Sea Shepherd ist sicherer als Sea World

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/editorial-100225-1.html

Donnerstag, 25. Februar 2010
Sea Shepherd ist sicherer als Sea World

Kommentar von Captain Paul Watson

Bei der Diskussion, das Sea Shepherd Leib und Leben von Walfängern, Robbenjägern, Wilderern und auch vermeintlich das Leben unserer eigenen Mannschaft gefährdet, besteht die Tatsache, das in 33 Jahren Kampagnen nicht ein einziges Sea Shepherd Mannschaftsmitglied schwer verletzt oder gar getötet wurde. Dies bedeutet über 250 Reisen und Konfrontationen auf hoher See in einigen der unwirtlichsten und stürmischsten Gewässern der Welt. Noch hat keine Sea Shepherd Aktion eine einzige Verletzung verursacht, wenn man die Unglücksfälle derer einzeln sieht, die wir an ihren illegalen Akten der Ausbeutung hindern, die wir verfolgen und denen wir zusetzen.

Die Greenpeace Foundation sagt immer wieder, Sea Shepherd sei gewalttätig und unverantwortlich, nun, Greenpeace hat mindestens zwei Todesfälle auf See, unzählige Verletzungen und sie haben zahlreiche Mannschaftsmitglieder, die wegen schwerer Verbrechen verurteilt wurden.

Nicht ein Sea Shepherd Mannschaftsmitglied wurde je irgendwo eines Verbrechens für schuldig erklärt.

Ein anderer Sea Shepherd Kritiker ist Sea World, die mit der Versklavung von Orcas und Delfinen Hunderte Millionen Dollar Profit gemacht haben.

Und nun, wieder einmal hat ein Sea World Gefangener – Tilikum – sein drittes menschliches Wesen getötet.

Ich kann nicht wirklich Tilikum beschuldigen. Wenn ich aus dem Ozean genommen und in ein Gefängnis aus Beton gesteckt würde für vier Jahrzehnte, ich wäre auch geneigt, etwas böse zu werden.

Keine verantwortungsbewusste Person würde unbewacht über den Innenhof eines Hochsicherheitsgefängnisses gehen und es ist unverantwortlich anzunehmen, das ein zerbrechliches Wesen seinen Rücken einem gestressten, wütenden und gefangenen Orca zudreht – dem formidabelsten Raubtier auf dem Planeten.

Nebenbei, ich habe Tilikum getroffen. Vor langer Zeit, in den 80´ern, habe ich eine Tour durch „SeaLand of the Pacific“ als Ehrengast von Bob Wright, dem Eigentümer der Einrichtung, gemacht. Er wollte, das ich aus erster Hand sehe, um was es bei seinem Geschäft geht. Ich saß am Pool und habe dem großen Orca am Kopf berührt. Ich habe auch meine Hand in sein Maul gehalten und meine Handfläche auf seine Zunge gelegt, so das er schmecken konnte, das ich keine Angst vor ihm hatte. Ich erinnere mich, in das linke Auge dieses wunderbaren Raubtieres gesehen zu haben und was ich sah, war Resignation und Traurigkeit. Er war kein fröhlicher Wal.

Ich wusste es damals so wie ich es heute weiß, das Tilikum nicht dort sein sollte und auch nicht in einen Schwimmbecken gehört.

Ich denke, Sea World hat nur eine ehrenhafte Option. Sie sollten Tilikum in sein Zuhause, der See, entlassen. Seine Schule könnte identifiziert werden, Sea World hat das Geld, die Möglichkeiten und die Technologie, um für beide das richtige zu tun, für den Orca und für die Interessen der Menschheit.

Wenn Sea World Tilikum nicht in die See entlässt, dann wird ein weiteres menschliches Wesen ein Opfer für einen wütenden, frustrierten, gestressten und möglicherweise wahnsinnigen Orca, es wird nicht nur eine weitere Tragödie, es wird eine gewollte Fahrlässigkeit sein!

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