Abreise Tag

Crew Blog Nicola Paris 2. Köchin, M / Y Steve Irwin

Freitag, 11. Dezember 2009
Abreise Tag

Nicola Paris 2. Köchin, M / Y Steve Irwin

Es ist eine Erleichterung endlich draussen auf See zu sein. Auf dem Schiff wurde monatelang auf diesen Punkt hingearbeitet. Es war ein aufregender und unwirklicher Abschied aus dem Hafen. Eine Combo aus Trommlern dann Terri, Bindi und Bob Irwin sowie der damit verbundeneMedienrummel und die Rufe der Irwin Fans. Meine Heimat zu verlassen und somit Freunden und Familie Lebewohl zu sagen und uns auf die Reise zu schicken, war ein seltsames Gefühl.

Die Unterstützung, die wir in Perth erhalten haben war außergewöhnlich. Wir haben hunderte von Kilo Obst und Gemüse und Fertigprodukte bekommen, es waren zu viele Spender um sie hier alle aufzulisten, aber besonderen Dankvon der Futterfront geht an John Mercer, Kakulas, Manna, Cruelty Free WA. Und dann noch an all die anderen Mitmenschen, für die kleinen und großen Spenden von Lebensmitteln und Bargeld um uns mit der besten Qualität an frischen Produkten zu versorgen um auf vegane Ernährungsart für über 40 Menschen mehrere Monate lang zu kochen.

Und nun ist die Unruhe des Hafens weg und wir machen uns bereit unsere Arbeit zu tun. Auf geht’s. Hoffentlich. Es ist ein bisschen schwer eben mal schnell in den Laden um die Ecke zu rennen um die wichtigsten fehlenden Zutaten zu besorgen, wenn man mitten in der Antarktis ist. Ich werde dieses Blog schreiben, während wir auf See sind und auch einige Tipps und Rezepte unsere Köche preisgeben und wir werden darüber sprechen, was die Lust am Kochen bei rauher See bedeutet und über das allgemeine Leben auf dem Schiff.

Tag 1

Ein paar Leute scheinen noch nicht richtig dazu zu gehören das Schiff scheint immer ein bisschen ruhiger, wenn wir auslaufen und arbeiten an ihrer Seefestigkeit. Ein Flüstern geht im Schiff herum, wer ist wirklich krank?, braucht jemand Ingwer?, und wer hält sich besser als man dachte? Wir versuchen einfache Nahrungsmittel zu machen um ihre Mägen zu beruhigen.

Eine unserer Fotografen, Barbara, erklärte sich bereit uns in der Küche zu helfen, und Farofa zu machen ,den Belag für das Feijoadayuuuuuuuuum

Mittagessen – Reisauflauf, grüner Salat, frische Säfte

Abendessen – Feijoada: ein brasilianisches Gericht aus Bohnen, mit unbrasilianischer Salsa und Guacamole

Tag 2

Mittagessen: Gegrilltes Gemüse Sandwiches aus frisch gebackenen Brötchen

Dinner: Ein Festmahl im Thai-Stil mit Kokosnussnudeln, Pfannengemüse

Bei dieser Kampagne sind wir zu dritt in der Kombüse: Ich, unsere Küchenchefin Laura und Vera. Wir werden für mehr als 40 Menschen täglich kochen : Frühstück, Mittagessen, und Nachmittagstee sowie frisches selbstgemachtes Brot.

Wir haben dieses Jahr das ungewöhnliche Problem: ein Überangebot von Avocados. Ich versuche herraus zu finden wie viele Variationen von Guacamole man daraus machen kann. Es kann also manchmal mehrere Gründe haben warum die Mannschaft mit grünlichen Gesichtern rumläuft.

Schlafen ist eine Herausforderung in diesem unruhigen Wetter. Ich habe eine Kabine in der Nähe des Bugs zugeteilt bekommen,die auch als als Null Schwerkraft Zone bekannt ist. Es ist immer wieder spannend völlig übermüdet mit heissen spitzen und scharfen Dingen zu hantieren.

Heutige Tipp aus der Küche: Wenn die See gegen die Bullaugen spritzt, ist eine Suppe ,die einen an das Innere einer Waschmaschine erinnert, eine schlechte Wahl.

Wir haben unsere Uhren auf die aktuelle Zeitzone im Süden eingestellt, so muss man ungefähr um 3 °° aufstehen um Frühstück zu machen.

Tag 3

Vorbereitungen zum Frühstück mit Avocados, dann ein paar Stunden Ruhe.

Mittagessen mit Avocados,

Abendessen Avocados, und jetzt freue mich über ein zusätzliches Dessert mit Avocados zu machen.

Wir hatten unsere erstes “Nahrungsopfer” heute als die Hälfte der Füllung für die Calzones auf dem Boden landete. Das Erste von bestimmt vielen Opfern in nächster Zeit. Mittagessen: Eine Auswahl von Salaten, Couscous, Falsches Huhn.

Abendessen: Calzones, Pilzsoße und Bananen-Hafer-Schnitten

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2 Antworten auf Abreise Tag

  1. Detlef A. sagt:

    Das Essen hört sich ja fast vegan an. :-)
    Die einen setzen den Tieren am Lande nach, die anderen jenen im Meer. Wann wird dieser Wahnsinn einmal aufhören? Die Meere sind eh bald ganz leer gefischt.

    http://anti-jagd.blog.de

  2. Seiji Oujiru sagt:

    @Detlef:

    “Die einen setzen den Tieren am Lande nach, die anderen jenen im Meer.”

    Stimmt! Aber wo bleibt Paul Watsons “steel enema” für deutsche Schweinemastbetriebe?

    Ich finde im Übrigen Dein “antisemitisches” Blog noch viel besser als Dein Anti-Jagd-Blog. Zum Sagen der Wahrheit gehört in Deutschland richtig Mut, sobald es Juden betrifft.

    http://zitate-zionismus.blog.de/