Dreihundertfünf Wale durch die Operation Musashi gerettet

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090413-1.html
migaloostella
Montag, 13. April 2009
Dreihundertfünf Wale durch die Operation Musashi gerettet

Japanische Walfänger sind “erzürnt” über Sea Shepherd

Das Institut für Cetaceenforschung hat ihre Jagdstatistiken für das Walschlachten 2008/2009 in den Südlichen Ozeanen veröffentlich. Sie haben 679 von anvisierten 935 Zwergwalen und lediglich einen bedrohten Finnwal von 50 geplanten Walen abgeschlachtet.

Sea Shepherd hat also in der letzten Saison 305 Wale davor gerettet, einen qualvollen Tod durch die explosiven Harpunen der japanischen Walfangflotte zu sterben. Das japanische Fischereiamt wirft das Versagen. ihre Quote zu erreichen, der Störung durch die Sea Shepherd Conservation Society vor.

“Die diesjährigen Fänge waren reduziert als Ergebniss durch die Störung von Demonstranten,” sagte Shigeki Takaya, ein Sprecher des Fischereiamts.

Die japanischen Walfänger erweiterten ihre Walfangsaison um zwei Wochen in der Bemühung, die Verluste wett zu machen. Trotzdem erhielten sie gerade mal 2% ihrer Finnwalquote und 72% ihrer Zwergwalquote. Der geschätzte Profitverlust geht in die zehn Millionen Dollar. Mit gestiegenen Kosten durch die Sicherheitsmaßnahmen hätte die japanische Walfangindustrie 700 Wale fangen müssen, um keine Verluste zu machen. Sie haben versagt, ihre 700 benötigten Wale zu fangen.

Wieder ein mal hat die Sea Shepherd Conservation Society die Profite der südlichen Walfangflotte zunichte gemacht.

“Wir werden weiterhin die eine Sprache sprechen, die diese Walpiraten verstehen,” sagte Captain Paul Watson. “Profit und Verlust: Wir müssen ihre Verluste weiterhin hoch und ihre Profite niedrig halten. Wir werden diese Killer mit agressiv angewandter Volkswirtschaft schlagen.”

Drei Schiffe der japanischen Flotte dockten am Montag in Shimonoseki an, eine Hafenstadt ungefähr 800 km südwestlich von Tokyo, das Mutterschiff wird laut Behörden am Dienstag einlaufen. Zwei andere Schiffe kehrten vor zwei Wochen nach Japan zurück.

Kazuo Yamamura, Präsident von Kyodo Senpaku Kaisha, welche die Walfangflotte operiert, erklärte Reportern am Montag, dass er verärgert über den angeblich von Sea Shepherd verursachten Schaden sei.

“Ich bin erzürnt und mein Blut kocht vor Wut,” sagte er.

Die Firma hat Sea Shepherd für ihr Geplänkel auf dem Meer beschuldigt und sagen, dass die Demonstranten die Angriffe eskalieren liesen indem sie zwei japanische Schiffe rammten und Walfänger mit Flaschen voller ranziger Butter bewarfen.

“Wir haben kein einziges Walfangschiff gerammt,” sagte Captain Watson. “Wir haben ihren Verladebetrieb geblockt und als sie versuchten, an uns vorbei zu kommen, verursachte das Harpunenschiff die Kollision. Die Harpunenschiffe sind schneller und bei weitem manövrierfähiger als die Steve Irwin. Anzunehmen, dass wir sie rammten ist absurd. Drei verschiedene Kollisionen passierten, als sie versuchten, an uns vorbei zu kommen um ihre Wale abzuladen.

Dieses Jahr jagte Sea Shepherds Boot die Flotte über 3200 km durch die eisigen Gewässer des Antartischen Ozeans bevor sie sich im Februar zurückzog.

“Ich bin erfreut, dass Yamamuras Blut kocht,” sagt Captain Watson. “Ich bin erfreut, dass er erzürnt ist und ich bin absolut erfreut, dass die japanischen Walfänger dieses Jahr null Profite machten und am meisten erfreut bin ich darüber, dass wir 305 Leben gerettet haben. Das ist das dritte Jahr in Folge, in dem wir ihre blutigen Profite zunichte gemacht haben. Wir haben vor, ein viertes Jahr folgen zu lassen, wenn wir im Dezember wieder ein mal in die Südlichen Ozeane zurückkehren und die illegalen Aktivitäten der japanischen Walfangflotte stören.”

Sea Shepherds Operation Musashi war ein Erfolg. “Wir haben das Beste gegeben, was wir mit den uns verfügbaren Resourcen tun konnten,” sagte Captain Watson. “Wenn wir die Geldmittel für ein zweites, schnelleres Schiff aufbringen, werden wir fähig sein, nächste Saison noch besser zu sein.”

Die gesamte Kampagne wurde von Animal Planet für ihre Erfolgsshow Whale Wars dokumentiert. Die zweite Staffel, welche Operation Musashi dokumentiert, soll in den USA am 5. Juni um 21 Uhr auf Animal Planet laufen.

“Jeder gerettete Wal ist ein Erfolg und 305 gerettete Wale ist ein großer Triumph, zusätzlich den Walfängern ihre Profite für diese Saison gekostet zu haben ist ein unglaublicher Sieg,” sagte Sea Shepherds erster Offizier Peter Hammarstedt aus Schweden.

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3 Antworten auf Dreihundertfünf Wale durch die Operation Musashi gerettet

  1. ThomasBuiter sagt:

    Mein Dank geht an die tapfere Crew der Steve Irwin und ihren Kapitän.

    Mich freut zum einen, dass immerhin 305 Wale eine Chance auf ein langes Leben bekommen haben und vermutlich 200 Walkälber mehr geboren werden können. Was mich aber wütend stimmt ist, dass diese Fundraising-****** von Greenpeace in Kooperation dafür hätten sorgen können, dass viel weniger Wale hätten ihr Leben lassen müssen. Hoffen wir, dass sich genügend finden, die bereit sind für Sea Shepherd zu spenden, damit Paul Watson samt Crew mit einem 2. Schiff auslaufen können um das Fangergebnis der japanischen Mörder gegen null zu bringen.

  2. Norbert sagt:

    Das ist ja mal eine gute Nachricht! Und dass die Japaner den klaren Misserfolg tatsächlich in den Medien mal selbst einräumen, freut mich um so mehr.

    Gratulation an Paul!

    Jetzt bleibt es in Island spannend, dort stehen Wahlen vor der Tür…der Kampf geht weiter.

  3. ThomasBuiter sagt:

    Und es gibt vielleicht noch weitere gute Nachrichten.

    Sea Shepherds Spendenaufkommen scheint soweit gestiegen zu sein, dass die Chancen für ein 2. Schiff wohl gut stehen. Und wir wissen, dass Paul den Walmördern wohl mehr kosten wird als nur 300 Wale. Vielleicht überlegen sie sichs dann auch ganz nochmal rauszufahren.