Robbenjagd lohnt sich nicht mehr

The Time Colonist aus Kanada berichtet soeben, dass viele Robbenfänger sich den Weg zu den Robben sparen. Das Eis ist gefährlich und die Treibstoffpreise sind sehr hoch und der Wert der Robbenfelle fällt weiter. Ein Fischer sagte: “Die Robbenindustrie ist nicht mehr Existenzfähig”. Die massiven Proteste, vorallem aus Europa und den USA aber auch in Kanada selbst, scheinen die wohl letzte Robbenjagd zum Ende zu geleiten.

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2 Antworten auf Robbenjagd lohnt sich nicht mehr

  1. Sabrina:-) sagt:

    Mögen die kanadischen Fischer endlich im 21. Jahrhundert ankommen – am Besten sofort !!!

    Sabrina:-)

  2. Sabrina:-) sagt:

    Die kommerzielle Jagd trägt weniger als ein Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Provinz Neufundland bei. Nach regierungseigenen Berechnungen verdient ein Robbenjäger nur etwa 800 Euro pro Saison. Die Jagd stellt national und international einen Affront dar. Das alljährliche Massaker auf dem Eis steht im Widerspruch zu einem modernen Neufundland und einem fortschrittlichen Kanada. Kanada, ein Land, welches einen aufstrebenden Ökotourismus vorzuweisen hat, riskiert seinem Ruf durch die Robbenjagd zu beschädigen.

    Führende Meeresforscher sind sich einig, dass die aktuellen hohen Jagdquoten den Bestand der Sattelrobben ernsthaft gefährden könnten. Heute werden so viele Robben getötet wie bereits damals in den 50er und 60e Jahren. In dieser Zeit wurden die Robben durch die kommerzielle Jagd fast ausgerottet.

    (Angaben Dr. Ralf Sonntag; Direktor IFAW Deutschland)