Sea Shepherd drängt Australien dazu, legale Aktionen gegen die japanischen Waljäger durchzuführen

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090120-3.html


Dienstag, 20. Januar 2009

Sea Shepherd drängt Australien dazu, legale Aktionen gegen die japanischen Waljäger durchzuführen

Die Sea Shepherd Conservation Society schlägt ein Angebot der australischen Regierung vor: Sie soll legale Aktionen gegen die japanischen Wajäger unternehmen.

“Die Regierung war jahrelang kritisch gegenüber der Taktiken der Sea Shepherd Conservation Society beim entgegensetzen der illegalen japanischen Walfangaktivtäten im Walschutzgebiet im Südpolarmeer. Mr. Stephen Smith, der Minister für ausländische Angelegenheiten und Mr. Peter Garret, der Minister für Umwelt waren beide kritisch gegenüber die Anführung des Sicherheitskonzerns Sea Shepherds.”, sagte Kapitän Paul Wason. “Wir stimmen ihnen zu, dass es ein gefährliches Unterfagen jedes Jahr ist, aber es ist zur Zeit der einzge Weg die Wale zu retten.”

Die Sea Shepherd Conservation Society ist allerdings nicht unverschämt. Die Society ist offen zu anderen Meinungen und anderen und alternativen Taktiken um dem illegalen Walfang entgegenzusetzen und ist sogar für eine Jagdsaison bereit sich zurückzuziehen, um der Regierung zu erlauben eine legale Aktion gegen die japanische Waljagdindustrie anzufangen.

“Die Gesetze sind so deutlich wie der Tag. Japanisches Waljagen verletzen den Antarktischen Vertrag, das Abkommen im Handel gefährdeter Pflanzen und Tiere (CITES) und die Regulation der Internationalen Walfang Kommission (IWC).”, sagte Kapitän Watson. ” Falls Australien, Neuseeland oder beide Länder legale Aktionen durchführen können, werden Wir unsere aggressiven Taktiken nächstes Jahr abbrechen, um ein anderes Herankommen zu ermöglichen. Falls die Regierung denkt, dass unsere Aktionen übermäßig aggressiv sind, kann die Regierung unsere Aggressivität mit anderen machbaren Optionen kontern. Sie auf das Feld führen und wenn es fehlschlägt, wenn die Japaner sich weigern zu erscheinen, wenn sie sich weigern jede legale Entscheidung auszuhalten, könnte Sea Shepherd mit einer noch aggressiveren Annäherung. Aber zuallererst brauch wir eine solide legale Entscheidung und ich bin zuversichtlich, dass das internationale Gesetz, wenn es vollstreckt wird, das illegale Walschlachten im Walschutzgebiet im Südpolarmeer beenden wird.”

Die Sea Shepherd Conservation Society war letztes Jahr erfolgreich beim verhindern der Tötung von fast 500 Walen und ist zuversichtlich, es diese Jagdsaison sogar noch besser zu machen.

“Wir kriegen viele Sachen zu hören.”, sagte 1ster Offizier Peter Hammarstedt aus Schweden. “Aber die unterste Grenze ist, dass man nicht zusammensitzt und über die Rettung der Wale redet, wir tun es.”

Für das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin ist festgelegt, Hobart am Mittwoch, dem 21sten Januar, zu verlassen um zum Walschutzgebiet im Südpolarmeer zurückzukehren um die illegalen japanischen Walfangaktivitäten zu stören und unterbinden.

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2 Antworten auf Sea Shepherd drängt Australien dazu, legale Aktionen gegen die japanischen Waljäger durchzuführen

  1. peter schulz sagt:

    Ich stelle die Frage: viele Unterstützer des Walschutzes sind nicht für die Gewaltvolle Vertreibung der Japanischen Trawler. Wie wird durch Euch argumentiert, dass dies der einzige Weg ist.
    Greenpeace macht auch Aktionen. Diese unterscheiden sich.
    Gern hätte ich Argumente, die durch Erfolge gerechtfertigt wären.
    So dass es logisch erscheint, weil sonst nichts gezeitigt werden kann.
    Ich erwarte gern eine Antwort.
    Gruss Peter

  2. ThomasBuiter sagt:

    Hallo Peter,

    ein Argument ist zum Beispiel, dass die Walfänger letztes Jahr “nur” 551 Wale erlegen konnten anstatt 985. Diese Saison wurden sie auch über 30 Tage vom Walfang abgehalten, was sie erneut vom Fang von mindestenst 250 Walen abgehalten hat. Die japanische Walfangindustrie kostet den Steuerzahler hunderte Millionen Dollar und durch das nichterreichen der Quote steigen diese Verluste. Bei vollem Fang würden die Walfänger bis zu 200 Millionen Dollar Gewinn machen. Dieses Steuerloch missfällt gerade in Zeiten der Krise vielen Japanern.

    Die Gewalt richtet sich gegen das Material und nicht gegen die Menschen. Das Einzige was passieren kann, dass ihnen übel wird und sie dem Gestank der ranzigen Butter ausgesetzt sind. Die einzigen Verletzten und auch der Tote waren ausschliesslich von den Japanern verursacht und nicht von Sea Shepherd.

    Der Sea Shepherd Gründer, Paul Watson, war auch Mitbegründer von Greenpeace, auch wenn sie das gerne vergessen wollen. Nur ertrug er es nicht mehr, einfach nur Zeuge zu sein und zuzuschauen. So kam es zum Streit, als Paul Watson einem kanadischen Robbenschlächter den Knüppel entrissen hat um ihn vom Erschlagen einer Babyrobbe abzuhalten. 1979 rammte er dann den piraten Walfänger “Sierra” vor der Küste Portugals und schaltete sie dann nach der Reparatur mit einer Haftmine entgültig aus. Es kam dabei niemand (ausser finanziell) zu Schaden. Die Sierra hat über 10.000 Wale pro Jahr getötet, ohne auch nur die geringste Rücksicht auf Art oder Bedrohung zu nehmen. Dieser Walfänger hätte auch noch viele weitere Jahre operiert. Auch die anderen 9 Walfangschiffe, die versenkt wurden (alle in ihren Häfen) hatten nie einen Menschen an Bord. Somit ist nur Besitz aber nie Leben beschädigt worden.

    In der über 30 Jährigen Geschichte von Sea Shepherd ist bisher nie jemand ernsthaft verletzt worden oder gar ums Leben gekommen. Bei Greenpeace schon. Unsere Ozeane brauchen Schutz und durch Fahnenwedeln lassen sich leider weder die Fischindustrie noch die Walfänger von ihrem Tun abhalten. Die Gesetze gibt es längst, nur fehlt es an der Ausführung und Durchsetzung dieser Gesetze.

    Vielleicht magste Dir ja “Ocean Warrior” unter http://blog.migaloo.de/video/ anschauen.

    Liebe Grüsse

    Thomas