Die zweite Woche beginnt, in der Sea Shepherd die illegalen Walfangaktivitäten zum Erliegen bringt

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100211-2.html

Donnerstag 11. Februar 2010

Seit einer Woche hat Sea Shepherd alle Walfangaktivitäten der japanischen Flotte unterbunden. Kein einziger Wal ist die letzte Woche getötet worden und das Ziel von Sea Shepherd ist es, diesen Zustand um eine zweite oder sogar dritte Woche zu verlängern.

„Wir werden nicht einmal den Mord an einem einzigen Wal dulden, während wir hier diese Bande von Wilderern verfolgen“, sagte Kapitän Chuck Swift von der Bob Barker.

Das Institut für Walforschung gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, das drei japanische Walfänger bei der Konfrontation von Sea Shepherd am Donnerstag verletzt worden sind.

Die Sea Shepherd Conservation Society bestreitet diese Anschuldigungen.

“Dies ist die neuste Masche von Japan um irgendwelche Sympathien zu erhaschen“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Die Shonan Maru No 2, die Yushin Maru 1 und die Yushin Maru 2 attackierten das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin und versuchten den Helikopter der Sea Shepherds auf dem Achterdeck mit Wasserkanonen zu zerstören. Die Crew der Steve Irwin revanchierte sich in dem sie Warnschüsse mit Leuchtkugeln abgaben und das Delta Schlauchboot einsetzten um Flaschen mit ranziger Butter auf die Decks der Walfänger zu werfen. Es war eine sehr angespannte Auseinandersetzung von über fünf Stunden , aber es kam zu keinem Zusammenstoß der Schiffe oder Verletzungen.“

Die Behauptungen aus Japan, das ranzige Butter zu Verletzungen der Seeleute führt ist schlicht Blödsinn. Die japanischen Walfänger behaupten jedes Mal, dass sie von Sea Shepherd mit Säure beworfen werden. Sie stellen es so hin als ob es eine ätzende Flüssigkeit wie Schwefelsäure wäre. In Wirklichkeit ist es einfach nur verdorbene Butter, die auch als Buttersäure bekannt ist (so wie Milch Milchsäure und Orangensaft Fruchtsäure enthält) Buttersäure ist eine faulig riechende Substanz, die aber keine Schäden bei Hautkontakt verursacht. Der Säuregehalt ist niedriger als bei Bier.

Die Sea Shepherds haben nicht versucht die Schiffsschrauben der japanischen Walfänger zu blockieren, wie es von der ICR behauptet wird. Sowohl die Bob Barker als auch die Steve Irwin legten jeweils eine lange Trosse achteraus um die Harpunenschiffe davon abzuhalten  einschüchternde Angriffe mit ihren Wasserkanonen und Langstrecken Akustikwaffen (LRAD) auszuführen. Die einzige Gefahr die bestand, wäre, wenn die Harpunenschiffe sich den Sea Shepherd Schiffen zu dicht genähert hätten. Gerätschaften zum Blockieren der Schiffsschrauben einzusetzen ist eine Defensivmaßnahme und kein Angriff.

Die drei Harpunenschiffe der japanischen Flotte sind schneller und wendiger als die zwei Sea Shepherd Schiffe. Japans Anschuldigungen die Sea Shepherd Schiffe würden ihre Schiffe angreifen sind lächerlich, in Anbetracht der Tatsache, dass die Sea Shepherd Schiffe gar nicht die Geschwindigkeit erreichen um die Harpunenboote einzuholen. Sea Shepherds Schlauchboote wurden eingesetzt, um die Flaschen mit ranziger Butter auf die Decks der japanischen Walfänger zu schleudern.

Der Vorwurf der Japaner, dass die Steve Irwin ihre Wasserkanone einsetzt ist belustigend, da es eine Tatsache ist das die Nisshin Maru sechs Wasserwerfer besitzt und auf den Harpunenbooten jeweils zwei vorhanden sind. Das bedeutet ein Verhältnis von 12 Kanonen gegen Sea Shepherds Eine. Sea Shepherd montierte für die diesjährige Kampagne eine Wasserkanone um sich gegen die Angriffe der Walfänger mit ihren Wasserwerfern wehren zu können.

Die Sea Shepherd Conservation Society verurteilt die japanische Walfangflotte schwer, die Antarktische Walschutzzone im Südpolarmeer wieder befahren zu wollen und versucht jede illegale Walfangaktivität innerhalb dieser Schutzzone zu verhindern. Jede illegale Walfangoperation wurde die letzte Woche verhindert und Sea Shepherd beabsichtigt sämtliche Waltötungen für eine weitere Woche zu verhindern. Das kostet die japanische Walfangflotte eine Stange Geld und verhindert das sie ihre mörderische Quote erreichen.

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