Kapitän Pete Bethune entert die Shonan Maru No2 um japanischen Kapitän festzunehmen

Sea Shepherd News : http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100215-1.html

Um 06.29 Uhr (Perth Zeit) überwand der Neuseeländer Pete Bethune, Kapitän des jüngst versenkten Sea Shepherd Schiffes Ady Gil, die Sicherheitsvorkehrungen des japanischen Regierungsschiffes Shonan Maru No2 und enterte das Boot im Schutze der Dunkelheit.

Seine Mission ist es den Schiffsführer der Shonan Maru No2 nach bürgerlichen Recht zu verhaften, für die Zerstörung der Ady Gil und dem Mordversuch an sechs Ady Gil Besatzungsmitgliedern.

Um 06.00 Uhr verließ Kapitän Bethune (aus Neuseeland) das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin auf einem Jet Ski das von Larry Routledge (aus England) gesteuert wurde.

Das Jet Ski lag auf der Lauer und wartete bis die Shonan Maru No2 herankam. Das Japanische Schiff machte 14 Knoten im Wasser und Routledge lenkte das Jet Ski unter die Dornen an der Backbordseite der Shonan Maru No2 die eigentlich einen Enterversuch verhindern sollen.

Kapitän Bethune machte einen Satz und kletterte an Bord des Schiffes ohne bemerkt zu werden. Kapitän Bethune ist an Bord der Shonan Maru No2 und wartete bis zum Sonnenaufgang um seine Anwesenheit zu zeigen.

Kapitän Bethune hat außerdem eine Rechung über 3 Millionen Dollar dabei, die er dem Schiffsführer der Shonan Maru No2 präsentieren will. Die Rechnung ist über die Kosten um die Ady Gil zu ersetzen.

Kapitän Bethune wird verlangen, dass der Kapitän der Shonan Maru No2 sich selber an Sea Shepherd ausliefert oder sein Schiff zum nächsten Hafen von Neuseeland oder Australien steuert, um sich den Justizbehörden zu stellen.

Kapitän Bethune machte deutlich, dass er nicht wünschte an Bord eines Sea Shepherd Schiffes gebracht zu werden ohne den Kapitän der Shonan Maru No2 mitzunehmen.

Sea Shepherd geht davon aus, dass die Japaner Kapitän Bethune an Bord der Shonan Maru No2 als Gefangenen festhalten werden.

„Es war eine ‚Mission Impossible’“, sagte Kapitän Paul Watson. „Kapitän Bethune enterte ein Sicherheitsschiff der japanischen Walfangflotte bei hoher Geschwindigkeit in kompletter Finsternis, überwand die Dornen und Anti-Enternetze und befindet sich an Bord und die japanische Besatzung kriegt nicht mit das er da ist. Er ist dort um Gerechtigkeit für sein Schiff zu verlangen.“

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8 Antworten auf Kapitän Pete Bethune entert die Shonan Maru No2 um japanischen Kapitän festzunehmen

  1. Seiji Oujiru sagt:

    Der Brief, den Bethune dabei hatte, ist zu genial:

    “I will refuse to be handed over to any Sea Shepherd vessel. I will also refuse to be handed over to any New Zealand or Australian Coastguard, Customs or Naval vessel. I will only leave the Shonan Maru when you transfer with me to the Steve Irwin, or when we arrive on land, be it New Zealand or Australia.”

    Bitte den ersten Satz und dann gleich den letzten Satz lesen.

    FRAGE: Ist die Steve Irwin kein Schiff von Sea Shepherd? ;-)

  2. madison sagt:

    also für mich ist klar das der ohne den Schiffsführer nicht von Bord geht… ziemlich klar formuliert….sag mal Seiji fährst Du Toyota?

  3. Seiji Oujiru sagt:

    Erst weigert sich Bethune, auf ein Schiff von Sea Shepherd überstellt zu werden und dann macht er klar, dass er mit ihm [also dem Kapitän der Japaner] auf die Steve Irwin gehen würde.

    Das ist doch ein Widerpsruch, oder gehört die Steve Irwin nicht zu SS?

    Oder verstehe ich das falsch?

  4. ThomasBuiter sagt:

    gemeint ist, dass er nicht einfach auf ein SS Schiff alleine gesetzt werden will. Er geht nur auf die SI zusammen mit dem Kapitän. Natürlich ist die Steve Irwin ein SSCS Schiff.

  5. Sakshin sagt:

    hi seiji,
    wenn man will aknn man ja alles faksch verstehen. :)
    ist doch eigentlich sehr klar formuliert der brief.

  6. Lutra sagt:

    @sakshin:

    Das ist seine Spezialität. :-)

  7. JackvKrae sagt:

    wie sagt man doch so schön: wer lesen kann ist klar im vorteil! sicher, verstehen sollte man das gelesene dann auch – aber man will ja nicht zuviel auf einmal verlangen…..

  8. S sagt:

    lasst ihn doch, der brief ist immerhin auf englisch! damit haben es die japaner ja nicht so … (:D)

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