Sea Shepherd muss kämpfen um das Schiff aus schweren Eisverhältnissen zu befreien

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-081223-1.html

Dienstag, 23. Dez. 2008

Sea Shepherd muss kämpfen um das Schiff aus schweren Eisverhältnissen zu befreien

Die Sea Shepherd Conservation Society hat die Fährte der japanischen Flotte verloren, nachdem sie in schwere Eisverhältnisse geraten war.

Wir haben uns abgemüht, der japanischen Walfangflotte durch schwere Unwetter und extrem schwierige Eisverhältnisse zu folgen.

“Die japanische Walfangflotte hat nach dem Kontakt mit der Steve Irwin am 20. Dezember die Flucht ergriffen”, sagte Kapitän Paul Watson. “Wir haben sie in australisch-antarktischem Terittorialgewässer abgefangen. Wir haben sie drei Tage lang über dreihundert Meilen verfolgt, bis schweres Eis unser Fortkommen verhinderte. Sobald wir uns einen Weg aus diesen Verhältnissen gebahnt haben, werden wir unsere Suche fortsetzen.”

Das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin hat Treibstoff und Proviant, die ermöglichen, noch einen weiteren Monat die Verfolgung der japanischen Walfänger fortzusetzen.

“Das ist kein einfacher Job unter diesen Bedingungen”, sagte Laura Dakin aus Canberra, Australien, die Chefköchin und Veteranin vergangener Antarktiskampagnen. “Wir geben unser Bestes mit den Mitteln, die wir haben und wir halten sie auf der Flucht”.

Die Sea Sheoherd Crew ist optimistisch, die japanische Flotte bis zum ersten Weihnachstag wieder ausfindig machen zu können.

“Ich kann mir keinen besseren Weg vorstellen, Weihnachten zu feiern, als diese sanften Riesen vor einem quälenden Tod durch japanische Harpunen zu retten”, sagte Kapitän Paul Watson.

Die Steve Irwin verlor den Kontakt zu der Flotte als der Schiffshelikopter Kookaburra wegen dichten Nebels und dauernder Schneestürme nicht mehr fliegen konnte.

Und dann waren da Dunst und Schnee
Und es wurde wundersam kalt:
Und Eis, hoch wie der Mast, glitt vorbei,
So grün wie Smaragd,
Und durch das Gestöber sandten die verschneiten Kluften ihren trostlosen Schimmer:
Kein Schemen von Mensch noch Tier zu sehen-
es lag das Eis dazwischen.

-Samuel Taylor Coleridge
-Das Lied des alten Seemanns

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Sea Shepherd durchdrang Dunst und Schnee
Als rund umher alles kalt wurde
Während gewaltige Eisberge vorbeitrieben
Kobaltblau und perlmuttweiß
Und heimtückische tödlicche Risse gruben
Für jene kaltherzigen Unmenschen
Die Frage ist nicht ob, sondern wann
Das Eis nicht mehr dazwischen liegt.

- Von der Steve Irwin (23. Dez. 2008)


Das M/V Steve Irwin navigiert zwischen zwei großen Tafeleisbergen in der Antarktis.
Photo: Eric Cheng / Sea Shepherd Conservation Society
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Eine Antwort auf Sea Shepherd muss kämpfen um das Schiff aus schweren Eisverhältnissen zu befreien

  1. Jan sagt:

    Brandaktuell: Japanischer Waljäger Kieko Maru angegriffen. Schiffsrammung.

    Aus dem australischen Sea-Shepherd-Forum: http://www.seashepherd.com.au/forum/showthread.php?p=16686#post16686

    “The whale chaser been stink bomb, and slimed. They found the whaler in fog, gave chase Jeff Hansen, Seashepherd Perth group,Quartermaster,told the Japs to leave Australia Whales Conswervation area, the messeage was sent in Japanese. the Whaler was swtinkbombed with 10 stinkbombs and 15 methyl celluose. One velly smeely whaler. The whaler then rammed Steve Irwin near the helicopter deck, minor damage.”

    Übersetzung:

    “Der Waljäger wurde ‘gestinkbombt’ und eingeschleimt. Er wurde im Nebel gefunden und versuchte zu flüchten. Jeff Hansen, Quartiermeister der Sea-Shepherd-Gruppe aus Perth, Australien, forderte die Japaner in japanischer Sprache auf, die australische Walschutzzone zu verlassen. Der Waljäger wurde mit 10 Stinkbomben und 15 Methyl-Cellulose-Behältern angegriffen. Jetzt ist er ein sehr stinkender Waljäger. Im Anschluss rammte der Waljäger die Steve Irwin hinter dem Helikopterdeck. Geringe Schäden.”