Kanada schiebt Rassismus auf einer antidemokratischen Bühne vor, um Robbenpelze, Seehundpenisse und Robbenfleisch anbieten zu können.

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100114-1.html

Donnerstag 14. Januar 2010

In einem Versuch das europäische Verbot für den Handel und die Einfuhr von Robbenprodukten zu umgehen, ist die Robbenmörderindustrie und die kanadische Regierung einen Pakt mit dem Teufel eingegangen. Um ihre widerlichen Waren auf dem chinesischen Markt absetzen zu können wird Rassismus als Vermarktungsstrategie und eine antidemokratische Grundeinstellung zum Vorteil genutzt.

Die kanadische Fischereiministerin Gail Shea nahm eine Abordnung von Vorständen der Robbenschlächterindustrie auf eine von Steuergeldern bezahlte Vergnügungsreise mit, um eine Modeschau in Beijing zu besuchen und dort Kanadas Antwort auf Haute Couture vorzustellen. „Lasst Eure Menschen Robbenpelze tragen, war die Aussage die sie verkaufen wollte.“

Kanada hofft bei der chinesischen Regierung mit Pelzen, Seehundpenissen und Robbenfleisch hausieren gehen zu können.

Wayne MacKinnon, einer der Leiter der Seehundmörderindustrie der mit der Ministerin reiste, rühmte sich mit den Worten: „ Chinesen essen doch eh alles.“

Kapitän Paul Watson, dessen Tochter halb Chinesin ist, gab zu dieser schwachen Einschätzung nur, „ Meine Tochter ist halb Chinesin und ich weiß sicher, das Mitglieder der Familie ihrer Mutter bestimmt nicht alles essen und ganz bestimmt kein Robbenfleisch. Die Fischereiministerin sollte Herrn MacKinnon wissen lassen, dass solche rassistischen Äußerungen von ihrem geliebten Robbenmörder, ihrer Partei die Stimmen der chinesischstämmigen Bürger in dem unteren Festland von Vancouver kosten.

Gail Shea, die Ministerin freute sich wie ein Schneekönigin, das keine Demonstranten draußen anwesend waren.

In einem erstaunlichen Anflug von Unempfindlichkeit gegenüber demokratischer Kultur, überhäufte sie die Minister mit Lob auf eine Gesellschaft, die keine  Meinungsverschiedenheit erlaubt.

„Wäre das hier Europa, würden Eimer roter Farbe geschleudert, aufhetzende Transparente hochgehalten und wütende Mengen demonstrieren“, sagte Shea.

„Das ist natürlich praktisch“, sagte Kapitän Paul Watson, „das in China, wo Menschen brutal behandelt werden, und verweigernde Tibetaner gefoltert , eine Nation also für einen Markt begeistert werden soll, der Produkte anbietet, die der See mit Keulen und Kugeln entrissen wurden. Was Kanada zum freien Handel anbietet ist der ‚Handel mit Mangel an Freiheit soweit wie möglich’.“

„Ich finde es beschämend für mich als Kanadier“, fügte Kapitän Watson hinzu, “ dass meine Regierung so tief gesunken ist, um mit Robbenpelzen, Fleisch und Seehundpenissen hausieren gehen zu müssen. Wir haben einen Generalgouverneur und einen Premierminister, die mit blutigen Lippen an einem rohen Robbenherz nagen, wie kleine Fliegen, und nun reichen sie ihre Hände der Tyrannei um ihre Widerwärtigkeiten einer Regierung anzubieten, die kein Respekt vor Menschenrechte und noch weniger Respekt vor den Rechten und Schutz der Tiere hat.“

Die Sea Shepherd Conservation Society gibt an, dass die Population von Robben und Seehunden auf unter 10% ihres ursprünglichen Bestandes zurückgegangen worden ist, und diese Dezimierung des Bestandes an natürlichen Räubern der zweite Grund ist für den Zusammenbruch der Fischerei (der Erste Grund ist die menschliche Habgier und die massenhafte Ausbeutung des Fischbestandes durch kanadische und europäische Fischereien über die letzten zwei Generationen).

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5 Antworten auf Kanada schiebt Rassismus auf einer antidemokratischen Bühne vor, um Robbenpelze, Seehundpenisse und Robbenfleisch anbieten zu können.

  1. Michael Mittelstädt sagt:

    Hier der Link zu einem Zeitungsartikel, der den kanadischen Versuch beschreibt, in China einen neuen Absatzmarkt für Robbenprodukte zu schaffen:

    http://www.kelowna.com/2010/01/13/canada-looks-to-export-seal-meat-seal-pepperoni-to-china/

    Auszug:

    “Meanwhile, Shea said Canada will pursue China as its next big customer of seal products.

    The Chinese are relatively unaware of the health aspects of eating seal meat, and it will be up to the Canadian government to provide awareness and promote the product as an exotic seafood, she said.

    Canada also plans to target the seafood gift-giving industry in China and to promote a variety of non-traditional products such as seal pepperoni, sandwich meat and finger foods.

    “We’re going to have to create a market in China,” said Shea.

    It is too soon to tell whether China signing on as a major customer in the sealing market would have an impact on the 2010 fishing quotas, set to be announced next month.

    “There are plenty of seals,” Shea said. “The market will dictate how many will be harvested.”

  2. StarWind2 sagt:

    „Wäre das hier Europa, würden Eimer roter Farbe geschleudert, aufhetzende Transparente hochgehalten und wütende Mengen demonstrieren“, sagte Shea.

    Well, I think she’s right. But in addition we would also try to speak with her. Face to face. Promised.

  3. Lutra sagt:

    Man fragt sich wirklich, ob Leute wie Gail Shea noch richtig bei Trost sind. In dem neuen biografischen Film “Pirate for the Sea” über Paul Watson wird der Massenmord an den Robben ziemlich drastisch gezeigt: Robbenmütter, die ihren blutenden und noch zappelnden Kindern folgen und hilflos mitansehen müssen, wie irgendwelche völlig verrohten “Menschen” auf wehrlose Tiere einprügeln und eintreten… Wenn man dieses Gemetzel ernsthaft als “Ernte” bezeichnet, muss man schon wirklich unter fortgeschrittenem Realitätsverlust leiden. Dass in diesem “zivilisierten” westlichen Land trotz dieses weltweit größten Massakers an der Tierwelt die Winterolympiade 2010 stattfindet, ist blanker Hohn. Eigentlich hatte ich in den nächsten vor, einmal Kanada zu bereisen. Dieses Thema hat sich jetzt erledigt.

    Gruß, Lutra

  4. ThomasBuiter sagt:

    Kanada realisiert nicht einmal, dass sie durch das Töten der Robben ihre Kabeljaubestände ruinieren. Ich denke sie werden das erst dann wirklich bemerken, wenn es zu spät ist.

    Ein Video zur Jagd: http://www.youtube.com/watch?v=GQFc-xMkHWM

  5. Lucia sagt:

    zum Video; schon vor 15 Jahren habe ich derartige Bilder gesehen ….ich werde mich nie daran gewöhnen können, mir dreht sich der Magen dabei um und ich frage mich immer wieder, was das für Menschen sein müssen, die zu solchen Taten fähig sind.
    Ich bewundere den Mut der sea shepherd crews, die sich diesen Schlächtern in den Weg zu stellen. Das Vertrauen darin, dass diese Schlächter vor dem Menschen halt machen, habe ich glaube ich nicht mehr.
    Wie kann eine Regierung nur Toleranz gegenüber solchen widerwärtigen Verbrechern zeigen? Welchen Grundsätzen und Werten fühlen sich Regierungsvertreter verpflichtet, die derartige Taten mithilft zu vermarkten?