Das K9-Projekt auf Galapagos geht in die zweite Phase

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090501-1.html

migaloo-lutraFreitag, 1.Mai 2009
Das K9-Projekt auf Galapagos geht in die zweite Phase

Spürhunde auf zwei der drei Inseln im Einsatz
Bericht von Kapitän Alex Cornelissen, Einsatzleiter auf Galapagos

In Ecuador arbeitet Sea Shepherd mit einer Regierung zusammen, die sehr am Schutz der Umwelt interessiert ist, was sich in unseren Projekten wiederspiegelt. Unser Hauptziel für 2009 ist der Einsatz von K9-Einheiten auf den drei am meisten besiedelten Inseln des Galapagos Meeresreservats.

Im Februar schlossen wir die Trainingseinheiten ab, und die Hunde nahmen auf Santa Cruz – der am meisten besiedelten Insel – ihre Arbeit auf. Ihre Aufgabe ist das Aufspüren illegaler Haiflossen, Seepferdchen, Seelöwen-Penisse und Seegurken. Derzeit wird sämtliches Frachtgut, das Galapagos über offizielle Wege verlässt, überwacht.

Überprüfen von Gepäck am Flughafen von Baltra

Überprüfen von Gepäck am Flughafen von Baltra

Überprüfen von Frachtgut

Überprüfen von Frachtgut

Am Freitag, den 24. April wurden die Vorbereitungen auf San Cristobal abgeschlossen und drei der Teams auf diese Insel gebracht. Zur offiziellen Übernahme fuhr ich nach San Cristobal, begleitet von Marcel Bigue, Projektentwickler für unseren verbündeten Projektsponsor „Wildaid“.

Auf San Cristobal ist der zentrale Regierungssitz. Hier sind auch die Polizei und die Marine stationiert, was für dieses Projekt von großer Wichtigkeit ist.

Ankunft zweier Hundeteams an den Hundehütten

Ankunft zweier Hundeteams an den Hundehütten

Im vergangenen Monat hat Sea Shepherd den Bau von Hundehütten beaufsichtigt und die nötigen Vorbereitungen für die Ankunft der Hundeführer und Spürhunde getroffen.

Oberst Rocha, Polizeioberhaupt von Galapagos, ist über die Ankunft der Hunde auf San Cristobal sehr erfreut. Ihm ist die Wichtigkeit dieses Pilotprojektes wohl bewusst. Deshalb hat er seine volle Unterstützung zugesagt.

Wir sind gerade dabei, mit dem Bau der Hundehütten auf Isabela, der letzten drei Inseln, zu beginnen. Sie ist die problematischste Insel, da hier am häufigsten gewildert wird.

Die Polizei wird in den kommenden Wochen mit willkürlichen Kontrollen auf den Inseln beginnen.

Sea Shepherd sucht nach weiteren Sponsoren für dieses Projekt, um die Baukosten auf Isabela abzudecken und ein Schnellboot zu beschaffen, das der Polizei hilft, in abgelegene Wildereigebiete zu gelangen.

von links nach rechts: Scott West, Sea Shepherd-Ermittler; Benjamin Ayala,   freiwilliger Sea Shepherd-Aktivist auf San Cristobal; Oberleutnant Hernandez,   Leiter der K9-Einheit auf San Cristobal; Oberst Rocha, Polizeioberhaupt von Galapagos;   Kapitän Alex Cornelissen, Einsatzleiter von Sea Shepherd Galapagos

von links nach rechts: Scott West, Sea Shepherd-Ermittler; Benjamin Ayala, freiwilliger Sea Shepherd-Aktivist auf San Cristobal; Oberleutnant Hernandez, Leiter der K9-Einheit auf San Cristobal; Oberst Rocha, Polizeioberhaupt von Galapagos; Kapitän Alex Cornelissen, Einsatzleiter von Sea Shepherd Galapagos

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