Warum Greenpeace versagt und andere nichts unternehmen

Es mag schön klingen, dass 305 Wale vor ihrem Tod bewahrt wurden, doch klingt es auch bitter nach. 680 Wale wurden von den japanischen Mördern hingerichtet. Primär wurden sie durch Steuergelder finanziert, wobei dort gerade die grossen Unternehmen wie Sony, Honda, Toyota, Panasonic und viele andere japanische Hersteller einen grossteil der Finanzierung der Walfangflotte stellen. Sogar Unternehmen wie Greenpeace ziehen ihren Nutzen aus der aktuellen Walfangsaison. Hält das jemanden davon ab dafür zu spenden, dass 2 japanische Aktivisten freikommen? Sicher nicht. Hilft das einem einzigen Wal? Nein! Greenpeace ist damit in meinen Augen schuld am Tod von fast 700 Walen und sonnt sich sogar noch mit dem Ruhm etwas gegen das Abschlachten der hochintelligenten Meeressäugern unternommen zu haben. Was haben sie aber wirklich getan? Nichts! Sie haben sicher ihr neues Büro in der neuen Hafencity von Hamburg geplant. Warum sollte man auch etwas unternehmen, wenn die Spenden auch so eintrudeln? Warum sollte ich nicht sagen, dass alle anderen Terroristen sind, wenn ich selbst nichtstuend rumsitze.

Ich werfe hiermit Greenpeace vor sich nicht aktiv genug für die Wale einzusetzen und ich werfe Greenpeace desweiteren vor, dass sie nicht gewillt sind sich wirklich für die Ozeane einzusetzen.

Falls daran etwas nicht stimmen sollte, bitte ich darum von Greenpeace berichtigt zu werden und ich bin wirklich gerne gewillt jede Antwort zu zeigen.

Die anderen die nichts unternehmen sind die NGOs, die gerne so tun, als wären sie wichtig. Sie erreichen aber aus einem einfachen Grund nichts. Sie sind nicht engagiert genug.

Liebe Grüsse

Thomas

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2 Antworten auf Warum Greenpeace versagt und andere nichts unternehmen

  1. Yoshimo sagt:

    Genau so ist es. Ich zitiere an der Stelle aus einem letztes Jahr von mir verfassten Artikel:

    “…sind Organisationen wie Greenpeace doch schlichtweg Konzerne, die von MBAs und BWLern statt Aktivisten betrieben werden…”

    Und MBAs und BWLer, mein lieber Thomas, brauchen Statussymbole. Statussymbole wie z.B. eine Konzernzentrale, die von einem Schweizer Star-Architekten entworfen wurde und sicher so richtig viel Geld gekostet hat.

  2. ThomasBuiter sagt:

    Da geb ich Dir absolut recht. Für mich ist Greenpeace mittlerweile nur noch ein reines Fundraisingunternehmen, denen wirklich das Wohl dieser Welt völlig gleichgültig ist. Das ist nicht auf die Aktivisten abgezielt, die wohl auch versuchen etwas zu verändern, aber die Führungsriege ist definitiv nur an Geld interessiert. Wie sagten es die Ärzte:”Weil jeder der die Welt nicht ändern will, ihr Todesurteil unterschreibt” und darum gebe ich jedem Schuld am Klimawandel und am Elend auf diesem Planeten, der ignorant und desinteressiert einfach nur zuschaut.

    Liebe Grüsse

    Thomas