Sea Shepherd fordert einen umfassenden Boykott von Island

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090129-2.html

Donnerstag, 29. Januar 2009

Sea Shepherd fordert einen umfassenden Boykott von Island

Die Sea Shepherd Conservation Society fordert einen Boykott aller isländischen Waren.

“Island hat mit seiner extremistischen Ankündigung, dass sie sich wünschen, dieses Jahr 150 gefährdete Finnwale und 100 Zwergwale abzuschlachten, in das Gesicht der Beschützer der Meere auf der ganzen Welt gespuckt,” sagte Captain Paul Watson.

Der Finnwal ist als gefährdete Art gelistet und Island hat bereits internationale Schutgesetze verletzt, indem es Finnwalfleisch an Märkte in Japan exportierte ohne die entsprechende CITES Export-Genehmigung. Handel mit gefährdeten Arten ist nach den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzabkommens illegal.

Die gleiche Art von rücksichtsloser, extremistischer Haltung die dazu führte, dass Islands komplette Wirtschaftsstruktur zusammenbrach, wird jetzt in einer Bewegung bewiesen, die verachtungsvoll in die Welt schreit, dass Island sich über den Gesetzen zum Schutz von Natur und gefährdeten Tierarten sieht. Die scheidende Regierung, die Islands wirtschaftliche Infrastruktur praktisch zerstört hat, kündigte ihren Krieg gegen die Walen an, als sie in Schande abtrat.

“Dies ist im Grunde ein Sabotageakt, ein Akt der Verbitterung gegen die folgende Regierung,” sagte Arni Finnsson von der Isländischen Naturschutz Vereinigung (INCA) in einem Bericht der BBC.

“Es gibt diese Woche eine gewaltige Welle der walfangenden Nationen,” sagte Captain Paul Watson. “Mit Japan, Island und Norwegen, die ihre Muskeln beugen und aggressiv auf höhere Fangquoten drücken und dabei auf gefährdete Tierarten abzielen.”

Diese Aggressivität macht sich möglicherweise bezahlt, wenn die anderen Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission mit einem Kompromiss ankommen, den kommerziellen Walfang zu legalisieren um im Gegenzug die Quoten zu senken.

Island stoppte den Walfang nachdem die Sea Shepherd Conservation Society 1986 die halbe Walfangflotte Islands in Reykjavíks Hafen versenkte. Zwei der vier Walfangschiffe wurden durch Sea Shepherd Ingenieure ruiniert und die Walverarbeitungsanlage wurde zerstört. Die zwei Schiffe wurden nie repariert und Islands Walfang war für zwei Dekaden stillgelegt. 2006 kündigte Island eine kleine Quote an und jetzt wurde diese Quote beträchtlich erhöht.

Die Sea Shepherd Conservation Society ruft dazu auf und wird ein Boykott aller isländischen Waren fördern.

“Wir werden den Menschen auf der ganzen Welt sagen, keinen isländischen Wodka, Pullover und Fisch zu kaufen, nicht als Tourist nach Island zu gehen und Island nicht als Auftankstation für Privatjets zu nutzen.” sagte Captain Paul Watson.

Jeff Skoll, Gründer von E-Bay und Hollywood Produzent Bob Yari haben beide Island informiert, dass sie Island auf ihren Europaflügen nicht zum Auftanken ihrer Privatjets benutzen werden.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Sea Shepherd News abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Sea Shepherd fordert einen umfassenden Boykott von Island

  1. Norbert sagt:

    Die Gruppe: Kampf gegen das Walschlachten hat bereits Anfang Dezember 2008 zu einem globalen Boykott gegen isländische Waren aufgerufen.

    http://www.icelandreview.com/icelandreview/search/news/Default.asp?ew_0_a_id=316386

    Wir erklären uns daher mit der Forderung von Paul Watson solidarisch.

    Norbert

  2. pudi sagt:

    Da hat Paul Watson vollkommen recht und man muß Ihm wieder einmal Tribut zahlen.Was wäre die Welt ohne Held/Kämpfer wie P.Watson.
    Ich finde den Mann einfach wunderbar.
    Jagt diese Bandieten (Norweger,Japaner und Isländer ) endlich ins Meer.