Hyper Hearn häuft hysterisch theatralischen Rummel über Sattelrobbenverbot

Original: http://seashepherd.org/editorials/editorial_080729_1.html
29.07.2008

Kommentar von Kapitän Paul Watson
Gründer und Präsident der Sea Shepherd Conservation Society
Es ist passend, dass Loyola Hearn der vorsitzende Fischereiminister ist, in der Zeit als die Europäische Union den wirkungsvollsten Schlag gegen Kanadas obszönes, jährliches Robbenmassaker ausführte.

Kanadische Fischereiminister haben schon immer ihre Charakterattribute von Inkompetenz, ökologischer Dummheit und Medienunbeholfenheit geteilt. Von Romeo Le Blanc, über John Crosbie und Brian Tobin zum derzeitig regierenden Fischzar Loyola Hearn, sie alle waren bereit Wissenschaft und Warheit zu ignorieren, um ihre dummen Lügen zu spinnen um das grausame Gemetzel als “human” zu rechtfertigen und um ihre unglaubliche Inkompetenz der schrumpfenden Fischpopulation als “verantwortliches Management” zu
kennzeichnen.

Wie dem auch sei, Loyola Hearn ist in seiner eigenen Liga wenn es um die Verteidigung der Robbenjagd geht. Er manipuliert die Realität mit einer krassen Verachtung der Wahrheit wie kein “Fischschwanz” vor ihm. Er schießt Nachrichten aus der Hüfte ohne Nachzudenken und neulich beschrieb er sich selbst als ein moderner “Wyatt Earp” warnend an die Robbenschützer, dass es “einen neuen Sheriff in der Stadt gibt.”

Wenn wir zittern in unseren Nichtleder-Stiefeln, kommt es vom Gelächter und nicht vor Angst. Hearn ist durchaus die lächerlichste Einzelperson die den Titel “Minister der Fischerei und Ozeane” in der kanadischen Geschichte trägt.

Als Reaktion zur Verbannung von Robbenprodukten in der Europäischen Union, antwortete Hearn, das Kanada nix zu fürchten hat, weil es nur Robben einschließt, die unmenschlich getötet wurden. Der Mann, der niemals den Tod einer Robbe miterlebte, glaubt dennoch an die Propaganda der Bürokraten, dass das Gemetzel die “am besten geregelte, humane Gemetzel an wild lebenden Tieren in der Welt” ist.

Wie der Nazi Propagandaminister Joseph Goebbels einst sagt, “Wiederhole eine Lüge oft genug und Leute werden anfangen zu glaube, dies sei die Wahrheit.”

Europäer werden es nicht kaufen und Hearn weiß es. Aber zur gleichen Zeit sagt er den Robbenfänger, was sie hören wollen, dass das Verbot sie nicht betreffen wird, er redet über Geschäftsvergeltung gegen Europa.

Seine Drohung zum Boykott von europäischem Wein ist besonders lächerlich. Warum europäischen Wein verbieten, weil sie Robbenfell verbieten, wenn amerikanischer Wein nicht verboten wird und diese seit 1972 Robbenprodukte verbieten.

Ich bin mir sicher, dass städtische Kanadier in Toronto, Calgary, Montreal und Vancouver nicht das Verbot von europäischen Wein unterstützen nur damit ein paar Neufundland-Robbenfänger weiterhin auf die Köpfe von Robbenbabys schlagen für ein paar Dollars und seine vulgär, sadistischen Schläge.

Hearn revanchierte sich letzte Woche, als er die Europäische Union warnte, dass deren Verbot von Robbenprodukten nicht auf seines Landes “menschlich geleiteter Jagd” zielen soll.

“Noch einmal möchten wir europäische Entscheidungsträger warnen: Erlassung von ausgedehnten Verordnungen zum Verbot von Robbenprodukten von einer verantwortungsbewussten, umweltverträglichen und geregelten Jagd, ist ein rutschiger Abhang,” sagte Fischereiminister Loyola Hearn.

“Bei der Verbeugung vor Fehlinformationen und emotionaler Rhetorik durch Reduzierung des Handels von human geernteten Tieren würde es einen gefährlichen Präzedenzfall für alle Wildjagden setzten, fuhr er fort.
Ebenso ist es traurig, dass dieses Verbot Kanada trifft, denn Hearn besteht darauf, dass die alljährliche Kanadische Jagd auf 275000 Robben eine human durchgeführte Jagd ist.

Ich hoffe, dass es einen Präzedenzfall für ein Verbot dieses Gemetzels an allen wilden Tieren herbeiführt. So ein Verlauf, der nach Zivilisiertheit und Anständigkeit schmeckt, hat eine Wirkung, mit der Hearn offensichtlich ein Problem hat.

Neufundlands verantwortlicher Fischereiminister Trevor Tayler ersuchte Hearn um eine formelle Anklage bei der Welthandelsorganisation einzureichen. Das wird schwierig, denn die WTO könnte ein Verbot als unfair verurteilen, aber nicht ,wenn es um ein Produkt geht, das durch inhumane Schlachtmethoden erlangt wurde. Die WTO kann nicht über Leid im Namen des Handels hinwegsehen.

Die Ausdrucksweise des Europäischen Gesetzgebers ist brillant. Es verbietet speziell Produkte aus inhumaner Schlachtung .Hearn wird beweisen müssen, dass die Tötungen human sind, oder er wird argumentieren müssen, das Europa Produkte aus grausamer und inhumaner Schlachtung nicht verbieten kann.

Ein Sprecher Hearns teilte mit, Ottawa könne keine Initiative bei der WTO starten ,bevor die EU-Maßnahmen nicht umgesetzt sind. Aber wenn Hearn so überzeugt ist, dass die Kanadische Robbenjagd human ist,
warum überhaupt eine Initiative bei der WTO starten?

Letztes Jahr reichte Ottawa eine WTO-Klage ein, nachdem Belgien ein Importverbot für Robbenprodukte erließ. Im Dezember hat die Europäische Lebensmittelbehörde einen Report veröffentlicht, es gäbe einen geringen wissenschaftliche Nutzen, der aus der Jagd und der Häutung der Robben zu ziehen wäre.

In einem Versuch, die Jagd zu verteidigen, unterstützt Kanada einen griechischen Wissenschaftler, der 300000 Robben jährlich töten will, um Herzpumpen zu sammeln für Humankardiologische Chirurgie. Be-
fürworter brüllen, dies könnte eine Milliardenschwere Industrie werden.

Kanadas Fischereibotschafter Loyola Sullivan predigt die Position eines Europäischen Kardiologen herunter, seine neuen Chirurgischen Techniken könnten einen Bedarf für 300000 Robbenherzpumpen
Pro Jahr generieren.

Dies ist mit Sicherheit ein verzweifelter Versuch, bedenkt man, das bereits Herzpumpen von geschlachteten Schweinen genommen werden. Aber ohne eine fundierte Studie sagt Sullivan, das Herzpumpen von Robben besser wären als von Schweinen. Mit Hinblick auf die Unterstützung der Kanadier für den griechischen Wissenschaftler, ist dieser schnell bei der Hand, die Herzpumpen der Robben zu bevorzugen.

Nun bestärkt Kanada diesen Dr. Mengele mit dem Frankenstein-Plan, Körperteile von Tieren in die menschliche Anatomie einzunähen.

Was für eine Erschwernis wäre es, 300000 Robben jedes Jahr zu töten, nur um die Herzpumpen zu bekommen, die man sonst wo bekommen oder aus synthetischen Material herstellen könnte.

Kanada versucht damit zu sagen, Robbenschützer lassen Menschen mit Herzfehlern sterben, einfach um Robben zu schützen. Wieder ein verwirrter Versuch, nette und freundliche Robbenschützer als Monster und Anti-Human darzustellen. Wieder, wie Goebbels sagte, Wenn du eine Lüge oft genug wiederholst…

Kanadische Politiker leben in so einer Angst vor den Fischern, sie erklimmen jedes absurde, mögliche Level, um Wege zu finden, die Fischer aus dem Trog der Allgemeinheit zu füttern.

Die Robbenjagd war und wird immer ein glorifiziertes Wohlfahrtsprojekt für ignorante Männer sein, die verdammt noch mal zu faul sind, sich einen anständigen Job zu suchen.

Dion Dakins, ein Geschäftsführer der Atlantic Marine Products, hat die USA verurteilt für ihr Verbot von Robbenprodukten, indem er sagte Menschen mit Gesundheitsproblemen wie Herzschwäche und Diabetes ist es in den USA durch ein veraltetes Gesetz verboten, Robbenprodukte zu kaufen.

Sicher, die Robbenprodukte, die er meint, sind Robbenölkapseln, die Omega-3-Fettsäuren enthalten, gepaart mit Quecksilber, PCB´s und anderen Schwermetallen.

Und so geht der unmögliche und pathetische Kreuzzug zur Verteidigung der sadistischen Babyrobbenschläger durch die Kanadische Regierung weiter, entgegen der Realität und Vernunft.
Letztlich fördert der Kanadische Steuerzahler mit unlimitierten Mitteln diese Politiker wie Hearn, um deren eigenen privaten Obsessionen zu frönen

Ich glaube, Hearn wurde damals von einer Babyrobbe gebissen, als er noch ein kleiner Junge war. Nichts anderes erklärt wirklich diesen hysterischen Hass auf die Robben und ihre Verteidiger.

Eins weiß ich sicher: Als kleiner Junge am Strand des St. Lawrence -Stroms sah ich einst ein Tier von einem Mann, wie er einer Babyrobbe ins Gesicht trat und es mit einem scharfen Messer quälte, bevor er es lebendig häutete. Dies ist eine Erinnerung, die mich für immer verfolgt und mich antreibt, diese Obszönität, diese Grausamkeit und den Horror der Robbenjagd zu bekämpfen bis ich entweder sterbe oder bis Kanada endlich eine zivilisierte Nation wird und dieses jährliche Massaker ein für allemal beendet.

Anmerkung des Admins: Am 6.September 2008 verkündete Loyola Hearn, dass er bei der Wahl zum Fischereiminister Ende des Jahres nicht teilnimmt!

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3 Antworten auf Hyper Hearn häuft hysterisch theatralischen Rummel über Sattelrobbenverbot

  1. Sabrina:-) sagt:

    … neulich beschrieb er sich selbst als ein moderner “Wyatt Earp” warnend an die Robbenschützer, dass es “einen neuen Sheriff in der Stadt gibt.”

    Ja, da zittern einem wirklich die Knie :-)

    Wyatt Earp war ja wohl nie Fischereiminister. Da frage ich mich natürlich, was veranlasst Loyola Hearn zu diesem Vergleich. Betreibt Loyola auch Saloons und Glücksspiel. Veruntreut er auch öffentliche Mittel? Oder ist mehr Pferdediebstahl sein Ding? Evtl. muss man ja auch nur dem kanadischen Rotlichtmilieu einen Besuch abstatten, wenn man ihn mal treffen will ?! :-)

    Wie dem auch sei, Loyola Heran, nimm am besten Deinen Hut und reite in den Sonnenuntergang, sonst schießt Du Dir noch versehentlich selbst ins Knie!

    Sabrina:-)

  2. ThomasBuiter sagt:

    Genau das macht er nun. Er steht für eine weitere Wahl nicht mehr zur Verfügung. Siehe auch: http://www.seashepherd.org/editorials/editorial_080906_1.html

  3. michelle sagt:

    hallo ich hab grade ein paar bilder von robben gesehen die abgeschlachtet worden ich kann das garnicht glauben wie menschen sowas machen können das ist einfach zu traurig <=( !!!
    menschen die sowas machen sind krank ich hasse sie ich hoffe sie werden dafür büssen
    die armen kleinen robben die werden getötet nur weil die reichen PENNERS!! ihr fell wollen =(