Australische Bundespolizei beschlagnahmt Whale War Videos

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090220-1.html
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Freitag den 20. Februar 2009
Australische Bundespolizei beschlagnahmt Whale War Videos

Das Schiff der Sea Shepherd Conservation Society, die Steve Irwin kam am 20. Februar um 1700 Uhr in Hobart, Tasmanien an. Das wurde am Kai von einer Truppe von Beamten der australischen Bundespolizei empfangen, welche dann mit einem Durchsuchungsbefehl das Schiff enterten.

Der Durchsuchungsbefehl erlaubte das Beschlagnahmen von “jeglichem bearbeiteten und unbearbeiteten Videomaterial, allen bearbeiteten und unbearbeiteten Tonaufnahmen, allen Photos, Notizen, Interviewabschriften, Produktions Meeting Abläufe, Post-Produktions Meeting Abläufe sowie auch die Schiffslogbücher, GPS-Positions-Aufnahmen, Automatische Radar Aufzeichnungsunterstützung, Kaufbelege, Quittungen, Einnahme-/Ausgabebücher,  Routeninformationen und ausgedruckte Navigationskarten.”

Die Animal Planet Serie Whale Wars war für die japanische Regierung und die japanische Walfangindustrie im Jahr 2008 mehr als peinlich. Japan wird sich wünschen, dass es keine Austrahlung der zweiten Staffel geben wird und hat sehr viel diplomatischen Druck auf Australien ausgeübt um weitere Offenlegungen ihrer illegalen Walfangoperationen im Südpolarmeer zu verhindern.

“Ich wünschte mir, dass die australische Regierung den gleichen “diplomatischen” Druck auf Japan ausüben, damit die ihre illegalen Walfangoperationen beenden”, sagte Kapitän Paul Watson. “Die Rudd Regierung wurde mit dem Versprechen gewählt, dass sie die japanische Walfangindustrie für ihre illegalen Walfangoperationen  vor Gericht bringt. Nun scheinen sie mehr daran interessiert zu sein, Sea Shepherd für unseren Einsatz um die illegalen japanischen Walfangoperationen zu behindern, vor Gericht zu bringen.”

Kapitän Paul Watson sagte, er würde sich auf einen Prozess freuen.

“Wir müssen irgendwo anfangen, also kann es damit beginnen, dass ich vor Gericht gebracht werde. Lasst uns die Beweise auf den Tisch packen und auch wenn ein Verfahren gegen Sea Shepherd und mich uns nicht erlauben wird, die Beweise gegen Japans illegalen Walfangoperationen zu präsentieren, wird es uns zumindest ein Forum bieten unsere Beweise vorzulegen. Wir werden sehen ob die australische Regierung japanische Walmörder nach Australien holt um gegen Sea Shepherd und Animal Planet auszusagen und wir werden sehen ob sie für die australische Regierung als Zeugen erscheinen, die von sich selbst behauptet, gegen den Walfang zu sein.”

“Es ist eine sehr einseitige Angelegenheit”, fuhr Kapitän Watson fort. “Die japansichen Schiffe wurden nicht von der australischen Bundespolizei geentert; ihnen wurden nicht die Videos und Navigationsdaten beschlagnahmt. Sie wurden nicht verhört noch werden sie verhört werden, obwohl sie gewaltsam mein Schiff und meine Crew im Südpolarmeer angegriffen haben. Setzt sich die Gesetzgebung nur für diejenigen ein, die die Schöpfung der Natur zerstören? Werden wir das ultimative Scheinverfahren erleben wo Sea Shepherd bestraft wird, weil die australische Regierung nicht ihr Versprechen erfüllt hat, die Walmörder vor Gericht zu bringen? Die Wahrheit ist, dass wir gar nicht im Südpolarmeer sein müssten um die Wale zu verteidigen, wenn die Regierungen dieser Welt einfach die internationalen Schutzverträge durchsetzen würden, die sie seinerzeit so stolz unterschrieben haben. Ohne Durchsezung gibt es kein Gesetz – Nur  ökologische Anarchie.”

Kapitän Watson sagt, er habe keine Beschwerden gegenüber der australischen Bundespolizei.

“Sie waren sehr professionel und höflich und sie haben ihren Job gemacht indem sie den Anweisungen der Regierung Folge leisteten.”

“Wir haben fast das ganze Jahr noch vor uns”, fuhr Kapitän Watson fort. “Wir müssen die Schäden an der Steve Irwin reparieren und wir müssen sicherstellen ein zweites, schnelleres Schiff zu bekommen und wir müssen darauf vorbereitet sein am Ende des Jahres wieder ins Südpolarmeer zu fahren und die Wale zu verteidigen. Wenn nötig werden wir vor Gericht auf die Anschuldigung, dass wir gefährdete Wale im Südpolaren Walschutzgebiet verteidigen antworten, und mit Stolz würden wir uns für schuldig bekennen.”

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