Japan setzt LRAD gegen Sea Shepherd Helikopter ein

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-091217-1.html

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Japan setzt LRAD gegen Sea Shepherd Helikopter ein

news_091217_1_Shonan_Maru_No_2_Gives_ChaseSüdpolarmeer – Sea Shepherds Schiff Steve Irwin ist seit seiner Abfahrt in Fremantle, Australian, nun seit zehn Tagen auf See. An neun dieser Tage wurde es vom japanischen Schiff Shonan Maru Nr. 2 eskortiert.

Dieses japanische Sicherheitsschiff funkt beständig die Position der Steve Irwin an die Walfangflotte weiter und verhindert dadurch, dass Sea Shepherd zu der japanischen Walfangflotte aufschließen kann.

Sea Shepherd trat nun in die französischen Hoheitsgewässer ein, um den Verfolger abzuhängen. Die französische Basis in Dumont D’Urville hatte uns vorher die Genehmigung dazu erteilt. Die Shonan Maru Nr. 2 folgte der Steve Irwin in die französischen Hoheitsgewässer, ohne um Erlaubnis gefragt zu haben.

Die französische Basis bestätigt, dass das japanische Schiff weder um eine Erlaubnis gegeben noch eine erhalten hat.

Um 17:30 Uhr flog der Helikopter der Steve Irwin zurück, um filmisches Beweismaterial von der illegalen Verfolgung der Shonan Maru Nr. 2 zu sammeln.

Daraufhin richtete die Crew des japanischen Schiffes ihr Long Range Acoustic Device (LRAD) auf den Sea Shepherd Helikopter. Das LRAD ist eine Waffe der Militärklasse.

„Dies war eine extrem verantwortungslose Tat“, sagte Hubschrauberpilot Chris Aultman.

„Dieses Gerät kann Übelkeit und Orientierungslosigkeit verursachen und sein Einsatz gegen ein Luftfahrzeug ist extrem gefährlich und absolut unverantwortlich.“

Der Helikopter kehrte aus Sicherheitsgründen zur Steve Irwin zurück, woraufhin die Shonan Maru Nr. 2 beschleunigte und ihre Wasserkanonen auf den Hubschrauber richtete, um ihn auf dem Landedeck zu beschädigen. Dies geschah noch während die Crew dabei war, den Helikopter zu versorgen.

Captain Watson reagierte, indem er eine 150-Meter-Leine achtern zu Wasser ließ, um die Shonan Maru Nr. 2 zu zwingen, einen sicheren Abstand zu halten. Sea Shepherds Schiff blieb unbeschädigt und die Crew ist sicher.

Sea Shepherd hat den Vorfall den französischen Behörden gemeldet. Die Verfolgung geht weiter.

„Die Situation ist nun sehr gefährlich“, sagte Captain Paul Watson. „Wir haben das japanische Schiff vorsätzlich ins dicke Eis geführt, um es dort zu verlieren. Die Eisberge können beide Schiffe leicht beschädigen.“

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7 Antworten auf Japan setzt LRAD gegen Sea Shepherd Helikopter ein

  1. Seiji Oujiru sagt:

    Territoriale Ansprüche auf die Antarktis und ihre Gewässer liegen laut Antarktisvertrag bis 2041 im wahrsten Sinne des Wortes “auf Eis”.

    Es ist also für Schiffe egal welcher Nation weder nötig noch geboten, um Einlass in irgendein antarktisches Gewässer zu bitten. Die Eisberge da unten sind kein Privatbesitz.

    Ziemlich dreist, die Franzosen. Dabei könnte kein Gebiet der Erde weiter von ihrer Heimat entfernt sein. Aber Größenwahn gehört bei “La Grand Nation” seit jeher dazu.

  2. Norbert sagt:

    Das ist ja wohl ein Witz…

    Ein Film über Greenpeace-Aktivisten, die in der Antarktis Wale schützen, kommt am 14. Januar 2010 in die deutschen Kinos.

    http://www.radio-utopie.de/2009/12/18/jagdzeit/

  3. madison sagt:

    hmm wenns kein Problem gibt, warum musste dann die Forschungsstation die Shonan Maru#2 anfunken, um den Grund ihres Aufenthaltes zu erfahren. Warum hat dann der Skipper der Japaner nicht einfach einen netten Gruß beim Einfahren geschickt. Sind Deine Landsleute wirklich so unhöflich? Oder waren sie noch mit der Boje am Ende der “Warnleine” beschäftigt. Laut Seerecht hat jeder Schiffsführer alle Mittel frei ein anderes Boot auf Abstand zu halten, wenn dieser jenen missachtet. Der Skipper der Shonan Maru#2 benimmt sich wie ein selbstherrlicher Anfänger, wenn er meint die Regeln der guten Seefahrt zu missachten und dafür noch Applaus zu bekommen. Er gefährdet auch das Leben seiner Mannschaft.

  4. Seiji Oujiru sagt:

    @Norbert:

    Nein, das ist kein Witz.

    Ist in dem Film über die Walschutzaktionen von Greenpeace auch Regine Frerichs beim Heulen zu sehen? Laut ihrem Buch “Im Fadenkreuz der Walfänger” hat sie mehrfach Tränen vergossen, nachdem sie in einem Schlauchboot die Wucht der Explosion einer Harpune gespürt und der getroffene Wal danach noch eine halbe Stunde gezappelt hat.

  5. Seiji Oujiru sagt:

    @madison:

    Du bist mir lustig! Wieso sollte die Shonan Maru 2 die Franzosen anfunken? Für einen Kaffeeklatsch mit Sprachbarriere?

    Es gab keinerlei Grund, die Funkstille zu brechen – außer für die auf einem Fluchtkurs befindliche Steve Irwin, deren Kapitän wohl dachte, seine Verfolger mit einer juristischen Luftnummer unter Mithilfe einer französischen Forschungsstation abhängen zu können.

    Außerdem gilt Schweigen bei uns Japanern als höflich. Und bei euch Deutschen auch, sonst hätte Goethe nichts von “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold” geschrieben.

  6. Andy sagt:

    @ Seiji Oujiru

    Schön dass Schweigen bei euch als höflich gilt, trotzdem muss
    auch Japan sich an Internationale Seefahrts Bestimmungen halten.
    Und dass mit der Sprachbarriere, jeder Capitän besitzt einen Basis Wort-
    schatz Englisch, zumbeispiel: requesting permission to enter …… zone.

  7. Andre sagt:

    @Seiji Oujiru

    Ihr Japaner seit doch alle gleich. Ihr seid selbstverliebtes und egoistisches Volk das sich einen Dreck um die Umwelt und in der darin lebenenden Geschöpfe schert. Ihr seid das letzte Volk. Wenn euch nur mal so einen Harpune treffen würde.