Sea Shepherd, LUSH und der kanadische Senator Harb schließen sich zusammen, um das Robbenschlachten zu beenden

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090509-1.html
migaloostella
Samstag, 8.Mai 2009
Sea Shepherd, LUSH und der kanadische Senator Harb schließen sich zusammen, um das Robbenschlachten zu beenden

Am 16. März 2009 starteten Sea Shepherd und LUSH Handmade Cosmetics eine knallharte Nordamerika Kampagne um Kanadas kontroverses Robbenschlachten zu beenden. LUSH ist das erste Unternehmen in Kanada, dass einen nationale Haltung zu dem Thema einnimmt. Postkartenpetitionen gegen Kanadas kommerzielle Robbenjagd wurden in allen teilnehmenden LUSH Geschäften verteilt.

Am 2. Mai 2009 traf sich Entwicklungsleiter Alex S. Earl mit Repräsentanten von LUSH Handmade Cosmetics in Vancouver, British Columbia im Lush Geschäft in der Robson Street um 38,015 unterschriebene Postkarten an den kanadischen Senator Mac Harb zu überreichen. Senator Harb nahm die unterschriebenen Postkarten mit der Versicherung an, dass jede Petition direkt an den kanadischen Premieminister Stephen Harper im Staatskapitol Ottawa, Ontario, geleitet wird. Es wurde theorisiert, dass Politiker jede Beschwerde die sie als Repräsentant von 1.000 Wählern mit der selben Meinung erhalten, beachten. Wenden wir diese Theorie auf die unterschriebenen Postkarten an, würde Premieminister Harper und seine Regierung gut daran tun, die Meinung von 38.015.000 Wählern aus ganz Nordamerika zu beachten.

Die kanadische, kommerzielle Robbenjagd ist zur Zeit das weltweit größte Schlachten maritimer Lebewesen. Senator Harb arbeitet unermüdlich daran, diese Jagd zu beenden. Er stellte im März ein Gesetz vor, welches, sofern es durchkommen würde, die Fischereiverordnung abändern würde. Ohne einen weiteren Senator, der seinen Vorschlag unterstützte um das Gesetz zu einer Abstimmung im Kanadischen Senat zubringen, steht Senator Harb als einziger kanadischer Politiker seit 1970 offen hin um sich gegen dieses jährliche Schlachten auszusprechen.

Eine globale Bewegung gegen Kanadas Robbenjagd erreicht eine Trendwende. Die USA, die Niederlande, Belgien und Irland haben vollständige Importverbote kanadischer Robbenprodukte. Am 5. Mai 2009 beschloss die Europäische Union ein Verkaufsverbot von Robbenprodukten in den 27 europäischen Ländern. Die weltweiten Robbenjagdnationen, von denen Kanadas Jagd die Größte ist, sind jetzt stärker als je zuvor isoliert durch die globale Meinung. Mit nur noch wenigen kommerziellen Märkten, die offen bleiben, ist ein Ende der Robbenjagd in Sicht. Es ist die innige Hoffnung von Sea Shepherd, LUSH und Senator Harb, dass die Zustellung der Petitionen zusammen mit dem EU-Beschluss helfen werden, diese Jagd endgültig beenden.

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