Japan kann das Morden nicht sein lassen

Kurz nachdem Japan 680 Wale im Südpolarmeer getötet hat, fahren die Walmörder erneut raus um 60 Zwergwale an der japanischen Küste zu erlegen.  Diese Jagd zu “wissenschaftlichen” Zwecken findet kurz vor der jährlichen Sitzung der Internationalen Walfangkommission in Madeira, Portugal im Juni statt. Bis ende Mai wollen sie wieder zurück sein.

Es ist wirklich kaum zu glauben mit welcher Dreistigkeit Japan mit den internationalen Abkommen umgeht und sie spucken förmlich auf jeden Protest, der selbst von Regierungen ausgesprochen wird. Eigentlich sollte man denken, ein technisch hochentwickeltes Land ist auch aus anderer Sicht mit dem Fortschritt gegangen. Aber was das Thema Ozeane und ihr Schutz angeht sind sie scheinbar leider immer noch nicht in diesem Jahrtausend angekommen.

Sie beuten die Meere aus und da ist ihnen jedes Mittel recht. Sie sind das hauptverantwortliche Land für den Zusammenbruch der Fischbestände in unseren Ozeanen und scheuen nicht einmal davor zurück hochbelastetes Delphin- und Walfleisch an die eigenen Kinder zu “verfüttern”, noch warnen sie schwangere und stillende Frauen vor den Gefahren für ihre Ungeborenen bzw.  Säuglinge.

Japan ist in meinen Augen eine korrupte, zurückgebliebene Nation, die von der Mafia und von der Gier nach Geld gesteuert wird.

Weiteres unter AFP (englisch) oder FAZ.net

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Eine Antwort auf Japan kann das Morden nicht sein lassen

  1. Yoshimo sagt:

    Kein Panik. Sobald die japanischen Staatsanleihen crashen, wird es mit dem Walfang auf Basis von Subventionen ohnehin auf ein Jahrzehnt vorbei sein. Japan hat in Relation zum BIP die größte Verschuldung der Welt und wird die Wirtschaftskrise nicht ohne einen “Systemneustart” überleben. Yakuza hin oder her.

    Es wäre aber möglich, dass die Bürger Japans nicht mehr genug zu Essen haben werden, denn Japan kann seinen Grundbedarf an Lebensmitteln wegen begrenztem Farmland nicht selbst decken. In solch einem Fall wird Walfang natürlich sehr attraktiv, da lebensnotwendig. (Das hatten wir nach dem 2. Weltkrieg im Übrigen schon mal.)

    Aber Thomas: Dein Gekeife gegen Japan find’ ich ziemlich daneben. Japan ist keine “zurückgebliebene Nation”. Und von der Gier nach Geld wird nicht nur Japan gesteuert, sondern auch die BRD und ganz besonders die EU. Wir sollten erstmal unsere eigenen Yakuza (auch “Lobbyisten” genannt) an der nächsten Straßenlaterne aufknüpfen, bevor wir uns über die Mafia anderer Nationen aufregen.