Sea Shepherds Sieg vor der kanadischen Justiz

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090618-1.html
migaloo-selina
Donnerstag, 18. Juni 2009
Sea Shepherds Sieg vor der kanadischen Justiz

Kanada ist daran gescheitert Paul Watson aufzuhalten in See zu stechen. Alle Strafgebühren sind in Kanada fallen gelassen worden.

Die Regierung von Kanada ist wiedermal in Ihren Versuchen Kapitän Paul Watson von Ihren Ufern fernzuhalten, gescheitert.

Kapitän Watson wurde vorgeschrieben am 13. Juli 2009 vor Gericht zu erscheinen um eine Strafe zu bezahlen, weil er ein nicht registriertes Schiff betrieb welches keine Handelsregistrierung hatte.

Am 17. Juni 2009, wurde der Fall fallen gelassen und alle Gebühren wiederrufen. Käptain Watson sollte im Juli nicht vor Gericht erscheinen.

Im Jahr 2006, während das von Kanada regierstrierte Schiff die “Farley Mowat” in den antarktischen Gewässern sich aufhielt wurde der Status der Marley Mowat von der kanadische “Registry of Shipping”, Abteilung Transport, von einer Yacht in ein Handelsschiff umgeschrieben. Als das Schiff im März in Cape Town, South Africa  im nahegelgenen Hafen einlief, wurde Kapitän Paul Watson informiert das er gegen die Regel des “Candian Department of Transportation” verstosst weil er ein Handelsschiff ohne gültige Papiere in Bewegung setzt.

Kapitän Watson verteidigte sich indem er versuchte mitzuteilen das die Farley Mowat for 3 Jahren mit vollsten Einverständnis der canadischen Regierung als Yacht mit einer Bestätigung eingetragen wurde. Kapitän Watson zeigte die Schiffregistratur. Saleem Modak, der Sicherheitsbeamte von SAMSA sagte das es ihn nicht interessierte was dieses Register aussagt und seine Meinung nach wäre die Farley Mowat keine Yacht.

“Eine Yacht ist ein weisses Schiff, wo du drauf sitzt und einige Drinks mit Deinen Freunden haben kannst”, sagte er mit einem ernsten Gesicht.

Kapitän Watson konnte sich nicht zurückhalten und erwiderte: “Sie denken also das in Anbetracht der Rassendiskreminierung es in Süd Africa keinen Platz für eine schwarze Yacht gibt?”

Modak fand das gar nicht lustig und stellte das Schiff unter Arrest sowie es die Regierung von Kanada verlangt hatte. Die Kanadier, die Japaner und die Süd Afrikanische Behörden blockierten nun jeglichen Versuch das Schiff wieder freizugeben um zu verhindern das es wieder in das südliche Meer hinaus fährt um Wale zu retten.

Nach 3 monatiger bürokratischer Tyranei und mit der Situation die aussichtlos wirkte, gleitete die Farley Mowat leise, flaggenlos und ohne LIcht wieder aus dem Hafen von Cape Town in Richtung Frieden des Ozeans.

3 Wochen später erreichte die Farley Mowat Fremantle, West Australien, wo man sie herzlich willkommen hiess. Ein paar Monate später erwarb das Schiff sich eine Flagge von Belize (Mexico) und steuerte das Schiff in Richtung Antarctica um die Walfänger zu jagen.
Unter japanischen Druck wurde die Belize Flagge eingefahren, aber nicht befor die Marley Mowat und Ihre Besatzung auf ihren Weg in die Ross See in Sicherheit war, wo sie in den nächsten 2 Monaten der japanischen Flotte ohne Erkennungsflagge entgegenwirkte…ein waschechtes Piratenschiff.

Die kanadische Regierung informierte Kapitän Watson dass er für diesen nicht authorisierten Betrieb eines kanadischen Handelschiff  bestraft werden würde. Es wurde ihm erklärt das wenn er sich für schuldig plädiert er mit einer strafe von sicher $27.000 rechnen müsse.

Kapitän Watson bezahlte diese “strafe” und erklärte sich für “nicht schuldig”. Das “Canadian Department of Transport” legte Kapitän Watson nahe, wenn er sich für “schuldig” erklärte, dann würde es ihm nur eine Strafe von $10.000 kosten. Nachdem sich Kapitän Watson mit seinen Rechtsanwälten beraten hatte, war Kapitän Watson damit einverstanden weil die Verteidung beträchtlich mehr kosten würde.

Die kanadische Regierung erwähnte, dass nicht nur diese Strafe bezahlt werden müsse, sondern auch dass er eine beeidete schriftliche Erklärung unterzeichnen müsse die bestätigt, dass er bewusst und absichtlich das Gesetz verletzt hätte.

Dies zu tun lehnte Kapitän Watson absolut ab und der Fall sollte vor Gericht ausgefochten werden mit Beginn zwischen den 13. und 21. Juli.

Kapitän Paul watsons Verteidigung war, das er ein voll qualifiziert ist ein Schiff jeglicher Größenordnung welche als Yacht oder Nicht-Gewerbliches Schiff eingetragen ist, zu steuern. 2002 wurde Kapitän Watson von “Canadian Transport”, welche wussten das er qualifiert ist, die Genehmigung für die Farley Mowat erteilt.

Zuvor hatte Kapitän Watson schon das kanadische registrierte Sea Shepherd Schiff “Sirenian” gemeistert. Kapitän Watson ist auch
ehemliger Offizier der kanadischen Küstenwache. und hatte auf pazifischen Dampfern gearbeitet. Zusätzlich hat er eine Qualifikation für alle Sea Shepherd Schiffe von 1978 bis jetzt wo er 5 Reisen in die Antarktis beherrschte; 5 Reisen in denen er das Eis druchquerte im Golf von St. Lawrence und dort umfangreiche Navigtionserfahrungen in pazifischen, atlantischen und indischen Ozean sowie im Mittelmeer-, im Tasman, in Südchina im Norweger, im Araber, in den karibischen Meeren und in den Nordseen gesammelt hat.
Er hat ein dutzend Male den Panama Kanal überquert und wetterbedingte Stürme, Hurrikane und Taifune gemeistert.

Kapitän Watson als ein qualifizierter Mann von 1978 bis jetzt, hat noch nie ein Crewmitglied verloren, es Ist noch nie ein Crew-Mitglied
verletzt worden, hat noch nie ein Schiff verloren oder auf Grund gelaufen sowie einen Ölauslauf verursacht und wurde auch noch nie wegen einer Marineverletzung überführt. Mehr als 4.000 Crews sind unter Kapitän Watson Kommando mitgesegelt.

Im Angesicht dieser Information und einem schwergewichtigen Rechtsanwalt, Terry La Liberte, hat die Regierung von Kanada sich zurückgezogen und hat offiziell bekündet dass aus mangelnden Beweisen die Anklage fallen gelassen wird.

Sie hatten gehofft, dass Kapitän sich für schuldig erklären würde ohne Kampf. Sie hatten sich geirrt!!

Kapitän Paul Watson behält seinen guten Ruf dass er sich niemals einem einzigen Kapitalverbrechen schuldig gemacht hat, sowie nie eine strafrechtliche Verurteilung hatte die in Verbindung mit einem See Delikt steht.

“Man hat es nicht leicht sich mit Regierungen rumschlagen zu müssen,” erwidert Kapitän Watson auf die Entscheidung die Anklage gegen ihn fallen zu lassen. “Aber an eines habe ich immer geglaubt, das wenn man gegen die Politiker und gegen die Bürokratie kämpft das die einzigste Verteidigung das Gesetzt selbst ist.” Wieder einmal hat das Gesetzt überwogen, und wieder einmal hat es bewiesen, dass das was wir auf hoher See machen moralisch und legal rechtzufertigen ist.
Wir brechen nicht das Gesetz, wir erhalten es.”

Verteidiger Terry La Liberte sagt: “Ich bin erfreut das ich den Behauptungen welchen sie nicht standhalten konnten, mit strikten Beweisen eine Krone aufsetzen konnte. Mein Klient instruierte das es keinen Kompromiss in seiner prinziptreuen Position gibt, und wir haben es erfolgreich getan.”

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