Sea Shepherd berechnet $ 1000,00 pro Tag für die Farley Mowat

Original: http://www.seashepherd.org/news/media_080506_1.html

Sea Shepherd berechnet $ 1000,00 pro Tag für die Farley Mowat

Die Sea Shepherd Conservation Society wird dem kanadische Amt für Fischerei und Ozeane $ 1.000,00 pro Tag in Rechnung stellen die die Farley Mowat gesetzeswidrig vom Amt festgehalten wird.

Das Schiff wurde am 12. April 2008 von bewaffneten Strolchen der Regierung in internationalen Gewässern beschlagnahmt. Die Sea Shepherd Conservation Society sieht dieses als Hochsee-Piraterie und ist sich sicher, dass der Prozess gegen den Kapitän und den ersten Offizier der Farley Mowat in einem Sieg für die Verteidigung resultieren wird.

“Zu keiner Zeit befand sich mein Schiff innerhalb der 12-Meilen Grenze,” sagte Kapitän Alex Cornelissen. “Sie hatten kein Recht uns zu entern und diese Anklagen sind lächerlich. Alles was wir taten, war es Bilder von Robben zu machen als sie auf dem Eis abgeschlachtet wurden.” 

Die Sea Shepherd Conservation Society wird am 12. jeden Monats eine Rechnung über $ 30.000 schicken für die Zeit, die das Schiff von der Society weggehalten wird. Das werden dann $ 365.000 pro Jahr sein.

Das letzte Mal als das Amt für Fischerei und Ozeane ein Sea Shepherd Schiff festhielt, war das für 22 Monate, zwischen März 1983 und Juni 1985. Die Society hat in dem Fall das DFO erfolgreich für die Beschädigungen an der Sea Shepherd II verklagt.

“Und wir werden sie wieder verklagen,” sagte Kapitän Paul Watson. “Wir lassen die Regierung Kanadas nicht auf unseren Rechten als Staatsbürger rumtrampeln und wir werden der Regierung keinen Präzedenzfall für das Entern von nicht kanadischen Schiffen in internationalen Gewässern mit bewaffneten Entermannschaften schaffen. Wir werden diese Schlacht vor den Gerichten schlagen und wir werden beweisen, dass die Regierung von Kanada aus politischen Gründen ungesetzlichgehandelt hat um die selbstsüchtigen Ambitionen des kanadischen Ministers für Fischerei und Ozeane Loyola Hearn zu fördern.”

Selbst die Einwohner von Neufundland glauben, dass die Farley Mowat an die Sea Shepherd Conservation Society zurückgegeben werden sollte. Eine Wochenend-Umfrage der neufundländischen Zeitung Western Star ergab 75% der Stimmen für die rausgabe des Schiffes. (Umfrageergebnisse siehe unten)

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Western Star Umfrage

Was denken Sie sollte mit dem 52 Jahre  alten Anti-Robbenjagd-Schiff der Farley Mowat geschehen? (3. Mai 2008 bis 4. Mai 2008)

western-star-umfrage.jpg

Übersetzung nach bestem Wissen und Gewissen.

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Eine Antwort auf Sea Shepherd berechnet $ 1000,00 pro Tag für die Farley Mowat

  1. Sabrina:-) sagt:

    Moin,

    anliegend ein neuer Bericht von IFAW:

    Brutalität auf dem Eis

    Wieder einmal brach ein IFAW-Team zu den Eisschollen vor Kanadas Ostküste auf, um die weltweit größte Jagd auf Meeressäuger zu überwachen. Sie begann dieses Jahr am 28. März. Die kanadische Regierung erlaubte eine Fangquote von 275.000 Tieren. Fünftausend mehr als im letzten Jahr.
    Während offizielle kanadische Vertreter Europa besuchten, um die diesjährige Robbenjagd als die bisher humanste zu preisen, dokumentierte der IFAW zur gleichen Zeit inakzeptable Grausamkeiten auf dem Eis. Die Regierung pries ihre neuen Tötungsrichtlinien an, der sogenannten „3-Schritt-Methode“: erschlagen oder erschießen der Robben, kontrollieren, ob der Tod eingetreten ist und vor der Häutung ausbluten lassen. Die kanadische Regierung wollte so der wachsenden internationalen Kritik an der Jagd entgegenwirken. Aber Videoaufnahmen des IFAW zeigen eindeutig, dass die 3-Schritt-Methode von den Robbenjägern nicht befolgt wurde.
    „Unseren Beobachtungen nach hat sich nichts verändert,“ sagt Sheryl Fink, Jagdbeobachterin und Leiterin der Forschungsgruppe des IFAW. „Es herrscht der Druck, in kürzester Zeit so viele Robben wie möglich zu erschlagen. Schlechte Wetterbedingungen und rutschiges Eis kommen hinzu, so dass das Tierwohl wieder einmal hinter dem Profit zurücksteht.“
    Die Dokumentation des IFAW darüber, was in diesem Jahr wirklich auf dem Eis passiert ist, hat zu weltweiter Berichterstattung in den Medien geführt. Immer mehr europäische Regierungen führen Handelsverbote für Robbenprodukte ein. Daran hat der IFAW entscheidend mitgewirkt. Unser nächstes Ziel ist ein EU-weites Handelsverbot.

    Liebe Grüße
    Sabrina:-)