Sea Shepherd dreht den Spieß gegen die Walfänger um – Die Verfolgten sind jetzt wieder die Verfolger

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/sea-shepherd-news.html

Die Japaner verfolgen jetzt wieder die Steve Irwin, aber dieses Mal sind sie weit hinter der Mannschaft von Sea Shepherd und nicht in der Lage unsere Position an die Walfangflotte zu übermitteln.

Das japanische Abfang- und Sicherheitsschiff weiß nicht wo die Steve Irwin ist, aber dank einer engagierten Gruppe von Walschützern aus Tasmanien, die sich „Taz Patrouille“ nennt, wissen wir, wo sich das japanische Schiff befindet.

Die Shonan Maru No. 2 wurde durch eines der Harpunenboote des Yushin-Typs ersetzt. Wir vermuten, dass die Shonan Maru No. 2 zum Auftanken zur Flotte zurückkehren musste. Wir wissen, dass ihnen der Treibstoff langsam ausging aufgrund der Entfernung, die sie zurückgelegt hatten und aufgrund der Tatsache wie hoch das Schiff aus dem Wasser ragte, als wir es zuletzt gesehen haben.

Unsere tasmanischen Quellen berichteten auch, dass zwei Flugzeuge gechartert wurden, um die Steve Irwin ausfindig zu machen, doch waren die Flugzeuge ohne Erfolg zurückgekehrt.

Auf Twitter bekannt gegeben: http://twitter.com/taz_patrol
“YM 1,2 or 3 vor über 12 Stunden in Position 47’48” S, 146′ 33”O gefunden.. Position der SM2 unbekannt……..”

Unser Plan während eines Unwetters durch die wirtschaftliche Hoheitszone (EEZ) Australiens zu fahren, hat perfekt geklappt. Es war unmöglich, uns aus der Luft zu entdecken und durch den Schutz der starken Winde und des schweren Seegangs konnten wir außerhalb der Radar-Reichweite des auf uns wartenden japanischen Schiffes gelangen, uns an ihm vorbeischleichen, um unseren Weg Richtung Süden anzutreten.

Wenn eines der Yushin Maru Harpunenboote 200 Meilen südlich von Tasmanien ist, heißt das, dass sie definitive keine Wale jagen. Ihr Versuch, uns von der Walfangflotte fernzuhalten, hat sie gezwungen ihre Harpunenboote als „Bodyguards“ und Spähschiffe einzusetzen.

Der Ady Gil ist vor zwei Tagen das Frischwasser ausgegangen, aber die einfallsreiche Mannschaft hat einfach einen kleinen Eisberg aufgenommen und geschmolzen. Frisches und sauberes Wasser gibt es im Antarktischen Ozean zur genüge. Die Ady Gil setzt ihre Suche nach der japanischen Walfangflotte fort.

Die Einzelteile in diesem strategischen Brettspiel fügen sich zusammen. Die Steve Irwin und die Ady Gil versuchen die Walfangflotte aufzuspüren und die Harpunenboote versuchen die Schiffe von Sea Shepherd ausfindig zu machen. All dies findet in der Weite eines Meeres statt, das größer als Europa oder die USA ist.

“Dieses Spiel heißt Gewinn und Verlust”, sagte Kapitän Paul Watson. „Um diesen Krieg für die Wale zu gewinnen, müssen wir sicherstellen, dass ihre finanziellen Verluste höher bleiben als ihre Gewinne. Drei Jahre lang ist es ihnen nicht gelungen, Gewinne zu erzielen, weil wir sie daran gehindert haben, ihre Tötungsquote zu erfüllen. Ich freue mich darüber, dass wir dieses Jahr nicht nur ihre Fangquote beeinträchtigen werden, sondern dass sie zusätzlich noch zwei Schiffe einsetzen, um unsere Pläne zu vereiteln, was noch mehr Kosten verursacht. Es ist unsere Absicht diese Walfang-Verbrecher in den finanziellen Ruin zu treiben. Das ist die Sprache, die ihre tätowierten Yakuza-Bosse verstehen.“

Die Steve Irwin fährt weiter durch die Sturmwolken Richtung Süden, um die Nisshin Maru und ihre blutrünstigen Harpunenboote zu finden.

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