Demo am 4. Oktober in Münster

Aufruf übernommen von walschutzaktionen.de

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Demo am 04.10.08

Kommen Sie nach Münster! Einladung zur Demo am Samstag, 04.10.08 in Münster:

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und ich veranstalten in der Zeit von 12:00 – 18:00 Uhr eine öffentliche Demo vor dem Rathaus (Prinzipalmarkt) in Münster.

Wir möchten Sie hiermit ganz recht herzlich dazu einladen!

999 Luftballons für die Freiheit der Delfine und der Schließung des Delfinariums ist unser Motto. Wir möchten mit dieser Aktion nicht nur gegen das Delfinarium protestieren, sondern auch die Passanten vor Ort über die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft informieren.

Kontakt für weitere Infos: Jürgen Ortmüller (WDSF) wds-forum@t-online oder Andreas Morlok walfahrt@t-online.de

29.09.08 – Pressemitteilung WDSF

Erneute Delfinimporte in Münster für WDSF „unfassbar“

(Münster/Hagen) Entgegen der intensiven Vorbehalte und Proteste des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) mit Sitz im westfälischen Hagen gegen die Delfinhaltung hat das Delfinarium im Allwetter-Zoo Münster drei weitere Delfine im Alter von drei und vier Jahren aus Holland importiert. Das ist der erste Delfin-Import in Deutschland seit dem Jahr 2000.

Im Gegenzug ist der Delfin „Nemo“, der 1986 in Nürnberg geboren wurde und seit 1996 in Münster lebt,  an das Delfinarium nach Harderwijk/Holland abgegeben worden. Damit befinden sich nun fünf Delfine und sechs Seelöwen in der geschlossenen Anlage des Delfinariums Münster. Nachdem das WDSF und der Wal- und Delfinschützer Andreas Morlok bereits im August vor dem Zoo gegen die nichtartgerechte Haltung demonstriert hatten und die Münsteraner Stadträte von Tierschützern aus ganz Deutschland mit über 100.000 Protest-e-mails bedacht wurden, erwägt das WDSF nun rechtliche Schritte und kündigt für den Welttierschutztag am Samstag, den 04. Oktober, ab 12:00 Uhr eine Delfinschutz-Demonstration zusammen mit  Andreas Morlok und anderen Organisationen vor dem Münsteraner Rathaus am Prinzipalmarkt an.

WDSF-Chef Ortmüller: „Der Delfin-Import nach Münster ist unfassbar. Die ödp-Münster und die Bundestagsparteien von Grünen und Linken fordern, die Gefangenhaltung der Delfine unverzüglich zu beenden und der Oberbürgermeister mit dem Umwelt- und Veterinäramt Münster erteilen unkritisch entsprechende Bescheinigungen für Neuzugänge und dies offenbar mit dem Segen der Münsteraner Parteien. Unsere bisherigen rechtlichen Bedenken der Delfinhaltung in Münster prüft im Moment das Landesamt für Natur und Umwelt NRW. Mit den neuen Delfinzugängen liegt unseres Erachtens ein Gesetzesverstoß vor, weil die vorhandene Größe und Wassermenge in den Betonbecken  für fünf Delfine und sechs Seelöwen nicht ausreicht. Wir beabsichtigen unter Einbeziehung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) eine Schließung des Delfinariums Münster zu erreichen.“

Von ursprünglich neun Delfinarien in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren bereits fünf Anlagen auch aufgrund der Tierschützer-Proteste  geschlossen. Im Heidepark- Soltau endet die Delfin-Show  im November aus Protest- und Artenschutzgründen endgültig. Lediglich in Münster, Duisburg und Nürnberg werden dann noch Delfinarien betrieben. Das ist jedoch ein Millionengeschäft;  nicht der Bildungsauftrag steht im Vordergrund, sondern der  Delfin-Show-Profit bei absolut mangelhaften Haltungsbedingungen.  So sieht es auch der Ex-TV-Trainer von „Flipper“, Richard O’Barry aus Florida, der das WDSF zusammen mit Jürgen Ortmüller gegründet hat und der sich seit 40 Jahren um den Delfinschutz kümmert und den Münsteraner Delfinen bescheinigt: „Die Delfine denken, das Hallendach sei der Himmel, aber sie befinden sich in der Hölle.“

Der WDSF-Vorsitzende Ortmüller: „Da wird ohne Rücksicht auf das Sozialgefüge nach 12 Jahren  engsten Zusammenlebens der Delfin „Nemo“  von dem Delfin „Nando“ und dem Sotalia-Delfin „Paco“ getrennt und alleine in eine völlig fremde Umgebung nach Holland gebracht. Drei neue Delfin-Kinder im Alter von drei und vier Jahren aus der Anlage in Holland sollen sich stattdessen mit dem über 40-jährigen „Paco“ und dem halbstarken 18-jährigen Nando anfreunden. Das geht im Leben nicht gut.“

Nachdem die e-mail-Aktion von Tierschützern erheblichen Unmut bei den Stadtrats-Empfängern ausgelöst hatte, wurden sämtliche Parteien in Münster mehrfach vom WDSF um Stellungnahme zur Forderung nach einem Umdenken für das Münsteraner Delfinarium gebeten – jedoch überwiegend vergeblich. Lediglich die öpd sprach sich gegen das Münsteraner Delfinarium aus, die UWG nur hinter vorgehaltener Hand und nicht öffentlich und die SPD Münster will sich „intensiv mit der Zukunft des Delphinariums beschäftigen“. Das WDSF wird von mehr als 200 Tierschutz-Organisationen in Deutschland solidarisch unterstützt und hat einem weiteren e-mail-Aufruf gegenüber den Stadträten zugestimmt. Ebenso unterstützt das WDSF aufgrund der mangelnden Kommunikation seitens des Zoodirektors Jörg Adler und der politischen Parteien in Münster einen Münster-Boykott-Aufruf aus moralischen und ethischen Gründen gegenüber der tierquälenden Delfinhaltung.

Stadtrat Thomas Paal im Umweltamt Münster und Dr. Otto vom Veterinäramt Münster-Roxel äußerten gegenüber dem WDSF vorsichtig, dass die drei Delfinzugänge evtl. nur vorübergehend in Münster untergebracht seien. Die aktuelle Betriebserlaubnis für das Delfinarium läuft bis 30. November 2008. Eine Verlängerung stehe an.—

Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Jürgen Ortmüller – Vorsitzender
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.:   0049/(0)2334/9190-22 
Fax: 0049/(0)2334/9190-19
Mobil:   0172/876 2002 
wds-forum@t-online.de

www.wdsf.de

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Weitere Texte unter : http://www.walschutzaktionen.de/451301.html

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3 Antworten auf Demo am 4. Oktober in Münster

  1. Sabrina:-) sagt:

    Hallo,

    leider kann ich am 04. nicht dabei sein; wünsche euch viel Erfolg !!!

    Sabrina:-)

  2. Andreas sagt:

    Hi Sabrina,

    danke für deine Wünsche und schade, dass du nicht dabei sein kannst.

    LG

    Andreas

  3. Sven sagt:

    Da hat man mal ne Demo direkt “um die Ecke” und muss arbeiten!!!
    Sh*t
    Hätte euch gerne unterstützt heute!
    Viele Grüsse