Update: Kapitän Bethune und das japanische Rechtssystem

Sea Shepherd News: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100324-1.html

Seit seiner Ankunft in Japan am 12. März 2010, ist Kapitän Pete Bethune Objekt eines riesigen internationalen Medieninteresses. Während einige Medien weiterhin Theorien und unverhohlene Vermutungen zur Entwicklung von Kapitän Pete Bethunes Fall in Japan aufstellen, ist die Wahrheit, dass alles, was Kapitän Pete Bethune auch getan haben mag völlig belanglos ist gegenüber den Aktionen des Kapitäns der Shonan Maru No. 2, als letzterer die Ady Gil zerstörte und die sechsköpfige Mannschaft in Gefahr brachte. Die Sea Shepherd Conservation Society fragt: Welche Anklage wird gegen den Kapitän der Shonan Maru No. 2 von japanischen Schifffahrts- oder Exekutivbehörden erhoben? Am 15. Februar 2010 ging Kapitän Bethune alleine, mit friedlicher Absicht an Bord der Shonan Maru No. 2 und trat der gesamten Walfängermannschaft, die für die Gefährdung seines Lebens und das seiner Mannschaft verantwortlich ist, gegenüber. Seine mutige Tat hatte zur Folge, dass das Walfangschiff die Antarktis sofort verließ und sich auf den Rückweg nach Japan machte. Dadurch war die Shonan Maru No. 2 an keinerlei Walfangoperationen mehr beteiligt, womit das Leben vieler Wale gerettet wurde. Was unternehmen die japanischen Exekutivbehörden gegen die Shonan Maru No. 2? Haben sie etwa keine Verpflichtung Ermittlungen anzustellen? Eindeutige und beweiskräftige Videoaufnahmen zeigen wie die Shonan Maru No. 2 hart nach Steuerbord zieht, direkt auf die Ady Gil zusteuert und sie in zwei Teile zerschneidet. Dies führte schließlich dazu, dass die Ady Gil sank. Sea Shepherd ist unglaublich dankbar für die großartige Unterstützung aus aller Welt für Kapitän Pete Bethune.

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23 Antworten auf Update: Kapitän Bethune und das japanische Rechtssystem

  1. Seiji Oujiru sagt:

    LOL! Die “eindeutigen Videoaufnahmen” sind so eindeutig wie die von UFOs, welche über Stonehenge mit einem Phaser Kornkreise in den Boden ritzen.

    Dafür sind aber die Aufnahmen von Bethune-kun beim Entern der sehr Shonan Maru #2 absolut unmissverständlich.

    Und was erwartet ihr eigentlich? Dass das Verfahren gegen Bethune eingestellt wird, weil vorher sein schönes Spielzeug kaputt gegangen ist? So einen Kuhhandel gibt es vielleicht in Bananenstaaten, aber nicht in Japan! Wenn der Mann das Gefühl hat, ihm sei Unrecht widerfahren, ermächtigt ihn das noch lange nicht, selbst Unrecht zu verüben.

    Aber Paul Watson schafft es es mühelos, aus Peter Bethune einen “Unschuldsshinigami” zu machen und auch noch mit dem Finger auf die Opfer zu zeigen. Dummdreist siegt scheinbar in den westlichen Medien.

    Am schlimmsten für Paul Watson wäre es, wenn Bethune schnell wieder frei käme. Dann könnte er nämlich kein Tamtam mehr darum machen.

  2. Mausewix sagt:

    ich danke dir das du wenigstens die ady gil als schönes schiff siehst das zeigt ja das du doch nen bise verstand hast ^^

  3. Michael Mittelstädt sagt:

    Pressemeldung von heute:
    “Japan to lay five charges against NZ whaling activist”
    http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=10635945

    Peter Bethune werden vorgeworfen:
    - widerrechtllicher/unbefugter Zugang
    - Waffenbesitz
    - Körperverletzung
    - Beschädigung fremdem Eigentums
    - Behinderung eines vorbeifahrenden Schiffes

    Sein Verteidiger zeigte sich überrascht über die Anklagen, bezeichnete die Situation als absurd und als potentiell sehr ernst.

    Der Vorsitzende der australischen Grünen bezeichnete es als ungerecht, dass Peter Bethune im Extremfall bis zu 15 Jahre Haft in japanischen Gefängnissen zu erwarten hat.

    @Seiji Oujiru
    Sie kritisieren ja gern und manchmal sogar berechtigt die westliche / europäische / deutsche Voreingenommenheit und einseitige Sichtweise.

    Ich denke, dass die japanische Justiz jetzt zeigen kann, wie unabhängig und gerecht sie ist oder ob sie sich unter politischem Druck als Bühne für einen Schauprozess hergibt.

    Aus meiner Sicht gehört übrigens auch der Kapitän und das zum Zeitpunkt der Kollision am Steuer stehende Besatzungsmitglied der Shonan Maru Nr. 2 vor ein Gericht. Wenn sie korrekt gehandelt haben, haben sie ja nichts zu befürchten. Alles andere erweckt den Eindruck der Voreingenommenheit.

  4. Seiji Oujiru sagt:

    - widerrechtllicher/unbefugter Zugang
    Das ist ja wohl unbestritten. [In anderen Regionen gibts für das unbefugte Betreten eines Schiffes gleich die Kugel. Er kam echt human weg.]

    - Waffenbesitz
    Hier ist sicher das Messer gemeint, mit dem er das Netz zerschnitten hat. Ihr ahnt nicht, wie streng das Waffengesetz in Japan sind. [Leider! Mir wäre das Waffenrecht von Texas lieber.]

    - Körperverletzung
    Vielleicht hat er sich bei seiner Festsetzung über Gebühr gewehrt. Wirklich glauben tue ich diesen Punkt aber ehrlich gesagt nicht. Sea Shepherds sind Maulhelden, wirklich zuschlagen tun sie [zum Glück] nicht.

    - Beschädigung fremdem Eigentums
    Damit ist sicher jenes Netz gemeint, dass er mit seinem Messer zerschnitten hat. Aber vielleicht ist er unter Deck ausgerastet, nachdem er realisiert hat, wie dumm es war, das zu tun, was er tat.

    - Behinderung eines vorbeifahrenden Schiffes
    Ja, ganz definitiv!

    ~

    “Der Vorsitzende der australischen Grünen bezeichnete es als ungerecht, dass Peter Bethune im Extremfall bis zu 15 Jahre Haft in japanischen Gefängnissen zu erwarten hat.”

    Dass Bethune 15 Jahre bekommt, glaube ich nicht. Die ursprünglich angedrohten drei Jahre halte ich für viel realistischer, Gaijin-Bonus sei gedankt. Aber das ist eh alles Glaskugelschauerei und führt zu nichts.

    ~

    “Ich denke, dass die japanische Justiz jetzt zeigen kann, wie unabhängig und gerecht sie ist oder ob sie sich unter politischem Druck als Bühne für einen Schauprozess hergibt.”

    Genau so ist es! Die Japanische Justiz hat die Gelegenheit zu zeigen, wie unabhängig sie ist. Und zwar unabhängig von Druck von außen.

    ~

    “Aus meiner Sicht gehört übrigens auch der Kapitän und das zum Zeitpunkt der Kollision am Steuer stehende Besatzungsmitglied der Shonan Maru Nr. 2 vor ein Gericht. Wenn sie korrekt gehandelt haben, haben sie ja nichts zu befürchten. Alles andere erweckt den Eindruck der Voreingenommenheit.”

    Es wäre schon reichlich seltsam, wenn nicht nur der Unfallverursacher, sondern auch der Geschädigte vor Gericht muss. Dadurch würde dann wahrhaftig der Eindruck der Voreingenommenheit entstehen – und nicht umgekehrt. In einem Punkt hast Du aber Recht: weder der Kapitän, noch der Steuermann der Shonan Maru #2 haben etwas zu befürchten.

  5. Kazuko sagt:

    @Seiji Oujiru

    Vor welchem Hintergrund kritisieren Sie das Handeln von Paul Watson, der Sea Shepherd und von Pete Bethune?

    Welches eigennützige Ziel sehen Sie in deren Handeln?

    Inwieweit verstehen Sie deren publik gemachten Intentionen?

    Ihre Simplifizierungen sind billig, ähnlich billig wie die vorgeschobenen Begründungen Japans für den Walfang.

    Es ist sehr bedauerlich, dass sich eine handvoll Menschen in Gefahr begeben müssen, um Ziele zu erreichen, die von internationaler Bedeutung sind. Ziele, die vor allem auch künftige Generationen tangieren, Ziele die einen ethischen Charakter haben.

    Noch bedauerlicher ist es, dass nun auch Menschen in ihrer Freiheit beraubt werden, die für diese Ziele kämpfen.

    Japan lässt in diesen Angelegenheiten, für die gekämpft wird, momentan seinen Schleier fallen und zeigt eine sehr hässliche Fratze!

    Da ist zu hoffen, dass das Gros der Weltbevölkerung dieses wahrnimmt und erkennt, dass hier ein Machtapparat ganz rücksichtslos und eigennützig handelt!

  6. Seiji Oujiru sagt:

    @Kazuko: Hallo “Harmoniekind”, wie kommst Du denn zu Deinem Japanischen Nicknamen, wenn Japan Deiner Meinung nach doch so eine hässliche Fratze hat?

    ~

    “Vor welchem Hintergrund kritisieren Sie das Handeln von Paul Watson, der Sea Shepherd und von Pete Bethune?”

    (1) Vor dem Hintergrund, das selbsternannte Moral- und Gesetzeshüter aus Europa und Nordamerika meinen, ihre Moralvorstellungen der asiatischen Welt [speziell Japan, aber auch Korea und China] aufdrängen zu müssen.

    (2) Vor dem Hintergrund, dass nebenher zwei westliche Nationen [Norwegen und Island] ebenfalls Walfang betreiben, dafür von SS aber nicht mit international durchorganisierten Hetzkampagnen drangsaliert werden.

    (3) Vor dem Hintergrund, dass in allen Industrienationen übermäßiger Fleischkonsum und die damit verbundene Bejagung sowie Massentötung von Tieren normal ist, Japan aber für den Walfang am Pranger steht. Dabei ist ein Schwein genauso viel wert wie ein Wal – und das selbst, wenn die von Japan gefangenen Wale vom Aussterben bedroht wären, was sie aber ohnehin nicht sind. ~~~ Japan ist ein fernes und vielen fremdes Land, welches als “Müllhalde” für das schlechte Gewissen der “zivilisierten Welt” herhalten muss, indem diese gegen das Land der aufgehenden Sonne agiert, ohne über die eigenen Schwächen und Verfehlungen zu reflektieren. Und Paul Watson ist DER geistige Führer dieser Bewegung und die Sea Shepherds seine engsten Jünger.

    (4) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein ausgemachter Lügner ist. Mehr dazu hier: http://seashepherdlies.com

    (5) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein imperialistischer Menschenverachter ist. Siehe hier: http://www.individualism.com/?p=43

    (6) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson jede Möglichkeit nutzt, um mit einem Medienstunt auf seine Ziele aufmerksam zu machen, egal wie unverantwortlich sein Vorgehen ist. Peter Bethune ist kein Opfer Japans, sondern ein Opfer von Paul Watson! Den der hat ihn unter fadenscheinigem Vorwand ein fremdes Schiff entern lassen, um danach wochenlang mit dem Vorfall in den Nachrichten zu sein.

    (7) Vor dem Hintergrund, dass Sea Shepherd eine gewalttätige Terrororganisation ist und dies auch noch auf das Dreisteste leugnet. Doch wer so viele Schiffe versenkt hat und dann auch noch stolz darauf ist, erinnert mich mehr an Piraten vor Somalia als an Aktivisten. Auch ist es seltsam, dass Kollisionen zwischen Walfängern und Umweltschützern immer Sea Shepherd passieren und nicht z.B. Greenpeace.

    (8) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson das Gesetz stets so auslegt, wie es ihm gerade passt. Der Mann kommt mit der “UN World Charta for Nature” oder dem australischen “Citizens Arrest” an, ohne auch nur im Traum zu eruieren, ob diese Gesetze auf die aktuelle Situation überhaupt anwendbar sind. Eigene rechtliche Verfehlungen werden dagegen konsequent ausgeblendet oder geschönt. Auch behauptet Sea Shepherd seit Jahren penetrant, der Walfang Japans im Südpolarmeer wäre illegal, was er aber nach Meinung von Rechtsexperten nicht ist – das wird sogar in “Whale Wars” mehrfach angemerkt. In dem Fall ist zwar ein Schlupfloch am Werk, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass der Walfang durch dieses Schlupfloch wieder auf legalen Boden gestellt wird.

    DIESE LISTE IST NICHT ABSCHLIESSEND!

    ~

    “Welches eigennützige Ziel sehen Sie in deren Handeln?”

    (1) Die Befriedigung der Abenteuer- sowie der Streitlust, (2) das verdienen von Geld [Paul Watson als Person und Sea Shepherd als Organisation leben nicht von Luft und Liebe allein], (3) das Gefühl im Rampenlicht zu stehen und wichtig zu sein, (4) die Erleichterung des eigenen Gewissens, (5) eine Möglichkeit um sich gut zu fühlen, etc.

    (6) Paul Watson hat, etwas pointiert formuliert, den Sinn in seinem Leben darin gefunden, anderen Menschen seine Werte aufzudrängen. Und dabei hat er viele, teils verwirrte Anhänger gefunden, die oft nur eine Fahrt dabei sind und dann frustriert wieder abziehen, weil sie keine Erfüllung gefunden haben. Auch dies wird in “Whale Wars” gezeigt.

    ~

    “Inwieweit verstehen Sie deren publik gemachten Intentionen?”

    > Voll und ganz. Und Sie?

    ~

    “Ihre Simplifizierungen sind billig, ähnlich billig wie die vorgeschobenen Begründungen Japans für den Walfang.”

    > Was ist an meinen Simplifizierungen billig? Bitte werden Sie präzise und gehen Sie ins Detail, anstatt schwammig zu bleiben.

    ~

    “Es ist sehr bedauerlich, dass sich eine handvoll Menschen in Gefahr begeben müssen, um Ziele zu erreichen, die von internationaler Bedeutung sind.”

    > Der Walfang hat keine internationale Bedeutung, auch wenn es eine Kommission zum Walfang gibt, die “international” im Namen hat.

    ~

    “Ziele, die vor allem auch künftige Generationen tangieren, Ziele die einen ethischen Charakter haben.”

    > Ach, das ist mal wieder so eine abgegriffene Binsenweisheit. Woher wissen Sie denn, ob mit dem Walfang künftige Generationen tangiert werden? Und selbst wenn: künftige Generationen werden ganz andere Probleme nicht lösen wollen, als unsere eigene Generation. Und was bitte ist der “ethnische Charakter” und vor welchem Hintergrund definieren sie diesen?

    ~

    “Noch bedauerlicher ist es, dass nun auch Menschen in ihrer Freiheit beraubt werden, die für diese Ziele kämpfen.”

    > Es gibt Ziele, die einfach falsch sind. Und vor allem gibt es Wege zu Zielen, die einfach falsch sind. Peter Betune hat mit dem Entern der Shonan Maru #2 einen völlig falschen Weg zu einem falschen Ziel beschritten und ist SELBST SCHULD. ~~~ Die Konsequenzen waren absehbar und wohl auch gewollt, zumindest von Paul Watson. Deshalb hat beim Einlaufen der Steve Irwin in Hobart auch ein Australier mit einem Schild protestiert, auf dem “Paul Watson Medienhure” stand.

    ~

    “Japan lässt in diesen Angelegenheiten, für die gekämpft wird, momentan seinen Schleier fallen und zeigt eine sehr hässliche Fratze!”

    > Was für eine blumige Allegorie. Gibt es die auch mit Begründung?

    ~

    “Da ist zu hoffen, dass das Gros der Weltbevölkerung dieses wahrnimmt und erkennt, dass hier ein Machtapparat ganz rücksichtslos und eigennützig handelt!”

    > Nein, so dumm ist die Weltbevölkerung [hoffentlich] nicht.

  7. Kazuko sagt:

    @Seiji Oujiru

    wenn man sich ansieht, mit welcher Häufigkeit und Ausdauer Sie hier bloggen, dann wird man den Verdacht nicht los, dass Sie von der japanischen Walfangmafia bezahlt werden.

    Wie dem auch sei …

    ” … wie kommst Du denn zu Deinem Japanischen Nicknamen, wenn Japan Deiner Meinung nach doch so eine hässliche Fratze hat?”

    Genauso wie Sie.

    Zu Ihren Antworten:
    “Vor welchem Hintergrund kritisieren Sie das Handeln von Paul Watson, der Sea Shepherd und von Pete Bethune?”
    (1) Vor dem Hintergrund, das selbsternannte Moral- und Gesetzeshüter aus Europa und Nordamerika meinen, ihre Moralvorstellungen der asiatischen Welt [speziell Japan, aber auch Korea und China] aufdrängen zu müssen.

    -> da würde ich Ihnen in vielen Dingen wie der Kolonialisierung und der Pflege der Hegemonialmächte sogar Recht geben, aber nicht in Bezug auf das Plündern der Weltmeere. Machen Sie mal die Augen auf und fangen an zu verstehen, dass der globale Fisch- und Walbestand nicht den japanischen und assoziierten Feinkostfans gehört! Und hören Sie auf mit Ihrem Moralgewäsch, das ist in diesem Kontext ein Totschlagargument, das Sie in Ihrem japanischen Nationalstolz gekränkte Mimose hier ausblenden dürfen.
    Es gibt internationale Vereinbarungen durch die IWC und die CBD, die es einzuhalten gilt. Japan hat als reiche Industrienation eine große Verantwortung in dieser Hinsicht mitzuwirken. Welche Rolle will denn Japan auf der 10th COP in Nagayo spielen? Will die japanische Regierung wirklich nur als verlängerter Arm einer überholten interessengeleiteten Fleischindustrie fungieren und damit lediglich ihre eigene Wählerklientel befriedigen?
    Sea Shepherd legitmiert sich selbst, die Ziele der IWC und CBD zu erreichen und Japan legitimiert sich selbst die Weltmeere zu plündern!

    (2) Vor dem Hintergrund, dass nebenher zwei westliche Nationen [Norwegen und Island] ebenfalls Walfang betreiben, dafür von SS aber nicht mit international durchorganisierten Hetzkampagnen drangsaliert werden.

    -> Da sind Sie schlecht informiert. Island und Norwegen waren genauso Ziel solcher Aktionen. Aber auch hier scheinen Sie einem Kleinkind gleich die Ich-Perspektive nicht verlassen zu können.

    (3) Vor dem Hintergrund, dass in allen Industrienationen übermäßiger Fleischkonsum und die damit verbundene Bejagung sowie Massentötung von Tieren normal ist, Japan aber für den Walfang am Pranger steht. Dabei ist ein Schwein genauso viel wert wie ein Wal …

    -> Differenzieren ist nicht Ihre Stärke, das haben andere in diesem Blog auch schon bemerkt.
    1. Wale bilden wildlebende Populationen, deren Größe von vielen Einflussfaktoren beeinflusst werden, auf die der Mensch keinen Einfluss hat. Ihre Schweine sind gezüchtete Tiere.
    2. Die Unart, wie Schweine gehalten und getötet werden, billigt doch nicht das Abmetzeln von Walen. Der Familienvater schlägt doch nicht seine Kinder, weil sein Nachbar dieses tut. In Deutschland kommt doch niemand für 10 Jahre ins Gefängnis, weil er ein Karton Walfleisch geklaut hat, nur weil es in Japan so ist. Also Ihr Logik, wirklich!
    3. Recht gebe ich Ihnen bei der Beurteilung, dass der Fleischkonsum in den Industrienationen übermäßig ist. Auch den Gedanken, dass ethisch betrachtet ein Schwein ebensoviel Wert ist wie ein Wal, kann ich durchaus teilen. Allerdings sieht es beim ökologischen Wert zwischen Schwein (Sie meinen sicher so ein Mastschwein) und Wal (nehmen wir mal einen Buckelwal) anders aus. Aber das sind doch gar nicht Ihre Gedanken, oder? Daher sollten Sie dieses Fass hier nicht auch noch öffnen.

    … – und das selbst, wenn die von Japan gefangenen Wale vom Aussterben bedroht wären, was sie aber ohnehin nicht sind.

    -> woher wollen Sie das denn wissen?

    ~~~ Japan ist ein fernes und vielen fremdes Land, welches als “Müllhalde” für das schlechte Gewissen der “zivilisierten Welt” herhalten muss, indem diese gegen das Land der aufgehenden Sonne agiert, ohne über die eigenen Schwächen und Verfehlungen zu reflektieren.

    -> warten Sie, ich hole ein Taschentuch!

    Und Paul Watson ist DER geistige Führer dieser Bewegung und die Sea Shepherds seine engsten Jünger.

    -> doch nicht von der Walfangmafia? dann von irgendeiner Sekte! Auja, verraten Sie mir von welcher, bitte!

    (4) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein ausgemachter Lügner ist. Mehr dazu hier: http://seashepherdlies.com

    -> das passt zu Ihnen, denn da steht da nicht viel. Daher habe ich noch eine für Sie,
    http://www.icrwhale.org/gpandsea.htm
    auf der die gleiche Propaganda steht. Ist das von Ihnen selbst, Seiji Oujiru, oder ist die nur von Ihrem Auftraggeber?

    (5) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein imperialistischer Menschenverachter ist. Siehe hier: http://www.individualism.com/?p=43

    -> jetzt nehmen Sie den Mund aber voll! Weil Watson versucht der Ausbreitung der Menschheit auf diesem Planeten entgegenzuwirken oder wie kommen Sie auf diese Worthülsen? Wenn man seine Positionen liest, so wird schnell erkennbar, dass er die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen erhalten möchte. Seiji, so etwas ist kein Imperialist! und schon gar nicht ein Menschenverachter.
    Warum schwingen Sie so große Worte! Das tun eigentlich nur Leute, die einer Sekte angehören oder den Schwingungen heiliger Propheten folgen. Und so ist es auch bei Ihnen, nicht wahr?. Bei Ihrer empfohlenen Seite:
    http://www.individualism.com/
    erhält man nicht nur Augenkrebs wegen geistiger Verblendung, Sie macht auch deutlich, welches geistige Futter Sie inhaliert haben!

    (6) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson jede Möglichkeit nutzt, um mit einem Medienstunt auf seine Ziele aufmerksam zu machen, egal wie unverantwortlich sein Vorgehen ist. Peter Bethune ist kein Opfer Japans, sondern ein Opfer von Paul Watson! Den der hat ihn unter fadenscheinigem Vorwand ein fremdes Schiff entern lassen, um danach wochenlang mit dem Vorfall in den Nachrichten zu sein.

    -> klar, Sie und Ihre Sushigemeinschaft würden es begrüßen, wenn Sea Shepherd heimlich mit dem Schlauchboot aufs Meer rausfährt und nachts ein Taschentuch zum Protestieren schwingt.

    (7) Vor dem Hintergrund, dass Sea Shepherd eine gewalttätige Terrororganisation ist und dies auch noch auf das Dreisteste leugnet. Doch wer so viele Schiffe versenkt hat und dann auch noch stolz darauf ist, erinnert mich mehr an Piraten vor Somalia als an Aktivisten. Auch ist es seltsam, dass Kollisionen zwischen Walfängern und Umweltschützern immer Sea Shepherd passieren und nicht z.B. Greenpeace.

    -> tja, das kann ich Ihnen nicht verübeln, wenn Sie sauer sind, weil Ihre Sushidampfer versenkt wurden. Sea Shepherd bekennt sich aber dazu, Japan nicht. Die einen zeigen halt Mut, die anderen nicht.

    (8) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson das Gesetz stets so auslegt, wie es ihm gerade passt. Der Mann kommt mit der “UN World Charta for Nature” oder dem australischen “Citizens Arrest” an, ohne auch nur im Traum zu eruieren, ob diese Gesetze auf die aktuelle Situation überhaupt anwendbar sind. Eigene rechtliche Verfehlungen werden dagegen konsequent ausgeblendet oder geschönt. Auch behauptet Sea Shepherd seit Jahren penetrant, der Walfang Japans im Südpolarmeer wäre illegal, was er aber nach Meinung von Rechtsexperten nicht ist – das wird sogar in “Whale Wars” mehrfach angemerkt. In dem Fall ist zwar ein Schlupfloch am Werk, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass der Walfang durch dieses Schlupfloch wieder auf legalen Boden gestellt wird.

    -> Natürlich sollte Sea Shepherd Sie als Juristen vorher befragen. Das haben die sicherlich vergessen.
    Walfangverbot zu kommerziellen Zwecken ist nun mal ein Verbot, da nützt es auch nichts wenn man seine Schlachtschiffe mit leeren Worten bemalt.

    DIESE LISTE IST NICHT ABSCHLIESSEND!

    -> aber entlarvend!

    “Welches eigennützige Ziel sehen Sie in deren Handeln?”

    (1) Die Befriedigung der Abenteuer- sowie der Streitlust, (2) das verdienen von Geld [Paul Watson als Person und Sea Shepherd als Organisation leben nicht von Luft und Liebe allein], (3) das Gefühl im Rampenlicht zu stehen und wichtig zu sein, (4) die Erleichterung des eigenen Gewissens, (5) eine Möglichkeit um sich gut zu fühlen, etc.

    -> das man Ihnen immer alles erklären muss. Wie bei einem Kleinkind. Nun denn, stellen wir uns doch mal vor, der Onkel Watson und seine Freunde würden solche Aktionen nur nachmittags, am Wochenende oder in Ihrem Urlaub tun. Ich hoffe Sie merken, dass das genauso schlau wie Ihre Argumente wäre. Die japanischen Walfänger fahren ja auch nicht am Wochenende raus. Dass die nicht ins Fernsehen wollen, ist jedem verständlich. Schließlich ist das, was sie tun ist ILLEGAL! auch wenn sie sich acht Buchstaben auf den Schiffsbug schreiben.

    (6) Paul Watson hat, etwas pointiert formuliert, den Sinn in seinem Leben darin gefunden, anderen Menschen seine Werte aufzudrängen. Und dabei hat er viele, teils verwirrte Anhänger gefunden, die oft nur eine Fahrt dabei sind und dann frustriert wieder abziehen, weil sie keine Erfüllung gefunden haben. Auch dies wird in “Whale Wars” gezeigt.

    -> das nennen Sie pointiert formuliert. Sinnverdreht passt eher, wenn Sie beachten um welche Werte es geht. Dazu müssen Sie diese Werte aber auch verstehen und da habe ich wiederum meine Zweifel bei Ihnen!

    “Inwieweit verstehen Sie deren publik gemachten Intentionen?”

    > Voll und ganz. Und Sie?

    -> auch!

    “Ihre Simplifizierungen sind billig, ähnlich billig wie die vorgeschobenen Begründungen Japans für den Walfang.”

    > Was ist an meinen Simplifizierungen billig? Bitte werden Sie präzise und gehen Sie ins Detail, anstatt schwammig zu bleiben.

    -> ich denke, ich bin präzise genug geworden.

    “Es ist sehr bedauerlich, dass sich eine handvoll Menschen in Gefahr begeben müssen, um Ziele zu erreichen, die von internationaler Bedeutung sind.”

    > Der Walfang hat keine internationale Bedeutung, auch wenn es eine Kommission zum Walfang gibt, die “international” im Namen hat.

    -> das ist Ihre Meinung, mehr nicht!

    “Ziele, die vor allem auch künftige Generationen tangieren, Ziele die einen ethischen Charakter haben.”

    > Ach, das ist mal wieder so eine abgegriffene Binsenweisheit. Woher wissen Sie denn, ob mit dem Walfang künftige Generationen tangiert werden?

    -> das weiß niemand mit Gewissheit. Wenn man allerdings erfährt, dass die Einschätzung richtig war, kann es irreversibel und damit zu spät sein. Wir leben nicht mehr am Anfang des 19. Jahrhunderts, Seiji!

    Und selbst wenn: künftige Generationen werden ganz andere Probleme nicht lösen wollen, als unsere eigene Generation.

    -> davon bin ich überzeugt.

    Und was bitte ist der “ethnische Charakter” und vor welchem Hintergrund definieren sie diesen?

    -> ethische nicht ethnische Charakter, Seiji. Das müsste klar sein, auch wenn es nicht Ihr Metier ist.

    “Noch bedauerlicher ist es, dass nun auch Menschen in ihrer Freiheit beraubt werden, die für diese Ziele kämpfen.”

    > Es gibt Ziele, die einfach falsch sind.
    -> und das bestimmen Sie?

    Und vor allem gibt es Wege zu Zielen, die einfach falsch sind.
    -> manche sind aber wirksam auch wenn sie für manche unangenehm sind.

    Peter Betune hat mit dem Entern der Shonan Maru #2 einen völlig falschen Weg zu einem falschen Ziel beschritten und ist SELBST SCHULD.

    -> das zu entscheiden, müssen Sie ihm überlassen.

    ~~~ Die Konsequenzen waren absehbar und wohl auch gewollt, zumindest von Paul Watson. Deshalb hat beim Einlaufen der Steve Irwin in Hobart auch ein Australier mit einem Schild protestiert, auf dem “Paul Watson Medienhure” stand.

    -> und Sie waren der, der das Schild gehalten hat, stimmts?

    “Japan lässt in diesen Angelegenheiten, für die gekämpft wird, momentan seinen Schleier fallen und zeigt eine sehr hässliche Fratze!”

    > Was für eine blumige Allegorie. Gibt es die auch mit Begründung?

    -> nicht wahr? Als Begründung würde ich sagen:

    – ILLEGALER Walfang und Plündern der Weltmeere
    – vorsätzliches Zerstören eines Schiffes auf hoher See und Gefährdung
    menschlichen Lebens auf hoher See, ohne politisch die Verantwortung
    zu übernehmen.
    – politische Gefangennahme für das Betreten eines Schiffes (bei
    Zertreten wäre die Sache ja nachvollziehbar)
    – Unterwandern und Verhindern internationaler Bemühungen zum
    Schutze der Biodiversität

    “Da ist zu hoffen, dass das Gros der Weltbevölkerung dieses wahrnimmt und erkennt, dass hier ein Machtapparat ganz rücksichtslos und eigennützig handelt!”

    > Nein, so dumm ist die Weltbevölkerung [hoffentlich] nicht.

    -> Sie müssen nicht von sich auf andere schließen.

  8. Seiji Oujiru sagt:

    @Harmoniekind:

    wenn man sich ansieht, mit welcher Häufigkeit und Ausdauer Sie hier bloggen, dann wird man den Verdacht nicht los, dass Sie von der japanischen Walfangmafia bezahlt werden.

    –> *gähn* Das ist ein pures Argumentum ad hominem, denn selbst wenn ich ein “Spin Doctor” wäre, würde das an meinen Argumenten nichts ändern. Außerdem wird eine falsche Annahme auch dadurch nicht richtiger, indem sie permanent wiederholt wird.

    Wie dem auch sei …

    ” … wie kommst Du denn zu Deinem Japanischen Nicknamen, wenn Japan Deiner Meinung nach doch so eine hässliche Fratze hat?”

    Genauso wie Sie.

    –> Ach ja? Dann sind Sie weiblich?

    Zu Ihren Antworten:
    “Vor welchem Hintergrund kritisieren Sie das Handeln von Paul Watson, der Sea Shepherd und von Pete Bethune?”
    (1) Vor dem Hintergrund, das selbsternannte Moral- und Gesetzeshüter aus Europa und Nordamerika meinen, ihre Moralvorstellungen der asiatischen Welt [speziell Japan, aber auch Korea und China] aufdrängen zu müssen.

    -> da würde ich Ihnen in vielen Dingen wie der Kolonialisierung und der Pflege der Hegemonialmächte sogar Recht geben, aber nicht in Bezug auf das Plündern der Weltmeere. Machen Sie mal die Augen auf und fangen an zu verstehen, dass der globale Fisch- und Walbestand nicht den japanischen und assoziierten Feinkostfans gehört!

    –> Stimmt! Der Fischbestand gehört allen. Und wer bei der Ausbeutung nicht kommt zur rechten Zeit, der muss sehen was übrig bleibt. ~ Auf welchem Traumplaneten der Nachhaltigkeit leben Sie eigentlich?

    Und hören Sie auf mit Ihrem Moralgewäsch, das ist in diesem Kontext ein Totschlagargument, das Sie in Ihrem japanischen Nationalstolz gekränkte Mimose hier ausblenden dürfen.

    –> Ich glaube, von Leuten wie Ihnen muss ich mich nicht über Totschlagargumente oder gar Moralgewäsch belehren lassen. *g*

    Es gibt internationale Vereinbarungen durch die IWC und die CBD, die es einzuhalten gilt. Japan hat als reiche Industrienation eine große Verantwortung in dieser Hinsicht mitzuwirken. Welche Rolle will denn Japan auf der 10th COP in Nagayo spielen? Will die japanische Regierung wirklich nur als verlängerter Arm einer überholten interessengeleiteten Fleischindustrie fungieren und damit lediglich ihre eigene Wählerklientel befriedigen?
    Sea Shepherd legitmiert sich selbst, die Ziele der IWC und CBD zu erreichen und Japan legitimiert sich selbst die Weltmeere zu plündern!

    –> Bitte sagen sie mir, wo Japan internationale Vereinbarungen der IWC nicht einhält. Das Ausnutzen von Schlupflöchern ist kein Vertragsbruch! ~ Verträge, die Japan nicht passen, werden gar nicht erst unterschrieben, was zur Zeit gut an der “Den Haager Konvention zur Kindesentführung” zu sehen ist [ein massives Politikum zwischen den USA + Japan und viel wichtiger als der Walfang.]

    (2) Vor dem Hintergrund, dass nebenher zwei westliche Nationen [Norwegen und Island] ebenfalls Walfang betreiben, dafür von SS aber nicht mit international durchorganisierten Hetzkampagnen drangsaliert werden.

    -> Da sind Sie schlecht informiert. Island und Norwegen waren genauso Ziel solcher Aktionen. Aber auch hier scheinen Sie einem Kleinkind gleich die Ich-Perspektive nicht verlassen zu können.

    –> Ja, Norwegen und Island WAREN Ziel solcher Aktionen. Die Betonung liegt hier auf der Vergangenheitsform. Tatsache ist, dass der Fokus der aktuellen Aktionen und Diskussionen fast ausschließlich bei Japan liegt. ~ Und wieso eigentlich gleich so beleidigend? Nur weil Sie die schlechteren Argumente haben?

    (3) Vor dem Hintergrund, dass in allen Industrienationen übermäßiger Fleischkonsum und die damit verbundene Bejagung sowie Massentötung von Tieren normal ist, Japan aber für den Walfang am Pranger steht. Dabei ist ein Schwein genauso viel wert wie ein Wal …

    -> Differenzieren ist nicht Ihre Stärke, das haben andere in diesem Blog auch schon bemerkt.

    –> Na ja, sagen wir es so: dieser Fehleinschätzung sind schon andere Gutmenschen in diesem Blog erlegen. Freut mich sehr!

    1. Wale bilden wildlebende Populationen, deren Größe von vielen Einflussfaktoren beeinflusst werden, auf die der Mensch keinen Einfluss hat. Ihre Schweine sind gezüchtete Tiere.

    –> Ein gezüchtetes Tier hat genauso ein Recht zu leben, wie ein Tier in wildlebenden Populationen.

    2. Die Unart, wie Schweine gehalten und getötet werden, billigt doch nicht das Abmetzeln von Walen. Der Familienvater schlägt doch nicht seine Kinder, weil sein Nachbar dieses tut. In Deutschland kommt doch niemand für 10 Jahre ins Gefängnis, weil er ein Karton Walfleisch geklaut hat, nur weil es in Japan so ist. Also Ihr Logik, wirklich!

    –> Die angebliche Unart, wie Wale durch Japan getötet werden, billigt doch nicht die Aktionen von Sea Shepherd. Also Ihr Logik, wirklich!

    3. Recht gebe ich Ihnen bei der Beurteilung, dass der Fleischkonsum in den Industrienationen übermäßig ist. Auch den Gedanken, dass ethisch betrachtet ein Schwein ebensoviel Wert ist wie ein Wal, kann ich durchaus teilen. Allerdings sieht es beim ökologischen Wert zwischen Schwein (Sie meinen sicher so ein Mastschwein) und Wal (nehmen wir mal einen Buckelwal) anders aus. Aber das sind doch gar nicht Ihre Gedanken, oder? Daher sollten Sie dieses Fass hier nicht auch noch öffnen.

    –> Sie differenzieren also doch, nur eben über den Umweg des “ökologischen Wertes”. Das ist wie zu sagen, Juden wären zwar genauso viel wert wie jeder andere Mensch, aber weniger Schützenswert, weil ihr ökonomischer Wert als Volk mit vielen Künstlern geringer sei. [Ich stehe im Normalfall nicht auf Nazi-Vergleiche, aber hier bot es sich zu verführerisch an.]

    … – und das selbst, wenn die von Japan gefangenen Wale vom Aussterben bedroht wären, was sie aber ohnehin nicht sind.

    -> woher wollen Sie das denn wissen?

    –> Das weiß ich von offiziellen Angaben der IUCN. Diese sind auch für sie offen einzusehen, Google hilft Ihnen da weiter.

    ~~~ Japan ist ein fernes und vielen fremdes Land, welches als “Müllhalde” für das schlechte Gewissen der “zivilisierten Welt” herhalten muss, indem diese gegen das Land der aufgehenden Sonne agiert, ohne über die eigenen Schwächen und Verfehlungen zu reflektieren.

    -> warten Sie, ich hole ein Taschentuch!

    –> Spätestens jetzt muss jedem Menschen guten Willens klar werden, dass Sie an einer ernsthaften Diskussion gar nicht interessiert sind. :-)

    Und Paul Watson ist DER geistige Führer dieser Bewegung und die Sea Shepherds seine engsten Jünger.

    -> doch nicht von der Walfangmafia? dann von irgendeiner Sekte! Auja, verraten Sie mir von welcher, bitte!

    –> Sie haben meinen Text nicht verstanden, sonst würden Sie sich Ihre überschäumende Jovialität nicht erlauben. [Und sagen Sie jetzt bloß nicht, ich hätte es unzureichend erklärt. ;-)]

    (4) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein ausgemachter Lügner ist. Mehr dazu hier: http://seashepherdlies.com

    -> das passt zu Ihnen, denn da steht da nicht viel.

    –> Stimmt, da steht nicht viel. In der Kürze liegt die Würze. Und das gilt tatsächlich auch für mich. ;-)

    Daher habe ich noch eine für Sie,
    http://www.icrwhale.org/gpandsea.htm
    auf der die gleiche Propaganda steht. Ist das von Ihnen selbst, Seiji Oujiru, oder ist die nur von Ihrem Auftraggeber?

    –> Das hatten wir doch schon. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?

    (5) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein imperialistischer Menschenverachter ist. Siehe hier: http://www.individualism.com/?p=43

    -> jetzt nehmen Sie den Mund aber voll! Weil Watson versucht der Ausbreitung der Menschheit auf diesem Planeten entgegenzuwirken oder wie kommen Sie auf diese Worthülsen? Wenn man seine Positionen liest, so wird schnell erkennbar, dass er die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen erhalten möchte. Seiji, so etwas ist kein Imperialist! und schon gar nicht ein Menschenverachter.

    –> Entschuldigung, aber was bitte ist ein Menschenverachter dann? Jemand, der Geburten- und Bevölkerungskontrolle betreiben will, missachtet das Recht eines jeden Menschen, seine Lebensplanung frei von Restriktionen gestalten zu können. Sprich: dem Menschen wird die freie Fortpflanzung sowie die freie Wahl des Wohnortes untersagt, denn anders lassen sich die Ziele von Paul Watson nicht erreichen. Selbst China ist mit seiner Ein-Kind-Politik nicht so restriktiv.

    Warum schwingen Sie so große Worte!

    –> Die Frage kam mir beim lesen ihres Textes auch…

    Das tun eigentlich nur Leute, die einer Sekte angehören oder den Schwingungen heiliger Propheten folgen. Und so ist es auch bei Ihnen, nicht wahr?.

    –> Nö, nicht wahr.

    Bei Ihrer empfohlenen Seite:
    http://www.individualism.com/
    erhält man nicht nur Augenkrebs wegen geistiger Verblendung, Sie macht auch deutlich, welches geistige Futter Sie inhaliert haben!

    –> Das nehme ich als Kompliment! Hier gibt es im Übrigen noch so eine Seite: http://www.spiked-online.com/index.php?/site/boxarticle/423/

    (6) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson jede Möglichkeit nutzt, um mit einem Medienstunt auf seine Ziele aufmerksam zu machen, egal wie unverantwortlich sein Vorgehen ist. Peter Bethune ist kein Opfer Japans, sondern ein Opfer von Paul Watson! Den der hat ihn unter fadenscheinigem Vorwand ein fremdes Schiff entern lassen, um danach wochenlang mit dem Vorfall in den Nachrichten zu sein.

    -> klar, Sie und Ihre Sushigemeinschaft würden es begrüßen, wenn Sea Shepherd heimlich mit dem Schlauchboot aufs Meer rausfährt und nachts ein Taschentuch zum Protestieren schwingt.

    –> Stimmt! Sie können deshalb ihr oben erwähntes Taschentuch auch behalten, sie brauchen es nötiger als ich.

    (7) Vor dem Hintergrund, dass Sea Shepherd eine gewalttätige Terrororganisation ist und dies auch noch auf das Dreisteste leugnet. Doch wer so viele Schiffe versenkt hat und dann auch noch stolz darauf ist, erinnert mich mehr an Piraten vor Somalia als an Aktivisten. Auch ist es seltsam, dass Kollisionen zwischen Walfängern und Umweltschützern immer Sea Shepherd passieren und nicht z.B. Greenpeace.

    -> tja, das kann ich Ihnen nicht verübeln, wenn Sie sauer sind, weil Ihre Sushidampfer versenkt wurden. Sea Shepherd bekennt sich aber dazu, Japan nicht. Die einen zeigen halt Mut, die anderen nicht.

    –> Ich zitiere Sie jetzt mal selbst: “Da sind Sie schlecht informiert.” Sea Shepherd hat bis jetzt keine Japanischen Schiffe versenkt, sondern nur Europäische. Und damit das so bleibt, muss hart durchgegriffen werden.

    (8) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson das Gesetz stets so auslegt, wie es ihm gerade passt. Der Mann kommt mit der “UN World Charta for Nature” oder dem australischen “Citizens Arrest” an, ohne auch nur im Traum zu eruieren, ob diese Gesetze auf die aktuelle Situation überhaupt anwendbar sind. Eigene rechtliche Verfehlungen werden dagegen konsequent ausgeblendet oder geschönt. Auch behauptet Sea Shepherd seit Jahren penetrant, der Walfang Japans im Südpolarmeer wäre illegal, was er aber nach Meinung von Rechtsexperten nicht ist – das wird sogar in “Whale Wars” mehrfach angemerkt. In dem Fall ist zwar ein Schlupfloch am Werk, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass der Walfang durch dieses Schlupfloch wieder auf legalen Boden gestellt wird.

    -> Natürlich sollte Sea Shepherd Sie als Juristen vorher befragen. Das haben die sicherlich vergessen.

    –> Ich habe mich im Gegensatz zu Ihnen zumindest informiert. Aber Sie scheinen es ja besser zu wissen, eventuell möchten sie Sea Shepherd zukünftig juristisch beraten. :-p

    Walfangverbot zu kommerziellen Zwecken ist nun mal ein Verbot, da nützt es auch nichts wenn man seine Schlachtschiffe mit leeren Worten bemalt.

    –> Tja, das Verbot kann aber nun mal legal umgangen werden. Aber in einem Punkt haben sie Recht: die blöden Sprüche auf der Nisshin Maru könnten wirklich weggelassen werden. Japan hat dieses Versteckspiel gar nicht nötig und muss seinen Walfang nicht rechtfertigen. Vielmehr muss “der Westen” sich dafür rechtfertigen, warum er Japan vom Walfang abzuhalten trachtet.

    DIESE LISTE IST NICHT ABSCHLIESSEND!

    -> aber entlarvend!

    –> Sie sagen es! :-)

    “Welches eigennützige Ziel sehen Sie in deren Handeln?”

    (1) Die Befriedigung der Abenteuer- sowie der Streitlust, (2) das verdienen von Geld [Paul Watson als Person und Sea Shepherd als Organisation leben nicht von Luft und Liebe allein], (3) das Gefühl im Rampenlicht zu stehen und wichtig zu sein, (4) die Erleichterung des eigenen Gewissens, (5) eine Möglichkeit um sich gut zu fühlen, etc.

    -> das man Ihnen immer alles erklären muss. Wie bei einem Kleinkind.

    –> Das mit dem Kleinkind hatten wir schon. Und es war bereits beim ersten Mal weder witzig noch cool, geschweige denn wahr.

    Nun denn, stellen wir uns doch mal vor, der Onkel Watson und seine Freunde würden solche Aktionen nur nachmittags, am Wochenende oder in Ihrem Urlaub tun. Ich hoffe Sie merken, dass das genauso schlau wie Ihre Argumente wäre. Die japanischen Walfänger fahren ja auch nicht am Wochenende raus. Dass die nicht ins Fernsehen wollen, ist jedem verständlich. Schließlich ist das, was sie tun ist ILLEGAL! auch wenn sie sich acht Buchstaben auf den Schiffsbug schreiben.

    –> Gut, jetzt bin ich dran: Sie [und fast alle anderen auf diesem Blog] sind wie uneinsichtige Kleinkinder, die stur auf einer Meinung beharren, welche nicht der Faktenlage entspricht. Was Japan tut ist nicht illegal, auch wenn sie es tausendfach behaupten und “illegal” GROSS schreiben. ~ Lernen Sie doch erstmal zwischen “illegal” und “illegitim” zu differenzieren, dann könnten sie zumindest versuchen, den Walfang als etwas Illegitimes zu diskreditieren.

    (6) Paul Watson hat, etwas pointiert formuliert, den Sinn in seinem Leben darin gefunden, anderen Menschen seine Werte aufzudrängen. Und dabei hat er viele, teils verwirrte Anhänger gefunden, die oft nur eine Fahrt dabei sind und dann frustriert wieder abziehen, weil sie keine Erfüllung gefunden haben. Auch dies wird in “Whale Wars” gezeigt.

    -> das nennen Sie pointiert formuliert.

    –> Japp!

    Sinnverdreht passt eher, wenn Sie beachten um welche Werte es geht. Dazu müssen Sie diese Werte aber auch verstehen und da habe ich wiederum meine Zweifel bei Ihnen!

    –> Da haben Sie aber zielsicher das nächste, semantisch vagabundierende Allerweltswort aus der Asservatenkammer gezaubert: “Werte”. Glückwünsch!

    “Inwieweit verstehen Sie deren publik gemachten Intentionen?”

    > Voll und ganz. Und Sie?

    -> auch!

    –> Ich zitiere an dieser Stelle wieder Sie selbst: “Da habe ich wiederum meine Zweifel bei Ihnen!”

    “Ihre Simplifizierungen sind billig, ähnlich billig wie die vorgeschobenen Begründungen Japans für den Walfang.”

    > Was ist an meinen Simplifizierungen billig? Bitte werden Sie präzise und gehen Sie ins Detail, anstatt schwammig zu bleiben.

    -> ich denke, ich bin präzise genug geworden.

    –> Nein, das kann man [ich/du/er/sie/es] nicht gerade sagen. Wirklich nicht. ~ Aber sie haben sich eben nett [=kackedreist] herausgeredet – wie immer, wenn es ernst wird und der “Meereshirte” kurz davor steht, sich selbst zu entlarven.

    “Es ist sehr bedauerlich, dass sich eine handvoll Menschen in Gefahr begeben müssen, um Ziele zu erreichen, die von internationaler Bedeutung sind.”

    > Der Walfang hat keine internationale Bedeutung, auch wenn es eine Kommission zum Walfang gibt, die “international” im Namen hat.

    -> das ist Ihre Meinung, mehr nicht!

    –> Eigentlich ist die Ursprüngliche Behauptung Ihre Meinung, aber mehr nicht. Denn wer eine Behauptung aufstellt ["die Wale haben internationale Bedeutung"] muss diese auch beweisen, während es nicht die Aufgabe des Opponenten ist, seine Ablehnung der These zu untermauern.

    “Ziele, die vor allem auch künftige Generationen tangieren, Ziele die einen ethischen Charakter haben.”

    > Ach, das ist mal wieder so eine abgegriffene Binsenweisheit. Woher wissen Sie denn, ob mit dem Walfang künftige Generationen tangiert werden?

    -> das weiß niemand mit Gewissheit. Wenn man allerdings erfährt, dass die Einschätzung richtig war, kann es irreversibel und damit zu spät sein. Wir leben nicht mehr am Anfang des 19. Jahrhunderts, Seiji!

    –> Nach dem ersten Satz hätten Sie mit dem Schreiben aufhören können.

    Und selbst wenn: künftige Generationen werden ganz andere Probleme nicht lösen wollen, als unsere eigene Generation.

    -> davon bin ich überzeugt.

    –> Dann ziehen sie auf Ihrer Überzeugung mal die nötigen Konsequenzen.

    Und was bitte ist der “ethnische Charakter” und vor welchem Hintergrund definieren sie diesen?

    -> ethische nicht ethnische Charakter, Seiji. Das müsste klar sein, auch wenn es nicht Ihr Metier ist.

    –> Werden sie zukünftig doch zumindest nicht persönlich, um den Gretchenfragen auszuweichen. :->

    “Noch bedauerlicher ist es, dass nun auch Menschen in ihrer Freiheit beraubt werden, die für diese Ziele kämpfen.”

    > Es gibt Ziele, die einfach falsch sind.

    -> und das bestimmen Sie?

    –> Oder Sie? ~ Hier gilt das Gleiche wie oben: Sie müssen Ihr Denken und Handeln rechtfertigen, nicht ich.

    Und vor allem gibt es Wege zu Zielen, die einfach falsch sind.

    -> manche sind aber wirksam auch wenn sie für manche unangenehm sind.

    –> Mag sein. Aber das hat nichts mit richtig und falsch zu tun. Sie haben scheinbar die Dimension der Problematik nicht erfasst.

    Peter Betune hat mit dem Entern der Shonan Maru #2 einen völlig falschen Weg zu einem falschen Ziel beschritten und ist SELBST SCHULD.

    -> das zu entscheiden, müssen Sie ihm überlassen.

    –> Mitnichten! Ob sein Weg und sein Ziel richtig oder falsch sind, kann und darf ich sehr wohl beurteilen und mein Wertungsurteil auch kund tun. Und die Entscheidung, ob sein Weg richtig war, trifft allein der zuständige Richter – und nicht Peter Bethune selbst. Das wäre ja nochmal schöner.

    ~~~ Die Konsequenzen waren absehbar und wohl auch gewollt, zumindest von Paul Watson. Deshalb hat beim Einlaufen der Steve Irwin in Hobart auch ein Australier mit einem Schild protestiert, auf dem “Paul Watson Medienhure” stand.

    -> und Sie waren der, der das Schild gehalten hat, stimmts?

    –> Leider nicht.

    “Japan lässt in diesen Angelegenheiten, für die gekämpft wird, momentan seinen Schleier fallen und zeigt eine sehr hässliche Fratze!”

    > Was für eine blumige Allegorie. Gibt es die auch mit Begründung?

    -> nicht wahr? Als Begründung würde ich sagen:

    – ILLEGALER Walfang und Plündern der Weltmeere

    –> Es liegt kein illegales Handeln vor, auch wenn sie es erneut groß schreiben.

    – vorsätzliches Zerstören eines Schiffes auf hoher See und Gefährdung
    menschlichen Lebens auf hoher See, ohne politisch die Verantwortung
    zu übernehmen.

    –> Unbewiesene sowie parteiische Spekulation. [Tut mir leid, aber das ist so.]

    – politische Gefangennahme für das Betreten eines Schiffes (bei
    Zertreten wäre die Sache ja nachvollziehbar)

    –> LOL! “Politischer Gefangener”! Ja gehts noch ne’ Nummer größer? ~~~ Wie wäre es mit “Kriegsgefangener”? [Gabs auch schon.]

    – Unterwandern und Verhindern internationaler Bemühungen zum
    Schutze der Biodiversität

    –> In Ordnung. Wenn sie das jetzt noch belegen, dann darf sich Japan in die Schlange der Europäischen sowie Nordamerikanischen Umweltsünder einreihen.

    “Da ist zu hoffen, dass das Gros der Weltbevölkerung dieses wahrnimmt und erkennt, dass hier ein Machtapparat ganz rücksichtslos und eigennützig handelt!”

    > Nein, so dumm ist die Weltbevölkerung [hoffentlich] nicht.

    -> Sie müssen nicht von sich auf andere schließen.

    –> Stimmt auch wieder…

  9. Kazuko sagt:

    @Seiji Oujiru

    wenn man sich ansieht, mit welcher Häufigkeit und Ausdauer Sie hier bloggen, dann wird man den Verdacht nicht los, dass Sie von der japanischen Walfangmafia bezahlt werden.

    –> *gähn* Das ist ein pures Argumentum ad hominem, denn selbst wenn ich ein “Spin Doctor” wäre, würde das an meinen Argumenten nichts ändern. Außerdem wird eine falsche Annahme auch dadurch nicht richtiger, indem sie permanent wiederholt wird.

    –> für mich war es ein Argumentum a posteriori, dass nicht gleich deshalb falsifiziert wird, weil Sie es sagen.

    Wie dem auch sei …

    ” … wie kommst Du denn zu Deinem Japanischen Nicknamen, wenn Japan Deiner Meinung nach doch so eine hässliche Fratze hat?”

    Genauso wie Sie.

    –> Ach ja? Dann sind Sie weiblich?

    –> Wenn ich Claudia heißen würde, wäre ich dann weiblich?

    Zu Ihren Antworten:
    “Vor welchem Hintergrund kritisieren Sie das Handeln von Paul Watson, der Sea Shepherd und von Pete Bethune?”
    (1) Vor dem Hintergrund, das selbsternannte Moral- und Gesetzeshüter aus Europa und Nordamerika meinen, ihre Moralvorstellungen der asiatischen Welt [speziell Japan, aber auch Korea und China] aufdrängen zu müssen.

    -> da würde ich Ihnen in vielen Dingen wie der Kolonialisierung und der Pflege der Hegemonialmächte sogar Recht geben, aber nicht in Bezug auf das Plündern der Weltmeere. Machen Sie mal die Augen auf und fangen an zu verstehen, dass der globale Fisch- und Walbestand nicht den japanischen und assoziierten Feinkostfans gehört!

    –> Stimmt! Der Fischbestand gehört allen. Und wer bei der Ausbeutung nicht kommt zur rechten Zeit, der muss sehen was übrig bleibt. ~ Auf welchem Traumplaneten der Nachhaltigkeit leben Sie eigentlich?

    –> ich lebe auf einem Planeten mit Scheinheiligen wie Ihnen, die im Kontext zum Biodiversitätserhalt irgendetwas von menschenverachtend faseln, auf merkwürdig menschenheiligende Seiten verweisen und im nächsten Moment Maxime proklamieren, die die Menschen mit Füßen treten.

    Und hören Sie auf mit Ihrem Moralgewäsch, das ist in diesem Kontext ein Totschlagargument, das Sie in Ihrem japanischen Nationalstolz gekränkte Mimose hier ausblenden dürfen.

    –> Ich glaube, von Leuten wie Ihnen muss ich mich nicht über Totschlagargumente oder gar Moralgewäsch belehren lassen. *g*

    –> stimmt, ich vergaß, Sie verstehen mehr davon *§*

    Es gibt internationale Vereinbarungen durch die IWC und die CBD, die es einzuhalten gilt. Japan hat als reiche Industrienation eine große Verantwortung in dieser Hinsicht mitzuwirken. Welche Rolle will denn Japan auf der 10th COP in Nagayo spielen? Will die japanische Regierung wirklich nur als verlängerter Arm einer überholten interessengeleiteten Fleischindustrie fungieren und damit lediglich ihre eigene Wählerklientel befriedigen?
    Sea Shepherd legitmiert sich selbst, die Ziele der IWC und CBD zu erreichen und Japan legitimiert sich selbst die Weltmeere zu plündern!

    –> Bitte sagen sie mir, wo Japan internationale Vereinbarungen der IWC nicht einhält. Das Ausnutzen von Schlupflöchern ist kein Vertragsbruch! ~ Verträge, die Japan nicht passen, werden gar nicht erst unterschrieben, was zur Zeit gut an der “Den Haager Konvention zur Kindesentführung” zu sehen ist [ein massives Politikum zwischen den USA + Japan und viel wichtiger als der Walfang.]

    –> nennen Sie es Schlupfloch, es dient zum Sushischnabulieren und nicht der Forschung!

    (2) Vor dem Hintergrund, dass nebenher zwei westliche Nationen [Norwegen und Island] ebenfalls Walfang betreiben, dafür von SS aber nicht mit international durchorganisierten Hetzkampagnen drangsaliert werden.

    -> Da sind Sie schlecht informiert. Island und Norwegen waren genauso Ziel solcher Aktionen. Aber auch hier scheinen Sie einem Kleinkind gleich die Ich-Perspektive nicht verlassen zu können.

    –> Ja, Norwegen und Island WAREN Ziel solcher Aktionen. Die Betonung liegt hier auf der Vergangenheitsform. Tatsache ist, dass der Fokus der aktuellen Aktionen und Diskussionen fast ausschließlich bei Japan liegt. ~ Und wieso eigentlich gleich so beleidigend? Nur weil Sie die schlechteren Argumente haben?

    –> “einem Kleinkind gleich” ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung. Kritik an Japan ist nun mal angebracht. Das tut mir Leid für Sie, wenn Sie sich gerade mit Ihrem japanischen Nicknamen so gut verstehen.

    (3) Vor dem Hintergrund, dass in allen Industrienationen übermäßiger Fleischkonsum und die damit verbundene Bejagung sowie Massentötung von Tieren normal ist, Japan aber für den Walfang am Pranger steht. Dabei ist ein Schwein genauso viel wert wie ein Wal …

    -> Differenzieren ist nicht Ihre Stärke, das haben andere in diesem Blog auch schon bemerkt.

    –> Na ja, sagen wir es so: dieser Fehleinschätzung sind schon andere Gutmenschen in diesem Blog erlegen. Freut mich sehr!

    –> dann freue ich mich ja mit Ihnen, dass Sie jetzt auch zu den anderen gehören!

    1. Wale bilden wildlebende Populationen, deren Größe von vielen Einflussfaktoren beeinflusst werden, auf die der Mensch keinen Einfluss hat. Ihre Schweine sind gezüchtete Tiere.

    –> Ein gezüchtetes Tier hat genauso ein Recht zu leben, wie ein Tier in wildlebenden Populationen.

    –> das kann man so sehen.

    2. Die Unart, wie Schweine gehalten und getötet werden, billigt doch nicht das Abmetzeln von Walen. Der Familienvater schlägt doch nicht seine Kinder, weil sein Nachbar dieses tut. In Deutschland kommt doch niemand für 10 Jahre ins Gefängnis, weil er ein Karton Walfleisch geklaut hat, nur weil es in Japan so ist. Also Ihr Logik, wirklich!

    –> Die angebliche Unart, wie Wale durch Japan getötet werden, billigt doch nicht die Aktionen von Sea Shepherd. Also Ihr Logik, wirklich!

    –> mit welcher Unart tötet Sea Shepherd denn japanische Schweine?

    3. Recht gebe ich Ihnen bei der Beurteilung, dass der Fleischkonsum in den Industrienationen übermäßig ist. Auch den Gedanken, dass ethisch betrachtet ein Schwein ebensoviel Wert ist wie ein Wal, kann ich durchaus teilen. Allerdings sieht es beim ökologischen Wert zwischen Schwein (Sie meinen sicher so ein Mastschwein) und Wal (nehmen wir mal einen Buckelwal) anders aus. Aber das sind doch gar nicht Ihre Gedanken, oder? Daher sollten Sie dieses Fass hier nicht auch noch öffnen.

    –> Sie differenzieren also doch, nur eben über den Umweg des “ökologischen Wertes”. Das ist wie zu sagen, Juden wären zwar genauso viel wert wie jeder andere Mensch, aber weniger Schützenswert, weil ihr ökonomischer Wert als Volk mit vielen Künstlern geringer sei. [Ich stehe im Normalfall nicht auf Nazi-Vergleiche, aber hier bot es sich zu verführerisch an.]

    –> und Ihnen fehlt eine Differenzierung, denn der ökologische Wert steht in heutiger Situation in kausalem Zusammenhang zur Lebensgrundlage, dessen strenger Beweis bei Ausrottung möglicherweise nur einmal geführt werden kann. Die Nazis wurden auch unterschätzt, was viele unnötigerweise mit ihrem Leben bezahlen mussten.
    Ach ja und außerdem habe ich nicht das Gefühl, dass in unserer Zeit grundsätzlich andere Menschen geboren werden als die, die damals zu Nazis wurden. Warten Sie mal, bis die Regeln des friedlichen Miteinanders aufgehoben sind und lassen sich überraschen. Das wird eine monströse Schlacht, die Sie im Plündern der Meere schon befürworten.

    … – und das selbst, wenn die von Japan gefangenen Wale vom Aussterben bedroht wären, was sie aber ohnehin nicht sind.

    -> woher wollen Sie das denn wissen?

    –> Das weiß ich von offiziellen Angaben der IUCN. Diese sind auch für sie offen einzusehen, Google hilft Ihnen da weiter.

    –> zumindest gefährdet und damit ist der Trend bei weiterer Jagd gesetzt!

    ~~~ Japan ist ein fernes und vielen fremdes Land, welches als “Müllhalde” für das schlechte Gewissen der “zivilisierten Welt” herhalten muss, indem diese gegen das Land der aufgehenden Sonne agiert, ohne über die eigenen Schwächen und Verfehlungen zu reflektieren.

    -> warten Sie, ich hole ein Taschentuch!

    –> Spätestens jetzt muss jedem Menschen guten Willens klar werden, dass Sie an einer ernsthaften Diskussion gar nicht interessiert sind. :-)

    –> entschuldigen Sie bitte …. ich muss … gerade lachen!

    Und Paul Watson ist DER geistige Führer dieser Bewegung und die Sea Shepherds seine engsten Jünger.

    -> doch nicht von der Walfangmafia? dann von irgendeiner Sekte! Auja, verraten Sie mir von welcher, bitte!

    –> Sie haben meinen Text nicht verstanden, sonst würden Sie sich Ihre überschäumende Jovialität nicht erlauben. [Und sagen Sie jetzt bloß nicht, ich hätte es unzureichend erklärt. ;-)]

    –> oh bitte knicken Sie nicht ein, ich brauch Sie noch…

    (4) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein ausgemachter Lügner ist. Mehr dazu hier: http://seashepherdlies.com

    -> das passt zu Ihnen, denn da steht da nicht viel.

    –> Stimmt, da steht nicht viel. In der Kürze liegt die Würze. Und das gilt tatsächlich auch für mich. ;-)

    –> … z.B. um darzulegen, was die Würze dieser Seite sein soll? Und das in Kürze aber bitte jetzt mit Würze. Viel Spaß!

    Daher habe ich noch eine für Sie,
    http://www.icrwhale.org/gpandsea.htm
    auf der die gleiche Propaganda steht. Ist das von Ihnen selbst, Seiji Oujiru, oder ist die nur von Ihrem Auftraggeber?

    –> Das hatten wir doch schon. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?

    –> ich weiß, Sie möchten lieber etwas Schmeichelhaftes!

    (5) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein imperialistischer Menschenverachter ist. Siehe hier: http://www.individualism.com/?p=43

    -> jetzt nehmen Sie den Mund aber voll! Weil Watson versucht der Ausbreitung der Menschheit auf diesem Planeten entgegenzuwirken oder wie kommen Sie auf diese Worthülsen? Wenn man seine Positionen liest, so wird schnell erkennbar, dass er die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen erhalten möchte. Seiji, so etwas ist kein Imperialist! und schon gar nicht ein Menschenverachter.

    –> Entschuldigung, aber was bitte ist ein Menschenverachter dann?

    –> vielleicht jemand, der in Kauf nimmt, die Meere zu plündern, nur um sich selbst in gepflegtem Ambiente piekfein das Sushi zwischen die Beißerchen zu schieben, aber dabei einen Dreck um seine Nachwelt sorgt?
    Ja, ich denke, das ist ein gutes Beispiel –

    Jemand, der Geburten- und Bevölkerungskontrolle betreiben will, missachtet das Recht eines jeden Menschen, seine Lebensplanung frei von Restriktionen gestalten zu können. Sprich: dem Menschen wird die freie Fortpflanzung sowie die freie Wahl des Wohnortes untersagt, denn anders lassen sich die Ziele von Paul Watson nicht erreichen. Selbst China ist mit seiner Ein-Kind-Politik nicht so restriktiv.

    –> und die Nachwelt fährt geschlossen zum nächsten Planeten? Aber, was kümmert Sie es, Sie hatten Ihr Dosenfutter.

    Warum schwingen Sie so große Worte!

    –> Die Frage kam mir beim lesen ihres Textes auch…

    Das tun eigentlich nur Leute, die einer Sekte angehören oder den Schwingungen heiliger Propheten folgen. Und so ist es auch bei Ihnen, nicht wahr?.

    –> Nö, nicht wahr.

    –> ganz ehrlich, wir kennen uns ja nun schon ein wenig: Ich würde es an Ihrer Stelle hier auch nicht zugeben. Lieber in Ihrem Kirchenkreis!

    Bei Ihrer empfohlenen Seite:
    http://www.individualism.com/
    erhält man nicht nur Augenkrebs wegen geistiger Verblendung, Sie macht auch deutlich, welches geistige Futter Sie inhaliert haben!

    –> Das nehme ich als Kompliment! Hier gibt es im Übrigen noch so eine Seite: http://www.spiked-online.com/index.php?/site/boxarticle/423/

    –> etwas raffinierter, aber auch ganz drollig!

    (6) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson jede Möglichkeit nutzt, um mit einem Medienstunt auf seine Ziele aufmerksam zu machen, egal wie unverantwortlich sein Vorgehen ist. Peter Bethune ist kein Opfer Japans, sondern ein Opfer von Paul Watson! Den der hat ihn unter fadenscheinigem Vorwand ein fremdes Schiff entern lassen, um danach wochenlang mit dem Vorfall in den Nachrichten zu sein.

    -> klar, Sie und Ihre Sushigemeinschaft würden es begrüßen, wenn Sea Shepherd heimlich mit dem Schlauchboot aufs Meer rausfährt und nachts ein Taschentuch zum Protestieren schwingt.

    –> Stimmt! Sie können deshalb ihr oben erwähntes Taschentuch auch behalten, sie brauchen es nötiger als ich.

    –> mit welcher Begründung?

    (7) Vor dem Hintergrund, dass Sea Shepherd eine gewalttätige Terrororganisation ist und dies auch noch auf das Dreisteste leugnet. Doch wer so viele Schiffe versenkt hat und dann auch noch stolz darauf ist, erinnert mich mehr an Piraten vor Somalia als an Aktivisten. Auch ist es seltsam, dass Kollisionen zwischen Walfängern und Umweltschützern immer Sea Shepherd passieren und nicht z.B. Greenpeace.

    -> tja, das kann ich Ihnen nicht verübeln, wenn Sie sauer sind, weil Ihre Sushidampfer versenkt wurden. Sea Shepherd bekennt sich aber dazu, Japan nicht. Die einen zeigen halt Mut, die anderen nicht.

    –> Ich zitiere Sie jetzt mal selbst: “Da sind Sie schlecht informiert.” Sea Shepherd hat bis jetzt keine Japanischen Schiffe versenkt, sondern nur Europäische. Und damit das so bleibt, muss hart durchgegriffen werden.

    –> beim Schiffeversenken stimme ich Ihnen zu, aber Sie kennen doch selbst die ökonomischen Nebenwege in die japanischen Fresstheken. Also weshalb die Unterstellungen?

    (8) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson das Gesetz stets so auslegt, wie es ihm gerade passt. Der Mann kommt mit der “UN World Charta for Nature” oder dem australischen “Citizens Arrest” an, ohne auch nur im Traum zu eruieren, ob diese Gesetze auf die aktuelle Situation überhaupt anwendbar sind. Eigene rechtliche Verfehlungen werden dagegen konsequent ausgeblendet oder geschönt. Auch behauptet Sea Shepherd seit Jahren penetrant, der Walfang Japans im Südpolarmeer wäre illegal, was er aber nach Meinung von Rechtsexperten nicht ist – das wird sogar in “Whale Wars” mehrfach angemerkt. In dem Fall ist zwar ein Schlupfloch am Werk, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass der Walfang durch dieses Schlupfloch wieder auf legalen Boden gestellt wird.

    -> Natürlich sollte Sea Shepherd Sie als Juristen vorher befragen. Das haben die sicherlich vergessen.

    –> Ich habe mich im Gegensatz zu Ihnen zumindest informiert. Aber Sie scheinen es ja besser zu wissen, eventuell möchten sie Sea Shepherd zukünftig juristisch beraten. :-p

    –> gähn

    Walfangverbot zu kommerziellen Zwecken ist nun mal ein Verbot, da nützt es auch nichts wenn man seine Schlachtschiffe mit leeren Worten bemalt.

    –> Tja, das Verbot kann aber nun mal legal umgangen werden. Aber in einem Punkt haben sie Recht: die blöden Sprüche auf der Nisshin Maru könnten wirklich weggelassen werden.

    –> richtig, weil sie ein Fake sind und weil Japan die Weltöffentlichkeit verkackeiern will, nur damit man Ihnen nicht Illegalität, allenfalls Illegitimität vorwerfen kann.

    Japan hat dieses Versteckspiel gar nicht nötig und muss seinen Walfang nicht rechtfertigen. Vielmehr muss “der Westen” sich dafür rechtfertigen, warum er Japan vom Walfang abzuhalten trachtet.

    –> Die Traditionen Japans, Islands und Norwegens sind überholt. Es geht nur um ökonomische Gewinne einer Minderheit und um Delikatessen.

    DIESE LISTE IST NICHT ABSCHLIESSEND!

    -> aber entlarvend!

    –> Sie sagen es! :-)

    –> Ich weiß, und Ihre Liste sagt auch nicht mehr wenn Sie länger wird.

    “Welches eigennützige Ziel sehen Sie in deren Handeln?”

    (1) Die Befriedigung der Abenteuer- sowie der Streitlust, (2) das verdienen von Geld [Paul Watson als Person und Sea Shepherd als Organisation leben nicht von Luft und Liebe allein], (3) das Gefühl im Rampenlicht zu stehen und wichtig zu sein, (4) die Erleichterung des eigenen Gewissens, (5) eine Möglichkeit um sich gut zu fühlen, etc.

    -> das man Ihnen immer alles erklären muss. Wie bei einem Kleinkind.

    –> Das mit dem Kleinkind hatten wir schon. Und es war bereits beim ersten Mal weder witzig noch cool, geschweige denn wahr.

    –> ich wollte Sie doch nicht verletzen.

    Nun denn, stellen wir uns doch mal vor, der Onkel Watson und seine Freunde würden solche Aktionen nur nachmittags, am Wochenende oder in Ihrem Urlaub tun. Ich hoffe Sie merken, dass das genauso schlau wie Ihre Argumente wäre. Die japanischen Walfänger fahren ja auch nicht am Wochenende raus. Dass die nicht ins Fernsehen wollen, ist jedem verständlich. Schließlich ist das, was sie tun ist ILLEGAL! auch wenn sie sich acht Buchstaben auf den Schiffsbug schreiben.

    –> Gut, jetzt bin ich dran: Sie [und fast alle anderen auf diesem Blog] sind wie uneinsichtige Kleinkinder, die stur auf einer Meinung beharren, welche nicht der Faktenlage entspricht. Was Japan tut ist nicht illegal, auch wenn sie es tausendfach behaupten und “illegal” GROSS schreiben. ~ Lernen Sie doch erstmal zwischen “illegal” und “illegitim” zu differenzieren, dann könnten sie zumindest versuchen, den Walfang als etwas Illegitimes zu diskreditieren.

    –> war’s das schon? Dazu ist ja schon genug gesagt.

    (6) Paul Watson hat, etwas pointiert formuliert, den Sinn in seinem Leben darin gefunden, anderen Menschen seine Werte aufzudrängen. Und dabei hat er viele, teils verwirrte Anhänger gefunden, die oft nur eine Fahrt dabei sind und dann frustriert wieder abziehen, weil sie keine Erfüllung gefunden haben. Auch dies wird in “Whale Wars” gezeigt.

    -> das nennen Sie pointiert formuliert.

    –> Japp!

    Sinnverdreht passt eher, wenn Sie beachten um welche Werte es geht. Dazu müssen Sie diese Werte aber auch verstehen und da habe ich wiederum meine Zweifel bei Ihnen!

    –> Da haben Sie aber zielsicher das nächste, semantisch vagabundierende Allerweltswort aus der Asservatenkammer gezaubert: “Werte”. Glückwünsch!

    –> ganz Recht, auch in der Asservatenkammer werden wertvolle Dinge aufbewahrt, sie wird aber verschlossen, damit nicht Leute wie Sie sie zweckentfremden.

    “Inwieweit verstehen Sie deren publik gemachten Intentionen?”

    > Voll und ganz. Und Sie?

    -> auch!

    –> Ich zitiere an dieser Stelle wieder Sie selbst: “Da habe ich wiederum meine Zweifel bei Ihnen!”

    –> und die werden damit nicht ausgeräumt, denn ich sehe Ihr “Voll und ganz” als noch unbewiesene Behauptung.

    “Ihre Simplifizierungen sind billig, ähnlich billig wie die vorgeschobenen Begründungen Japans für den Walfang.”

    > Was ist an meinen Simplifizierungen billig? Bitte werden Sie präzise und gehen Sie ins Detail, anstatt schwammig zu bleiben.

    -> ich denke, ich bin präzise genug geworden.

    –> Nein, das kann man [ich/du/er/sie/es] nicht gerade sagen.
    Wirklich nicht. ~ Aber sie haben sich eben nett [=kackedreist] herausgeredet – wie immer, wenn es ernst wird und der “Meereshirte” kurz davor steht, sich selbst zu entlarven.

    –> merken Sie denn gar nicht, dass Sie es sind, der es einfach nicht kapiert. Wie soll man einem Jünger aus einem eingeschweißten Glaubenskreis mit anthropozentrischem Weltbild auch klarmachen, dass es noch andere Auffassungen vom Leben und Miteinander auf diesem Planeten gibt. Dieses gilt besonders dann, wenn dieser Jünger auch noch der Scheinheiligkeit frönt und mit Vorwürfen der Menschenverachtung um sich wirft, aber selbst Menschenverachtung durch sein egoistisches Handeln praktiziert und genießt. Aussagen wie “Und wer bei der Ausbeutung nicht kommt zur rechten Zeit, der muss sehen was übrig bleibt.” zeigen nicht nur Ihre nicht vorhandene Ehrfurcht vor dem Leben, Sie zeigen eben auch Ihren persönlichen Widerspruch in Ihrem homepage gepriesenen Menschenbild.

    “Es ist sehr bedauerlich, dass sich eine handvoll Menschen in Gefahr begeben müssen, um Ziele zu erreichen, die von internationaler Bedeutung sind.”

    > Der Walfang hat keine internationale Bedeutung, auch wenn es eine Kommission zum Walfang gibt, die “international” im Namen hat.

    -> das ist Ihre Meinung, mehr nicht!

    –> Eigentlich ist die Ursprüngliche Behauptung Ihre Meinung, aber mehr nicht. Denn wer eine Behauptung aufstellt ["die Wale haben internationale Bedeutung"] muss diese auch beweisen, während es nicht die Aufgabe des Opponenten ist, seine Ablehnung der These zu untermauern.

    –> philosophisch ja, aber vergessen Sie nicht Ihre Behauptung “Der Walfang hat keine internationale Bedeutung” vor dem Hintergrund zu belegen, dass momentan alles aus den Weltmeeren geplündert wird.

    “Ziele, die vor allem auch künftige Generationen tangieren, Ziele die einen ethischen Charakter haben.”

    > Ach, das ist mal wieder so eine abgegriffene Binsenweisheit. Woher wissen Sie denn, ob mit dem Walfang künftige Generationen tangiert werden?

    -> das weiß niemand mit Gewissheit. Wenn man allerdings erfährt, dass die Einschätzung richtig war, kann es irreversibel und damit zu spät sein. Wir leben nicht mehr am Anfang des 19. Jahrhunderts, Seiji!

    –> Nach dem ersten Satz hätten Sie mit dem Schreiben aufhören können.

    –> Sie meinen bei Ihrem ökologischen Verständnis, hätte ich mir den zweiten und dritten Satz sparen können oder es sehr ausführlich erklären müssen? Ihre Homepage, die Sie da angaben, gibt auf solche ökologischen Erkenntnisse auch nur schwammigen Brei wieder, da lohnt es sich wohl nicht, es Ihnen genauer zu erklären, da Sie stolzer Brust, diese Nahrungsabfälle ebd. tief inhaliert haben.

    Und selbst wenn: künftige Generationen werden ganz andere Probleme nicht lösen wollen, als unsere eigene Generation.

    -> davon bin ich überzeugt.

    –> Dann ziehen sie auf Ihrer Überzeugung mal die nötigen Konsequenzen.

    –> alles, nur nicht mit Ihnen mitrudern!

    Und was bitte ist der “ethnische Charakter” und vor welchem Hintergrund definieren sie diesen?

    -> ethische nicht ethnische Charakter, Seiji. Das müsste klar sein, auch wenn es nicht Ihr Metier ist.

    –> Werden sie zukünftig doch zumindest nicht persönlich, um den Gretchenfragen auszuweichen. :->

    –> was nehmen Sie hier denn persönlich?

    “Noch bedauerlicher ist es, dass nun auch Menschen in ihrer Freiheit beraubt werden, die für diese Ziele kämpfen.”

    > Es gibt Ziele, die einfach falsch sind.

    -> und das bestimmen Sie?

    –> Oder Sie? ~ Hier gilt das Gleiche wie oben: Sie müssen Ihr Denken und Handeln rechtfertigen, nicht ich.

    –> Es gibt Nationen und Bevölkerungsgruppen, die plündern und welche, die es versuchen aufzuhalten. Da sehe ich die Aufgabe der Rechtfertigung bei Ihnen.

    Und vor allem gibt es Wege zu Zielen, die einfach falsch sind.

    -> manche sind aber wirksam auch wenn sie für manche unangenehm sind.

    –> Mag sein. Aber das hat nichts mit richtig und falsch zu tun. Sie haben scheinbar die Dimension der Problematik nicht erfasst.

    –> Ihre Dimension ist nicht so schwer zu verstehen!

    Peter Betune hat mit dem Entern der Shonan Maru #2 einen völlig falschen Weg zu einem falschen Ziel beschritten und ist SELBST SCHULD.

    -> das zu entscheiden, müssen Sie ihm überlassen.

    –> Mitnichten! Ob sein Weg und sein Ziel richtig oder falsch sind, kann und darf ich sehr wohl beurteilen und mein Wertungsurteil auch kund tun. Und die Entscheidung, ob sein Weg richtig war, trifft allein der zuständige Richter – und nicht Peter Bethune selbst. Das wäre ja nochmal schöner.

    –> da möchte ich Sie hier (wenigstens passend) zitieren: “Sie haben scheinbar die Dimension der Problematik nicht erfasst”, denn “ob sein Weg richtig war”, das muss Bethune selbst entscheiden und nicht der Richter! Der Richter entscheidet bloß, ob sein Tun rechtens war.

    ~~~ Die Konsequenzen waren absehbar und wohl auch gewollt, zumindest von Paul Watson. Deshalb hat beim Einlaufen der Steve Irwin in Hobart auch ein Australier mit einem Schild protestiert, auf dem “Paul Watson Medienhure” stand.

    -> und Sie waren der, der das Schild gehalten hat, stimmts?

    –> Leider nicht.

    “Japan lässt in diesen Angelegenheiten, für die gekämpft wird, momentan seinen Schleier fallen und zeigt eine sehr hässliche Fratze!”

    > Was für eine blumige Allegorie. Gibt es die auch mit Begründung?

    -> nicht wahr? Als Begründung würde ich sagen:

    – ILLEGALER Walfang und Plündern der Weltmeere

    –> Es liegt kein illegales Handeln vor, auch wenn sie es erneut groß schreiben.

    –> Es liegt kein RESEARCH vor, auch wenn sie (klein geschrieben) es erneut groß schreiben

    – vorsätzliches Zerstören eines Schiffes auf hoher See und Gefährdung
    menschlichen Lebens auf hoher See, ohne politisch die Verantwortung
    zu übernehmen.

    –> Unbewiesene sowie parteiische Spekulation. [Tut mir leid, aber das ist so.]

    –> finde ich sehr eindeutig bei Betrachtung der Videos, aber es muss sich zeigen, wie es juristisch ausgelegt wird.

    – politische Gefangennahme für das Betreten eines Schiffes (bei
    Zertreten wäre die Sache ja nachvollziehbar)

    –> LOL! “Politischer Gefangener”! Ja gehts noch ne’ Nummer größer? ~~~ Wie wäre es mit “Kriegsgefangener”? [Gabs auch schon.]

    –> Tja in dem Kontext.

    – Unterwandern und Verhindern internationaler Bemühungen zum
    Schutze der Biodiversität

    –> In Ordnung. Wenn sie das jetzt noch belegen, dann darf sich Japan in die Schlange der Europäischen sowie Nordamerikanischen Umweltsünder einreihen.

    –> da steht es sowie so schon, warum also beweisen? Aber nehmen Sie ruhig die Bemühungen Japans für Ihre Sushihäppchen:
    http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5FA4D02D23792623D9/Doc~E0FF19A0ADB524740A52F8E734704BD5F~ATpl~Ecommon~SMed.html

    “Da ist zu hoffen, dass das Gros der Weltbevölkerung dieses wahrnimmt und erkennt, dass hier ein Machtapparat ganz rücksichtslos und eigennützig handelt!”

    > Nein, so dumm ist die Weltbevölkerung [hoffentlich] nicht.

    -> Sie müssen nicht von sich auf andere schließen.

    –> Stimmt auch wieder…

    –> tja, eigentlich ohne “nicht”, aber genießen Sie die Streicheleinheit, Sie haben sie nötiger!

  10. Seiji Oujiru sagt:

    Leider hat das CMS von Migaloo meine Pfeile mit zwei Bindestrichen automatisch in Pfeile mit einem Bindestrich verwandelt.

    ~

    Hier noch was zum Lesen:

    http://www.stuff.co.nz/world/europe/3551431/Norwegian-whaling-quota-largest-in-25-years

    Die Norwegische Quote ist höher als die Japanische. Wo bleibt Sea Shepherd?

  11. Kazuko sagt:

    @Seiji Oujiru

    wenn man sich ansieht, mit welcher Häufigkeit und Ausdauer Sie hier bloggen, dann wird man den Verdacht nicht los, dass Sie von der japanischen Walfangmafia bezahlt werden.

    –> *gähn* Das ist ein pures Argumentum ad hominem, denn selbst wenn ich ein “Spin Doctor” wäre, würde das an meinen Argumenten nichts ändern. Außerdem wird eine falsche Annahme auch dadurch nicht richtiger, indem sie permanent wiederholt wird.

    = -> für mich war es ein Argumentum a posteriori, dass nicht gleich deshalb falsifiziert wird, weil Sie es sagen.

    Wie dem auch sei …

    ” … wie kommst Du denn zu Deinem Japanischen Nicknamen, wenn Japan Deiner Meinung nach doch so eine hässliche Fratze hat?”

    Genauso wie Sie.

    –> Ach ja? Dann sind Sie weiblich?

    = -> Wenn ich Seiji Oujiru heißen würde, wäre ich dann Japaner?

    Zu Ihren Antworten:
    “Vor welchem Hintergrund kritisieren Sie das Handeln von Paul Watson, der Sea Shepherd und von Pete Bethune?”
    (1) Vor dem Hintergrund, das selbsternannte Moral- und Gesetzeshüter aus Europa und Nordamerika meinen, ihre Moralvorstellungen der asiatischen Welt [speziell Japan, aber auch Korea und China] aufdrängen zu müssen.

    -> da würde ich Ihnen in vielen Dingen wie der Kolonialisierung und der Pflege der Hegemonialmächte sogar Recht geben, aber nicht in Bezug auf das Plündern der Weltmeere. Machen Sie mal die Augen auf und fangen an zu verstehen, dass der globale Fisch- und Walbestand nicht den japanischen und assoziierten Feinkostfans gehört!

    –> Stimmt! Der Fischbestand gehört allen. Und wer bei der Ausbeutung nicht kommt zur rechten Zeit, der muss sehen was übrig bleibt. ~ Auf welchem Traumplaneten der Nachhaltigkeit leben Sie eigentlich?

    = -> ich lebe auf einem Planeten mit Scheinheiligen wie Ihnen, die im Kontext zum Biodiversitätserhalt irgendetwas von menschenverachtend faseln, auf merkwürdig menschenheiligende Seiten verweisen und im nächsten Moment Maxime proklamieren, die die Menschen mit Füßen treten.

    Und hören Sie auf mit Ihrem Moralgewäsch, das ist in diesem Kontext ein Totschlagargument, das Sie in Ihrem japanischen Nationalstolz gekränkte Mimose hier ausblenden dürfen.

    –> Ich glaube, von Leuten wie Ihnen muss ich mich nicht über Totschlagargumente oder gar Moralgewäsch belehren lassen. *g*

    = -> stimmt, ich vergaß, Sie verstehen mehr davon *§*

    Es gibt internationale Vereinbarungen durch die IWC und die CBD, die es einzuhalten gilt. Japan hat als reiche Industrienation eine große Verantwortung in dieser Hinsicht mitzuwirken. Welche Rolle will denn Japan auf der 10th COP in Nagayo spielen? Will die japanische Regierung wirklich nur als verlängerter Arm einer überholten interessengeleiteten Fleischindustrie fungieren und damit lediglich ihre eigene Wählerklientel befriedigen?
    Sea Shepherd legitmiert sich selbst, die Ziele der IWC und CBD zu erreichen und Japan legitimiert sich selbst die Weltmeere zu plündern!

    –> Bitte sagen sie mir, wo Japan internationale Vereinbarungen der IWC nicht einhält. Das Ausnutzen von Schlupflöchern ist kein Vertragsbruch! ~ Verträge, die Japan nicht passen, werden gar nicht erst unterschrieben, was zur Zeit gut an der “Den Haager Konvention zur Kindesentführung” zu sehen ist [ein massives Politikum zwischen den USA + Japan und viel wichtiger als der Walfang.]

    = -> nennen Sie es Schlupfloch, es dient zum Sushischnabulieren und nicht der Forschung!

    (2) Vor dem Hintergrund, dass nebenher zwei westliche Nationen [Norwegen und Island] ebenfalls Walfang betreiben, dafür von SS aber nicht mit international durchorganisierten Hetzkampagnen drangsaliert werden.

    -> Da sind Sie schlecht informiert. Island und Norwegen waren genauso Ziel solcher Aktionen. Aber auch hier scheinen Sie einem Kleinkind gleich die Ich-Perspektive nicht verlassen zu können.

    –> Ja, Norwegen und Island WAREN Ziel solcher Aktionen. Die Betonung liegt hier auf der Vergangenheitsform. Tatsache ist, dass der Fokus der aktuellen Aktionen und Diskussionen fast ausschließlich bei Japan liegt. ~ Und wieso eigentlich gleich so beleidigend? Nur weil Sie die schlechteren Argumente haben?

    = -> “einem Kleinkind gleich” ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung. Kritik an Japan ist nun mal angebracht. Das tut mir Leid für Sie, wenn Sie sich gerade mit Ihrem japanischen Nicknamen so gut verstehen.

    (3) Vor dem Hintergrund, dass in allen Industrienationen übermäßiger Fleischkonsum und die damit verbundene Bejagung sowie Massentötung von Tieren normal ist, Japan aber für den Walfang am Pranger steht. Dabei ist ein Schwein genauso viel wert wie ein Wal …

    -> Differenzieren ist nicht Ihre Stärke, das haben andere in diesem Blog auch schon bemerkt.

    –> Na ja, sagen wir es so: dieser Fehleinschätzung sind schon andere Gutmenschen in diesem Blog erlegen. Freut mich sehr!

    = -> freuen dürfen Sie sich, doch Fehleinschätzungen sind doch Ihre Stärke!

    1. Wale bilden wildlebende Populationen, deren Größe von vielen Einflussfaktoren beeinflusst werden, auf die der Mensch keinen Einfluss hat. Ihre Schweine sind gezüchtete Tiere.

    –> Ein gezüchtetes Tier hat genauso ein Recht zu leben, wie ein Tier in wildlebenden Populationen.

    = -> das kann man so sehen.

    2. Die Unart, wie Schweine gehalten und getötet werden, billigt doch nicht das Abmetzeln von Walen. Der Familienvater schlägt doch nicht seine Kinder, weil sein Nachbar dieses tut. In Deutschland kommt doch niemand für 10 Jahre ins Gefängnis, weil er ein Karton Walfleisch geklaut hat, nur weil es in Japan so ist. Also Ihr Logik, wirklich!

    –> Die angebliche Unart, wie Wale durch Japan getötet werden, billigt doch nicht die Aktionen von Sea Shepherd. Also Ihr Logik, wirklich!

    = -> mit welcher Unart tötet Sea Shepherd denn japanische Schweine?

    3. Recht gebe ich Ihnen bei der Beurteilung, dass der Fleischkonsum in den Industrienationen übermäßig ist. Auch den Gedanken, dass ethisch betrachtet ein Schwein ebensoviel Wert ist wie ein Wal, kann ich durchaus teilen. Allerdings sieht es beim ökologischen Wert zwischen Schwein (Sie meinen sicher so ein Mastschwein) und Wal (nehmen wir mal einen Buckelwal) anders aus. Aber das sind doch gar nicht Ihre Gedanken, oder? Daher sollten Sie dieses Fass hier nicht auch noch öffnen.

    –> Sie differenzieren also doch, nur eben über den Umweg des “ökologischen Wertes”. Das ist wie zu sagen, Juden wären zwar genauso viel wert wie jeder andere Mensch, aber weniger Schützenswert, weil ihr ökonomischer Wert als Volk mit vielen Künstlern geringer sei. [Ich stehe im Normalfall nicht auf Nazi-Vergleiche, aber hier bot es sich zu verführerisch an.]

    = -> und Ihnen fehlt eine Differenzierung, denn der ökologische Wert steht in heutiger Situation in kausalem Zusammenhang zur Lebensgrundlage, dessen strenger Beweis bei Ausrottung möglicherweise nur einmal geführt werden kann. Die Nazis wurden auch unterschätzt, was viele unnötigerweise mit ihrem Leben bezahlen mussten.
    Ach ja und außerdem habe ich nicht das Gefühl, dass in unserer Zeit grundsätzlich andere Menschen geboren werden als die, die damals zu Nazis wurden. Warten Sie mal, bis die Regeln des friedlichen Miteinanders aufgehoben sind und lassen sich überraschen. Das wird eine monströse Schlacht, die Sie im Plündern der Meere schon befürworten.

    … – und das selbst, wenn die von Japan gefangenen Wale vom Aussterben bedroht wären, was sie aber ohnehin nicht sind.

    -> woher wollen Sie das denn wissen?

    –> Das weiß ich von offiziellen Angaben der IUCN. Diese sind auch für sie offen einzusehen, Google hilft Ihnen da weiter.

    = -> zumindest gefährdet und damit ist der Trend bei weiterer Jagd gesetzt! Und wissen Sie, ob die Walfänger sich an die „erlaubten“ Arten halten? Bei dem Geld, was Sie für so ein Häppchen auf den Tisch legen.

    ~~~ Japan ist ein fernes und vielen fremdes Land, welches als “Müllhalde” für das schlechte Gewissen der “zivilisierten Welt” herhalten muss, indem diese gegen das Land der aufgehenden Sonne agiert, ohne über die eigenen Schwächen und Verfehlungen zu reflektieren.

    -> warten Sie, ich hole ein Taschentuch!

    –> Spätestens jetzt muss jedem Menschen guten Willens klar werden, dass Sie an einer ernsthaften Diskussion gar nicht interessiert sind. :-)

    = -> entschuldigen Sie bitte …. ich muss … gerade lachen!

    Und Paul Watson ist DER geistige Führer dieser Bewegung und die Sea Shepherds seine engsten Jünger.

    -> doch nicht von der Walfangmafia? dann von irgendeiner Sekte! Auja, verraten Sie mir von welcher, bitte!

    –> Sie haben meinen Text nicht verstanden, sonst würden Sie sich Ihre überschäumende Jovialität nicht erlauben. [Und sagen Sie jetzt bloß nicht, ich hätte es unzureichend erklärt. ;-)]

    = -> oh bitte knicken Sie nicht ein, ich brauch Sie noch …

    (4) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein ausgemachter Lügner ist. Mehr dazu hier: http://seashepherdlies.com

    -> das passt zu Ihnen, denn da steht da nicht viel.

    –> Stimmt, da steht nicht viel. In der Kürze liegt die Würze. Und das gilt tatsächlich auch für mich. ;-)

    = -> … z.B. um darzulegen, was die Würze dieser Seite sein soll? Und das in Kürze aber bitte jetzt mit Würze. Viel Spaß!

    Daher habe ich noch eine für Sie,
    http://www.icrwhale.org/gpandsea.htm
    auf der die gleiche Propaganda steht. Ist das von Ihnen selbst, Seiji Oujiru, oder ist die nur von Ihrem Auftraggeber?

    –> Das hatten wir doch schon. Fällt Ihnen nichts Besseres ein?

    = -> ich weiß, Sie möchten lieber etwas Schmeichelhaftes, tut mir Leid, da hab ich nichts für Sie!

    (5) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson ein imperialistischer Menschenverachter ist. Siehe hier: http://www.individualism.com/?p=43

    -> jetzt nehmen Sie den Mund aber voll! Weil Watson versucht der Ausbreitung der Menschheit auf diesem Planeten entgegenzuwirken oder wie kommen Sie auf diese Worthülsen? Wenn man seine Positionen liest, so wird schnell erkennbar, dass er die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen erhalten möchte. Seiji, so etwas ist kein Imperialist! und schon gar nicht ein Menschenverachter.

    –> Entschuldigung, aber was bitte ist ein Menschenverachter dann?

    = -> vielleicht jemand, der in Kauf nimmt, die Meere zu plündern, nur um sich selbst in gepflegtem Ambiente piekfein das Sushi zwischen die Beißerchen zu schieben, aber dabei einen Dreck um seine Nachwelt sorgt?
    Ja, ich denke, das ist ein gutes Beispiel –

    Jemand, der Geburten- und Bevölkerungskontrolle betreiben will, missachtet das Recht eines jeden Menschen, seine Lebensplanung frei von Restriktionen gestalten zu können. Sprich: dem Menschen wird die freie Fortpflanzung sowie die freie Wahl des Wohnortes untersagt, denn anders lassen sich die Ziele von Paul Watson nicht erreichen. Selbst China ist mit seiner Ein-Kind-Politik nicht so restriktiv.

    = -> und die Nachwelt fährt geschlossen zum nächsten Planeten? Aber, was kümmert Sie es, Sie hatten ja Ihr Dosenfutter.

    Warum schwingen Sie so große Worte!

    –> Die Frage kam mir beim lesen ihres Textes auch…

    Das tun eigentlich nur Leute, die einer Sekte angehören oder den Schwingungen heiliger Propheten folgen. Und so ist es auch bei Ihnen, nicht wahr?.

    –> Nö, nicht wahr.

    = -> ganz ehrlich, wir kennen uns ja nun schon ein wenig: Ich würde es an Ihrer Stelle hier auch nicht zugeben. Tun Sie es lieber in Ihrem Kirchenkreis!

    Bei Ihrer empfohlenen Seite:
    http://www.individualism.com/
    erhält man nicht nur Augenkrebs wegen geistiger Verblendung, Sie macht auch deutlich, welches geistige Futter Sie inhaliert haben!

    –> Das nehme ich als Kompliment! Hier gibt es im Übrigen noch so eine Seite: http://www.spiked-online.com/index.php?/site/boxarticle/423/

    = -> etwas raffinierter, aber auch ganz drollig!

    (6) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson jede Möglichkeit nutzt, um mit einem Medienstunt auf seine Ziele aufmerksam zu machen, egal wie unverantwortlich sein Vorgehen ist. Peter Bethune ist kein Opfer Japans, sondern ein Opfer von Paul Watson! Den der hat ihn unter fadenscheinigem Vorwand ein fremdes Schiff entern lassen, um danach wochenlang mit dem Vorfall in den Nachrichten zu sein.

    -> klar, Sie und Ihre Sushigemeinschaft würden es begrüßen, wenn Sea Shepherd heimlich mit dem Schlauchboot aufs Meer rausfährt und nachts ein Taschentuch zum Protestieren schwingt.

    –> Stimmt! Sie können deshalb ihr oben erwähntes Taschentuch auch behalten, sie brauchen es nötiger als ich.

    = -> mit welcher Begründung sollte ich das Taschentuch nass von Ihnen zurücknehmen?

    (7) Vor dem Hintergrund, dass Sea Shepherd eine gewalttätige Terrororganisation ist und dies auch noch auf das Dreisteste leugnet. Doch wer so viele Schiffe versenkt hat und dann auch noch stolz darauf ist, erinnert mich mehr an Piraten vor Somalia als an Aktivisten. Auch ist es seltsam, dass Kollisionen zwischen Walfängern und Umweltschützern immer Sea Shepherd passieren und nicht z.B. Greenpeace.

    -> tja, das kann ich Ihnen nicht verübeln, wenn Sie sauer sind, weil Ihre Sushidampfer versenkt wurden. Sea Shepherd bekennt sich aber dazu, Japan nicht. Die einen zeigen halt Mut, die anderen nicht.

    –> Ich zitiere Sie jetzt mal selbst: “Da sind Sie schlecht informiert.” Sea Shepherd hat bis jetzt keine Japanischen Schiffe versenkt, sondern nur Europäische. Und damit das so bleibt, muss hart durchgegriffen werden.

    = -> beim Schiffeversenken stimme ich Ihnen zu, aber Sie kennen doch selbst die ökonomischen Nebenwege in die japanischen Fresstheken. Also weshalb diese plumpen Unterstellungen?

    (8) Vor dem Hintergrund, dass Paul Watson das Gesetz stets so auslegt, wie es ihm gerade passt. Der Mann kommt mit der “UN World Charta for Nature” oder dem australischen “Citizens Arrest” an, ohne auch nur im Traum zu eruieren, ob diese Gesetze auf die aktuelle Situation überhaupt anwendbar sind. Eigene rechtliche Verfehlungen werden dagegen konsequent ausgeblendet oder geschönt. Auch behauptet Sea Shepherd seit Jahren penetrant, der Walfang Japans im Südpolarmeer wäre illegal, was er aber nach Meinung von Rechtsexperten nicht ist – das wird sogar in “Whale Wars” mehrfach angemerkt. In dem Fall ist zwar ein Schlupfloch am Werk, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass der Walfang durch dieses Schlupfloch wieder auf legalen Boden gestellt wird.

    -> Natürlich sollte Sea Shepherd Sie als Juristen vorher befragen. Das haben die sicherlich vergessen.

    –> Ich habe mich im Gegensatz zu Ihnen zumindest informiert. Aber Sie scheinen es ja besser zu wissen, eventuell möchten sie Sea Shepherd zukünftig juristisch beraten. :-p

    = -> mir wird langweilig

    Walfangverbot zu kommerziellen Zwecken ist nun mal ein Verbot, da nützt es auch nichts wenn man seine Schlachtschiffe mit leeren Worten bemalt.

    –> Tja, das Verbot kann aber nun mal legal umgangen werden. Aber in einem Punkt haben sie Recht: die blöden Sprüche auf der Nisshin Maru könnten wirklich weggelassen werden.

    = -> richtig, weil sie ein Fake sind und weil Japan die Weltöffentlichkeit verkackeiern will, nur damit man Ihnen nicht Illegalität, allenfalls Illegitimität vorwerfen kann.

    Japan hat dieses Versteckspiel gar nicht nötig und muss seinen Walfang nicht rechtfertigen. Vielmehr muss “der Westen” sich dafür rechtfertigen, warum er Japan vom Walfang abzuhalten trachtet.

    = -> Die Traditionen Japans, Islands und Norwegens sind überholt. Es geht nur um ökonomische Gewinne einer Minderheit und um Delikatessen.

    DIESE LISTE IST NICHT ABSCHLIESSEND!

    -> aber entlarvend!

    –> Sie sagen es! :-)

    = -> Ich weiß, aber Ihre Liste sagt auch nicht mehr wenn Sie diese noch von Ihnen verlängert wird.

    “Welches eigennützige Ziel sehen Sie in deren Handeln?”

    (1) Die Befriedigung der Abenteuer- sowie der Streitlust, (2) das verdienen von Geld [Paul Watson als Person und Sea Shepherd als Organisation leben nicht von Luft und Liebe allein], (3) das Gefühl im Rampenlicht zu stehen und wichtig zu sein, (4) die Erleichterung des eigenen Gewissens, (5) eine Möglichkeit um sich gut zu fühlen, etc.

    -> das man Ihnen immer alles erklären muss. Wie bei einem Kleinkind.

    –> Das mit dem Kleinkind hatten wir schon. Und es war bereits beim ersten Mal weder witzig noch cool, geschweige denn wahr.

    = -> ich wollte Sie doch nicht verletzen.

    Nun denn, stellen wir uns doch mal vor, der Onkel Watson und seine Freunde würden solche Aktionen nur nachmittags, am Wochenende oder in Ihrem Urlaub tun. Ich hoffe Sie merken, dass das genauso schlau wie Ihre Argumente wäre. Die japanischen Walfänger fahren ja auch nicht am Wochenende raus. Dass die nicht ins Fernsehen wollen, ist jedem verständlich. Schließlich ist das, was sie tun ist ILLEGAL! auch wenn sie sich acht Buchstaben auf den Schiffsbug schreiben.

    –> Gut, jetzt bin ich dran: Sie [und fast alle anderen auf diesem Blog] sind wie uneinsichtige Kleinkinder, die stur auf einer Meinung beharren, welche nicht der Faktenlage entspricht. Was Japan tut ist nicht illegal, auch wenn sie es tausendfach behaupten und “illegal” GROSS schreiben. ~ Lernen Sie doch erstmal zwischen “illegal” und “illegitim” zu differenzieren, dann könnten sie zumindest versuchen, den Walfang als etwas Illegitimes zu diskreditieren.

    = -> war’s das schon? Dazu ist ja schon genug gesagt.

    (6) Paul Watson hat, etwas pointiert formuliert, den Sinn in seinem Leben darin gefunden, anderen Menschen seine Werte aufzudrängen. Und dabei hat er viele, teils verwirrte Anhänger gefunden, die oft nur eine Fahrt dabei sind und dann frustriert wieder abziehen, weil sie keine Erfüllung gefunden haben. Auch dies wird in “Whale Wars” gezeigt.

    -> das nennen Sie pointiert formuliert.

    –> Japp!

    Sinnverdreht passt eher, wenn Sie beachten um welche Werte es geht. Dazu müssen Sie diese Werte aber auch verstehen und da habe ich wiederum meine Zweifel bei Ihnen!

    –> Da haben Sie aber zielsicher das nächste, semantisch vagabundierende Allerweltswort aus der Asservatenkammer gezaubert: “Werte”. Glückwünsch!

    = -> ganz Recht, auch in der Asservatenkammer werden wertvolle Dinge aufbewahrt, sie wird aber verschlossen, damit nicht Leute wie Sie sie zweckentfremden.

    “Inwieweit verstehen Sie deren publik gemachten Intentionen?”

    > Voll und ganz. Und Sie?

    -> auch!

    –> Ich zitiere an dieser Stelle wieder Sie selbst: “Da habe ich wiederum meine Zweifel bei Ihnen!”

    = -> und die werden damit nicht ausgeräumt, denn ich sehe Ihr “Voll und ganz” als noch unbewiesene Behauptung.

    “Ihre Simplifizierungen sind billig, ähnlich billig wie die vorgeschobenen Begründungen Japans für den Walfang.”

    > Was ist an meinen Simplifizierungen billig? Bitte werden Sie präzise und gehen Sie ins Detail, anstatt schwammig zu bleiben.

    -> ich denke, ich bin präzise genug geworden.

    –> Nein, das kann man [ich/du/er/sie/es] nicht gerade sagen.
    Wirklich nicht. ~ Aber sie haben sich eben nett [=kackedreist] herausgeredet – wie immer, wenn es ernst wird und der “Meereshirte” kurz davor steht, sich selbst zu entlarven.

    = -> merken Sie denn gar nicht, dass Sie es sind, der es einfach nicht kapiert. Wie soll man einem Jünger aus einem eingeschweißten Glaubenskreis mit anthropozentrischem Weltbild auch klarmachen, dass es noch andere Auffassungen vom Leben und Miteinander auf diesem Planeten gibt. Dieses gilt besonders dann, wenn dieser Jünger auch noch der Scheinheiligkeit frönt und mit Vorwürfen der Menschenverachtung um sich wirft, aber selbst Menschenverachtung durch sein egoistisches Handeln praktiziert und genießt. Aussagen wie “Und wer bei der Ausbeutung nicht kommt zur rechten Zeit, der muss sehen was übrig bleibt.” zeigen nicht nur Ihre nicht vorhandene Ehrfurcht vor dem Leben, Sie zeigen eben auch Ihren persönlichen Widerspruch in Ihrem homepage gepriesenen Menschenbild.

    “Es ist sehr bedauerlich, dass sich eine handvoll Menschen in Gefahr begeben müssen, um Ziele zu erreichen, die von internationaler Bedeutung sind.”

    > Der Walfang hat keine internationale Bedeutung, auch wenn es eine Kommission zum Walfang gibt, die “international” im Namen hat.

    -> das ist Ihre Meinung, mehr nicht!

    –> Eigentlich ist die Ursprüngliche Behauptung Ihre Meinung, aber mehr nicht. Denn wer eine Behauptung aufstellt ["die Wale haben internationale Bedeutung"] muss diese auch beweisen, während es nicht die Aufgabe des Opponenten ist, seine Ablehnung der These zu untermauern.

    = -> philosophisch ja, aber vergessen Sie nicht Ihre Behauptung “Der Walfang hat keine internationale Bedeutung” vor dem Hintergrund zu belegen, dass momentan alles aus den Weltmeeren geplündert wird.

    “Ziele, die vor allem auch künftige Generationen tangieren, Ziele die einen ethischen Charakter haben.”

    > Ach, das ist mal wieder so eine abgegriffene Binsenweisheit. Woher wissen Sie denn, ob mit dem Walfang künftige Generationen tangiert werden?

    -> das weiß niemand mit Gewissheit. Wenn man allerdings erfährt, dass die Einschätzung richtig war, kann es irreversibel und damit zu spät sein. Wir leben nicht mehr am Anfang des 19. Jahrhunderts, Seiji!

    –> Nach dem ersten Satz hätten Sie mit dem Schreiben aufhören können.

    = -> Sie meinen bei Ihrem ökologischen Verständnis, hätte ich mir den zweiten und dritten Satz sparen können oder es sehr ausführlich erklären müssen? Ihre Homepage, die Sie da angaben, gibt auf solche ökologischen Erkenntnisse auch nur schwammigen Brei wieder, da lohnt es sich wohl nicht, es Ihnen genauer zu erklären, da Sie stolzer Brust, diese Nahrungsabfälle ebd. tief inhaliert haben.

    Und selbst wenn: künftige Generationen werden ganz andere Probleme nicht lösen wollen, als unsere eigene Generation.

    -> davon bin ich überzeugt.

    –> Dann ziehen sie auf Ihrer Überzeugung mal die nötigen Konsequenzen.

    = -> alles, nur nicht mit Ihnen mitrudern!

    Und was bitte ist der “ethnische Charakter” und vor welchem Hintergrund definieren sie diesen?

    -> ethische nicht ethnische Charakter, Seiji. Das müsste klar sein, auch wenn es nicht Ihr Metier ist.

    –> Werden sie zukünftig doch zumindest nicht persönlich, um den Gretchenfragen auszuweichen. :->

    = -> was nehmen Sie hier denn persönlich?

    “Noch bedauerlicher ist es, dass nun auch Menschen in ihrer Freiheit beraubt werden, die für diese Ziele kämpfen.”

    > Es gibt Ziele, die einfach falsch sind.

    -> und das bestimmen Sie?

    –> Oder Sie? ~ Hier gilt das Gleiche wie oben: Sie müssen Ihr Denken und Handeln rechtfertigen, nicht ich.

    = -> Es gibt Nationen und Bevölkerungsgruppen, die plündern und welche, die es versuchen aufzuhalten. Da sehe ich die Aufgabe der Rechtfertigung bei Ihnen.

    Und vor allem gibt es Wege zu Zielen, die einfach falsch sind.

    -> manche sind aber wirksam auch wenn sie für manche unangenehm sind.

    –> Mag sein. Aber das hat nichts mit richtig und falsch zu tun. Sie haben scheinbar die Dimension der Problematik nicht erfasst.

    = -> Ihre Dimension ist nicht so schwer zu verstehen!

    Peter Betune hat mit dem Entern der Shonan Maru #2 einen völlig falschen Weg zu einem falschen Ziel beschritten und ist SELBST SCHULD.

    -> das zu entscheiden, müssen Sie ihm überlassen.

    –> Mitnichten! Ob sein Weg und sein Ziel richtig oder falsch sind, kann und darf ich sehr wohl beurteilen und mein Wertungsurteil auch kund tun. Und die Entscheidung, ob sein Weg richtig war, trifft allein der zuständige Richter – und nicht Peter Bethune selbst. Das wäre ja nochmal schöner.

    = -> da möchte ich Sie hier (wenigstens passend) zitieren: “Sie haben scheinbar die Dimension der Problematik nicht erfasst”, denn “ob sein Weg richtig war”, das muss Bethune selbst entscheiden und nicht der Richter! Der Richter entscheidet bloß, ob sein Tun rechtens war.

    ~~~ Die Konsequenzen waren absehbar und wohl auch gewollt, zumindest von Paul Watson. Deshalb hat beim Einlaufen der Steve Irwin in Hobart auch ein Australier mit einem Schild protestiert, auf dem “Paul Watson Medienhure” stand.

    -> und Sie waren der, der das Schild gehalten hat, stimmts?

    –> Leider nicht.

    “Japan lässt in diesen Angelegenheiten, für die gekämpft wird, momentan seinen Schleier fallen und zeigt eine sehr hässliche Fratze!”

    > Was für eine blumige Allegorie. Gibt es die auch mit Begründung?

    -> nicht wahr? Als Begründung würde ich sagen:

    – ILLEGALER Walfang und Plündern der Weltmeere

    –> Es liegt kein illegales Handeln vor, auch wenn sie es erneut groß schreiben.

    = -> Es liegt kein RESEARCH vor, auch wenn sie (klein geschrieben) es erneut groß schreiben

    – vorsätzliches Zerstören eines Schiffes auf hoher See und Gefährdung
    menschlichen Lebens auf hoher See, ohne politisch die Verantwortung
    zu übernehmen.

    –> Unbewiesene sowie parteiische Spekulation. [Tut mir leid, aber das ist so.]

    = -> finde ich sehr eindeutig bei Betrachtung der Videos, aber es muss sich zeigen, wie es juristisch ausgelegt und politisch verhacktstückt wird.

    – politische Gefangennahme für das Betreten eines Schiffes (bei
    Zertreten wäre die Sache ja nachvollziehbar)

    –> LOL! “Politischer Gefangener”! Ja gehts noch ne’ Nummer größer? ~~~ Wie wäre es mit “Kriegsgefangener”? [Gabs auch schon.]

    = -> Tja in dem Kontext.

    – Unterwandern und Verhindern internationaler Bemühungen zum
    Schutze der Biodiversität

    –> In Ordnung. Wenn sie das jetzt noch belegen, dann darf sich Japan in die Schlange der Europäischen sowie Nordamerikanischen Umweltsünder einreihen.

    = -> da steht es sowie so schon, warum also beweisen? Aber nehmen Sie ruhig die Bemühungen Japans für Ihre Sushihäppchen:
    http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5FA4D02D23792623D9/Doc~E0FF19A0ADB524740A52F8E734704BD5F~ATpl~Ecommon~SMed.html

    “Da ist zu hoffen, dass das Gros der Weltbevölkerung dieses wahrnimmt und erkennt, dass hier ein Machtapparat ganz rücksichtslos und eigennützig handelt!”

    > Nein, so dumm ist die Weltbevölkerung [hoffentlich] nicht.

    -> Sie müssen nicht von sich auf andere schließen.

    –> Stimmt auch wieder…

    = -> tja, eigentlich ohne “nicht”, aber genießen Sie die Streicheleinheit, Sie kriegen ja sonst keine!

  12. Michael Mittelstädt sagt:

    Hallo an alle,

    ich habe etwas überlegt, ob ich mich auch noch äußere, mache es aber jetzt, weil wohl viele Leser und Leserinnen im Hintergrund wie ich auch nur noch den Kopf schütteln, in welcher Art hier manchmal „diskutiert“ wird. Ich meine das in beide Richtungen, Seiji Oujiru wie auch die zahlreichen Kritiker von Seiji Oujiru.

    Ich halte wie schon an anderer stelle geschrieben persönlich nichts davon, in Diskussionen andere Sichtweisen / Einzelpersonen/Gruppen mit platten Etiketten wie Troll, Terrorist, rechts, links, konservativ, progressiv etc. zu belegen. Emotional verständlich, bringt aber nichts als Hirnverengung auf beiden Seiten.

    Ich sehe mich als Meeresschützer und auch Walschützer, aber kann trotzdem manche Aussage von Seiji Oujiru nachvollziehen. Ich halte z.B. die Sichtweise wertneutral für richtig, dass wir versuchen, westliche Wertvorstellungen auf die ganze Welt zu übertragen. Umweltschutz ist im Westen entstanden und auch bei uns nicht übermäßig alt. Die Aussage, dass Wale und Delfine in der (westlichen) Umweltschutzszene eine besondere , auch symbolische, Bedeutung haben, ist völlig wertfrei auch richtig. Das kann man an vielen Stellen nachlesen. Allein ein kurzer Blick in Wikipedia bringt zig Hinweise, dass die Bewunderung von / Sympathie für Wale(n) und Delfine(n) eine starke westliche Wurzel hat und die Romantisierung der Wale und Delfine auch:

    „Wale in der modernen Kultur
    Anders als in den vergangenen Jahrhunderten wurden Wale im 20. Jahrhundert nicht mehr als Meeresungeheuer und gefährliche Bestien betrachtet. Mit ihrer zunehmenden Erforschung galten sie nach und nach immer mehr als intelligente und friedfertige Tiere, die von Menschen grundlos gejagt und getötet werden. Vor allen anderen erhielten insbesondere die Delfine diese Rolle, welche sich auch in Filmen und Romanen der 1960er bis 1990er Jahre widerspiegelt. So wurde etwa die Hauptfigur der Serie Flipper, ein Großer Tümmler, ab dem Jahr 1962 neben anderen tierischen Helden wie Rin Tin Tin, Lassie und Fury zu einem Sinnbild tierischer Intelligenz. Dieses Motiv wurde auch in der Serie SeaQuest DSV (1993–1996), dem Walt-Disney-Film Free Willy – Ruf der Freiheit (1993, dort allerdings mit einem Großen Schwertwal) und der Buchreihe Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams sowie in vielen weiteren Filmen und Büchern aufgegriffen.
    Das Ansehen der Großwale, bis dahin vor allem durch die Moby-Dick-Verfilmungen geprägt, wandelte sich ebenfalls drastisch. Die Tiere gelten seit dem 20. Jahrhundert teilweise sehr verklärt als „sanfte Giganten“, die friedfertig durch die Meere ziehen. Vor allem die Erforschung des Walgesangs führte zudem zu einer immer stärker werdenden Positionierung im Bereich der Esoterik, die sich der Gesänge bis heute als entspannende Meditationsmusik bedient.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wale#Kulturelle_Bedeutung )

    Das einige Kritiker dann zu dem Schluss kommen, dass Wale und Delfine die „heiligen Kühe“ westlicher Umweltschützer sind, ist meiner Meinung nach auch nicht ganz falsch. Teilweise haben die hohe Emotionalität im Umgang mit diesen Tieren und manche Sichtweisen auch aus meiner Sicht alle Elemente einer Ersatzreligion.

    Ich bin auch kein Freund der japanischen Handlungsweise in Taiji oder des offensichtlichen Missbrauches eines rechtlichen Schlupfloches bei der „wissenschaftlichen“ Waljagd, aber ich fand und finde es nicht gut, dass durch Paul Watson teilweise mit klassischer Kriegsrhetorik zu einem Kampf der Kulturen aufgerufen wird. Bei aller Kritik an asiatischen Ernährungsgewohnheiten wie Haifischflossensuppe, Sushi etc. sollte und darf man nicht übersehen, dass es genauso umweltschädliche Ernährungsgewohnheiten im Westen gibt und dass es andererseits Ernährungsanteile in der asiatischen Küche gibt, die deutlich tiefer in der Nahrungskette ansetzen und daher umweltverträglicher sind als vieles in Europa/den USA/Australien. Insofern sehe ich es wie Seiji Oujiru, dass sich westliche Umweltschützer vorrangig oder zumindest gleichwertig mit ihren eigenen Politikern und Problemerzeugern herumstreiten sollten. Wenn man sich auf andere konzentriert und nur dort Verhaltensänderungen herbeiführen will, ist es letztlich nicht glaubwürdig. SSCS geht m.E. jetzt mit der Mittelmeerkampagne den richtigen Schritt.

    Dass teilweise Personenkult und Heldenverehrung um Paul Watson getrieben wird und er das für seine Ziele nutzt, ist wohl auch unstrittig.
    http://www.deepwave-blog.de/2008/03/21/paul-watson-ist-wildlife-warrior-des-jah-3915271/
    Im übrigen ist Paul Watson als Person auch unter vielen westlichen Umweltschützern (nicht nur Greenpeace-Mitarbeitern und -Fans) umstritten.

    Die Aussagen von Seiji Oujiru, dass die Sea Shepherd Conservation Society eine „gewalttätige Terrororganisation“ sei und Paul Watson ein „ausgemachter Lügner“ und imperialistischer Menschenverachter“…..

    Sehr geehrte(r) Seiji Oujiru, das sind doch alles nur emotionale Etiketten und Behauptungen aus der Propagandakiste , geht es auch sachlich?

    Zu Ihrer Aussage
    „Jemand, der Geburten- und Bevölkerungskontrolle betreiben will, missachtet das Recht eines jeden Menschen, seine Lebensplanung frei von Restriktionen gestalten zu können“

    Sorry, aber wer heutzutage so argumentiert, hat ein Wahrnehmungsproblem. Erstens gibt es in jeder Kultur und jedem Wirtschaftssystem irgendwelche Restriktionen für die individuelle Entwicklung und zweitens gibt jede Menge ernst zu nehmende wissenschaftliche Analysen, die das Bevölkerungswachstum als eines der größten Probleme des begrenzten Planeten ansehen und darin direkt und indirekt eine enormes Risikopotential hinsichtlich zukünftiger kriegerischer Auseinandersetzungen sehen. Geburtenkontrolle und eine langfristige Reduzierung der menschlichen Erdbevölkerung wird daher auch von vielen Wissenschaftlern als notwendig angesehen. Die teilweise ökoromantischen/technikfeindlichen Ansätze von Paul Watson halte auch ich aber nicht für den richtigen Weg. Es gab übrigens dazu hier im Migaloo-Blog schon mal eine Diskussion:
    http://blog.migaloo.de/2008/07/23/die-welt-im-jahr-2108-1/

    Sehr geehrte(r) Seiji Oujiru,
    Sie gehen mit einigen Begriffen wie Nachhaltigkeit und Werte immer aggressiv um. Warum eigentlich? Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist durchaus auch in einigen offiziellen japanischen Statements ein Thema und ich denke, dass es jedem, der etwas über den Tellerrand hinausschaut, einleuchtet, dass wir in dem begrenzten und b.a.w. nicht verlassbaren System „Raumschiff Erde“ nachhaltig mit den Ressourcen umgehen müssen.

    Werte sind Leitmotiv menschlichen Handels und letztlich zunächst willkürlich und subjektiv. Es gibt allerdings geschichtlich feststellbar eine gewisse intellektuelle und folgend/begleitend rechtliche Entwicklung, die sich insbesondere im Völkerrecht und internationalen Vereinbarungen manifestiert. Ich denke, dass man da intellektuell offen sein sollte. Die Menschheit hat schon andere Wertvorstellungen wie Hexenverbrennung und Menschenopfern (weitgehend) überwunden. Ich denke, dass auch Sie da keinen Bedarf zurück zu diesen „traditionellen Werten“ sehen.

    Meinen Sie nicht auch, dass es an der Zeit ist, endlich jenseits von nationalstaatlichen Sichtweisen, nationalstaatlich bestimmter Politik und kulturell bedingten Scheuklappen als Weltbürger(in) dieser Erde zu denken und zu handeln?

    Michael Mittelstädt

  13. moseh sagt:

    Hallo Michael Mittelstädt,

    Du kannst Seiji nicht bekehren, da er nicht bekehrt werden möchte. Er hat eine aggressive Anti-Haltung, die er auch dann aufrecht erhält, wenn er eingesehen hat, daß Du oder all die anderen Recht haben. Er versteckt sich hinter seinem – für mich japanisch klingenden – Nicknamen und würde seinen richtigen Namen nie nennen, wohl wissend warum… Er ist ein Schwachmat. Das ist keine Beleidigung, das ist die Realität. Mach es wie ThomasBuiter, bei: “Kanada tötet Robben ohne Achtung von Tierschutz”, konzentriere Dich auf das Wesentliche, auf die Dinge auf die es im aktiven Tierschutz wirklich ankommt.

  14. Kazuko sagt:

    @moseh,

    Seiji Oujiru ist kein Schwachmat, da er nicht unentwegt Schwachsinn produziert. Er tritt lediglich sehr arrogant auf und versucht energisch zu provozieren. Das ist ein großer Unterschied zu einem Schwachmaten. Sie sollten daher mit solchen Zuweisungen vorsichtiger umgehen.

    Ja, und wozu sollte er seinen echten Namen hier preisgeben. Das tun Sie doch auch nicht.

    Inhaltlich betrachtet hat Seiji Oujiru ein anderes Weltbild, das nunmal zur Menschheit dazugehört. Wir können unsere z.T. völlig konträren Standpunkte austauschen und dann verwundert mit dem Kopf schütteln, aber mehr geht hier nicht. In vielen Punkten gibt er aber doch wertvolle Impulse, die dazu anregen, über eigene Standpunkte noch mal zu reflektieren. Michael Mittelstädt hat dieses ja auch getan und ich kann ihm da in vielen Punkten zustimmen.

    Dass Japan im Kontext des Walfangs stark in den Fokus der Kritik geraten ist, ist meiner Auffassung nach berechtigt. Schließlich erzeugt Japan einen ungeheuren Druck, um das Walfangmoratorium von 1986 aufzuhebeln. Island, die Faröer und Norwegen sollten hier aber keinesfalls vergessen werden.
    Dass die europäischen Staaten und anderen Staaten mit westlicher Kultur in puncto Umgang mit den Lebensgrundlagen heutiger und künftiger Generationen vorbildlich sind, sollte und würde hier sicherlich niemand ernsthaft behaupten wollen.

    An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass derzeit globale Kreisläufe durch das Essverhalten westlicher Kulturen massiv verändert werden.
    Der starke Fleischkonsum in Europa – hier vor allem auch Deutschland – vernichtet Biodiversität in den Regenwäldern Südamerikas in unvorstellbarer Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird die Biodiversität in Mitteleuropa nicht nur durch den unaufhaltsamen Flächenverbrauch vermindert sondern vor allem auch durch eine gigantische Überdüngung.

    Das Roden der Regenwälder zum Anbau von Soja und der Export nach Europa dient der intensiven Fleischproduktion. Somit werden die wenigen Nährstoffe der Regenwaldgebiete, die sich seit Jahrtausenden in einem intakten Kreislauf bewegten, per Soja in Schiffen nach Mitteleuropa transportiert. Hier werden sie, nach dem sie die Verdauungstrakte von Feder-, Borsten- und Fellträgern durchlaufen haben, in Form von stinkender Gülle über die Landschaft ergossen. Hier erstickt förmlich eine Landschaft in Stickstoff, einem Element, das wiederum über tausende von Jahren nur im Mangel verfügbar war und auf diese Weise die Artenvielfalt und damit auch die Biodiversität geprägt hat. Bedauerlicherweise wird auf diese Art und Weise ein Großteil (bis zu 90%) der zur Verfügung stehenden Energie aus der Nettofotosynthese entwertet, was wiederum eine höhere Anbaufläche für Nahrungsmittel verlangt. Anbauflächen, die im globalen System immer knapper werden, was wiederum zum Raubbau an natürlichen Ökosystemen führt.
    Das alles geschieht, um beispielsweise die sommerlichen Essgewohnheiten des “gemütlichen” Grillens und des ach so trendigen Konsumierens von Produkten der Fastfoodketten zu “genießen”.

    Insofern geraten viele Menschen ebenfalls in eine Situation der Doppelmoral, wenn sie auf der einen Seite den Schutz der Meeressäuger mit Kampfansagen formulieren und auf der anderen Seite die eigenen Folgen ihres Handelns verdrängen.

  15. moseh sagt:

    @ Kazuko,

    Walschutz ist nur kompromisslos zu erreichen. Wenn man auf Seijis Forderungen oder Weltanschauungen auch nur teilweise eingeht, braucht man sich nicht Walschützer zu nennen.
    Die westlichen Eßgewohnheiten haben mit dem Walschutz erstmal auch nichts gemeinsam, da kann Seiji soviel heulen wie er will.
    Daß diese Eßgewohnheiten aber zu massiven Problemen führen, ist unbestritten, vielleicht möchtest Du dazu einen neuen Blog eröffnen?

  16. Seiji Oujiru sagt:

    @moseh:

    Du kannst Seiji nicht bekehren, da er nicht bekehrt werden möchte.
    -> Fast richtig! Du musst nur das Wort “bekehrt” durch “missioniert” ersetzen. Mehr dazu weiter unten.

    Er versteckt sich hinter seinem – für mich japanisch klingenden – Nicknamen und würde seinen richtigen Namen nie nennen, wohl wissend warum…
    -> Und was machst Du, moseh? Lässt Du uns in den Genuss Deines Realnamens kommen? Nicht, dass den jemand interessieren würde – aber wer im Glashaus sitzt, sollte im Keller scheißen… ~ Dass mein Name Japanisch klingt liegt nebenbei bemerkt daran, dass er Japanisch ist.

    Er ist ein Schwachmat. Das ist keine Beleidigung, das ist die Realität.
    -> Ich glaube, Du weißt nicht, was Du sagst. ~ Das ist keine Beleidigung, das ist die Realität. :-)

    Mach es wie ThomasBuiter, bei: “Kanada tötet Robben ohne Achtung von Tierschutz”, konzentriere Dich auf das Wesentliche, auf die Dinge auf die es im aktiven Tierschutz wirklich ankommt.
    -> Jo, unser Tomasu verkauft seinen Argumentemangel ganz clever als angebliche “Konzentaration aus Wesentliche” und schweigt mich an. Ich werde es überleben.

    ~~~

    Walschutz ist nur kompromisslos zu erreichen.
    -> Bitte begründe diese Aussage.

    Wenn man auf Seijis Forderungen oder Weltanschauungen auch nur teilweise eingeht, braucht man sich nicht Walschützer zu nennen.
    -> Walschutz scheint wirklich eine Ersatzreligion zu sein! Du verteidigst ihn genauso erbittert, wie Deine Vorfahren das Christentum verteidigt haben: durch Expansion [= Missionierung].

    Die westlichen Eßgewohnheiten haben mit dem Walschutz erstmal auch nichts gemeinsam, da kann Seiji soviel heulen wie er will.
    -> Stimmt, die westlichen Gewohnheiten sind viel dekadenter, da kann ich heulen wie ich will. Das hab ich zum Beispiel neulich im Fernsehen gesehen: http://www.tagesthemen.de/inland/tierqualen100.html

    Daß diese Eßgewohnheiten aber zu massiven Problemen führen, ist unbestritten, vielleicht möchtest Du dazu einen neuen Blog eröffnen?
    -> Solche Sticheleien bringen auch nichts. :-p

  17. Seiji Oujiru sagt:

    @ Michael Mittelstädt:

    Hallo und vielen Dank dafür, Dass Du mich nicht sofort attackierst. ~ Ich rede also doch nicht nur an Wände, wie erfreulich. :-)

    ~~~

    “Das einige Kritiker dann zu dem Schluss kommen, dass Wale und Delfine die „heiligen Kühe“ westlicher Umweltschützer sind, ist meiner Meinung nach auch nicht ganz falsch. Teilweise haben die hohe Emotionalität im Umgang mit diesen Tieren und manche Sichtweisen auch aus meiner Sicht alle Elemente einer Ersatzreligion.”
    -> Exzellente Formulierung, besser geht es kaum! Das musste ich an moseh sofort aufgreifen.

    “Sorry, aber wer heutzutage so argumentiert, hat ein Wahrnehmungsproblem. Erstens gibt es in jeder Kultur und jedem Wirtschaftssystem irgendwelche Restriktionen für die individuelle Entwicklung und zweitens gibt jede Menge ernst zu nehmende wissenschaftliche Analysen, die das Bevölkerungswachstum als eines der größten Probleme des begrenzten Planeten ansehen und darin direkt und indirekt eine enormes Risikopotential hinsichtlich zukünftiger kriegerischer Auseinandersetzungen sehen. Geburtenkontrolle und eine langfristige Reduzierung der menschlichen Erdbevölkerung wird daher auch von vielen Wissenschaftlern als notwendig angesehen.”
    -> Nein, das Wahrnehmungsproblem haben Leute, die meinen, der Zweck [= *angeblich* nötige Bevölkerungsreduzierung] heilige die Mittel [= Geburtenkontrolle]. Ich möchte mal das Gesicht eines durchschnittlichen Europäers sehen, dem nach dem ersten Kind gesagt wird, er dürfe jetzt aber kein zweites Kind mehr in die Welt setzen. In Ländern wie Italien hättest Du sofort eine Revolution an der Backe – zu Recht! Solche Restriktionen gibt es auch in keinem westlichen und auch in sonst kaum einem Land [mir fällt nur China ein und selbst da ist es freiwillig]. Und hast Du schon mal drüber nachgedacht, dass von Wissenschaftlern als nötig erachtete Schritte trotzdem zu weit gehen könnten?

    “Sie gehen mit einigen Begriffen wie Nachhaltigkeit und Werte immer aggressiv um. Warum eigentlich? Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist durchaus auch in einigen offiziellen japanischen Statements ein Thema und ich denke, dass es jedem, der etwas über den Tellerrand hinausschaut, einleuchtet, dass wir in dem begrenzten und b.a.w. nicht verlassbaren System „Raumschiff Erde“ nachhaltig mit den Ressourcen umgehen müssen.”
    -> Ja, das stimmt, ich gehe mit diesen Begriffen aggressiv um. [Interessant, dass Ihnen/Dir das aufgefallen ist, denn eigentlich habe ich auf diesem Blog nicht viel Gelegenheit gegeben, dies zu erkennen.] ~ Das Warum ist schnell erklärt: “Nachhaltigkeit” und “Werte” sind zwei Worthülsen, die im Deutschen Sprachgebrauch stets dann vorgeschoben werden, wenn die Motivation für das Handeln eines Akteurs nur vage festzumachen oder gar mit Widersprüchen behaftet ist. Und das ist beim Thema Walfang dediziert der Fall! ~ Die Masche, über Blähwörter wie “Werte” den Rezipienten einer Nachricht zu manipulieren, ist auch nicht neu: Politiker aus aller Welt rechtfertigen damit regelmäßig ihre populistischen Ergüsse. Als Deutscher achten Sie einfach mal auf die Bayrische CSU.

    “Werte sind Leitmotiv menschlichen Handels und letztlich zunächst willkürlich und subjektiv.”
    -> Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund.

    “Es gibt allerdings geschichtlich feststellbar eine gewisse intellektuelle und folgend/begleitend rechtliche Entwicklung, die sich insbesondere im Völkerrecht und internationalen Vereinbarungen manifestiert.”
    -> Aber diese entwickelten Werte sind die westlichen Werte und speziell die Werte des Römischen Reiches, welche bis heute in Europa sowie seinen ehemaligen Kolonien [z.B. den USA] nachwirken. Asien dagegen hat gänzlich andere Entwicklungen mitgemacht! Sie können das an einem sehr wichtigen Merkmal ziemlich einfach festmachen: Achten Sie darauf, dass Koreaner, Chinesen und Japaner – im Gegensatz zur Mehrheit der Weltbevölkerung – nicht mit Lateinischen Buchstaben schreiben. [@all: bevor auf diesem Argument herumgehackt wird, bitte doppelt darüber nachdenken. ;-)]

    “Meinen Sie nicht auch, dass es an der Zeit ist, endlich jenseits von nationalstaatlichen Sichtweisen, nationalstaatlich bestimmter Politik und kulturell bedingten Scheuklappen als Weltbürger(in) dieser Erde zu denken und zu handeln?”
    -> Ich bin kein Weltbürger und möchte kein Weltbürger sein. Solche Multikulti-Bestrebungen widern mich an. [Ich muss es einfach so hart sagen, weil es sonst erfahrungsgemäß nicht ankommt.] Und die Politik eines Staates hat nationalstaatlich zu sein, was bedeutet, sie hat sich nicht in die Belange anderer Staaten einzumischen und sich um das Wohl des eigenen Volkes zu sorgen. ~ Ich weiß, dass diese Sichtweiße in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg unpopulär ist, aber das ändert nichts daran, dass sie wahr ist.

  18. Seiji Oujiru sagt:

    @Kazuko: Sie hatten jetzt ja ausgiebig Gelegenheit, ihr geistiges Feinstejakulat abzusondern. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich erneut darauf antworten soll. Ihre hervorragende Polemik sowie ihre exzellenten Wortverdrehereien verführen [wenngleich sie am Ende doch geschwächelt haben], aber letztendlich stellen auch Sie nur altbackene Vermutungen vom Konjunktiv in den Indikativ um und wärmen alte Vorurteile auf.

    ~~~

    “Seiji Oujiru ist kein Schwachmat, da er nicht unentwegt Schwachsinn produziert. Er tritt lediglich sehr arrogant auf und versucht energisch zu provozieren.”
    -> Das ist Richtig, muss aber ergänzt werden: ich war stets energisch, aber nicht von Anfang an arrogant. Die Arroganz habe ich mir erst zugelegt, nachdem sie mir selbst von seiten der Walschützer üppigst ins Gesicht wehte. [Nein, ich brauche kein Taschentuch - das Ejakulat liegt ganz auf Ihrer Seite.]

    “Dass Japan im Kontext des Walfangs stark in den Fokus der Kritik geraten ist, ist meiner Auffassung nach berechtigt. Schließlich erzeugt Japan einen ungeheuren Druck, um das Walfangmoratorium von 1986 aufzuhebeln.”
    -> So gesehen haben Sie da Recht. Japan übt in der Tat einen massiven Druck auf die IWC aus. Und ich bin der Meinung, dass das auch in Ordnung ist! Druck gehört zum politischen Geschäft, national wie international. Ohne Druck würde sich gar nichts bewegen und könnte Paul Watson ebenfalls Druck ausüben wie Japan, so würde er es tun.

    “Dass die europäischen Staaten und anderen Staaten mit westlicher Kultur in puncto Umgang mit den Lebensgrundlagen heutiger und künftiger Generationen vorbildlich sind, sollte und würde hier sicherlich niemand ernsthaft behaupten wollen.”
    -> Aber fast alle wollen dieser Feststellung ernsthaft ausweichen.

    “Der starke Fleischkonsum in Europa – hier vor allem auch Deutschland – vernichtet Biodiversität in den Regenwäldern Südamerikas in unvorstellbarer Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird die Biodiversität in Mitteleuropa nicht nur durch den unaufhaltsamen Flächenverbrauch vermindert sondern vor allem auch durch eine gigantische Überdüngung.”
    -> Was die Europäer und Nordamerikaner mit ihren Ländern und ihren Vasallenstaaten [Afrika, Südamerika, Naher Osten] machen, kann man schlecht finden, ignorieren oder gutheißen. Aber ich werde mich sicher nicht aufmachen und von den westlichen Ländern fordern, anders zu handeln, nur weil ich meine, es besser zu wissen.

  19. moseh sagt:

    @ seiji

    Ich habe es nicht nötig mich hinter einem Nicknamen zu verstecken aber Du hast eben nur einen begrenzten Wissenshorizont, das hast Du ja schon öfters bewiesen. Und daß Dein Name japanisch ist, ist mir klar – nur Du hast soviel mit Japan zu tun, wie ich mit dem Christentum.

  20. Seiji Oujiru sagt:

    @moseh: Meine Fresse, bist Du leicht zu provozieren. :->

    “Ich habe es nicht nötig mich hinter einem Nicknamen zu verstecken”
    -> Scheinbar doch.

    “Du hast eben nur einen begrenzten Wissenshorizont”
    -> Scheinbar nicht.

    “Und daß Dein Name japanisch ist, ist mir klar”
    -> Scheinbar nicht.

    “nur Du hast soviel mit Japan zu tun, wie ich mit dem Christentum.”
    -> Scheinbar doch.

  21. Kazuko sagt:

    @Seiji Oujiru
    Ihre Polemik beginnt ekelerregend zu werden. Schade, ich hätte mir für Sie gewünscht, dass Ihre Argumente besser werden.

    Nur drei Dinge:
    1. zu
    “Meinen Sie nicht auch, dass es an der Zeit ist, endlich jenseits von nationalstaatlichen Sichtweisen, nationalstaatlich bestimmter Politik und kulturell bedingten Scheuklappen als Weltbürger(in) dieser Erde zu denken und zu handeln?”
    -> Ich bin kein Weltbürger und möchte kein Weltbürger sein. Solche Multikulti-Bestrebungen widern mich an. [Ich muss es einfach so hart sagen, weil es sonst erfahrungsgemäß nicht ankommt.] Und die Politik eines Staates hat nationalstaatlich zu sein, was bedeutet, sie hat sich nicht in die Belange anderer Staaten einzumischen und sich um das Wohl des eigenen Volkes zu sorgen. ~ Ich weiß, dass diese Sichtweiße in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg unpopulär ist, aber das ändert nichts daran, dass sie wahr ist.
    = -> Was hat das Wohl des japanischen Volkes mit dem Walfang zu tun, außer dass veraltete Traditionen gewahrt werden und ein klitzekleiner Zweig der Fleischindustrie die Taschen mit Geld vollstopfen will?
    Plädieren Sie dann auch für eine nationale Finanzbörse in Tokio oder haben Sie kapiert, dass das schwieriger zu realisieren sein dürfte als den nationalstaatlichen Willen durchzusetzen um in internationalen Schutzgebieten Harpunenköpfe in hochentwickelte Säugetiere hineinzurammen?

    2. zu
    -> So gesehen haben Sie da Recht. Japan übt in der Tat einen massiven Druck auf die IWC aus. Und ich bin der Meinung, dass das auch in Ordnung ist! Druck gehört zum politischen Geschäft, national wie international. Ohne Druck würde sich gar nichts bewegen und könnte Paul Watson ebenfalls Druck ausüben wie Japan, so würde er es tun.
    = -> national wie international. Prima, also doch! Sie rechtfertigen gerade das internationale Vorgehen gegen den Walfang und das ist auch gut so, denn viele Menschen wollen nicht mit ansehen müssen, wie die Weltmeere geplündert werden und Wale abgeschlachtet werden. Dafür setzen sich Politiker verschiedener Nationen ein. Zugegebener Maßen wird die Anzahl der gleichgültigen Menschen größer, aber das kann sich wieder ändern.

    3. zu
    “Der starke Fleischkonsum in Europa – hier vor allem auch Deutschland – vernichtet Biodiversität in den Regenwäldern Südamerikas in unvorstellbarer Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird die Biodiversität in Mitteleuropa nicht nur durch den unaufhaltsamen Flächenverbrauch vermindert sondern vor allem auch durch eine gigantische Überdüngung.”
    -> Was die Europäer und Nordamerikaner mit ihren Ländern und ihren Vasallenstaaten [Afrika, Südamerika, Naher Osten] machen, kann man schlecht finden, ignorieren oder gutheißen. Aber ich werde mich sicher nicht aufmachen und von den westlichen Ländern fordern, anders zu handeln, nur weil ich meine, es besser zu wissen.
    = -> Bei Ihren Bemühungen für die Biodiversität ist das auch gut so!

  22. Seiji Oujiru sagt:

    “Ihre Polemik beginnt ekelerregend zu werden.

    -> Brauchen Sie jetzt eventuell doch ein Taschentuch?

    Schade, ich hätte mir für Sie gewünscht, dass Ihre Argumente besser werden.”

    -> Den Spruch habe ich schon an anderer Stelle gelesen. Genau wie viele andere Eingebungen von Ihnen auch. ~ Die kommen wahrscheinlich alle von irgendeiner Rhetorik-CD für 4,99€ aus dem Quelle-Ausverkauf.

    “Was hat das Wohl des japanischen Volkes mit dem Walfang zu tun, außer dass veraltete Traditionen gewahrt werden und ein klitzekleiner Zweig der Fleischindustrie die Taschen mit Geld vollstopfen will?”

    -> Wie veraltet und wünschenswert eine Tradition in Japan ist, haben nicht Sie zu bestimmen. Und das Wohl des Japanischen Volkes wird maßgeblich durch seinen Stolz mitbestimmt. Also versuchen Sie bitte nicht, einen Widerspruch zu konstruieren wo keiner ist.

    “Plädieren Sie dann auch für eine nationale Finanzbörse in Tokio oder haben Sie kapiert, dass das schwieriger zu realisieren sein dürfte als den nationalstaatlichen Willen durchzusetzen um in internationalen Schutzgebieten Harpunenköpfe in hochentwickelte Säugetiere hineinzurammen?”

    -> Apfel-Birnen-Vergleich in Reinkultur, eine Antwort wäre Zeitverschwendung.

    “national wie international. Prima, also doch! Sie rechtfertigen gerade das internationale Vorgehen gegen den Walfang und das ist auch gut so, denn viele Menschen wollen nicht mit ansehen müssen, wie die Weltmeere geplündert werden und Wale abgeschlachtet werden. Dafür setzen sich Politiker verschiedener Nationen ein. Zugegebener Maßen wird die Anzahl der gleichgültigen Menschen größer, aber das kann sich wieder ändern.”

    -> Herzlichen Glückwunsch! Im Spezialgebiet “Wortverdreherei” sind sie ganz groß! ~ Den Schuh könnte ich jetzt allerdings erneut umdrehen und anführen, dass Sie nun genauso den Druck Japans auf die IWC rechtfertigen. Einigen wir uns also einfach darauf, dass Ihr ursprüngliches Argument “suboptimal” war, damit kommen Sie am besten weg.

    “Bei Ihren Bemühungen für die Biodiversität ist das auch gut so!”

    -> Wie sie meinen.

  23. Kazuko sagt:

    # Seiji Oujiru
    Am 13. April 2010 um 12:59 Uhr

    “Ihre Polemik beginnt ekelerregend zu werden.

    -> Brauchen Sie jetzt eventuell doch ein Taschentuch?

    = > Sie lassen gewaltig nach! Sie erinnern mich an einen Papagei!

    Schade, ich hätte mir für Sie gewünscht, dass Ihre Argumente besser werden.”

    -> Den Spruch habe ich schon an anderer Stelle gelesen. Genau wie viele andere Eingebungen von Ihnen auch. ~ Die kommen wahrscheinlich alle von irgendeiner Rhetorik-CD für 4,99€ aus dem Quelle-Ausverkauf.

    = > Ja! und gar nicht überraschend, stehen auf dieser Billig-CD ungeheuer viele Dinge, die auf Sie zutreffen!

    “Was hat das Wohl des japanischen Volkes mit dem Walfang zu tun, außer dass veraltete Traditionen gewahrt werden und ein klitzekleiner Zweig der Fleischindustrie die Taschen mit Geld vollstopfen will?”

    -> Wie veraltet und wünschenswert eine Tradition in Japan ist, haben nicht Sie zu bestimmen. Und das Wohl des Japanischen Volkes wird maßgeblich durch seinen Stolz mitbestimmt. Also versuchen Sie bitte nicht, einen Widerspruch zu konstruieren wo keiner ist.

    = > Sie meinen, wo Sie keinen sehen! Oder wollen Sie erklären, dass die Traditionen und der Stolz der Nationen auf den Weltmeeren einzig Japan gehört? 507 harpunierte Wale sind 507 zu viel!

    “Plädieren Sie dann auch für eine nationale Finanzbörse in Tokio oder haben Sie kapiert, dass das schwieriger zu realisieren sein dürfte als den nationalstaatlichen Willen durchzusetzen um in internationalen Schutzgebieten Harpunenköpfe in hochentwickelte Säugetiere hineinzurammen?”

    -> Apfel-Birnen-Vergleich in Reinkultur, eine Antwort wäre Zeitverschwendung.

    = > Schade gerade dort, wo es spannend wird ziehen Sie das Schwänzchen ein. Ich kenn mich nicht so gut aus, aber werden Wale eigentlich schon an der Börse in Tokyo gehandelt? Bei den Preisen?

    “national wie international. Prima, also doch! Sie rechtfertigen gerade das internationale Vorgehen gegen den Walfang und das ist auch gut so, denn viele Menschen wollen nicht mit ansehen müssen, wie die Weltmeere geplündert werden und Wale abgeschlachtet werden. Dafür setzen sich Politiker verschiedener Nationen ein. Zugegebener Maßen wird die Anzahl der gleichgültigen Menschen größer, aber das kann sich wieder ändern.”

    -> Herzlichen Glückwunsch! Im Spezialgebiet “Wortverdreherei” sind sie ganz groß! ~ Den Schuh könnte ich jetzt allerdings erneut umdrehen und anführen, dass Sie nun genauso den Druck Japans auf die IWC rechtfertigen.

    = > ne, ne, ne, das ist schon wieder falsch und das von Ihnen als Kritiker des Wortverdrehens! Sie lassen nicht nur nach, Sie werden auch vergesslich.
    Ich rechtfertige den Druck Japans auf die IWC nicht, ich nehme ihn zur Kenntnis. Eine kleine Hilfe für Ihr Gedächtnis:
    “Dass Japan im Kontext des Walfangs stark in den Fokus der Kritik geraten ist, ist meiner Auffassung nach berechtigt. Schließlich erzeugt Japan einen ungeheuren Druck, um das Walfangmoratorium von 1986 aufzuhebeln.”
    Sehen Sie, Sie sagen ja selbst, Sie möchten kein Weltbürger sein und machen sich stark für die japanischen Interessen wie z.B. nach diesem Sushischnappen. Gleichzeitig verlangen Sie aber, dass sich die übrigen Staaten nicht in die Raubzüge japanischer Sushidampfer einmischen. Damit sprechen Sie anderen Völkern das ab, was Sie dem japanischen Volk zusprechen. Hallo Doppelmoral!

    Einigen wir uns also einfach darauf, dass Ihr ursprüngliches Argument “suboptimal” war, damit kommen Sie am besten weg.
    = > Streichen Sie das “sub” und ich stimme Ihnen ausnahmsweise mal zu.

    “Bei Ihren Bemühungen für die Biodiversität ist das auch gut so!”

    -> Wie sie meinen.
    = > genauso meine ich! Sorgen Sie lieber dafür, dass die vielen Millionen Jen an Steuergeldern, die unnötig für eine vagabundierende Walfangflotte draufgehen in die wissenschaftliche Forschung gehen. Dann können Sie hoffen, dass die Genetiker Ihnen künstliches Walfleisch im Reagenzglas produzieren. So etwas kann auch zu einer Tradition werden *o*.