Sea Shepherd Kapitän Peter Bethune legt sich mit Japan an

Sea Shepherd News:http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100312-1.html

Freitag 12.März 2010

Das japanische Walfangschiff Shonan Maru No2 erreichte heute Tokio mit dem ersten neuseeländischen Kriegsgefangenen der seit dem Zweiten Weltkrieg als politischer Gefangener nach Japan deportiert wurde.

Als sein Fuß japanischen Boden berührte, etablierte Kapitän Bethune sich selbst neu als Nationalheld Neuseelands und internationaler Held in Australien, Frankreich, England, den Vereinigten Staaten und in jedem anderen Land, wo die Bürger die anhaltenden, illegalen Walfangaktivitäten der japanischen Walfangflotte verurteilen.

Die Situation wirkt wie eine Komödie an Überreaktionen seitens der Japaner. Das japanische Schiff Shonan Maru No2 rammte und versenkte vorsätzlich das in Neuseeland registrierte Schiff Kapitän Bethunes, die Ady Gil, ohne eine Strafe zu erhalten oder wenigstens einen Verweiß. Kapitän Bethune enterte das Schiff, das seins versenkt hatte, klopfte höflich an die Tür der Brücke und stellte sich dem Kapitän vor.

Scharren von Polizei und Fernsehteams erwarteten am Kai die Ankunft des Harpunenbootes Shonan Maru No2, während nationalistische Demonstranten die japanische Kriegsflagge schwenkten und Schilder mit wüsten und beleidigenden Anfeindungen hochhielten, auf denen Kapitän Bethune als „Öko- Terrorist“ beschimpft wurde.

Japanische Nationalisten benutzen das Walfangthema als Gelegenheit um ihre Anti-Westliche Einstellung zu propagieren. Sea Shepherd sieht dies als eine Möglichkeit den Auftritt dieser japanischen Nationalisten zu nutzen, um die zweifelhafte Rechtmäßigkeit der japanischen Walfangaktivitäten in der Walschutzzone des Südpolarmeeres näher zu beleuchten.

Die Sea Shepherd Conservation Society ist für den Fall gerüstet Kapitän Peter Bethune mit einem Topteam an Rechtsanwälten zu unterstützen und die Gesellschaft nutzt diesen außergewöhnlichen Rechtsstreit weiterhin, um die japanische Regierung hinsichtlich ihrer Walmordenden Operationen im Südpolarmeer bloßzustellen und in Verlegenheit zu bringen.

Kapitän Peter Bethune ist sich der Konsequenzen für sein mutiges Handeln um bedrohte Wale zu schützen, vollkommen bewusst. Er sagte Kapitän Watson:“ Man kann nicht die Welt dadurch verändern, in dem man auf seinem Hintern sitzen bleibt, nur weil man Angst hat, das Richtige zu tun.“

Nur durch seine Festnahme, nahm er die Shonan Maru No2 für über einen Monat aus der Walfangoperation, da sie Kapitän Bethune in dieser Zeit nach Japan zurückbrachten. Es hat eine Menge Treibstoff gekostet, einen einzigen Gefangenen aus der Antarktis nach Japan zu befördern und es rettete gleichzeitig die Leben dutzender Wale.

Die Sea Shepherd Conservation Society ist sich sicher, dass die Operation Waltzing Matilda dieses Jahr über 500 Wale gerettet hat. Abgesehen vom Verlust der Ady Gil und die Festnahme von Kapitän Peter Bethune, war die Kampagne ein überwältigender Erfolg.

„Schiffe sind ersetzbar, Wale nicht“, sagte Kapitän Paul Watson. „ Meine Crew ist bereit ihr Leben zu riskieren und Wale zu retten. Verglichen dazu ist, als Gefangner festgehalten zu werden Kleinkram.“

Die Sea Shepherd Schiffe werden im Dezember zu ihrer siebten Kampagne im Südpolarmeer zurückkehren um die Wale in der Schutzzone zu verteidigen, sollten die japanischen Walfänger vorhaben ihre kriminellen Operationen fortzuführen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.