Bitte für Tibet

Bitte für Tibet

von frauke

16.03.08

Liebe Leser, liebe Leute, der Dalai Lama unterstützt die Sea Shepherd Conservation Society und hat ihr seinen Segen gegeben.Nun ist sein Volk in größter Not. Diese Not ist nicht neu, sie besteht seit dem Einfall der Chinesen in Tibet. Die Mönche wurden erschlagen, die Klöster geplündert und niedergebrannt. Ein Buddhist betet immer nur für das Wohl aller fühlenden Wesen, nicht für sich selbst.

Darum bitte ich Euch um Eure Hilfe – um Euer Interesse für das Thema, das China mit Pressezensur und Erpressung von Wirtschaftspartnern zu unterdrücken versucht, darum, Interesse bei anderen zu wecken für diese Thematik und, wenn es Euch möglich ist, auch Listen zu unterschreiben und an Demonstrationen teilzunehmen. Noch dringt viel zu wenig nach außen.

Presseberichten zufolge bestehen die Konzentrationslager in Tibet noch immer.

Schwangere Frauen werden von Feldwegen abgefangen, in Zelte gezerrt, in denen ihnen der Bauch aufgeschlitzt und die ungeborenen Kinder herausgerissen und getötet werden. Die Leichen dieser Feten werden auf einen Haufen vor dem Zelt geworfen, vor den Augen der anderen Frauen, auf die diese Prozedur noch wartet *.

Die Fluchtwege über die eisigen Pässe des Himalaya sind gesäumt von den Leichen erfrorener Kinder. Chinesische Polizisten schießen gezielt auf Kinder-Flüchtlingstrecks. 2006 wurde ein 17-jähriges Mädchen so von hinten erschossen**.

China übt gezielten Völkermord am tibetischen Volk.

Einem Volk von Pazifisten.

Während des Besuchs S.H. des Dalai Lama im vergangenen Jahr in Hamburg sah ich ein Fernsehinterview mit irgendeinem Vertreter irgendeines asiatischen Kulturinstituts in Hamburg (den Namen habe ich zum allseitigen Nutzen vergessen), der allen Ernstes einen „historischen Anspruch Chinas auf Tibet” verteidigte. China begründet diesen Anspruch damit, dass im 7. Jahrhundert einmal eine chinesische Prinzessin einen tibetischen Herrscher geheiratet habe. Mir persönlich gefriert das Blut in den Adern, wenn ich einen Deutschen öffentlich einen historischen Anspruch auf die Errichtung von Konzentrationslagern und Völkermord proklamieren höre. Außerdem – wenn das ein Argument wäre, könnten wir morgen in Österreich/Ungarn einfallen. Und gleich hinterher könnten wir noch sämtliche Länder überfallen, in die mal ein Spross eines deutschen Herrscherhauses eingeheiratet hat, könnten deren Bevölkerung ausrotten und ganz nebenbei die Bodenschätze ausplündern.

Tibet braucht unsere Hilfe – bitte helft mit!

Ich danke Euch von ganzem Herzen,

Namaste und lg, frauke

* s.a. http://www.tibet-initiative.de/frames.html?Seite=/Kap1/Kap1-6/Kap1_6-29.html
** http://www.tibetfocus.com/gm/archives/00000353.html

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Eine Antwort auf Bitte für Tibet

  1. Martina sagt:

    Ich finde es schrecklich was in Tibet passiert.

    Ich dachte immer, die Menschheit wäre mittlerweile klüger geworden….. aber man wird wirklich zu oft eines besseren belehrt….