Sea Shepherd lädt den Umweltminister Peter Garrett ein, die Steve Irwin zu besichtigen

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090115-2.html

Donnerstag, 15. Januar 2009

Sea Shepherd lädt den Umweltminister Peter Garrett ein, die Steve Irwin zu besichtigen

Kapitän Paul Watson hat Australiens Umweltminister Peter Garrett eingeladen die Steve Irwin zu besichtigen, wenn das Schiff in Hobart zum auftanken ist.

“Ich bin der Ansicht, wir müssen mit der australischen Regierung zusammenarbeiten um uns der illegalen Waljagerei im Walschutzgebiet um Südpolarmeer entgegenzusetzen”, sagte Kapitän Paul Watson,” Mr. Garrett mag zwar mit unseren Taktiken nicht zufrieden sein, aber die Grundlinie ist, dass wir auf der selben Seite sind, wir beide repräsentieren die Konzerne der Australier und Sea Shepherd, welche eine Nicht-Gewalttätige Organisation ist, die bisher nichts Kriminelles getan hat. Ich denke ein Treffen und eine Diskussion würde einen positiven Beitrag zu den Bemühungen zu der Erhaltung maritmen Lebens darstellen.”

Kapitän Paul Watson und Peter Garrett haben viel gemeinsam. Beide setzten sich der eindeutigen Abholzung des Clayonquot Tals auf Vancouver Island in 1993 entgegen. Beide blockierten die selbe Abholzungsstraße zusammen. Kapitän Paul Watson ist ein Mitbegründer von Greenpeace und Greenpeace International und Peter Garret war einst ein Direktor von Greenpeace International.

Die jüngste Vertreibung des japanischen Harpunenschiffes Yushin Maru #2 aus Indonesien wurde dank der Bemühungen des Senators der Grünen, Bon Brown, des ersteren australischen Umweltministers Ian Campbell und des Bürgermeisters von Fremantle Peter Tagliaferri erreicht. Umweltminister Peter Garrett wurde nicht involviert, wobei sie zitierten, dass es Angelegenheit für Indonesien ist, das zu entscheiden, wenngleich Indonesiche Ämter meistens Hilfe von Australien anfragen.

“Wir würden gerne Mr. Garrett in die Kampagne zur Beendigung des Waljagens in den südlichen Ozeanen einschließen,” sagte Kapitän Paul Watson.” Er wird nicht mehr als sinnloser Zuschauer solcher Events benötigt. Wir drängen Japan aus dem Walschutzgebiet um Südpolarmeer, wir haben ihnen Profit gekostet und ihre Jagdstatistiken von 3 Jahren laufend runtergejagt. Wir werden diesen Kampf gewinnen und würden gerne Mr. Garrett bei uns stehen haben, wenn der Sieg letzen Endes errungen haben.”

Das Sea Shepherd-Schiff Steve Irwin wird in Hobart in Tasmanien am 17. Januar gegen Mittag eintreffen. Das Schiff wird auftanken, wir werden ein paar Mitglieder der Crew austauschen, Besorgungen erledigen und sofort in die südlichen Gewässer zurückkehren um die Jagd nach der japanischen Walfangflotte fortzusetzen.

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3 Antworten auf Sea Shepherd lädt den Umweltminister Peter Garrett ein, die Steve Irwin zu besichtigen

  1. Sabrina:-) sagt:

    Hallo zusammen – hier auch interessante Neuigkeiten:

    Geheimpläne der Bush-Regierung zur Ausweitung des Walfangs
    Hamburg (ots) – Vertreter der US-Regierung unter George W. Bush führten in ihren letzten Amtswochen mit Japan geheime Verhandlungen über ein Aufheben des internationalen Verbots des kommerziellen Walfangs. Die Pläne sehen vor, Japan den Walfang entlang der Küste und in internationalen Gewässern zu erlauben. Dies geht aus geheimen Dokumenten hervor, die der Washington Post vorliegen, wie die Zeitung am 25. Januar berichtete.

    “Offensichtlich strebte die Bush-Regierung als eine ihrer letzten Amtshandlungen an, den kommerziellen Walfang wieder zuzulassen,” so Dr. Ralf Sonntag, Meeresbiologe des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds). “Das ist ein Skandal. Die internationale Gemeinschaft sollte Japan, Island und Norwegen auffordern, den Walfang zu beenden, anstatt fragwürdige Absprachen zu treffen, die den Walfang festschreiben und das Walfang-Moratorium faktisch aufheben. Diese Pläne helfen den Walen überhaupt nicht. Der einzige Profiteur davon ist Japan.”

    Der Entwurf sieht vor, Japan den Walfang in seinen Küstengewässern auf eine noch unbekannte Anzahl Tiere zu erlauben. Eventuell soll zudem die Waljagd im international anerkannten antarktischen Walschutzgebiet reduziert werden. Die im Walschutzgebiet weniger getöteten Tiere darf Japan aber dann möglicherweise im Nordpazifik erlegen.

    Dr. William Hogarth, langjähriges Mitglied der Bush-Regierung, fungiert derzeit als US-Bevollmächtigter und Vorsitzender der IWC (Internationale Walfang-Kommission), der insgesamt 83 Staaten angehören. Anfang 2008 initiierte Hogarth zusammen mit dem japanischen Vize-Vorsitzenden eine Reihe nicht-öffentlicher Treffen und geheimer Absprachen mit dem Ziel, einen Kompromiss mit Japan zu erreichen. Japan ist eine von drei Nationen, die nach wie vor Walfang betreiben. Eine kleine Arbeitsgruppe von IWC-Mitgliedstaaten traf sich im September in Florida und Anfang Dezember in England. Letztes Wochenende traf sich die Gruppe in Hawaii zur Feinabstimmung des “Kompromisses”. Nicht-Regierungsorganisationen und andere externe Beobachter waren nicht zugelassen.

    “Wir hoffen, dass die neue US-Regierung den Kurswechsel in Sachen Walschutz korrigiert und wieder eine Pro-Wale-Position bei der IWC bezieht,” so Dr. Ralf Sonntag. “Auch die Bundesregierung muss endlich klar Stellung zum Walschutz beziehen und sich von einem solchen Kuhhandel distanzieren. Japan sollte sich an die Regeln der IWC halten. Derzeitige Politik ist aber, die Regeln so lange zu ändern, bis sie der japanischen Regierung passen. Das ist etwa so wie wenn man Diebstahl legalisiert, um die Kriminalstatistik zu verbessern.”

    Seit der Einführung eines internationalen Verbots der kommerziellen Jagd auf Wale 1986, behauptet Japan, sein Walfang wäre rein wissenschaftlicher Natur. Seitdem hat Japan mehr als 15.000 Wale getötet und droht, auch wieder Buckelwale zu jagen, wenn die IWC sich nicht den Wünschen der japanischen Regierung beugt und die kommerzielle Waljagd wieder zulässt.

    Originaltext: IFAW – Int. Tierschutz-Fonds Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/15641 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_15641.rss2

    Pressekontakt: Für weitere Informationen, Interviews oder Bildmaterial: Andreas Dinkelmeyer, Tel. 040-86650033, mobil: 0173-6227539 oder adinkelmeyer@ifaw.org

  2. Andy sagt:

    weitere News:

    28.01.09 – Island lenkt nicht ein und erhöht die Fangquote für Wale damatisch – http://www.presseecho.de/politik/NA3731342797.htm

    Entscheidung auch in Island nicht unumstritten – http://derstandard.at/?url=/?id=1231153099803