Die Walfänger sind ein Haufen arroganter, verlogener Wichser

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-081229-1.html

Montag, 29. Dezember 2008
Die Walfänger sind ein Haufen arroganter, verlogener Wichser
Kapitän Watson antwortet der West Australian Story

Die West Australian: In einem Artikel vom 29. Dezember 2008 behaupten die Walfänger, Sea Shepherd verhindere nicht das Walschlachten.

http://www.thewest.com.au/default.aspx?MenuID=28&ContentID=115214

Das für das jährliche Walschlachten der japanischen Flotte verantwortliche Gremium bezeichnete die Umweltorganisation Sea Shepherd als “bloßer Biss eines Sandflohs” und behauptet, das Walschlachten sei in dieser Saison durch die Anwesenheit der Anti-Walfang-Aktivisten nicht verlangsamt worden.

Kapitän Paul Watson: Wären wir bloße Sandflöhe, würden sie nicht vor uns fliehen. Sie flohen über 1200 Meilen mit uns auf den Fersen. Ich nehme an, sie sind allergisch gegen Sandflöhe. Ihr Walfang wurde nicht nur verlangsamt, wir verhinderten jeglichen Walfang seit dem 20 Dezember.

Die Kommentare des Insitute of Cetacean Research folgen den Behauptungen Sea Shepherds, dass sich die japanische Walfangflotte auf der Flucht befindet und davon abgehalten wurde, Wale zu töten. Der Kapitän des Sea-Shepherd-Schiffs, Paul Watson, gab zu verstehen, sein Schiff habe das Fabrikschiff Nisshin Maru verfolgt und während das Fabrikschiff in Bewegung war, habe die Flotte keine Wale töten können. Er sagte, die Nisshin Maru sei weiter östlich ihres gewohnten Jagdreviers gekreuzt und habe sich im neuseeländischen Hoheitsgebiet in der Ross See befunden. “Wir verfolgten sie neun Tage lang und während dieser Zeit waren sie nicht in der Lage, auch nur einen einzigen Wal zu töten. Wir jagten sie über 1000 Seemeilen (1852 Kilometer). Wir befinden uns nun in der Ross Sea”, sagte Kapitän Watson. “Wenn wir die Nisshin Maru weiter zur Flucht veranlassen, vereitelt dies ihre gesamte Mission.” Kapitän Watson sagte außerdem, die Flotte habe wahrscheinlich um die dreißig Wale getötet, bevor Sea Shepherd sie eine Woche nach Beginn der Fangsaison gefunden hatte. Von da an sei die Flotte unfähig gewesen, irgendeinen Wal zu erlegen.

Glenn Inwood, der Sprecher des ICR, sagte, die Flotte segle nun in die Ross See, um “tödliche Walforschung” zu betreiben und gedächte, diese Saison eine Quote von 850 Minkwalen zu erlegen.

“Sea Shepherd liegt 150 Kilometer zurück. Wie soll dies die Flotte in die Flucht schlagen? Die Flotte verfügt über mehr als ein Schiff und die Forschungsarbeiten werden fortgeführt“, sagte Inwood.

Kapitän Paul Watson: Warum sollten die japanischen Walfänger den Walfang nahe dem Commonwealth Bay im extremen Westen ihres Jagdgebiets aufnehmen und sich dann auf einmal, nachdem Sea Shepherd am Ort eingetroffen ist, entscheiden, doch lieber 2000 Meilen nach Osten davonzudampfen, um ihren Walfang dort zu „beginnen“. Wir müssen uns nur um ein einziges Schiff kümmern – die Nisshin Maru. Wenn wir das Fabrikschiff stoppen, stoppen wir den Walfang. Wir sind der Nisshin Maru auf den Fersen und sie rennen vor uns davon und das ist eine Tatsache. Die fangen keine Wale und das ist eine Tatsache.

Inwood sagte, die Schlachtung der Wale mit Hilfe von Harpunen, die innerhalb des Walschädels explodierten, sei “human” und das Walschlachten “nachhaltig“.

Kapitän Paul Watson: Der Tod der Wale tritt nach 10 bis 45 Minuten ein, was wohl kaum als „human“ bezeichnet werden kann. Bei Finnwalen handelt es sich um eine bedrohte Spezies, weshalb dies nicht “nachhaltig” ist. Das illegale Schlachten verstößt außerdem gegen internationale Schutzbestimmungen.

“Die öffentliche Meinung in Australien spielt keine Rolle”, sagte Mr Inwood. Er gab zu verstehen, das ICR erkenne weder Australiens noch Neuseelands Territorialansprüche auf die Gewässer um die Antarktis an.

Kapitän Paul Watson: Glenn Inwood beweist unglaubliche Arroganz, die öffentliche Meinung in Australien als irrelevant abzutun. Die Walfänger sollten sich einen taktvolleren Lakaien für ihre Öffentlichkeitsarbeit suchen. Australien sollte eine starke und klare Botschaft an die japanische Regierung schicken, dass die öffentliche Meinung in Australien nichts ist, was auf solch respektlose Weise klein geredet werden kann. Sie sollten auf den Rücktritt Inwoods drängen, einem Neuseeländer, der den japanischen Walfängern die Treue hält.

Kapitän Watson sagte, Sea Shepherd werde seine Kampagne zur Rettung von ungefähr 1000 Walen vor dem Schlachten dieser Saison nicht beenden.

“Wir werden irgendwann im Januar nachtanken müssen und wenn wir die Gegend verlassen, wird die Flotte wieder in der Lage sein, Wale zu töten. Aber wir kommen zurück”, sagte Watson.

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