Gebrochene Versprechen führen zu zerbrochenen Booten

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100113-1.html

Eine Stellungnahme von Kapitän Paul Watson

Die Sea Shepherd Conservation Society handelt weder unvernünftig oder unverantwortlich, wie es von Seiten der japanischen Regierung, dem neuseeländischen Außenminister oder Sprachrohren einiger australischen Medien behauptet wird. Seit der vergangenen letzten fünf Jahren leiteten wir auf offener See, kräftigen Widerstand gegen die illegalen Walfangmethoden der Japaner ohne dabei eine Person verletzt zu haben, ohne für irgendwelche Straftaten angeklagt zu werden, oder gegen irgendeinen Verstoß auf See belangt worden zu sein.

Wir sind hier unten in diesen Gewässern aus genau zwei Gründen: Die japanischen Walfänger handeln illegal in dem sie bedrohte und geschützte Wale in einem Walschutzgebiet töten und somit gegen das internationale Moratorium von kommerziellen Walfang verstoßen , den Antarktispakt verstoßen und die Anordnung des australischen Bundesgerichtshofes missachten.

Zum anderen sind wir hier, weil die australischen Behörden nicht hier vor Ort sind, und wir genau den Auftrag erfüllen, dessen Durchsetzung sie versprochen haben.

Wenn die australische Regierung uns von unseren Aktivitäten abhalten will, gibt es eine einfache Lösung – Sie sollen das tun was sie versprochen haben zu tun bevor sie gewählt worden sind.

Wenn die Australische Regierung international gültige gesetzliche Maßnahmen einleitet, die den japanischen Walfang hier beendet und auch sicher verhindern kann, das die Japaner keine Wale mehr morden, nicht mal versuchsweise, dann wird die Sea Shepherd Conservation Society diese Initiative respektieren und sich vom Feld zurückziehen und den australischen Regierungsvertretern die Möglichkeit geben, dieses ungesetzliche Walmorden in der Walschutzzone des Südpolarmeeres  gerichtlich zu verbieten.

Sea Shepherd hat das Leben vieler Wale gerettet und der japanischen Walfangindustrie eine Menge Geld gekostet. Wenn die Sea Shepherd Conservation Society hier vorzeitig das Feld räumt, werden die Walfänger ihre vorgegebenen Quoten erfüllen und weiterhin Profit aus dem illegalen Handeln erzielen.

Sea Shepherd hat sorgfältig wirksame Resultate erbracht, ohne das Gesetz zu brechen oder jemanden zu verletzen.

Die japanischen Walfänger aber verletzen zahlreiche internationale Umweltschutzgesetze und gehen dieses Jahr so außergewöhnlich brutal dabei vor, bei dem sogar vorsätzlich das Sea Shepherd Schiff Ady Gil zerstört wurde.

Wir sind nicht gerne hier vor Ort, wir opfern nicht gerne unseren Weihnachtsurlaub und lassen unsere Familien alleine. Wir sind Freiwillige die nicht einen finanziellen Vorteil davon haben, im Gegenzug unser Leben, Gesundheit oder Freiheit zu riskieren.

Aber welche Wahl haben wir wirklich? Wir können doch nicht untätig daneben stehen, wenn Wale ermordet werden und ihre Schlächter straflos ausgehen, weil die Regierungen der Welt tatenlos zusehen. Wir können uns nicht aus dem Kampf gegen Walmord zurückziehen, wohl wissend das Wale sterben und Gesetze weiterhin gebrochen werden, bis zu dem Zeitpunkt, wo wir hoffentlich erleben, dass diese Situation von einer Regierung geändert wird, die sich nicht der herrischen Arroganz von Japan beugt.

Wenn Kevin Rudd und Peter Garrett wirklich wollen, das wir uns von unserem Widerstand gegen die ungesetzlichen japanischen Walmörder zurückziehen, sollen mit einsteigen, übernehmen und endlich das tun was sie vor ihrer Wahl versprochen haben.

Sea Shepherd ist hier weil sie ihr Versprechen nicht gehalten haben.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.