Update: Sea Shepherd Kapitän wird an Bord eines japanischen Walfangschiffes festgehalten

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100215-2.html

Montag, 5. Februar 2010
Update: Sea Shepherd Kapitän wird an Bord eines japanischen Walfangschiffes festgehalten

Um 0630 Uhr hat der Sea Shepherd Kapitän Peter Bethune von der Ady Gil, die vom japanischen Sicherheitsschiff Shonan Maru 2 versenkt wurde, das Walfangschiff betreten um eine bürgerliche Verhaftung an dem Schiffsführer der Shonan Maru 2 durchzuführen.

Peter Bethune betrat das Walfangschiff im Schutze der Dunkelheit von einem Jet Ski aus, während die Shonan Maru 2 mit 14 Knoten durchs Südpolarmeer fuhr. Sein erster Versuch schlug fehl und er fiel in das eiskalte Wasser. Trotz diesem Zwischenfall bemerkte ihn die Crew der Shonan Maru 2 nicht und er konnte erfolgreich den Walfänger betreten ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Kapitän Bethunes überwand die Sicherheitsvorrichtungen des Sicherheitsschiffes der Walfangflotte und wurde ein und eine halbe Stunde nicht entdeckt.

Um 0800 Uhr, nachdem die Sonne aufging, klopfte Peter Bethune leise an die Seitentür der Brücke, betrat das Steuerhaus und stellte sich dem Kapitän der Shonan Maru 2 vor, wo er ihn darüber informierte, dass er unter Arrest für das Versenken des Sea Shepherd Schiffes Ady Gil vom 6. Januar 2010 steht.

Jegliche Funkverbindungen mit Peter Bethune kamen um 0805 zum erliegen. Die Shonan Maru 2 erkannte nun, dass Bethune an Bord war.

Die Sea Shepherd Schiffe Steve Irwin und Bob Barker verfolgen weiterhin das japanische Walfangschiff Nisshin Maru in Richtung Osten durch das Südpolarmeer. Die Schiffe befinden sich zurzeit südlich der zu Australien gehörenden Insel Heard Island.

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8 Antworten auf Update: Sea Shepherd Kapitän wird an Bord eines japanischen Walfangschiffes festgehalten

  1. Michael sagt:

    Oh je. jetzt bin ich ja mal gespannt.

    Dieser Mann ist sehr sehr mutig! Vor allem Weil auf diesem Schiff ja auch noch ein sicherheitsteam sein soll….

    Ich hoffe nur sie halten sich an die Menschrechte…..

  2. Seiji Oujiru sagt:

    Aha. Kapitän Bethune wollte mitten im “terra nullius” einen von SS ausgedruckten [sowie völlig nichtigen] Haftbefehl zustellen, indem er ein fremdes Schiff entert. Und dann ist er selbst verhaftet worden. *rofl*

    Gestern noch auf stolzen Rossen,
    Heute durch die Brust geschossen!

    Aber das ist eh wieder nur ein PR-Gag, um in die Nachrichten zu kommen. Schließlich war die Festnahme absehbar und ganz sicher auch erwünscht. Genau wie im Januar 2008, als Benjamin Potts und Giles Lane festgesetzt wurden, weil sie ohne Erlaubnis die Yushin Maru #2 betreten haben, um einen Brief zu übergeben.

    Unter fadenscheinigem Vorwand einen Einbruch begehen und dann in den Medien als Opferlamm dastehen, weil man festgenommen wurde. Sowas kann nur Paul Watson einfädeln. Und das [mit zwei Jahren Abstand] offensichtlich sogar mehrfach.

  3. ThomasBuiter sagt:

    Da er aber Neusseländer ist hat er das Recht zu einem Citizen Arrest. Es war sein Leben, was durch das japanische Schiff mutwillig riskiert wurde, daher hat er nach neuseeländischem Gesetz das Recht zu einem Citizen Arrest.

  4. Seiji Oujiru sagt:

    Wenn Du mit dieser Argumentation vor einem Richter durchkommst, fresse ich einen Besen samt Putzfrau.

    Da könnte ein Land auch beschließen, dass Hinrichtungen als Reaktionen auf Beleidigungen gegenüber Autoritätspersonen akzeptabel sind und mit dieser Begründung fremde Staatsbürger in internationalen Gewässern erschießen.

    Also erwarte nicht, dass ich Deine Argumentation ernst nehme. :-)

  5. Seiji Oujiru sagt:

    Außerdem hat Kapitän Bethune sein Leben selbst riskiert, indem er mit einem Spielzeugboot seinen Privatkrieg mit den Großen ausleben wollte und dabei versagt hat. :-p

    Und der “Citizen Arrest” gilt sicher nicht bei grob fahrlässigem Selbstverschulden.

  6. Jan sagt:

    @Seiji

    gäääääääääääääääähhhhhhhhhhhhhhhhnnnnnnnn.

  7. madison sagt:

    Für mich zeigt diese Aktion klar das die feigen japanischen Walfänger und ihre ach so Spitzensupersecurity nur austeilen aber nicht einstecken können.
    Mit einem LKW über einen Kinderwagen ballern aber wehe eine Speiche davon verursacht nen Platten beim Großen. Jämmerliche Gurkentruppe.
    Japan kriegt die letzten Wochen international medial nur noch vors Brett. Mist bauen und nachher tiefe Verbeugung, vergesst es. Das Land steh mal wieder mit dem Rücken an der Wand und isoliert sich selber. Sämtliche Argumentationsversuche sind jämmerliche Hilfeschreie. Wenn irgendein höheres Wesen beim betreuten Erdebasteln gewollt hätte das die Japaner international zentriert dastehen, hätte man sie nicht auf eine Insel im Pazifik setzen sollen.

  8. Seiji Oujiru sagt:

    Ach, madison, ich hab Dich doch lieb.

    Es gibt also keinen Grund für Dich, pampig und beleidigend zu werden. :-)

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