Japanische Walfänger jagen sich selber Pfefferspray ins Gesicht

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100212-1.html

Freitag 12.Februar 2010

Während der Auseinandersetzung am 11. Februar zwischen Sea Shepherd und dem japanischen Sicherheitsschiff Shonan Maru No2, kam es zu einem Vorfall, den das Institut zur Walforschung (ICR) als Vorwand nutzte eine Pressemitteilung herauszugeben, in der Sea Shepherd beschuldigt wird drei japanische Besatzungsmitglieder mit Buttersäure (ranziger Butter) verletzt zu haben.

Laut der Pressemitteilung der ICR wurden die drei Männer verletzt, als ihnen Buttersäure ins Gesicht gespritzt wurde.

Kapitän Paul Watson bezweifelte die Darstellung, denn Buttersäure, was nichts anderes als ranzige Butter ist, ist weder ätzend noch giftig  und außerdem organischer Natur. Es brennt nicht auf der Haut oder verursacht Augen- oder Hautreizungen.

Bei der Durchsicht des Filmmaterials der Auseinandersetzung, entdeckte die Sea Shepherd Crew die wahre Ursache der Verletzungen der drei japanischen Seeleute. Die drei Besatzungsmitglieder wurden in Wahrheit dadurch verletzt, weil sie sich selber Pfefferspray ins Gesicht gesprüht hatten.

Die Videoaufnahmen zeigen recht deutlich die drei japanischen Seeleute an Deck der Shonan Maru No2. Zwei von ihnen trugen Metalltanks auf ihren Rücken mit Düsen in ihren Händen. Sie sahen ein wenig wie Darsteller aus dem Film „Ghostbusters“ aus. Ein drittes Besatzungsmitglied stand neben ihnen. Das Video zeigt wie die beiden Seeleute mit den Tanks ihre Düsen auf die Sea Shepherd Crew in dem Schlauchboot richten. Die Düsen versprühten einen Stoß Pfefferspray in Richtung der Sea Shepherd Crew und dem Kameramann. Aber die Windverhältnisse waren für diese Taktik der Japaner nicht glücklich  gewählt und das Pfefferspray kam direkt zurückgeweht und traf die Gesichter der drei Seeleute, die sich danach ziemlich deutlich die Augen rieben. Es schien als ob sie unter Augenreizungen litten.

Die Sea Shepherd Conservation Society veröffentlicht Filmmaterial was beweist, das die Pressemitteilung der ICR eine Lüge ist und die nur versucht Sea Shepherd für die Verletzungen der drei japanischen Besatzungsmitglieder verantwortlich zu machen.

Die Sea Shepherd Conservation Society hat seit ihrer Gründung 1977  keine Verletzungen bei irgendeiner Person verursacht.

„Ich glaube, das Video spricht Sea Shepherd von jedem Fehlverhalten frei und zeigt das die japanischen Walfänger regelmäßig ihre Aussagen verdrehen, um die Bemühungen unsererseits zu verteufeln, die Wale vor ihren illegalen Aktivitäten zu schützen“, sagte Kapitän Paul Watson.

Die Sea Shepherd Schiffe Bob Barker und Steve Irwin halten die japanische Walfangflotte seit acht Tagen in Bewegung, ohne das ein einziger Wal in dieser Zeit getötet worden ist. Die Nisshin Maru bewegt sich weiter westwärts und die Flotte und die Sea Shepherd Schiffe befinden sich nun 2000 Meilen vor Südafrika.

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10 Antworten auf Japanische Walfänger jagen sich selber Pfefferspray ins Gesicht

  1. Sakshin sagt:

    *ggg* wie dumm kann man sein?
    schon die alten römer wußten: “homo sapiens non urinat in vento.”
    auf diesen falls bezogen heißt das: “der denkende mensch schießt nicht mit pfefferspray gegen den wind.” :)

  2. Julius sagt:

    Haha, solche Idioten!

  3. Lutra sagt:

    Denen fällt auch nichts Neues mehr ein. Wer sich an Whale Wars, Episode 1 erinnert: Auch da waren angeblich drei Besatzungsmitglieder verletzt worden, ohne dass es Beweise dafür gab und die Walfänger filmen und fotografieren ja wirklich jede Kleinigkeit. Das sieht sehr nach Verzweiflungshandlung aus und zeigt außerdem wie kläglich, charakterlos und billig die Strategie des ICR ist.

  4. Sakshin sagt:

    am besten find ich den typ in orange. zuerst bekommt der gar nix ab und als die anderen sich die augen reiben rennt er dahin und bekommt das pfeffferspray auch ins gesicht. :)

  5. Michaela sagt:

    Die sind doch echt total bescheuert!!!! Ballern da mit Pfefferspray rum, ich fass es nicht!!!!!
    Sind die noch im Schutzgebier? Darf man da einfach mit Pfefferspray rumsprühen? Was ist wenn Tiere das Zeug abkriegen….
    Was reg ich mich auf…Wer Wale und Delphine abschlachtet, kann auch gewissenlos in Schutzgebieten mit Pfefferspray rumballern!!!!!
    Die sollen sich doch die ganzen Tanks selbst ins Gesicht spritzen, diese Arschlöcher und dann auch noch behaupten, daß wäre die Buttersäure gewesen…..Was für ein skrupelloses, verlogenes Pack!!!!

  6. 4nature sagt:

    nach 5 mal gucken immer noch lustig :D
    und mal wieder ein Beweis, dass die ICR gerne mal Lügen verbreitet…

  7. Heri sagt:

    Hahahahahahahaha ……was für Trottel – Gott sei Dank ;-)

  8. Seiji Oujiru sagt:

    Der Mensch sieht scheinbar, was er sehen will. Vor allem, wenn es in ihm die Schadenfreude weckt.

    Aber falls es euch beruhigt: das “Shonan Maru #2 vs. Ady Gil Video” finde ich nach 5x schauen auch noch sehr meshiuma. :-)

    Ach ja: auf dem Video fliegt die Pfefferwolke eigentlich sehr direkt weg vom Schiff und nicht wieder zurück. Und eine kleinere Wolke zieht nach rechts [aus der Sicht des Zuschauers gesehen] ab. Sonst ist da nix. Das dürfte wohl der gleiche Sachverhalt sein, wie wenn ihr in einem fahrenden Auto mit einen Spray aus dem Fenster sprüht ~ da ist das Gesprühte dann auch ganz flott “vom Fahrtwind verweht”.

  9. ThomasBuiter sagt:

    darum reibt er sich ja auch so schön das Gesicht :)

  10. madison sagt:

    ich nenn das eine gepfefferte Antwort *g*

    Ich glaub die ICR könnte selbst Münchhausen noch ein Ticket für die Kanonenkugel verkaufen…