Waljäger fürchten ihre kriminellen Taten durch das Fernsehen im Rampenlicht

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-081106-1.html

Donnerstag, November 6, 2008

Captain Paul Watson gibt den japanischen Walmördern mal wieder die richtige Antwort.

Grund dafür ist die am Freitagabend um 21:00 Uhr auf Animal Planet laufende Dokumentation “Whale Wars”.

Das ICR lässt seine Pressemitarbeiter zur Zeit massig Überstunden schieben, um verzweifelt die genannte Doku mit einer lächerlichen Anschuldigung nach der Anderen zu diskreditieren.

Die können versuchen was sie nur wollen, den Kampf um die Herzen und Gedanken der Zuschauer werden sie verlieren.

Sea Shepherd verteidigt die grösste, wahrscheinlich intelligenteste und sozialste Spezies auf diesem Planeten, die Wale, vor den gnadenlosen, sprengstoffbestückten Harpunen der supermodern ausgerüsteten japanischen Killer. Nur wer auf arroganteste Weise vom Handeln der menschlichen Rasse überzeugt ist befürwortet das Treiben der illegalen japanischen Walschlächter.

Natürlich beschäftigen sich die von Japan angeheuerten PR-Firmen sich nicht mit Moral und Gerechtigkeit. Das sind Nutten, die nur das machen was der Kunde will, ob Zahnpasta oder den Tod verkaufen, hauptsache die Kohle stimmt.

Unsere Klienten dagegen sind die Wale und unser Ziel ist es, sie vor dem Abschlachten durch die japanischen Ökoterroristen, die Unmengen an Blut im eisigen Wasser des antarktischen Walschutzgebietes vergießen, zu schützen.

Welchen Teil des Wortes “Schutzgebiet” versteht die japanische Regierung nicht? Die Wale werden in einem international anerkannten Rückzugsgebiet für diese bedrohte Art zur Stecke gebracht.

Ich muss mich also mal wieder zu den falschen Tatsachen der Walfänger äussern:

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Pressemeldung des ICR

Institute of Cetacean Research: Animal Planet betrügt seine Zuschauer mit Whale Wars

Letztes Update: 06.11.2008 , 10:23 EST

Washington,06.11.2008 /PRNewswire via COMTEX/– Das “Institute of Cetacean Research”( ICR), eine japanische Einrichtung die Wale studiert, beschuldigt “Animal Planet” und “Discovery Communications” den Zuschauern in der ab morgen in den Vereinigten Staaten laufenden Serie “Whale Wars” falsche Sachverhalte zu präsentieren.

Captain Paul Watson: “Es ist einfach nur lächerlich das ICR eine wissenschaftliche Einrichtung zu nennen. Es wurde nicht eine einzige anerkannte Studie in 21 Jahren abgeliefert.

Der Mangel an Objektivität zeigt sich deutlich in der plumpen Aussage das Animal Planet und Discovery ihr Publikum durch die Produktion von “Whale Wars” betrügen.

Das Team von Animal Planet hat nur gefilmt was es beobachtet hat und präsentiert das nun als Fernsehsendung.

Whale Wars soll ein Reality-Programm sein, in Wirklichkeit werden aber gestellte Szenen erfunden vom Animal Planet Filmteam gezeigt.

Das Highlight der Serie ist eine kunstvoll gestellte Szene der Animal Planet Crew, in der der Anführer der Ökoterroristentruppe Sea Shepherd angeblich angeschossen wurde.

Man kann sich das unter folgender Adresse auf Youtube ansehen : http://www.youtube.com/watch?v=mJ7TXcuuAmk&feature=related
Das Insitut stellt hiermit klar das zu dem Zeitpunkt von keinem beteiligten Schiff Schüsse abgegeben wurden. Selbst ein blutiger Laie kann das im vorliegenden Video erkennen.

Captain Paul Watson: “Wäre ich der juristische Berater von Animal Planet würde ich das ICR aufgrund unbegründeter Anschuldigen der Inszenierung wegen Rufmord verklagen. Auch die Anschuldigung des “Ökoterrorismus” zeigt, dass sich nur um Geplänkel von PR-Leuten handelt, die absolut keine Ahnung haben. Für die macht es keinen Unterschied ob man den Präsidenten der Vereinigten Staaten im Visier hat oder Wale verteidigt, das Wort Terrorist ist mittlerweile das Schlagwort der Kritiker.

Aber was ist überhaupt ein “Ökoterrorist”? Meiner Ansicht nach ist das jemand der die Umwelt terrorisiert. Walmörder, die illegal bedrohte Wale in einem anerkannten Rückzugsgebiet jagen und dabei ein globales Abkommen verletzen sind die wirklichen Ökoterroristen.

Die Japaner haben der australischen Regierung ursprünglich gemeldet das Schüsse abgegeben wurden.

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Hier eine Meldung des Nachrichtendienstes REUTERS vom 7.03.2008

(http://www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSSYD154936).

Sidney,07.03 (REUTERS) – Ein überzeugter Anti-Walfang Aktivist, Captain Paul Watson von Sea Shepherd berichtet, dass er am Freitag in antarktischen Gewässern bei einem Aufeinandertreffen mit den japanischen Walfängern angeschossen wurde. Da er ein schusssichere Weste trug blieb er unverletzt.

Watson erklärte dem australischen Radio, das seine Aktivisten Stinkbomben auf das japanische Fabrikschiff “Nisshin Maru” geworfen haben.D ie Japaner haben darauf hin Blendgranaten auf das Deck der Steve Irwin geschleudert. Während dieser Auseinandersetzung, sagte Watson, sei er angeschossen worden.

“Ich fühlte einen Einschlag auf meiner Brust und fand eine Kugel in der schusssicheren Weste, die ich trug” Meine Schulter wurde verletzt, aber hätte ich die Weste nicht angehabt würde die Kugel jetzt in meinem Herz stecken.”

Das australische Aussenministerium verurteilte den Vorfall und liess verlauten, dass die japanische Regierung der Botschaft Australiens in Tokyo mitgeteilt habe “Die Walfänger haben Warnschüsse abgegeben.”

Captain Paul Watson: “Nach dem Bericht, dass ich angeschossen wurde, leugnet Japan auf einmal das überhaupt Schüsse abgegeben wurden”

ICR: “Es wäre ausserordentlich schwierig jemanden auf eine Entfernung von knapp 140 Metern bei schwierigem Wetter (Wind und aufpeitschende Gischt) zu treffen, wenn sich das Ziel zusammen mit anderen Personen auf einer Schiffsbrücke befindet und sich, wie übrigens auch der vermeintliche Schütze, zusätzlich durch den Seegang bedingt, bewegt. Watson sagt in der Mitteilung die Kugel wäre im Herzbereich durch die Weste aufgehalten worden.

Captain Paul Watson: “Ich habe niemals behauptet, dass ich gezielt beschossen wurde. Ich habe lediglich gesag, dass ich von einer Kugel getroffen wurde, die auch einer der Warnschüsse gewesen sein kann. Ich habe in dem Bericht auch gesagt, dass ich nicht glaube, dass der Schuss von der japanischen Küstenwache abgegeben wurde. Ich bin der Meinung es kam von einem der Walfangschiffe.”

ICR: “Wenn wirklich irgendwelche Schüsse abgegeben worden wären, hätte sich das Sea Shepherd Schiff dann nicht sofort auf eine sichere Distanz begeben um weitere Schäden zu verhindern?
Es hat seinen Kurs beibehalten als ob nichts passiert ist.”

Captain Paul Watson: “Anscheinend kennen die unsere Geschichte nicht! Wir wurden schon vorher beschossen und sind nicht zur Seite gewichen. Die norwegische Marine hat uns 1994, die sowjetische 1981 beschossen.

Die Piratenwalfänger der “Sierra” haben 1979 auf uns geballert…

Wir kneifen den Schwanz nicht ein wenn wir beschossen werden, deshalb haben wir den Kurs gehalten. Wir haben den japanischen Walmörder “Nisshin Maru” bei seiner Aufgabe gestört, alles andere als dabei zu bleiben wäre feige gewesen.”

ICR: “Mann kann in dem Videomaterial keine Schüsse hören.”

Captain Paul Watson: “Es gibt aufgezeichnete Schüsse!”

ICR: “Ein Bild, das laut Sea Shepherd die Reflektion einer Gewehrmündung zeigt ist in Wirklichkeit das beleuchtete Zifferblatt der Schiffsuhr.”

Captain Paul Watson: “Sea Shepherd hat das nie behauptet! Es gab Vermutungen innerhalb der Besatzung, bezüglich der Reflektion. Ich habe diesen Spekulationen nie Glauben geschenkt.”

ICR: “Ein Schuss in einen beengten und überfüllten Raum, wie eine Schiffsbrücke, würde sofortige Panik und Verwirrung hervorrufen. Mit schreienden Menschen, die nach Deckung suchen.

Das Video zeigt ein normales Verhalten und unbeteiligt wirkende Reaktionen auf die angeblichen Schüsse.”

Captain Paul Watson: “Ich wurde nicht beschossen, als ich am Steuerrad stand. Der Schuss traf mich in der Nock. Ich denke nicht, dass die Reaktion der Besatzung unbeteiligt war und das die Zuschauer die gleiche Meinung haben wie die Walfänger.

Ich möchte auch hervorheben das meine Crew sich nicht vor Blendgranaten in Deckung schmeisst, wie unschwer im Video zu sehen ist.”

ICR: “Selbst mit einer schusssicheren Weste hätte ein Schuss das Opfer umgeworfen und sichtbare Spuren hinterlassen.

Watson aber macht keine unbeabsichtigte Bewegung und behauptet, ein Abzeichen, dass er unter der Weste getragen hat, hätte den Schuss abgelenkt. Wie im Western behauptet er auf wundersame Art und Weise von einem Abzeichen gerettet worden zu sein.”

Captain Paul Watson: “Der Arzt der Steve Irwin hat mich gründlich untersucht und sein Bericht zeigt das ich sowohl Prellungen, als auch einen kleinen Schnitt von dem Stecker des Abzeichens davon getragen habe. Ein Schuss aus knapp 150 Metern Entfernung wird erheblich abgebremst und wie man deutlich sehen kann habe ich am Anfang des Interviews kein Loch in meiner Schutzkleidung und mein Dienstgradabzeichen ist unversehrt.

Der Schuss durchschlug meinen Schutzanzug, streifte die Kevlarweste und blieb dann im Abzeichen stecken, nachdem es mir den Pulli und das Hemd das ich trug zerriss. Mag sein das ich etwas unbeteiligt aussah, aber das war genau in dem Moment als ich getroffen wurde. Ich hatte einfach Glück das ich beides anhatte, die Weste und das Abzeichen. Ich stand nah am Schott der Nock zur Brücke als der Schuss mich traf. Es gab also nicht viel Platz um nach Hinten geworfen zu werden!”

ICR: “Dieses gestellte Ereignis betrifft sowohl Sea Shepherd, als auch das Animal Planet Team an Bord, dass den angeblichen Zwischenfall gefilmt hat. Nur kurz danach hat die Animal Planet-Zentrale in New York den Vorfall bekannt gegeben und die Serie angekündigt!”

Captain Paul Watson: “Das sind schon harte Anschuldigungen des ICR gegen Animal Planet. Aber mich jucken die Beschuldigungen gegen Sea Shepherd oder mich nicht wirklich. Das ICR verbreitet nichts als Lügen. Zum Beispiel wurde die ganze Zeit abgestritten, dass sie zwei meiner Leute an die Reling eines ihrer Harpunenboote gekettet haben. Es wurde behauptet, dass keine bewaffneten Soldaten der Küstenwache an Bord sind. Das alles haben wir mit unseren Videoaufnahmen widerlegt.

Es wird sogar behauptet ein legales Recht zu haben die bedrohten Wale zu schlachten, welches nicht existiert!”

ICR: “Das Angebot des Instituts ballistische Tests durchzuführen um zu beweisen wann und wie die Kugel in die Weste kam wurde von Animal Planet und Sea Shepherd ignoriert.

Für den dritten Teil der Serie hat sich Animal Planet zwei Sea Shepherd Aktivisten ausgesucht die als “Geiseln” vom Institut gehalten werden.

In Wirklichkeit haben zwei Militante eins unserer Schiffe illegal betreten, mit Zahnbürsten, ein paar Kleidungsstücken und damit der klaren Absicht so lange an Bord zu bleiben wie möglich.

Sea Shepherd hat drei Tage lang abgelehnt sie wieder an Bord zu nehmen.”

Captain Paul Watson: “Das Institut hat unseres Wissens nach nie irgendwelche ballistischen Tests angeboten. Wir haben die Weste australischen Regierungsvertretern auf unserem Rücktransit nach Melbourne übergeben. Der Bundespolizei haben wir die Kugel gezeigt mit der Bitte sie zu untersuchen, wurden aber mit der Erklärung getröstet das sie keine Zuständigkeit hat.

Ich habe wirklich das Betreten des japanischen Harpunenbootes angeordnet. Meine Leute hatten einen Brief dabei, der den Captain darüber informieren sollte, dass ein australisches Gericht den Walfängern verbietet in den australischen/antarktischen Hoheitsgewässern zu operieren. Sie haben nicht nur meine Männer über drei Tage lang festgehalten sondern schickten uns auch einen Erpresserbrief, der aussagte, dass sie meine Leute erst dann freilassen wenn wir aufhören sie zu behindern.

Ich habe ihnen daraufhin geantwortet, dass ich nicht bereit bin mit Terroristen zu verhandeln.”

Herr Minoru Morimoto, der Generaldirektor des ICR, sagte: “Animal Planet behandelt seine Zuschauer, Werbekunden und Investoren wie Dummköpfe. Das ist gescriptetes Fernsehen nach Drehbuch mit dem Ziel sinkenden Quoten entgegen zu wirken.

Animal Planet wählte Ökoterroristen aus, um gewaltsame Vorfälle für ihre Kameras zu inszenieren. Discovery kann man nicht länger als einen Sender, der objektive oder Qualitätsdokus ausstrahlt , ernstnehmen.”

Captain Paul Watson: “Zu sagen, die Sendung laufe nach Drehbuch ist eine unbegründete Anschuldigung. Es war nicht gescripted und Animal Planet hatte absolut nichts zu sagen wenn es um Entscheidungen, Taktiken, Anweisungen, Strategien oder die Crew ging. Wir haben ihnen nicht gesagt, wass sie filmen oder was sie nicht filmen sollen.

Animal Planet hat den Walfängern die Möglichkeit gegeben ihre Seite der Geschichte zu erzählen, aber sie lehnten ab. Sie lehnten es auch ab, dass Animal Planet jegliches Bildmaterial von ihnen benutzt, trotz der Tatsache, dass das ICR Animal Planet-Material auf der eigenen Website zeigt.

Wir haben ranzige Butter auf das japanische Walfangschiff geworfen und sie haben mit Blendgranaten und Schüssen reagiert. Sie füllen die Meere mit Blut und beschuldigen uns der Gewalt. Das ist höchst amüsant.”

Quelle: Institut of Cetacean Research

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2 Antworten auf Waljäger fürchten ihre kriminellen Taten durch das Fernsehen im Rampenlicht

  1. Yoshimo sagt:

    Paul Watson verfehlt es aber, einen ganz wichtigen Satz aus der Presseerklärung des ICR zu kommentieren:

    “As in western movies, the claim is that he was miraculously saved by a badge.”

    Wahrscheinlich hat Paul Watson mit der Behauptung, sein Abzeichen hätte ihn vor der Gewehrkugel gerettet, doch zu arg auf die Kacke gehauen. Und zwar so arg, dass es ihm jetzt sogar selbst peinlich ist, jene Aussage auch noch zu verteidigen.

    Aber immerhin: Medienwirksam war diese “Sob Story” nach bestem 08/15-Klischee aus “Bonanza” dann schon. Wird sicher einen Aufschrei der Empörung geben, wenn das nicht nur im You Tube-Daumenkino sondern in HDTV 1080p auf Animal Planet läuft.

  2. ThomasBuiter sagt:

    Wieso sollte er alles kommentieren was das ICR vorlügt? Das Leben hat ihm primär die Weste gerettet. Was wäre denn Deine erste Aussage, wenn Du so ein Bild vor Augen hast? Kugel aus der Weste und das Abzeichen nicht durchschlagen sondern eingebeult.

    Ich weiss nicht was für Dich primär wirklich im Vodergrund steht. Das Schützen der Meere oder doch andere Ziele?