10 Gründe, dass Operation Musashi ein Erfolg war

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090209-1.html
migaloostella

Montag, 9.Februar 2009
10 Gründe, dass Operation Musashi ein Erfolg war

1. Die japanische Walfangflotte wurde während der Kampagne sehr schnell aufgefunden, es war der früheste Zeitpunkt überhaupt, an dem die Flotte abgefangen wurde.

2. Die Steve Irwin verfolgte die japanische Walfangflotte über 2000 Meilen zwischen dem 18. Dezember und dem 7. Januar und unterbrachen ihre Walfangoperation für 19 Tage. Die Steve Irwin kehrte zurück und fand die Walfangflotte wieder um ihre Operation für weitere acht Tage stillzulegen. Wir können sagen, dass wir die Walfänger 27 Tage physisch davon abhielten, Wale zu töten. Das bedeutet, viel weniger getötete Wale und mehr Profitverluste der Walfänger. Die Walfangflotte wird das vierte Jahr in Folge ihre Quoten nicht erreichen.

3. Die Yushin Maru Nr.2 erlitt einen Eisschaden an ihren Propellern während sie von der Steve Irwin verfolgt wurde. Das nahm das Harpunenschiff zwischen dem 20. Dezember und dem 5. Februar für 46 Tage aus der Operation. Dies wird die Anzahl der getöteten Wale auch reduzieren und wird weitere Verluste für die illegalen Profite der Walfangindustrie verursachen.

4. Der Yushin Maru Nr.2 wurde keine Erlaubnis erteilt, Reparaturen in Indonesien durchzuführen, eine eindeutige Beschämung für Japan.

5. Australien lehnte es ab, Japans Gesuch, der Steve Irwin keine Erlaubnis zum Nachtanken in australischen Häfen zu erteilen, zuzustimmen. Diese Ablehnung ihres Gesuchs war extrem beschämend für Japan und demonstrierte einen diplomatischen Missgriff. Nationen sollten nie öffentliche Forderungen stellen, wenn sie nicht wissen, ob sie erfüllt werden können.

6. Die japanische Walfangindustrie gab ein kleines Vermögen aus um ihre Schiffe mit Anti-Entermaßnahmen zurecht zu basteln indem sie ihre Schiffe mit Netzen bedeckten und Langstreckenakustik-Waffen installierten. Zusätzlich gaben sie Geld für Treibstoff während der Verfolgung und Reparaturen für die Yushin Maru Nr.2 aus. Sie gaben auch sehr viel Geld aus, die Taiyo Maru Nr.38 anzuheuern um eine spezielle Sicherheitseinheit zu transportieren. Dieses Schiff musste drei verletzte Crewmitglieder nach Fiji bringen (sie wurden während normaler Walfangoperationen verletzt, nicht durch eine Aktion von Sea Shepherd) und wegen dieser Ablenkung war es der Steve Irwin möglich, die Flotte wiederzufinden und einschreiten konnte bevor die Sicherheitskräfte zurückkehren konnten.

7. Sea Shepherds Crewmitglieder beschäftigten die komplette japanische Flotte in einer dramatischen, zweitägigen Konfrontation, welche die Zielstrebigkeit und Entschlossenheit der ganzen Crew gegenüber den illegalen, japanischen Walfangoperationen demonstrierte. Die Reaktion auf die diesjährige Kampagne der japanischen Walfänger war eine Enthüllung ihrer Frustration und Verzweiflung indem sie die Sea Shepherd Crew physisch und gewalttätig angriffen.

8.Die Kampagne erhielt breite internationale Medien-Berichterstattung, die erneut Japans weiterlaufende, illegale Walfangaktivitäten enttarnte. Die Kampagne erhielt Berichterstattung in Japan und hat in Japan zu einer steigenden Kontroverse über Walfang in den südlichen Ozeanen beigetragen.

9. Über eintausend Stunden Videoaufnahmen wurden von Animal Planet für die 2. Staffel von Whale Wars aufgenommen. Dieses Programm hat die japanische Walfangindustrie mehr geärgert wie alles andere, was wir getan haben.

10. Nicht ein japanischer Walfänger wurde verletzt und die Crew von Sea Shepherd erlitt nur sehr kleine Verletzungen. Unsere Akte, niemals unsere Gegner zu verletzen, bleibt makellos. Wir trafen die Entscheidung, uns angesichts der eskalierenden Gewalt der Walfänger zurückzuziehen weil wir die Situation nicht mit einem Schiff gegen vier Schiffe kontrollieren konnten, drei davon hatten mehr Geschwindigkeit und bessere Manövrierfähigkeit.

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