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“Wenn der japanische Fischereiminister Hirotaka Akamatsu auch nur einen Funken Ehre und Würde hat, wird er sich für die Lügen des Instituts für Walforschung (ICR) entschuldigen, welches Sea Shepherd bezichtigt, am 11. Februar drei Walfänger verletzt zu haben”, sagte Paul Watson, Kapitän des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin.
Japans Fischereiminister Hirotaka Akamatsu verurteilte öffentlich die Sea Shepherd und sagte am Freitag zu Reportern: “Ich bin total wütend und konnte nicht glauben, dass sie so etwas getan haben.”
“Nun, Herr Alamatsu, so etwas haben wir nicht getan und wir haben entsprechendes Filmmaterial, welches beweist, dass sich die drei Besatzungsmitglieder der Shonan Maru 2 die Verletzungen selber zugefügt haben”, sagte Kapitän Paul Watson.
Das von Sea Shepherd aufgenommene Video erbringt den unwiderlegbaren Beweis, dass die drei japanischen Besatzungsmitglieder von Pfefferspray getroffen wurden. Sie hatten den chemischen Reizstoff versprüht und versucht, ihn auf die Besatzung eines Schlauchbootes von Sea Shepherd abzuschießen.
Die Sea Shepherd Conservation Society hat eine makellose Vergangenheit, während der es nie zu Verletzungen gekommen ist. Dieser Videobeweis spricht Sea Shepherd von jeglicher Schuld hinsichtlich des erwähnten Vorfalls frei. Er wird der Öffentlichkeit zeigen, dass das ICR und die Besatzung der Shonan Maru 2 absichtlich die Geschichte erfunden hat, dass sie von den Stinkbomben aus ranziger Butter verletzt wurden, die von der Besatzung der Sea Shepherd auf ihr Deck geworfen wurden.
Ranzige Butter ist Buttersäure, doch ihr Säuregehalt ist geringer als bei Bier. Buttersäure ist nicht ätzend, ungiftig, organisch und biologisch abbaubar. Sie verursacht keine Reizungen der Haut oder Augen, aber sie stinkt. Das Pfefferspray, welches von den Walfängern versprüht wurde ist ein Reizstoff, der auf Haut und Augen eine schmerzhafte Wirkung hat. Jetzt wissen die japanischen Walfänger welche Reizung Pfefferspray verursachen kann.
Die Besatzung der Sea Shepherd protestiert nicht gegen den Walfang im Südpolarmeer, sondern sie schreitet aktiv gegen die illegale Wilderei der japanischen Walfangflotte ein.
“Die Walfänger jagen den gefährdeten Finnwal und den geschützten Minkwal innerhalb eines internationalen Walschutzgebietes und verstoßen damit gegen das weltweite Moratorium zum Verbot des kommerziellen Walfangs und gegen das Antarktis-Abkommen. Diese Leute sind die gleichen Wilderer und Kriminellen wie die Elefanten-Wilderer in Ostafrika, mit dem Unterschied, dass es sich bei den afrikanischen Wilderern um Schwarze handelt, die arm sind und für ihre Verbrechen erschossen werden. Wenn die japanischen Wilderer von Stinkbomben getroffen werden dann jammern sie, wie unfair das ist”, sagte Kapitän Paul Watson.
“Die japanische Regierung sollte sich für die Lügen und den täglichen Propagandaschwall schämen, mit dem das ICR auf jämmerliche Art und Weise versucht, seine Verbrechen im Südpolarmeer zu rechtfertigen”, sagte Chuck Swift, Kapitän des Sea Shepherd Schiffes Bob Barker.
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