Kanada will gegen das Importverbot von Robbenprodukten vorgehen

Kanada versucht vor der WTO (Welthandelsorganisation) gegen das von der EU verhängte und kommendes Jahr in Kraft tretende Handelsverbot mit Robbenprodukten nach Europa, vorzugehen.

Kanada argumentiert, dass die Jagd human und nachhaltig sei und für einige Einwohner vorallem in den entlegenden Gebieten lebensnotwendig ist. Für wenige Inuit mag dieses zutreffen, aber die “Fischer” die jedes Jahr Jagd auf ca. 300.000 Jungrobben machen sind von dieser Einnahmequelle nicht abhängig. Der egenen Bevölkerung versucht die Regierung Kanadas vorzumachen, die Robben seien für die Fischereiindustrie schädlich und wären direkte Nahrungskonkurenten, was aber nachweislich nicht der Fall ist. Die Behauptung, dass die Jagd human sei ist ebenso unwahr, wie die Argumentation, dass es sich ausschliesslich um erwachsene Tiere handelt.

Auch aus Deutschland hört man Stimmen, dass es nicht tragbar sei, ein Importverbot zu etablieren. Diese Stimmen kommen allerdings vom Deutschen Pelzinstitut dessen Vorsitz nach wie vor Frau Susanne Kolb-Wachtel führt, die nicht nur behauptet, die erwachsenen Tiere um die 60-80kg (erwachsene Robben sind allerdings 120-140kg schwer) würden nicht leiden sondern, die ebenfalls in einem Fernsehinterview behauptete, dass die ihr in dem Moment gezeigten Bilder nicht aktuell sein könnten, es aber nachweislich waren.

Die USA haben bereits seit 1972 ein Handelsverbot mit Robbenprodukten erlassen.

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Eine Antwort auf Kanada will gegen das Importverbot von Robbenprodukten vorgehen

  1. Remo sagt:

    Ich finde das Handelsverbot der EU super !!
    Aber ich habe erfahren das die Schweiz die Robbenprodukte legalisieren will. Ich als Schweizerbürger bin einfach richtig enttäuscht.
    Und ich kann mir nicht vorstellen das die “kleine” Schweiz mitschuldig ist am jährlichen Robben Massaker !!

    Einfach grässlich..