Phase zwei von Operation Migaloo ist gestartet (UPDATE)

Und beschert den Walen hoffentlich einen schönen Valentinstag. Die Steve Irwin der Sea Shepherd Conservation Society macht sich auf den Weg um erneut die japanische Walfangflotte von ihrem illegalen Abschlachten der Mink- und Finnwale abzuhalten. Das Schiff ist vollgetankt für 4-5 Wochen Fahrt, der Proviant wurde aufgefüllt und die Crew erneuert. Die 32 Mitglieder der Besatzung (darunter 15 Australier) sind erholt und guter Dinge. Ebenso wie ihr Kapitän, der sehr zuversichtlich ist die japanische Walfangflotte erneut aufzuspüren “Sobald wir auftauchen, werden sie fliehen und werden Geld für Treibstoff verschwenden, wir kosteten ihnen im Januar bereits 2,5 millionen Dollar und wir wollen es kostspielig für sie machen und wir wollen sie in ihrem Tun blossstellen”.

In diesen Minuten läuft die Steve Irwin aus. Neptun möge sie schützen.

Liebe Grüsse

Thomas

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Originalmeldung dazu unter  http://www.seashepherd.org/news/media_080213_1.html

Übersetzt von Frauke

13.2.2008

Sea Shepherd startet Operation Migaloo II

Die Jagd auf  die japanischen Walwilderer geht weiter 

Nach 12 Tagen Reparaturen, Volltanken, Anheuern, Bestandserneuerung und Bevorratung kehrt das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ins Südpolarmeer zurück. Die geschätzte Zeit für den Auslauf ist 20:00 Melbourne Zeit am Donnerstag, 14. Februar.

“Einen besonderen Dank an Australien”, sagte Kapitän Paul Watson. „Ihr habt geholfen, als Valentinstagsgeschenk für die Wale die Steve Irwin zurück auf See zu schicken.“

Geldspenden für Treibstoff, Lebensmittelspenden und Lieferungen überschwemmten die Decks des Walschutzschiffes während seines kurzen Aufenthaltes im Hafen von Viktoria.

“Wir müssen unbedingt an die antarktische Küste zurückkehren”, sagte die Sea Shepherd Köchin  Amber Paarman aus Südafrika. „Jeder Augenblick, in dem wir nicht auf den Fersen der japanischen Flotte sind, bedeutet Lebensgefahr für die Wale“.

Die Steve Irwin beabsichtigt, für die nächsten vier bis fünf Wochen die illegale japanische Waljagd zu stören und gegen sie einzuschreiten. Das sollte sie bis zum Ende der Walfangsaison aufhalten. Die Fangaktivitäten der Flotte wurden im Januar für mehr als drei Wochen still gelegt. Sea Shepherd beabsichtigt, sie erneut auszuschalten.

“Im Januar haben wir sie drei Wochen vom Walschlachten abgehalten, wir haben sie während der Verfolgung für über zwei Mio. Dollar Sprit gekostet und haben ihre illegalen Walfangaktvitäten der ganzen Welt gegenüber aufgedeckt und, was das Wichtigste war, wir haben die Geschichte in die japanischen Medien gebracht. Das hat in Japan eine echte Auseinandersetzung über den Schaden des Walfangs für den Ruf Japans provoziert“, sagte Kapitän Paul Watson.

Die Sea Shepherd Conservation Society hat nicht vor, das Walschutzgebiet im Südpolarmeer den Wilderern zu überlassen. Nach dieser Saison wird sich Kapitän Paul Watson anstrengen ein zweites Schiff sicherzustellen, mit dem Ziel, eine Non-stop-Verfolgung in der Walfangsaison 2008/2009 aufzunehmen.**

Die Steve Irwin hat am 2. Februar 16 freiwillige Mannschaftsmitglieder in Melbourne entlassen und 19 Freiwillige haben sich der Crew angeschlossen. Elf Mannschaftsmitglieder sind seit Beginn der Kampagne dabei.

Die 32-Personen-Crew, 8 Frauen und 24 Männer, die in’s Südpolarmeer zurückkehren, repräsentiert 10 verschiedene Nationalitäten. Zusätzlich zu 15 Australiern haben sich Crewmitglieder aus Neuseeland, Kanada, den U.S.A., Schweden, Südafrika, den Niederlanden, Großbritannien, Spanien und Japan angeschlossen.

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen

**  (Anm. d. Ü.: ein Schiff tankt nach, ein Schiff bleibt vor Ort. Es wäre wohl zu schön gewesen, wenn eine solche Taktik in Absprache mit Greenpeace möglich gewesen wäre, das hätte sicher der Walmutter mit ihrem Baby das Leben retten können.)

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