Japan ignoriert verachtungsvoll Australiens Sorge um die Wale

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-081230-1.html

Donnerstag, 30. Dezember, 2008
Japan ignoriert verachtungsvoll Australiens Sorge um die Wale

Es ist offiziell.

Die japanische Regierung hat unmissverständlich klargemacht, dass sie keinen Respekt hat und zeigt kein bisschen Anteilnahme an der Meinung des australischen Volkes zum Walfang.

Der offizielle Pressesprecher der japanischen Walfangindustrie, Glen Inwood aus Neuseeland, prahlte vor den Medien damit, dass “die öffentliche Meinung in Australien egal ist”

Dieses Zitat wurde am 29.12.2008 in der Westaustralischen Zeitung veröffentlicht.

Herr Inwood ließ verlauten, das Japan und das ICR weder Australiens noch Neuseelands Ansprüche auf Hoheitsgewässer vor der Antarktis anerkennen.

“So wie Japan vortäuscht mit der australischen Regierung zu verhandeln, nutzen sie die Diplomatie als Ablenkungsmanöver, während sie weiter Wale töten”, sagte Kapitän Watson. “Sie verkaufen die Regierung unter Kevin Rudd für dumm.”

Inwood glaubt, die australische Regierung sei erfolgreich eingeschüchtert worden und Japan habe sie felsenfest in der Hand, so dass die Meinung der australischen Bevölkerung nicht mehr von Bedeutung sei.

Australier und Neuseeländer sind nicht amüsiert über die Arroganz dieses geschmierten Kiwis, Mr.Inwood, der seit ein paar Jahren Fürsprecher des japanischen Walfangs ist.

“Dieser Typ ist ein Vaterlandsverräter”, sagte Sea Shepherd-Techniker Willie Houtman aus Auckland.
“Neuseeländer lieben die Wale und dieser Kerl mag vielleicht japanische Interessen vertreten, aber er spricht keinesfalls für den Grossteil der Neuseeländer, die den japanischen Walfang als primitiv, gefühllos und Vernichtung unserer Umwelt sehen.”

Die Reaktionen in Australien auf die japanische Arroganz werden heftiger.

Der folgende Artikel in der “The Australian” macht das sehr deutlich :

Aufruf zum Walfangkrieg gegen Japan
29.12.2008
(http://www.theaustralian.news.com.au/story/0,25197,24850610-30417,00.html)

Der frühere australische Umweltminister Ian Campbell, ein bekennender Walfanggegner, beschuldigt die Rudd-Regierung, sie hisse die weiße Flagge bei ihrem Bestreben den japanischen Walfang zu beenden.

Anti-Walfang-Aktivisten melden, dass sie die japanische Walfangflotte aus den australischen Gewässern der Antarktis in neuseeländische getrieben haben.

Campbell, ein Besatzungsmitglied der Aktivistengruppe Sea Shepherd rief gestern in Canberra zum “Krieg gegen Japan” in der Walfangsache auf.

Die Labor-Regierung ist viel zu zimperlich mit den Japanern umgegangen und sollte schnellstens ihren Einfluss und ihre Glaubenswürdigkeit gegenüber der IWC wieder herstellen, sagte der ehemalige Senator.

Weiterhin sagte Mr. Campbell, er habe sich dem japanischen Walfang auf dem rechtlich vor einem internationalen Gericht und mit der Möglichkeit die australische Streitmacht zu nutzen in den Weg gestellt.

“Ich fordere, dass die Regierung Stimmen in der Walfangkommission erhält”, sagte er. “Ich will, dass die IWC sich in den Weg stellt und es den Japanern schwer macht.”

“Ich fordere die Regierung auf in diesen Krieg zu ziehen.”

Bei der letzten Konferenz der Internationalen Walfangkommission in Santiago de Chile stärkte Umweltminister Peter Garret den Japanern den Rücken, indem er an keiner Abstimmung teilnahm.

Die einzige Abstimmung die gemacht wurde, war die Aktionen von Sea Shepherd zum Schutz der Wale in der antarktischen Schutzzone zu missbilligen.

Kapitän Watson und der frühere Umweltminister Ian Campbell wohnten der Versammlung in Santiago bei, und wurden beide erschüttert durch das nicht vorhanden sein von Initiativen und Entschlossenheit seitens der IWC-Mitglieder sich den Japanern entgegen zu stellen, die es zum ersten Mal geschafft haben ihre Interessen durchzusetzen.

“Seit der Versammlung sind die Japaner geradezu ermutigt worden durch die gezeigte Schwäche der australischen, neuseeländischen und amerikanischen Delegierten”, sagte Paul Watson. “Sie glauben jetzt, sie können in der Antarktis tun und lassen was sie wollen.

Australien hat eigentlich Anspruch auf das australische-antarktische Territorium und es ist eigentlich auch in den nautischen Tabellen und Karten so zu sehen, doch die Realität ist, dass Japan praktisch das Territorium für sich beansprucht und sie dort machen können, was ihnen gefällt. Die Karten sollten neu gezeichnet werden, weil die australische Regierung klar gemacht hat, dass sie scheinbar kein Interesse daran haben, ihre Souveränität für ihren Anspruch zu verteidigen.

Am 20. Dezember hat das Sea Shepherd-Schiff Steve Irwin die japanische Flotte beim Jagen im australischen Umweltschutzgebiet der Antarktis gestellt. Australien hat keine Schiffe in diesem Gebiet die kontrollieren, wer es betritt und ob die Fischereibestimmungen eingehalten werden.

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