Sea Shepherd prallt mit der Walfängerflotte in australischen Gewässern zusammen

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-081226-1.html

Friday, December 26, 2008
Sea Shepherd prallt mit der Walfängerflotte in australischen Gewässern zusammen

0730 GMT, 26. Dezember 2008
Territoriale australische Antarktisgewässer

Um 07:30 GMT (19:30 in Sydney) am 26. Dezember holte die Steve Irwin, ein Schiff der Sea Shepherd Conservation Society, eines der Schiffe der japanischen Walfangflotte vor dem australischen Antaraktisterritorium nördlich der Mawson-Halbinsel ein.

Die Kaiko Maru tauchte aus dichtem Nebel vor der Steve Irwin auf. Die Mannschaft der Steve Irwin verfolgte sie und deckte sie mit zehn Flaschen ranziger Butter und 15 Flaschen einer Mischung aus Methylzellulose und abriebfester Farbe ein.

“Das ist jetzt so ein stinkendes rutschiges Schiff,” sagte Sea Shepherds zweiter Offizier Peter Hammarstedt aus Schweden.

Zuvor war das japanische Schiff vom australischen Staatsangehörigen Jeff Hansen aus Perth, Westaustralien, in japanischer Sprache aufgefordert worden, die territorialen Gewässer Australiens zu verlassen.

Als die Steve Irwin längs der Steuerbordseite der Kaiko Maru aufschloß, steuerte der Walfänger hart nach Steuerbord, rammte die Steve Irwin leicht und verbeulte dabei einen Teil des Schutzgeländers hinter dem Helikopterdeck des Sea-Shepherd-Schiffes.

Ziel der Sea-Shepherd-Mannschaft war es, die japanische Flotte einzuschüchtern, damit sie sich weiterhin in östliche Richtung aus den australischen Territorialgewässern hinaus bewegt. Die Sea-Shepherd-Mannschaft verfolgt die Flotte bereits seit einer Woche in Richtung Osten. Die Flotte ist nur noch 90 Meilen von der Zone Neuseelands entfernt.

“Jetzt ist unser Ziel, sie aus der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Australiens herauszujagen,” sagte Captain Paul Watson. “Ich habe hier eine Karte und aus der Karte geht klar hervor, dass diese Gewässer zur australischen AWZ gehören. Ein Gerichtsurteil des australischen Gerichtshofes verbietet es ausdrücklich, dass diese Schiffe in diesen Gewässern Walfang betreiben. Wir haben die Walfänger informiert, dass sie dieses Gerichtsurteil missachten.”

“Ohne Zweifel ist der japanische Walfang in den australischen Gewässern empfindlich gestört worden. Seit Samstag hat die Sea-Shepherd-Mannschaft die japanische Flotte über 400 Meilen durch dichten Nebel, dickes Treibeis und scheußliches Wetter verfolgt. In dieser ganzen Zeit konnten sie keinen einzigen Wal töten.”

“Wir treiben sie immer noch vor uns her und wir haben vor, sie solange weiter zu verfolgen, wie unser Treibstoff reicht,” sagte Captain Watson.



Fotos von Eric Cheng / Sea Shepherd  

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