Aktuelles von der Steve Irwin aus der Antarktis

Sea Shepherd News
Die Steve Irwin verbrachte zwei Tage in der Commonwealth Bucht und legt morgen in den ersten Stunden am 21. Dezember ab, um die japanische Walfangflotte weiter zu verfolgen.
Während des Aufenthalts an der Küste von Adelie, wurde dem Kapitän und der Mannschaft der Steve Irwin ein Unterstützerschreiben der französischen Forschungsbasis von Dumont d’Urville übergeben. Die französische Regierung verurteilt aufs schärfste den illegalen Walfang der Japaner im Walschutzgebiet des Südlichen Ozeans.
Die Mannschaft stattete auch den australischen Wissenschaftler und Umweltschützern von Mawson’s Hut in Kap Denison bei Commonwealth Bucht einen Besuch ab.
Die Sea Shepherd Crew stellte den Forschern vor Ort Taucher zur Verfügung um wissenschaftliches Gerät aus 5 Meter Wassertiefe bei Kap Denison zu bergen.
Als einer der Forscher von Mawson’s Hut Funkkontakt mit dem japanischen Schiff aufbaute, um zu erfragen was sie in den von Australien beanspruchten antarktischen Gewässern beabsichtigen, antwortete der Kapitän der Shonan Maru No.2, „Japan erkennt die australischen Ansprüche der antarktischen Gewässer nicht an.“
Die Mannschaft der Steve Irwin legte eine strategische Ankerpause vor der Commonwealth Bucht und ist nun bestrebt ihren Verfolger loszuwerden und die Walfangflotte aufzuspüren.
„Es ist mir klar das die japanischen Walfänger in diesen Gewässern bei Wissenschaftlern und dem Personal der Forschungsstationen und Basiscamps des Antarktischen Kontinents nicht beliebt sind.“ sagte Kapitän Watson. „Wo alle Unterzeichnerstaaten des Antarktispaktes versuchen den Kontinent und diese Gewässer zu schützen und zu bewahren, ist die japanische Nation nur an der illegalen kommerziellen Ausrottung gefährdeter Wale interessiert.“
Kapitän Watson ist ebenso besorgt, das die Situation in der antarktischen Walschutzzone keinen guten Einfluss auf die aktuelle Konferenz zum Klimawandel in Kopenhagen haben wird, in dem er fragte, “wenn weder die unterzeichnenden Staaten des Antarktispaktes oder die Internationale Walfangkommission die illegalen Tötungen von gefährdeten Walen innerhalb der anerkannten Schutzzone beenden kann und somit auch eine Verletzung des Paktes und der IWC Regelungen, wie sollen diese dann ein größeres Problem wie die Klimaänderung anpacken?

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