jagen zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Walwilderer durchs Südpolarmeer.

Kapitän Paul Watson sagte:“Wir haben vor es für japanischen Walfänger wie einen endlosen Gang zum Zahnarzt werden zu lassen. Wir werden nicht einfach zusehen wie Wale sterben und sicherstellen, dass ihre Mörder nicht ohne massive ökonomische Kosten davonkommen und wir kommen ihnen teuer zu stehen. Danke Australien für Deine fortwährende Unterstützung.“

Die Steve Irwin greift wieder in die Verfolgung der illegalen Walfänger ein

3. Februar 2010

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100202-1.html

Dienstag, 2. Februar 2010
Die Steve Irwin greift wieder in die Verfolgung der illegalen Walfänger ein

Das Sea Shepherd Flaggschiff Steve Irwin war am Donnerstag den 28. Januar in Fremantle eingelaufen um dringend notwendige Reparaturen am Helikopter vorzunehmen, aufzutanken, Vorräte aufzufüllen und die gerettete Crew des Sea Shepherd Schiffes Ady Gil, welches sank nachdem es vorsätzlich vom japanischen Schiff Shonan Maru No.2 gerammt und in zwei Hälften geteilt wurde, abzusetzen.

Die Steve Irwin hielt ihren Aufenthalt sehr kurz um so schnell wie möglich wieder in Walschutzgebiet im Südpolarmeer zurückzukehren. Innerhalb von 48 Stunden kehrte die Steve Irwin bereits wieder zurück um die japanische Walfangflotte entlang der Küste der Antarktis zu jagen.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker fährt ihrer Verfolgung der japanischen Walfangflotte in der Antarktis fort. Mit zwei Schiffen der Sea Shepherd Conservation Society, kann die Walfangflotte von einem Schiff auf der Flucht gehalten werden, während das andere neuen Treibstoff und Vorräte nachladen kann.

Kapitän Pete Bethune von der Ady Gil kehrt in die Kampagne als Offizier an Bord der Steve Irwin zurück. Vier der sechs Ady Gil Besatzungsmitglieder verließen die Steve Irwin an Land bei ihrem kurzen Zwischenstopp.

„Es gibt nichts was in dieser Kampagne einfach ist dieses Jahr“ sagte Kapitän Paul Watson. „Die Versorungswege sind lang, das Jagdgebiet ist riesig, gefährlich und fernab und die Japaner sind dieses Jahr deutlich gewaltbereiter als irgendein Jahr zuvor. Trotz dieser Hindernisse bin ich mir sicher, dass wir erneut in der Lage sein werden ihre Tötungsquote herunterzusetzen und damit in der Lage sind das Leben von hunderten von Walen zu retten.“

Ein spezieller Dank geht an die freiwilligen Sea Shepherds an Land, die uns halfen den zügigen Zwischenstopp sicherzustellen, dazu gehören unter anderen: Jeff Hansen, Heather Cue, Gavin Gillett, Liza Dicks und Michael Hawkins.

Zusätzlich geht ein besonderer Dank an Fremantle MLA Adele Charles und Helena Everkrans-Smith die halfen Unterkünfte für die zurückkehrende Crew der Ady Gil, nach ihrer harten Probe auf hoher See, zu bekommen.

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Photo Credit: Barbara Viega / Sea Shepherd Conservation Society

TV-Tipp: Jagdzeit

1. Februar 2010

Auf Arte am Dienstag den 2. Februar 2010.

Seit zwei Jahren gab es keine Kampagne von Greenpeace ins Südpolarmeer, da es scheinbar nach endlosen Diskussionen gegen den Walfang, erneut Zeit ist um wieder nur verbal und auf dem Papier etwas gegen den illegalen japanischen Walfang zu unternehmen. Einsätze im Südpolarmeer sind nach Angaben von Greenpeace kontraproduktiv und werden Japan nicht dazu bewegen ihren Walfang einzustellen.

Diese Einsicht kam relativ Zeitgleich mit der Festnahme von zwei Greenpeace-Aktivisten die Walfleisch aus einem Warenhaus entnahmen um den illegalen Handel damit zu belegen. Sollte aber Japan unbehelligt weiterhin Wale jagen können werden sie aller vorraussicht nach ihre volle Walfangquote von ca. 1000 Walen pro Jahr im Südpolarmeer erreichen können. Japans neue Regierung hat angekündigt auf absehbare Zeit nicht auf den Walfang verzichten zu wollen. Das einzige was zur Zeit hilft ist die Wirtschaftskrise und die Sensibilität der japanischen Bevölkerung was verschwendung von Steuergeldern und Subventionen betrifft. Dieses wird man nicht erreichen in dem man die japansichen Walfänger gewähren lässt wie sie wollen.

Der Film bietet einen interessanten Einblick in das Geschehen in der Antarktis in der der Walfangsaison von 2007/2008 auch wenn die Sichtweise sehr auf Greenpeace fokusiert ist.

Taiwan schützt Wale und Delfine mit DNA-Tests vor Wilderern

1. Februar 2010

Gefunden bei AFP

Taipeh — Taiwan will Wale und Delfine künftig mit DNA-Tests vor Wilderern schützen. Bislang versuchen die Walfänger, ihre Spuren zu verwischen, indem sie den Tieren nach dem Fang die Köpfe und Flossen abschneiden, um sie unkenntlich zu machen, sagte eine Vertreterin der Landwirtschaftsbehörden.

“Sie wissen aber nicht, dass die Regierung eine umfangreiche Datenbank mit der DNA von Walen und Delfinen angelegt hat”, sagte Hsia Jung-sheng. Über biotechnologische Verfahren könnten die Behörden nun jede Art genau bestimmen, “auch wenn die Probe nur ein Stück Fleisch ist”.

In Taiwan sind alle Arten der Meeressäuger streng geschützt. Überführten Wilderern drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine Strafe von umgerechnet rund 34.000 Euro. In der vergangenen Woche hatten die Behörden in dem Fischereihafen Suao im Nordosten des Landes 1,3 Tonnen Delfinfleisch sichergestellt.

Ermittlungsbeamte aus Neuseeland befragen die Überlebenden des gesunkenen Schiffs

28. Januar 2010

Original: http://www.watoday.com.au/environment/whale-watch/nz-officials-to-interview-survivors-of-sunken-ship-20100128-n0p2.html?autostart=1

28. Januar 2010

Ermittlungsbeamte der neuseeländischen Schifffahrtsbehörde sind in Australien eingetroffen, um die Mannschaft des Antiwalfangschiffes zu befragen, welches nach einer Kollision mit einem japanischen Walfangschiff gesunken ist.

Kapitän Paul Watson sagte, dass  die Besatzungsmitglieder der Ady Gil bereits von Beamten der neuseeländischen Schifffahrtsbehörde  erwartet werden,  als das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin heute früh in Freemantle anlegte.

Er sagte, dass wahrscheinlich auch australische Schifffahrtsbeamte die sechs Crewmitglieder im Rahmen ihrer Ermittlungen zu dem Zusammenstoß mit dem japanischen Walfangschiff Shonan Maru No. 2 am 6. Januar zu Befragungen heranziehen werden.

Das futuristische Kohlefaserschiff sank an den Folgen der Kollision, die bei Walschutzaktivitäten im Südpolarmeer vor der Antarktis in den australischen Hoheitsgewässern stattfand.

Kapitän Watson sagte, die Steve Irwin bleibt etwa 48 Stunden in Freemantle um zu tanken,  Lagerbestände aufzufüllen und vier Besatzungsmitglieder der Ady Gil an Land zu bringen, bevor sie wieder für sechs Wochen auslaufen.

Der Kapitän der Ady Gil, Pete Bethune und ein weiteres Crewmitglied kehren auf der Steve Irwin zum Südpolarmeer zurück, um die Jagd nach der japanischen Walfangflotte wieder auf zunehmen.

Kapitän Watson wiederholte seine Feststellung, dass die Shonan Maru No. 2 absichtlich auf die Ady Gil zugehalten habe – eine Behauptung die von den Japanern zurückgewiesen wird. Sie sagen, das Schiff wäre ihnen vor den Bug gefahren.

„Es war vorsätzliches Rammen“, erklärte er der Presse in Freemantle.

„Soweit es mich betrifft, war es ein Mordversuch. Dies waren keine (japanischen) Walfänger. Das waren die Sicherheitstruppen der Regierung an Bord.“

Kapitän Watson sagte, Ady Gil, eine amerikanische Fernsehgröße und Tierschutzaktivist nach dem das Schiff benannt worden ist, sei „sehr interessiert“ die Sea Shepherd-Gruppe mit einem weiteren Boot zu fördern.

„Er nahm es (das Sinken seines Schiffes) etwas persönlich und er ist sicherlich in der Lage Spenden dafür zu sammeln.“, sagte er.

Er sagte, eine Ady Gil 2 könne nächstes Jahr unter Pete Bethune in die Antarktis fahren.

Das Sea Shepherd Schiff Bob Barker nimmt unterdessen weiter die Jagd nach der japanischen Walfangflotte in der Antarktis auf.

Steve Irwin fährt nach Fremantle für Notreparaturen

27. Januar 2010

Das Flagschiff der Sea Shepherd Conservation Society, die Steve Irwin, wird morgen in Fremantle erwartet wo Notreparationen am Helikopter vorgenommen werden sollen. Zugleich wird das Schiff auftanken und neuen Proviant laden um spätestenst 48 Stunden später wieder auf Waljägerjagd zu gehen.

Die Bob Barker wird in dieser Zeit weiterhin dem Fabrikschiff Nisshin Maru nachjagen um sie vom Morden abzuhalten.  Solange das Fabrikschiff mit voller Fahrt fliehen muss ist es für die Walfänger quasi unmöglich Beute zu machen.