Die Australische Bundespolizei bringt Sea Shepherds Logbücher zurück

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100311-2.html

Es wurden keine Anklagen erhoben. Die Crew ist frei und kann gehen wohin sie will

Am 11. März brachte die Australische Bundespolizei die Logbücher der Steve Irwin und der Bob Barker zurück.

Es wurden keine Verhaftungen im Rahmen der Durchsuchung vorgenommen, die auf Bitte der japanischen Regierung  bei beiden Schiffen durchgeführt wurde. Sea Shepherd erwartet auch keine Inhaftierungen.

Die Australische Bundespolizei enterte die Steve Irwin bereits letztes Jahr, als das Schiff von ihrer Kampagne aus der Walschutzzone im Südpolarmeer zurückkehrte.

Da man im nach hinein von dieser Enteraktion nie wieder etwas hörte, ist zu erwarten, dass Sea Shepherd auch diesmal nichts zu befürchten hat.

„Die Polizei ist verpflichtet den Anfragen der Japaner nachzugehen, aber ich glaube nicht, dass die australische Bundespolizei das Gefühl bekommt, ausreichende Beweise für eine Festnahme zu haben“, sagte Kapitän Watson.

Die Sea Shepherd Conservation Society würde momentan jede Festnahme begrüßen, da sie dadurch die Möglichkeit bekommen würde, den Fall vor Gericht zu bringen. Es würde eine Gelegenheit sein, den gesamten Umfang der illegalen japanischen Walfangaktivitäten im Südpolarmeer aufzudecken. Es würde auch ein juristischer Alptraum werden. Hinter den Flaggen der beteiligten Schiffe stehen vier verschiedene Nationen. Die Japaner für ihr Land, und Sea Shepherd mit ihren Registrierungen in den Niederlanden (Steve Irwin), Togo (Bob Barker) und Neuseeland (Ady Gil). Die Mannschaften der Sea Shepherd Schiffe repräsentieren 18 verschiedene Nationalitäten. Die Vorfälle fanden im australischen Hoheitsgebiet und in internationalen Gewässern statt. Die Ady Gil lief von Neuseeland aus, die Steve Irwin von Australien und die Bob Barker von Mauritius. Die Klärung der Zuständigkeiten wäre eine Herausforderung an sich.

Die Japaner haben bereits Kapitän Pete Bethune inhaftiert und sowohl Sea Shepherd, als auch Kapitän Bethune werden jede Möglichkeit in Japan nutzen, um das Beste für die Wale herauszuholen.

Dies war bereits die sechste Sea Shepherd Kampagne, die sich gegen den illegalen Walfang der Japaner richtete und in deren Folge es zu keiner einzigen strafrechtlichen Verurteilung, Zivilklage oder Verstoßes gegen das Seerecht seitens Sea Shepherds gekommen ist.

Die Japaner prahlten bereits davon wie Togo der Bob Barker die Registrierung löschen und die Flagge einholen lässt. Wenn das so wäre, hat Togo weder Sea Shepherd noch Australien zu diesem Zeitpunkt davon unterrichtet. Die Bob Barker fuhr somit legal in australische Hoheitsgewässer ein, als ein in Togo registriertes Schiff.

Die holländische Regierung hat weder irgendwelche Verwarnungen ausgesprochen, noch die Steve Irwin wegen Verstößen gegen das Seerecht angeklagt.

Sea Shepherds Operation Waltzing Matilda war ein voller Erfolg. Sea Shepherd ist sich sicher, das die Fangquote dieses Jahr halbiert wurde und die japanische Flotte keinen Gewinn aus ihren illegalen Aktivitäten erzielen werden.

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Eine Antwort auf Die Australische Bundespolizei bringt Sea Shepherds Logbücher zurück

  1. Seiji Oujiru sagt:

    “Die Crew ist frei und kann gehen wohin sie will.”

    Das ist unglaublich. Seit wann werden Terroristen freigelassen?

    Aber immerhin war die Sache mit Togo doch keine Prahlerei. [http://www.themercury.com.au/article/2010/03/09/132411_tasmania-news.html] Aber Sea Shepherd ist ja – laut Prahlerei von Paul Watson auf einer Rednerveranstaltung – die Französische Flagge angeboten worden. ;-)