Fünfstündige Schlacht an der Grenze des südpolaren Walschutzgebietes

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100211-1.html

Donnerstag, 11. Februar 2010
Fünfstündige Schlacht an der Grenze des südpolaren Walschutzgebietes

Eine Schlacht entbrannte zwischen den Sea Shepherd Schiffen Bob Barker und Steve Irwin und der japanischen Walfangflotte als die Walfänger die Warnung, nicht wieder in das südpolare Walschutzgebiet hineinzufahren, von Sea Shepherd ignorierten.

Die japanische Flotte wurde am Dienstag den 9. Februar um 1530 Uhr aus dem südpolaren Walschutzgebiet eskortiert. Sie verließen das Schutzgebiet bei 60° Süd und 76° 36 Minuten Ost.

Die Flotte floh Richtung Nord auf einem Kurs von 310° zu der Position 57° 14 Minuten Süd und 69° 6 Minuten Ost und machte dann eine 180 Grad Drehung und steuerte wieder auf das Schutzgebiet, mit einem Kurs von 230° am 10 Februar um 1700 Uhr, zu.

Um 1650 am Donnerstag den 11. Februar trat die japanische Flotte bei 60° Süd und 62° Ost wieder in das Walschutzgebiet ein.

Als die japanische Flotte wieder in das Walschutzgebiet einfuhr, ging das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin längsseits der Nisshin Maru um per Lautsprecher in japanischer Sprache eine Warnung zukommen zu lassen, nicht in das Walschutzgebiet einzufahren. Die Nisshin Maru antwortete mit Wasserkanonen- und LRAD-Beschuss. Die Steve Irwin erwiderte den Wasserkanonenbeschuss.

Die Steve Irwin wollte dann den Helikopter starten als drei Harpunenschiffe mit Wasserkanonen und LRADs auf sie zufuhren um den Helikopter an Deck zu zerstören. Die Bob Barker fuhr in Position um die Harpunenschiffe zu blockieren und die Steve Irwin wurde gezwungen Leuchtraketen vor die Harpunenschiffe zu schießen um sie zu zwingen sich zurückzuziehen.

Die sechs Schiffe, vier Walfangschiffe und zwei Umweltschutzschiffe, lieferten sich eine Schlacht von über fünf Stunden. Es gab viele nahe Begegnungen aber keine Kollisionen. Es gab keine Verletzten.

Ein Sea Shepherd Schlauchboot wurde von der Steve Irwin ausgesetzt und nervte die Harpunenschiffe mit Angriffen mit ranziger Butter.

Alle Schiffe haben von weiteren Angriffen abgesehen und nun fährt der Konvoi von Walfängern und Anti-Walfangschiffen weiter in Richtung Südwest ins südpolare Walschutzgebiet.

„Morgen ist es bereits eine komplette Woche wo nicht ein Wal getötet wurde“, sagte Kapitän Paul Watson , „Unser Ziel ist es nun daraus zwei Wochen und danach drei Wochen zu machen. Wir werden nicht den Tod eines einzigen Wales hinnehmen. Wenn sie erwägen sollten einen Wal zu töten und auf die Nisshin Maru zu transferieren wird es unabdinglich zu Kollisionen kommen. Wir werden ihnen zum einem keinen Platz machen und des weiteren den Weg zur Laderampe nicht freigeben. Das ist ein Versprechen.”

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Photo credit : Barbara Viega / Sea Shepherd Conservation Society

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Photo credit: Glenn Lockitch / Sea Shepherd Conservation Society
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Photo credit: Glenn Lockitch / Sea Shepherd Conservation Society

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