Was denkt sich Greenpeace?

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-090218-1.html
migaloosven
Mittwoch, 18. Februar 2009
Was denkt sich Greenpeace?
Ein Kommentar von Captain Paul Watson

Greenpeace handelt sehr verantwortungslos indem sie die öffentliche Aufmerksamkeit vom internationalen illegalem Walfang ablenkt und durch jüngste Veröffentlichungen den Fokus auf Korruption in der japanischen Walfabgindustrie gelegt hat.

Natürlich gibt es Korruption in der Walfangindustrie – es ist eine kriminelle Organisation.

Es wäre ein Überraschung, wenn es dort keine Korruption geben würde. Und warum glaubt Greenpeace es wäre ihre Pflicht belanglosen Diebstahl von Walmördern an ihren Bossen zu enthüllen?

Die Sea Shepherd Conservation Society kämpft seit Jahren gegen gesetzlose Walfangoperationen im Walschutzgebiet des südlichen Ozeans. Das Problem das wir bekämpfen ist einfach zu verstehen. Der japanische Walfang in der Antarktis ist illegal und Sea Shepherd ist eine Anti-Wilderei Organisation. Die japanische Walfangindustrie jagt bedrohte und gefährdete Walpopulationen innerhalb eines international anerkannten Schutzgebietes und steht dabei in Konflikt mit den Bestimmungen der IWC und dem Moratorium auf kommerziellen Walfang. Japan verletzt sowohl den Antarktisvertrag, als auch das Washingtoner Artenschutz-Abkommen (CITES) und die Canberra Übereinkunft zum Schutz der antarktischen Meeresbewohner (CCAMLR), zusätzlich missachten sie einen australischen Gerichtsbeschluss der Walfang in den australischen Gewässern der Antarktis strikt untersagt.

Aber anstatt sich auf diese internationalen Gesetze und Regulierungen zu stützen hat Greenpeace sich dazu entschieden interne Korruption in der Walfangindustrie zu untersuchen. Aus diesem Grund brachen zwei Greenpeace-Aktivisten in ein Lagerhaus ein und stahlen ein Päckchen Walfleisch, dass ein Besatzungsmitglied der Nishin Maru an eine bekannte Adresse in Japan geschickt hat.

Entsprechend einem Bericht der Los Angeles Times: “Als einer der angeblichen Diebe sagte Junichi Sato, dass auf jeden Fall das Ziel erreicht wurde den vermeintlichen Walfleischskandal ans Tageslicht zu bringen.”

“Wir haben was erreicht”, sagte er. Dann fügte er leise hinzu: “Vielleicht haben wir das übertrieben.”

Aber was haben sie erreicht? Die Walfangfirma antwortete, dass keine Straftat begangen wurde, da es Crewmitgliedern erlaubt sei Walfleisch für den Eigenbedarf mitzunehmen. Der ganze “Skandal”, den Greenpeace versuchte aufzudecken, war also niemals Einer .

Als Reaktion auf diese Tat verklagten japanische Behörden Toru Suziki und Junichi Sato wegen Einbruchs und Diebstahl. Und damit gab man Greenpeace die perfekte Entschuldigung, sich aus dem Kampf gegen die Walfangflotte Japans zurückzuziehen, um sich auf die Verteidigung der beiden Aktivisten zu konzentrieren.

Greenpeace suchte nach einer Lösung sich zurückzuziehen, nach der beschämenden Blosstellung ihrer Antarktiskampagne aus 2006/2007 durch die BBC in der Dokumentation Battleship Antarctica (hier das Review von Paul Watson: http://www.seashepherd.org/news-and-medi…l-080707-1.html , Anmerkung des Übersetzers ).

Suzuki und Sato gaben Greenpeace die Möglichkeit für eine wesentlich billigere Kampagne, die zudem das Thema zurück nach Japan bringt. Aus diesem Grund mobilisierte man die wichtigsten Mitglieder sich für eine Kampagne einzusetzen, die diese beiden Japaner als Märtyrer für die Wale präsentiert, verfolgt von der eigenen Regierung, weil sie so mutig waren sich dem Walfang der eigenen Landsleute in den Weg zu stellen.

Das einzige Problem dabei war, dass Suzuki und Sato sich nicht den illegalen Aktivitäten der japanischen Flotte entegenstellten. Sie versuchten interne Korruption und Diebstahl der Arbeitnehmer der Walfangfirma aufzudecken. Sie handelten dabei mehr wie selbsternannte Hobby-Detektive, die für die Walfänger arbeiten und nicht wie Aktivisten die sich dem illegalen Schlachten in den Weg stellen wollen.

Das erklärte Ziel von Greenpeace war und ist es, die japanischen Walmörder der Korruption zu überführen. Das Problem, dass sie dabei haben ist, dass die ganze Welt bereits weiss, dass der japanische Walfang illegal und der gesamte Walfangapparat korrupt ist. Was Greenpeace da veranstaltet hat ist vergleichbar mit einer FBI-Operation die Korruption innerhalb der Mafia untersucht. Die einzige Person, die von solchen Ermittlungen profitiert ist der Pate. Und genau wie ein Pate die FBI-Resultate als Werkzeug nutzt, um seine Leute zu kontrollieren, haben die Walfangbosse die Ergebnisse von Greenpeace als eine Dienstleistung angenommen, um Diebe in den eigenen Reihen zu stellen. Die Vereinigung, die die Besatzung der japanischen Walfangschiffe vertritt wird von der Yakuza kontrolliert und die Yakuza ist das japanische Äquivalent der Mafia.

Es bleibt die Frage was Greenpeace hofft zu erreichen, wenn sie kriminelle Aktivitäten von Walfängern gegen die Walfangfirma aufdecken. Indem Greenpeace das macht lenken sie von dem eigentlichen Aspekt ab, welcher die Verletzung internationaler Schutzbestimmungen durch die japanische Walfangflotte ist.

Sea Shepherd ist besorgter wegen dem Diebstahl von Walen direkt aus dem Schutzgebiet der Antarktis. Deshalb konzentrieren wir uns nach wie vor auf die Verbrechen an der Spitze der kriminellen Operationen. Es ist einfach schlechte Arbeit nur Gefolgsleute raus zu picken die am Boden der Verbrecherbande ein paar Yen aufsammeln. Unser Ziel liegt ganz klar auf Joji Morashita und den Bossen, nicht auf ein paar jämmerlichen Deckschrubbern die den Walen die Haut abziehen und auf dem Deck der Nisshin Maru durch Blut waten. Schalte die Köpfe aus und die kleinen Gangster folgen automatisch.

Der Unterschied zwischen Greenpeace und der Sea Shepherd Conservation Society ist, dass Greenpeace eine Protestorganisation und Sea Shepherd eine eingreifende Organisation ist. Sea Shepherd geht ausschliesslich gegen illegale Aktivitäten vor. Mit anderen Worten sind wir eine Anti-Wilderei Organisation.

Die Sea Shepherd Conservation Society hält einen makellosen Rekord, dass sie noch nie irgendeine Person verletzt hat und noch niemals für irgendeine Straftat verklagt wurde.

Wir können nicht zulassen, dass einer unserer Getreuen durch unsere Aktivitäten verfolgt wird. Auch das wäre eine schlechte Vorgehensweise. Was angeblich geschah im Falle Suzuki und Sato scheint also das Begehen der Straftaten des Hausfriedensbruchs und Postdiebstahls zu sein.

Diese zwei Männer wurden natürlich nicht dieser Straftaten überführt und es ist gut möglich, dass sie freigesprochen
werden, was ich für sie hoffe, aber es kann keine Entschuldigung für Greenpeace sein diese Aktion als legitim zu
rechtfertigen. Greenpeace gibt zu, dass in das Lagerhaus eingebrochen wurde, sie geben auch zu das in der Zustellung
befindliche Eigentum entfernt zu haben. Und sowas von der gleichen Organisation, die öffentlich die Methoden von
Sea Shepherd als inakzeptabel verurteilt hat. Mit anderen Worten, Einbruch und Diebstahl sind gerechtfertigt, während laut Greenpeace das Werfen von ranziger Butter auf ein Walfangschiff ein Akt des “Ökoterrorismus ” sei.

Bislang gab es noch keine Anklage primär gegen Sea Shepherd wegen “Öko – Terrorismus”, weil es genaugenommen keine Straftat des “Ökoterrorismus” gibt. Faulige Butter auf das Deck eines Walfangschiffes zu werfen ist höchstens ein
geringfügiges Vergehen, WENN es in nationalen Gewässern stattfindet.

Diese Woche veröffentlichte die Los Angeles Times einen Artikel über Suzuki und Sato mit dem Titel “Eine schmerzliche Konfrontation in Japan wegen des Walfangs. “Neben der Tatsache, dass der Artikel von John M. Glionna voller eklatanter faktischer Fehler ist, werden die Leser in die Irre geführt, weil der Artikel aussagt, dass “Der Vorfall die Front im Krieg gegen den japanischen Walfang von den eisigen Gewässern der Antarktis, wo Japan jährlich 100 Wale sammelt, in die Strassen von Tokyo und damit vor ein öffentliches Gericht getragen.”

Die Frontlinie des Krieges gegen Japans Walfangprogramm ist nach wie vor in der Antarktis, wo das Sea Shepherd-Schiff  Steve Irwin wärend der vergangenen drei Monate den illegalen japanischen Walfang gestört hat. Gliona schreibt, das  100 Wale von den Japanern gesammelt wurden, die korrekte Zahl lautet 935 Minkwale und 50 Finnwale und sie wurden illegal abgeschlachtet – nicht gesammelt.

Dieser Artikel erscheint so als entspringt er einer Greenpeace Pressemitteilung. Greenpeace hat seine einflussreiche PR-Maschine benutzt, um die Öffentlichkeit Glauben zu machen, dass die Verteidigung zweier Männer, angeklagt wegen dem Diebstahl von Walfleisch aus der Post, die Speerspitze der Bewegung seien, um den Walfang im südlichen Ozean zu beenden. In Wirklichkeit ist das einfach nur eine Ausrede für Greenpeace sich aus den kostenintensiven, ineffizienten und peinlichen Kampagnen zurückzuziehen, die sie in den letzten Jahren im antarktischen Walschutzgebiet abgeliefert haben.

Die Sea Shepherd Conservation Society spricht die Sprache, die die japanische Walfangindustrie versteht und diese Sprache ist sehr kostengünstig. Es kommt alles auf Gewinn und Verluste an und Sea Shapherd hat den Gewinn der Walfänger in den letzten vier Jahren durch störendes Eingreifen in die illegalen Walfangoperationen im antarktischen Schutzgebiet, ins Negative gekehrt.

Die Fronten der “Whale Wars” bleiben unverändert in der Antarktis, nicht in Japan und nicht in irgendwelchen Gerichten in Tokyo, wo versucht wird die zwei Greenpeacer des Einbruchs und Diebstahls zu belangen.

Der Times-Artikel beschrieb auch, ohne bei Sea Shepherd nachgefragt zu haben, folgendes: “Der Organisation Sea Shepherd wird vorgeworfen mit Wasserwerfern, Säure, Nägeln und Schlamm auf die Schiffe gefeuert zu haben.”

Fakt ist, dass Sea Shepherd nichts dergleichen auf die Walfänger gefeuert hat. Wir haben keine Wasserwerfer. Es war das  japanische Schiff, dass mit Wasserwerfern auf die Sea Shepherd Crew geschossen hat. Nicht ein einziger Nagel, oder auch nur ein Fleckchen Schlamm wurden jemals auf die Walfangschiffe geworfen. Und was die Säure angeht, das ist bloss nur Spinnerei der Walmörder in Bezug auf ranzige Butter (welche stinkt) als eine Säure. Im Grunde ist es sogar eine Säure, aber die Japaner wollen damit bewusst das Bild einer stark ätzenden und entstellenden Schwefelsäure suggerieren. Ranzige Butter ist Buttersäure, wie Orangensaft Zitronensäure und Milch Milchsäure enhält. Tatsächlich ist Bier säurehaltiger als ranzige Butter. Dieser Artikel versucht jedoch die von Greenpeace und den Walfängern erfundene Irreführung aufrecht zu erhalten, dass Sea Shepherd gewalttätig ist. Das sind wir nicht. Und wir klauen auch kein Eigentum aus der Post.

Weiterhin steht in dem Artikel der LA-Times:
Japanische Regierungssprecher behaupten, sie seien das Ziel von emotionaler Propaganda

“Kritiker sagen das Wale eine besondere Tierart sind, die geschützt werden müssen. Wir möchten sie genau so behandeln wie andere weltweit gejagte Wildtiere, wie Rotwild oder Kängurus,” äusserte ( Joji ) Morishita.

“Was würden die Amerikaner sagen, wenn Indien plötzlich fordern würde , die Amerikaner sollen aufhören Rinder zu essen, weil Kühe den Indern als heilig gelten?” fragte er. “Das ist das Gleiche, dass uns wiederfährt.”

Dieser Versuch, die Japaner als Opfer von kulturellem Chauvinismus darzustellen ist erschwindelt und oberflächlich.
Wale sind in der Tat etwas besonderes, weil sie als gefährdet und bedroht “eingestuft” sind und diese Bezeichnung ist etwas “besonderes” des Rechts wegen. Ausserdem ist das Töten von Wildtieren innerhalb eines Schutzreservates rechtlich nicht erlaubt. Morishita zeigt seine schwachen moralischen Standpunkte, indem er sich an solchen Vergleichen auch nur versucht.

Sollte Indien fordern, dass die Amerikaner aufhören sollen Kühe zu essen, weil sie gefährdet sind und nur in eigens für sie festgelegten Kuhschutzgebieten überleben, würden die Amerikaner verantwortungsvoll als Naturschützer handeln. Das hat absolut nichts mit Kultur, aber dafür voll und ganz mit internationalen Naturschutzgesetzen zu tun.

Quelle: Los Angeles Times – DISPATCH FROM TOKYO – A bitter face-off in Japan over whaling By John M. Glionna February 14, 2

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7 Antworten auf Was denkt sich Greenpeace?

  1. Yoshimo sagt:

    Zitat: “Sollte Indien fordern, dass die Amerikaner aufhören sollen Kühe zu essen, weil sie gefährdet sind und nur in eigens für sie festgelegten Kuhschutzgebieten überleben, würden die Amerikaner verantwortungsvoll als Naturschützer handeln.”

    -> LOL²! Wenn Paul Watson wirklich glaubt, die Amerikaner würden aufhören Kühe zu essen, dann ist er völlig unzurechnungsfähig geworden. Aber zum Glück ist dies nur eine mangelhafte Übersetzung…

  2. Sarii sagt:

    Was denkt sich Paul Watson eingentlich?

    Ich finde es unfassbar, wie unfair und unsolidarisch Paul Watson sich Greenpeace gegenüber verhält und äußert. Und ich bin erstaunt, wieviel Zeit er aufwendet um eine anderen Organisation zu denunzieren. Auch wenn er vor vielen Jahen wegen Differenzen Greenpeace verlassen hat, sollte der Arbeit anderer NGO mit Respekt begegnen. Das vermisse ich hier eindeutig!

    Es macht eher den Eindruck, dass Paul Watson Greenpeace als Konkurrenz zu Sea Shepherd betrachtet und sich daran abarbeitet, die Arbeit der “Konkurrenz” zu verunglimpfen. Es ist nicht das erste Mal, dass er sich in dieser Art und Weise hervortut. Eigentlich hätte er das doch nicht nötig, seine Arbeit spricht für sich.

    Vielleicht sollte er einfach mal akzeptieren, dass andere Organisationen anders arbeiten als er und er ihnen auch nicht seine Vorstellungen aufzwingen kann.

    Paul Watson behauptet, dass Greenpeace sich nicht genug um den Schutz der Wale kümmert. Das mag in seinen Augen so sein, aber er könnte die Zeit, die er sich an Greenpeace abarbeitet auch besser nutzen – zum Schutz der Wale. Wenn er sich mit SEINEN Vorstellungen für die Wale einsetzt und andere Organisationen auf IHRE Art machen ließe, wäre den Walen sicher mehr gedient!

    So wie es jetzt ist, bin ich mehr als enttäuscht. Das Ziel sollte sein, in allem was ich tue den Walen zu helfen. Einen “Nebenkriegsschauplatz” aufzumachen, wie Paul Watson es mit dem Streit mit Greenpeace macht hilft den Walen nicht – damit erreicht er vermutlich eher das Gegenteil. Ich hoffe sehr, dass sich Paul Watson bald besinnt, sonst hat er eine Sympatisantin weniger.

    Sarii

  3. Markus sagt:

    Hallo Sarii,
    ich kann deine Kritik zum Teil verstehen, es ist nicht im Sinne des Umweltschutzes andere Umweltorganisationen zu denunzieren. Aber Greenpeace verhält sich auch nicht besser! Paul Watson hat oft genug versucht friedlich mit ihnen Kontakt aufzunehmen und bat mehrmals ÖFFENTLICH eine Zusammenarbeit an, aber Greenpeace weigerte sich strikt dagegen und jetzt komm mir nicht mit: “NGOs sollten zusammenarbeiten, aber in diesem Falle….”
    Sie baten letztes Jahr Greenpeace um Zusendung der Koordinaten der japanischen Walfangflotte und Greenpeace weigerte sich vehement dagegen diese rauszurücken, also Zusammenarbeit ist was anderes.
    Wenn sich gegenüber Sea Shepherd jemand querstellt, dann ist dies Greenpeace, oft genug hat er freundlich um Hilfe gefragt, aber genug ist genug!
    Obwohl Greenpeace die Mittel hätte, mehrere Schiffe gleichzeitig in die Antarktis zum Schutz der Wale zu schicken, tun sie dies nicht und behaupten “es seien keine Gelder vorhanden.” und dann leisten sie sich ein neues Gebäude in Hamburg…ganz im Sinne des Umweltschutzes!
    Sollen sie doch getrennte Wege gehen, Paul Watson bat oft genug Frieden an, aber wer nicht will….

    Gruß,
    Markus

  4. Sarii sagt:

    Hallo Markus,

    ich kann dir nicht ganz folgen. Meines Wissens nach gibt es derartige Ausfälle von Greenpeace gegenüber Paul Watson nicht. Also, diese Argumentation stimmt und greift nicht.

    Es ist was anderes eine Zusammenarbeit einzufordern, aber wenn die andere Organisation das ablehnt, muss das akzeptiert werden. Man kann niemanden zur Zusammenarbeit zwingen. Das mag ärgerlich sein, aber wie reagierst du auf Zwang? Machst du dann das, wozu du genötigt wirst?

    Ich jedenfalls nicht. Und wenn jemand nichts mit mir zu tun haben will, so what, dann ist das eben so und sich suche mir andere Verbündete, Freunde oder was auch immer.

    Deinen letzten Absatz werte ich mal als reine Polemik … das stimmt nämlich nicht :) Ich habe die Diskussion sehr gut mitverfolgt …

    Gruß, Sarii

  5. ThomasBuiter sagt:

    Hi Sarii

    es gibt sogar auf den Seiten von Greenpeace International direkte Aussagen darüber, was Greenpeace von einer Zusammenarbeit mit Sea Shepherd hält und die Antwort war wirklich sehr unfreundlich von Seiten von Greenpeace. Dort wurde Paul Watson als aggressiver Terrorist bezeichnet, dem Menschenleben nichts wert sind. Dein vorletzter Absatz ist genau der Punkt. Greenpeace will keine Verbündeten, denn sie haben zuviel macht erworben über die jahre und bangen um ihre Einnahmen. Greenpeace hat nachweislich Interesse daran, dass es den walfang noch solange wie möglich gibt, denn ansonsten würden ihnen Millionen an Spenden wegfallen und Greenpeace ist sicherlich nicht gewillt auf einen Grossteil ihrer 200 Mio. $ zu verzichten weil der Walfang beendet wurde.

    Sea Shepherd arbeitet mit anderen Organisationen zusammen… Greenpeace nicht….

    Liebe Grüsse

    Thomas

  6. Sven sagt:

    Hi Yoshimo !
    Hier hast du mal den Original-Absatz zum selber übersetzen : If India were to demand that Americans stop eating cows because they were endangered and surviving in specially designated cow sanctuaries they would be acting responsibly as conservationists. This has nothing to do with culture and everything to do with international conservation law.

    Paul hat sich hier, wie ich es sehe, mal wieder eines Oxymorons bedient. Aber wenn du die Übersetzung als mangelhaft siehst dann wird es Zeit das du selber aktiv wirst. Lange genug hier rumkacken tust du ja schon.

    Zurück zu Greenpeace: Der Verein verschweigt seinen Mitgliedern auf seiner Website sowohl das kanadische Massaker an Narwalen Ende letzen Jahres, als auch das geplante EU-Embargo gegen kanadische Robbenprodukte. Wenn man das im Greenpeaceblog anspricht wird man als Polemiker abgestempelt und ignoriert. Warum? In Hamburg und Kalifornien wurden, wie Markus schon schrieb, neue “Firmenzentralen” gebaut und damit die Spendengelder von Unwissenden verpulvert.

    Sea Shepherd versucht es seit Jahren in Japan verklagt zu werden, und hat es bis dato nicht geschafft.
    Da stellt sich mir die Frage : Warum?

    Warum schafft Greenpeace das was Watson seit Jahren versucht, und macht nichts daraus?

  7. Manuel Abraas sagt:

    Hallo !
    @ Sven: 100% Zustimmung. Hätte Mann, Frau oder auch Yoshimo den ganzen Text gelesen, vielleicht hätte er den Zusammenhang verstanden und würde sich nicht über die Arbeit der freiwilligen Übersetzer mokieren.
    Aber okay, Hochmut kommt vor dem Fall.
    Was Greenpeace betrifft, bin ich mit den meisten hier auf einer Linie.
    Spendengelder für Prachtbauten ausgeben und um noch mehr Spenden einzunehmen, das nenn ich effektiv, wow!
    Das ist lächerlich, Freunde.