Petition gegen Walfangkompromiss

Moin liebe Krieger der Meere,

Deutschland plant einer Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs zustimmen zu wollen. Gib bitte Deine Stimme an Frau Aigner um dieses zu verhindern.

http://www.thepetitionsite.com/takeaction/175446210?z00m=19842947

Es gehört nicht in das 3. Jahrtausend was dort geschehen soll. Japan wird auch mit einem Kompromiss nicht weniger Wale jagen wollen und auf Dauer auch das Walschutzgebiet in der Antarktis nicht aktzeptieren. Sollte der geplante Kompromiss wirklich durchgesetzt werden, verliert die Welt nicht nur tausende weiterer Wale, sondern auch die letzte Möglichkeit Japan an seinem Tun zu hindern.

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24 Antworten auf Petition gegen Walfangkompromiss

  1. Seiji Oujiru sagt:

    Interessanter Link. Gleich auf der zweiten Seite steht folgender Kommentar eines Unterzeichners:

    “12:24 pm PDT, May 3, Elaine Brienzo, Massachusetts
    Hasn’t Germany killed enough?”

    Diese Zeile zeigt ganz deutlich, was ich seit jeher wusste: der Streit um die Wale ist nichts weiter als eine Verlängerung des Pazifik- bzw. Zweiten Weltkriegs, genau wie wenn Großbritannien gegen Deutschland ein Fußballspiel bestreitet. Die ganze Angelegenheit um den Walfang ist ein von den USA angeleierter “political pissing contest” nach dem Motto: “Yes we ban – and you must obey!” ~ Und Europa prostituiert sich in dieser Schlacht sogar kostenlos an den großen Bruder – Japan wurde von der Karibik zumindest zur Kasse gebeten.

  2. amitié sagt:

    Wale schützen,hat wohl kaum etwas mit einem verlängerten zweiten Weltkrieg zu tun.Wale schützen heißt für mich,genauso wie bei Menschen,Lebewesen die fühlen wie wir, in Schutz zu nehmen.Aber,das scheinen so einige Lebewesen nicht zu verstehen,weil sie anscheinend ein Herz aus Stein haben und was erst auftaut,wenn sie selber jemand Geliebten verlieren.

  3. Seiji Oujiru sagt:

    Ich habe gerade einen lesenswerten Artikel gefunden:

    http://www.wwf.de/themen/meere-kuesten/beifang/problem-beifang/

    Besonders diese Textstelle hat es mir angetan:

    “Etwa 300.000 Wale, Delphine und Tümmler ertrinken als ungewollter Beifang in Netzen. Damit sterben durch Beifang mehr Wale als zur Blütezeit des Walfangs vor einigen Jahrzehnten.”

    Damit müssten die Prioritäten für jeden Walschützer klar sein:

    1) Beifang reduzieren (nirgends sterben mehr Wale als dort)
    2) Island bearbeiten (höchste Walfangquote bei geringster Bevölkerung, jagen auch gefährdete Buckelwale)
    3) Norwegen bearbeiten (zweithöchste Walfangquote bei zweitgeringster Bevölkerung, jagen ebenfalls gefährdete Buckelwale)
    4) Japan bearbeiten (niedrigste Walfangquote bei mit Abstand größter Bevölkerung, haben die Jagd auf Buckelwale abgesagt)

    Trotzdem gehen Greenpeace, Sea Shepherd, WWF und andere Umweltschutzorganisationen primär auf Japan los. ~ Und jetzt sage niemand mehr, dass da keine politische Agenda dahinter stecke.

  4. @ Seihi:

    Seihi, du spinnst.
    Ich bin nicht “Germany”, auch wenn ich (diesmal) zufällig dort geboren wurde und ich habe auch nie jemanden gekillt und werde tunlichst vermeiden, das jemals zu tun.
    Euch armen Japanern hat irgendwer eingeredet, dass ihr keine selbstverantwortlichen, eigenständig denkenden Individuen seid, sondern Teile eines Volkskörpers, dessen Denken, Fühlen und Handeln von irgendwelchen Oberlemmingen bestimmt wird. Daher auch diese Fremdbestimmungsphobie. Ihr kriegt das nicht los und wir baden es hier aus.
    Der Weg da raus geht aber anders. Emanzipier’ Dich!

    Ich beweis’ dir das mal (nach den klassischen Regeln der Logik):

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 25. April 2010 um 13:13 Uhr
    „Oh ja, Paul! Du Testosteron-Protz!“

    -> Hmmm…allerdings… 

    Das macht dir ganz schön Angst, nicht?
    Nachdem du uns ja nun passenderweise des Langen und Breiten über deine Kastrationsängste in Kenntnis gesetzt hast

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 2. April 2010 um 19:08 Uhr
    „Da genieße ich lieber bis zu einem etwaigen Ende des Blauflossenthunfisch den Selbigen weiter, als mein Sushi freiwillig zu kastrieren. Und ja, dies selbst dann, wenn es die Ausrottung einer Spezies bedeutet.“

    -> das Wort in diesem idiotischen, weil völlig sinnfreien Zusammenhang ist eine Bilderbuchprojektion unbewußter Ängste, wie aus dem Lehrbuch.

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 6. Januar 2010 um 13:10 Uhr
    „Du [hoffentlich weiblich] darfst gerne an meinen Eiern lecken.“

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 7. April 2010 um 06:26 Uhr
    „In der Kürze liegt die Würze. Und das gilt tatsächlich auch für mich.“

    und möglicherweise noch der yellow press den Ausspruch von Onassis entnommen hast:
    “Madame, Sie sitzen auf dem größten Penis der Welt“
    (als eine Besucherin seiner Bar sich auf einem der aus Walpenissen gefertigten Barhocker niederzulassen gedachte),
    wäre das die bisher einzige Erklärung für deine irrationale Gehässigkeit auf Watson und die Wale und auf deine Mordgelüste und Tötungsphantasien hinsichtlich Watsons und der Wale.
    Wenn man sich derart bedroht und unterlegen fühlt, macht das Angst, die muss um jeden Preis weg und dann kann man nicht mehr klar denken und entwickelt diesen plakativen kopflosen Hass.
    Nur, alle ausrotten zu wollen, durch die man sich bedroht fühlt, bringt nicht wirklich was.

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 14. April 2010 um 12:45 Uhr
    „…aber ich bin nicht dumm.“

    -> theoretisch bleibt das natürlich eine Frage des Standpunkts. ’N Dümmeren gibt’s immer.
    Aber nehmen wir mal wohlwollend an, das ist wahr:
    spätestens dann würde das alles das logische Tohuwabohu in deinen eigenen Ausführungen hinreichend erklären, ebenso wie die zahlreich unter Beweis gestellte völlige Aussichtslosigkeit, dir geduldig einfachste Zusammenhänge begreiflich zu machen:

    (z.B. über die Bedeutung des Erhalts von Populationen für Nahrungsketten und Ökogleichgewicht

    oder über das Vorhandensein von Minderwertigkeitskomplexen bei einer derartigen Angst vor eingebildetem fremden (!) Nationalstolz und Fremdbestimmung)

    Angst essen Denken auf…Ein paar Beispiele, auch wenn das unvorstellbarerweise nur Auszüge aus dem Gesamtbild sind:

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 16. April 2010 um 17:22 Uhr
    „Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wie ich auf ein ungewohntes Lob von dieser Seite reagieren soll. Ich streichel mal mein Ego damit, in der Hoffnung, es war nicht ironisch, sarkastisch oder gar zynisch gemeint.“

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 16. April 2010 um 17:49 Uhr
    „Falls der Eindruck entstanden ist, dass ich mir die Opferrolle zuweise, so muss Ihnen Ihre Wahrnehmung einen Streich gespielt haben. Denn meine Rolle ist natürlich die Hauptrolle.“
    „Die Angriffsfläche sowie meine Motivation zum Angreifen waren und sind auch entsprechend groß.“
    „Ohne Provokation keine Aufmerksamkeit!“ (-> kein Opfer?)

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 18. April 2010 um 14:08 Uhr
    „Weil mein Kater… nichts weiter tun muss, als an meine Eitelkeit zu appellieren, um Futter und Zuwendung zu erhalten.“

    -> Das ist ja schon beinah Missbrauch von dem armen Viech. Bloß weil einer gelernt hat, dass Zuwendung nicht anders zu kriegen ist. Normalerweise füttert man aus Verantwortungsbewusstsein und Liebe zur Kreatur. Nicht aus Minderwertigkeitskomplex (gegenüber Tieren?).

    „…Wale … sind nämlich – im Gegensatz zu Katzen – nicht süß, können nicht von uns gestreichelt werden und können nicht an unsere menschliche Eitelkeit appellieren.“

    -> doch, Delfine kann man streicheln, es gibt sogar wildlebende Exemplare, die extra dafür herkommen. Und es gibt Menschen, die etwas dabei empfinden, wenn sie in das 200 Jahre alte Auge eines hochintelligenten Geschöpfes blicken.

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 21. April 2010 um 22:37 Uhr
    „Hinweis: Du bestimmst nicht, worum es geht oder gehen sollte.“

    -> Das bestimmt hier keiner. Der blog ist bewusst zensurfrei. Diese Angst ist unbegründet und selbsterzeugt.

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 5. April 2010 um 16:15 Uhr
    „(1) Und wer bestimmt, welche Konferenzen etwas Positives für den Planeten bringen?
    (2) Und wer bestimmt, was etwas Positives für den Planeten ist?“

    -> wie ein dreijähriges Trotzkind, das greint: „du bist hier aber nicht der Bestimmer! Heul..
    Füßchen aufstampf…Fläschchen runterschmeiß…und ganz unartig sei, dann gibt’s wenigstens mal Aufmerksamkeit“

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 13. April 2010 um 12:59 Uhr
    „Wie veraltet und wünschenswert eine Tradition in Japan ist, haben nicht Sie zu bestimmen.“

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 24. April 2010 um 00:45 Uhr
    „Japan ist keine Kolonie des Westens, die folgsam das tut, was die USA oder Europa wollen. [Das gilt auch für "Befehle" aus Deutschland, einen Achsenmacht-Bonus gibt es da nicht.]“

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 22. April 2010 um 23:26 Uhr
    „Um noch mal Ihre Rolle in dem Spiel zu klären: Sie sind eine Bittstellerin, mehr nicht.“

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 23. April 2010 um 11:49 Uhr
    „Mein Guter Helmut, wie Du siehst, wurde mir mittlerweile in über 60 Beiträgen genau jene Menge an Beachtung geschenkt, welche ich verdiene.Während Du völlig ignoriert wurdest!“

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 4. April 2010 um 16:08 Uhr
    „Du deklassierst Dich selbst. Interessant aber, dass Du Dich von mir wiederholt provozieren lässt.“

    -> interessant ist das mit Sicherheit nur für einen Einzigen. Und der ist damit ganz allein…
    Davon abgesehen, dass da schon wieder so eine unbewußte Angst in den blog transportiert wird: selbst 2. Klasse zu sein.

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 5. April 2010 um 16:33 Uhr
    „…wenn der “Schwachmat” (->damit meinst du dich selbst) sein “stumpfes Gerede” zum Besten gibt, dann gibt es sofort einen Schwall an Reaktionen. Das führt zur Erkenntnis, dass dieses Blog ohne den “Schwachmaten” nichtmal halb so interessant wäre (->ach so?). Ohne ihn heißt es nämlich meist “0 Kommentare”.

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 6. April 2010 um 06:28 Uhr
    „…es euch nicht passt, was ich schreibe. [Ich war wirklich der Auslöser! Sollte ich darauf stolz sein?] “

    -> tja, solltest du? Und könntest du überhaupt?

    @ Dirk
    Am 14. April 2010 um 09:34 Uhr
    „Hauptsache AKTION und REAKTION auslösen und ich bin mir häufig nicht sicher, ob dabei seine „Führungshand“ immer schön “auf” dem Tisch bleibt.“

    -> du hast die Malaise exakt erfasst…(ganz klar der falsche blog…)

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 6. April 2010 um 02:51 Uhr
    „…das Gefühl im Rampenlicht zu stehen und wichtig zu sein…“

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 12. April 2010 um 14:54 Uhr
    „…unser Tomasu …schweigt mich an. Ich werde es überleben.“

    -> was für Sehnsüchte…von Thomas geliebt zu werden…

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 6. Januar 2010 um 18:34 Uhr
    „Da ich folglich intelligent, charmant und unwiderstehlich sein muss, akzeptiere ich Deine Unverschämtheit mal.“

    Schau mal, Seihi, das sind alles so Selbstwert-Offenbarungseide, die dir sicher unbewusst passieren, während du hier verzweifelt dein Innerstes nach Außen kehrst. In der Hoffnung, wenigstens hier die Art der Aufmerksamkeit = Zuwendung zu finden, wie du sie eben ausschließlich kennst. Hauptsächlich über Provokation (ganz unartig sein).
    Z.Zt. bist du tatsächlich fremdbestimmt – aber nur von deinen Ängsten und die machen komische Sachen mit dir und aus dir. Lass dir doch helfen. Ich bin überzeugt, dass du einen guten Kern hast und dich auch ganz vernünftig verhalten kannst. Meine besten Wünsche hast du.

    Im Übrigen hatten wir das Thema schon mal, vor wirklich seeehr langer Zeit:
    • icaneatcauliflower
    Am 7. Januar 2010 um 14:46 Uhr
    und
    • icaneatcauliflower
    Am 6. Januar 2010 um 15:51 Uhr
    Wenn es dir hier wirklich um’s Denken ginge (oder den Austausch von Gedankengängen) und du nicht den blog nur nutzen würdest, um irrationale Ängste abzuführen (wobei die vermeintlichen Gegner praktischerweise alle weit weg sind), dann hätte sich doch in all der Zeit mental mal irgendwas getan.

    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 6. Mai 2010 um 06:26 Uhr
    „Mit Verlaub, aber die Verbalattacken auf mich haben eine höhere Frequenz und Intensität als meine Verbalattacken auf andere. [Das ist kein Vorwurf, sondern lediglich eine Feststellung.]“

    -> Das liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit daran, dass hier sonst niemand in solcher Frequenz und Intensität solch geballten Unsinn verzapft wie du.

    Schau hier:
    Zitat: Seiji Oujiru
    Am 30. April 2010 um 22:06 Uhr
    „@toca: Auf jedenfall hat das japanische Walfangschiff in meinen Augen
    -> Auf jeden Fall oder in Deinen Augen? Das ist ein großer Unterschied!“

    -> Was soll das? Ist doch völlig logisch: in seinen Augen jedenfalls.
    Das ist inhaltlich (s.o.) und formal (s.o.) immer wieder kompletter Unsinn, reines Geseihere für nix und wieder nix. Ich hoffe, du kapierst das irgendwann.

  5. Mausewix sagt:

    *gähn* seiji nun kann ich dich ja ml ganz zart fragen wer an damals der deutschen seite war im 2ten weltkrieg also gild diese aussage dir genauso wie uns …

    so gelesen ausgefüllt für gut befunden

  6. Seiji Oujiru sagt:

    @icaneatcauliflower:

    “Seihi, du spinnst.”

    Nach diesem Satz habe ich aufgehört, Deinen Beitrag zu lesen.
    Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Der Länge Deines Kommentars nach zu urteilen müssen meine Worte aber gesessen haben. :-)

  7. Seiji Oujiru sagt:

    @Mausexwixxer:

    *zurück gähn*

    isch gan auch so dun als ob isch nix rechtsleibe gönne um zu gaschieren daz isch nur ein plöta zweitnig von einäm fruschdriden walfangagdivischden pin.

    Und Deinen Namen verballhornen konnte ich fast so gut wie icaneatcauliflower den meinen. :-p

  8. Jabba sagt:

    Ich bin enttäuscht. Walfang ist für Seiji also doch kein Ausdruck von Kultur, keine wissenschaftliche Forschung, nicht einmal simple Nahrungsbeschaffung, sondern nur ein “political pissing contest”.

    Tun Dir nicht wenigstens die Schulkinder leid, die deswegen quecksilberverseuchtes Fleisch essen müssen?

  9. Michael Mittelstädt sagt:

    @ Seiji Oujiru

    “Diese Zeile zeigt ganz deutlich, was ich seit jeher wusste: der Streit um die Wale ist nichts weiter als eine Verlängerung des Pazifik- bzw. Zweiten Weltkriegs, genau wie wenn Großbritannien gegen Deutschland ein Fußballspiel bestreitet. Die ganze Angelegenheit um den Walfang ist ein von den USA angeleierter “political pissing contest” nach dem Motto: “Yes we ban – and you must obey!” ~ Und Europa prostituiert sich in dieser Schlacht sogar kostenlos an den großen Bruder – Japan wurde von der Karibik zumindest zur Kasse gebeten.”

    Sorry Seiji, aber die Schlussfolgerung kann auch ich nur noch in die Kiste “nationaler Verfolgungswahn” einsortieren. Wirtschaftliche Interessen und die lange Phase des Kalten Krieges haben m.E. jegliche staatliche Frontenbildung des 2. Weltkrieges aufgelöst bzw. neue Allianzen geschaffen. Wenn in Japan der 2. Weltkrieg gedanklich noch nicht beendet ist, sollte man das schleunigst nachholen.

    Begreifen Sie bitte, dass die in westlichen Staaten in mehr oder minder breiten Bevölkerungskreisen vorhandene Ablehnung von Waljagd die Waljagd betrifft, nicht mehr und nicht weniger. Zu einem Problem nationalstaatlichen Denkens und Fühlens wird es erst anschließend durch die in ihrem Profit bedrohten Waljäger der betroffenen Staaten und einige nationalistische Politiker gemacht (das gilt auch für Island und Norwegen). Leider tragen dazu einige pauschale Wertungen / Aussagen der Walschützer manchmal mit bei. Das habe habe ich auch schon an anderer Stelle kritisiert.

  10. @ Jabba
    \”..die Schulkinder…, die…quecksilberverseuchtes Fleisch essen müssen?\”

    Ich sorge mich im Vorfeld auch um die Meeressäuger, die Gefahr laufen, durch die Quecksilbervergiftung Hirn- und Nervenschäden zu erleiden.
    -> \”Wale und Menschen tragen ähnliche Gehirnzellen im Kopf\”:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,450941,00.html

  11. JackvKrae sagt:

    @Seiji
    ““Seihi, du spinnst.”

    Nach diesem Satz habe ich aufgehört, Deinen Beitrag zu lesen.
    Dafür ist mir meine Zeit zu schade.”

    auch wenn ich nicht an den wahrheitsgehalt dieser aussage (der antwort :-) ) glauben mag, so zeigt sich hier vieleicht doch endlich ein weg auf auf kurz oder lang von deinem wirren polemisch pathetischen patriotengewäsch verschont zu werden, oder es zumindest sehr zu begrenzen. wenn du nichts mehr von denen ließt die eine solche aussage tätigen, wirst du somit auch nicht mehr antworten können – von daher unterstütze ich hiermit die aussage über deinen geisteszustand von ganzem herzen und aus überzeugung.

  12. @ Michael Mittelstädt
    “Zu einem Problem nationalstaatlichen Denkens und Fühlens wird es erst anschließend durch die in ihrem Profit bedrohten Waljäger der betroffenen Staaten und einige nationalistische Politiker gemacht (das gilt auch für Island und Norwegen).”

    -> Nach wie vor denke ich , dass es bei dem Verlustgeschäft Walfang nicht wirklich um die Wale geht und diese möglicherweise nur als „Beifang“ auf dem Weg zu einem riesigen Geschäft fungieren. Ich habe das hier im blog schon mehrfach angesprochen:
    „Diese Waljagd scheint doch ein ziemliches Verlustgeschäft zu sein- ob das durch Subventionen profitabel ausgeglichen werden kann? Da habe ich so meine Zweifel, dass sich DER Aufwand lohnt. Und dann hängt die japanische Mafia da drin. Hat die Mafia schon jemals etwas unternommen, wenn nicht enorme Profite dabei zu erwarten waren? Möglicherweise interessieren die sich für die Wale nicht die Bohne – weder zum Essen (will eh keiner), noch für die Forschung (kommt ja auch nichts Vorzeigbares bei raus) noch für die Tradition oder den Stolz (??!) oder sonstwas.
    Möglicherweise geht es um die wahren Profite der nächsten Dekaden- die, an denen schon immer die Mafia dran war. Vielleicht will man da unter dem Deckmantel der Waljagd irgendwelche Gewohnheitsrechte zu den heiß umkämpften und immer noch völlig offenen Territorialansprüchen in bodenschatzreichen Gewässern etablieren. Und die armen Tiere sind dabei lediglich “Kollateralschäden”. Könnte doch sein.
    Alle bevölkerungsstarken (-> und vergleichsweise landarmen) Nationen sind in größter Not hinsichtlich der Sicherstellung von Energiereserven und Bodenschatzressourcen. Und sie sind wie der Teufel hinter der armen Seele hinter den bisher unerschlossenen Gewässern und deren Bodenschätzen auf dem Meeresgrund her. Die großen Nationen stellen sich Schürfungsrechte auf anderen Kontinenten sicher, um die Zukunft der eigenen Bevölkerung zu sichern. Und zur Zeit wollen sie alle Methanhydrat und Manganknollen.
    Aktuell keilen sich Japan und Südkorea um ihre sich überschneidenden 200-Meilen-Zonen. Und es geht …(?) – um die alleinigen Rechte auf Ressourcenausbeutung. Wer hätte das gedacht. Und in der Antarktis vermuten sie eben alle diese Stöffchen auch. Da käme es doch sehr gelegen, wenn man mit dem Gewohnheitsrecht der althergebrachten ethnisch-traditionellen Jagdgründe Ansprüche geltend machen könnte.Das klappt bei all den anderen doch auch so schön.“

    bzw.:

    „Wobei ich nicht sicher bin, ob die Bevölkerung da nicht in Kenntnis ihrer Gemütslage schlicht missbraucht wird, weil ich nicht glaube, dass es der japanischen Mafia um das Verlustgeschäft mit den Walen geht, sondern vielmehr um die Sicherung territorialer Ansprüche für die zukünftige Gewinnung von Meeresbodenschätzen.“

    -> Wenn meine Annahme richtig ist, würde das den ausgeprägten „Nationalismus“ von Politikern erklärlich (und bei Kenntnis ihrer typischen Motive auch verständlich) machen. Und um ihre Ziele durchsetzen zu können, hetzen sie das Volk auf gegen einen äußeren Feind, weil es dann leicht zu manipulieren ist und nicht das Nachdenken anfängt. Das funktioniert übrigens bei jeder Bevölkerung, es handelt sich um einen Instinkt, der dabei ausgenutzt wird und wenn das Volk das Gehorchen gewöhnt und/oder durch Zeitgeschehen verunsichert ist, geht es noch leichter: wenn in USA die Baumwollpreise fallen, gehen die Weißen auf die Afroamerikaner los und die Afroamerikaner auf die Mestizen. Das ist nachgewiesen. Und „wollt ihr den totalen Krieg?“ kennt auch jeder….

    Russland spielt das „Spiel“ gerade in der Arktis, warum sollte das der Antarktis nicht auch bevorstehen? http://www.welt.de/politik/article1080757/Eiskalter_Krieg_um_arktische_Bodenschaetze.html
    und
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,684208,00.html
    Der Film “Wem gehört das Meer? Wettlauf um die letzten Rohstoffe “ stellt das Problem sehr schön anschaulich dar;
    Jabba war so nett, den link zu posten:
    „gibt es auch als Podcast
    http://bit.ly/bWYBxd

    Ich wünschte, die japanische Bevölkerung würde sich bald emanzipieren, erkennen, dass jeder Mensch den gleichen Wert hat und sich entsprechend dieser Würde verhalten, nämlich individuell selbstverantwortlich und ohne diese idiotische Rivalisiererei. Der Feind sitzt woanders, die Umweltschützer wollen auch ihnen nur helfen, aber sie glauben noch daran, Politiker wollten das Beste für ihre Bevölkerung und nicht für den eigenen kurzfristigen Vorteil.
    Dabei werden wir in der nahen Zukunft noch ganz andere Probleme kriegen, nämlich wenn die Keilerei der Regierungen um die Unterwasser-Territorien richtig losgeht. Dann werden wir sehr viele sehr starke Bevölkerungen brauchen, um den Politikerwahnsinn in humanitäre Schranken zu verweisen (wenn man nur bedenkt, wie viele Menschen schon geopfert wurden, um Ölquellen sicher zu stellen). Wenn wir uns dann noch mit diesem Nationalismusquatsch manipulieren lassen, werden wir alle verheizt.

    Von Dir wüsste ich noch gern, welche

    „Leider tragen dazu einige pauschale Wertungen / Aussagen der Walschützer manchmal mit bei.“

    Du genau damit meinst. Und bist Du sicher, dass die wirklich den „Nationalismus“ auslösen (könnten)?

  13. Michael Mittelstädt sagt:

    @ icaneatcauliflower

    ich kenne den Erklärungsansatz mit der japanischen Mafia (Yakuza), und auch die Interpretation, dass es um andere Dinge gehen müsse. Ich kenne keine unparteiische Quelle, die einen Hinweis auf eine Verstrickung der Yakuza in die japanische Waljagd belegt. Es ist natürlich möglich, weil die Yakuza in vielen Bereichen aktiv ist ( siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Yakuza ). Insgesamt aber eine Organisation, die wir im Westen vermutlich nur eingeschränkt verstehen. Es ist zwar etwas her, dass ich etwas über die Yakuza gelesen habe, aber einer der wesentlichen Punkte war, dass die Yakuza teilweise einen erstaunlichen Nationalismus zeigt.

    An eine Sicherung territorialer Besitzansprüche von Bodenschätzen im Meer / im Bereich der Antarktis durch die Waljagd glaube ich nicht. Dazu sind die rechtlichen Rahmenbedingungen viel zu unterschiedlich. Ich denke eher, dass es um das politisch als lebensnotwendig empfundene “Recht” geht, biologische Ozeanressourcen weitestgehend ungehindert auszubeuten zu können in Verbindung damit, dass man sich durch keinen Gaijin (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Gaijin , auch ein interessanter Begriff) etwas sagen lassen will.

    Man muss Nationalismus nicht lieben, aber man sollte ihn als Teil der durch Politiker instrumentalisierten Effekte und als emotionales Massenphänomen berücksichtigen. Das ist ja nicht nur in Japan so. Wir haben auch Nachbarstaaaten, bei denen es einen tief sitzenden emotionalen Nationalismus gibt .

    Zu der letzten Frage:

    “Von Dir wüsste ich noch gern, welche

    „Leider tragen dazu einige pauschale Wertungen / Aussagen der Walschützer manchmal mit bei.“

    Du genau damit meinst. Und bist Du sicher, dass die wirklich den „Nationalismus“ auslösen (könnten)?”

    Für einen Problembereich halte ich pauschale Boykottaufrufe. Dazu ein paar Gedanken aus einem Leserbrief von mir an GP:

    ” Trotzdem glaube ich, dass eine Aufforderung zum Meiden der drei Problemländer der falsche Weg ist. Wir haben es meiner Meinung nach in diesen Ländern beim Walfang mit einer Kombination aus alter Gewohnheit, Suche nach kultureller Identität und auch nationalem Trotz zu tun. Rein wirtschaftlich ist der Walfang für diese Länder wohl eine eher vernachlässigbare Größe. Da hilft nur Überzeugung und Dialog miteinander. Je mehr Touristen hinfahren und sagen, wir haben nichts gegen diese Kultur, dieses Land und seine Bewohner, wir sind gern da, aber wir mögen nicht das überflüssige Morden von Walen, desto besser. Gerade bei den Japanern muss man einkalkulieren, dass man im asiatischen Kulturkreis nicht das Gesicht verlieren darf.

    Die Aufforderung zum Verzicht von isländischen, norwegischen und japanischen Produkten halte ich da schon für sinnvoller. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass man damit bei vielen Produkten den Arbeitsplatz von Menschen in Frage stellt, die selbst nichts mit Walfang zu tun haben und auch nichts dagegen tun können. Damit würden Unbeteiligte zur Geisel genommen. Es besteht dann die Gefahr einer nationalen Solidarisierung und eines “jetzt erst recht, wir lassen uns doch nicht zwingen”. Dann wird die dortige Politik darauf aufspringen und es wird sich am Walfang nichts ändern. M.E. muss man die Unternehmen, Restaurants etc herausfinden, die direkt oder indirekt am Walfang verdienen und dann zielgerichtet zum Boykott dieser Unternehmen und ihrer Produkte bzw. dieser Restaurant, Hotels etc. aufrufen. Für durchaus wirksam halte ich auch den Aufruf zum Boykott von Fluglinien dieser Länder, da dieses im allgemeinen staatlich geförderte/unterstützte Prestigeunternehmen sind.”

    Ein anderes Problem ist die häufig genutzte Wortwahl, da schließe ich mich mit ein. Wir sprechen/schreiben häufig bei Kritik von DEN Japanern, Japan, Norwegen, Island etc. , also kritisieren kollektiv eine ganze Gruppe oder einen ganzen Staat. Wenn die andere Seite dann noch empfindlich gegenüber solcher Kritik ist, ….

    Ich halte auch viele Kommentare von Paul Watson wie die nachfolgend verlinkten / genannten für absolut kontraproduktiv:

    http://blog.migaloo.de/2008/03/09/wale-japanische-lugen-und-videos/

    http://blog.migaloo.de/2010/01/23/vernichten-und-verleugnen-%E2%80%93-die-japanische-methode-beim-schiffe-versenken/

    http://www.deepwave-blog.de/2008/01/26/geburt_einer_neuen_mandschurei_in_der_an~3636468/

  14. TV-Tipp:

    heute abend, 00:40 auf arte ,
    weil die Sendung nach Mitternacht beginnt , unter dem Datum von morgen,

    soll Kapitän Watson vorgestellt werden und zwar in der Sendung

    ´´Global. Nachrichten vom blauen Planeten`´

  15. Seiji Oujiru sagt:

    @Jabba:

    “Ich bin enttäuscht. Walfang ist für Seiji also doch kein Ausdruck von Kultur, keine wissenschaftliche Forschung, nicht einmal simple Nahrungsbeschaffung, sondern nur ein “political pissing contest”.”

    -> Vielen Dank fürs Wort-im-Mund-Umdrehen. Aber Sie wissen genau, wie ich das gemeint habe. ~ Und selbst wenn für mich persönlich das Thema Walfang ein “political pissing contest” darstellte, so wäre es ein legitimes Anliegen, selbigen Wettbewerb gewinnen zu wollen. ~ Des Weiteren entbindet ein solcher “contest” nicht von der Fragestellung, ob der Streitgegenstand [in diesem Fall der Walfang] in seiner Existenz akzeptabel ist oder nicht. Und meiner gut begründeten Meinung nach ist er das. :-)

    “Tun Dir nicht wenigstens die Schulkinder leid, die deswegen quecksilberverseuchtes Fleisch essen müssen?”

    -> Zu viel Propaganda von Psihoyos gesehen? Aber gut, eine Nation, welche dem Herkunftsland dieses Mannes freiwillig 22,4 Milliarden Euro in den Rachen wirft, glaubt wohl jedes Märchen.

    ~~~

    Nachbemerkung: Es ist schon interessant, wie die Walfangegener penetrant versuchen, die Walfangbefürworter [und davon gibt es mehr als nur mich] mit Wortspielen, Wortverdrehereien, emotionalen Argumenten sowie einer selektiven Wahrnehmung zu diskreditieren. Wie wäre es, wenn Sie als Walschützer zur Abwechslung mal dazu Stellung nähmen, dass der Beitrag Japans zum menschengemachten Walsterben viel geringer ist, als der Walfang Islands oder Norwegens und auch viel geringer, als das durch Beifang verursachte Walsterben. Aber dafür müssten Sie ja Einsicht beweisen und von ihrem altbewährten “Feindbild Japan” abrücken.

  16. Seiji Oujiru sagt:

    @Michael Mittelstädt:

    “Sorry Seiji, aber die Schlussfolgerung kann auch ich nur noch in die Kiste “nationaler Verfolgungswahn” einsortieren.”

    -> Sprach der Deutsche, welcher seit 1945 einen exorbitanten Schuldkomplex hegt und pflegt. ;-)

    “Wirtschaftliche Interessen und die lange Phase des Kalten Krieges haben m.E. jegliche staatliche Frontenbildung des 2. Weltkrieges aufgelöst bzw. neue Allianzen geschaffen.”

    -> Das sind Zweckallianzen, entstanden durch den Druck der Nachkriegszeit, insbesondere durch die Fremdbestimmung seitens der USA. Doch solche Konstruktionen sind unehrlich und nicht von Dauer, auch wenn die Politiker und Militärs beider Seiten gegenwärtig noch von einem “unzerbrechlichen Bündnis” fantasieren.

    “Wenn in Japan der 2. Weltkrieg gedanklich noch nicht beendet ist, sollte man das schleunigst nachholen.”

    -> *börks*

    “Begreifen Sie bitte, dass die in westlichen Staaten in mehr oder minder breiten Bevölkerungskreisen vorhandene Ablehnung von Waljagd die Waljagd betrifft, nicht mehr und nicht weniger.”

    -> Ich habe nie bezweifelt, dass der Westen aus emotionalen Gründen die Waljagd ablehnt. Und wissen sie was? Das ist das gute Recht des Westens! ~ Aber ich glaube nicht, dass jene Ablehnung lediglich den Walfang betrifft. Dafür habe ich einfach zu viele Petitionen, Kommentare und Protestaufrufe mit antijapanischer Tonalität gelesen.

    “Zu einem Problem nationalstaatlichen Denkens und Fühlens wird es erst anschließend durch die in ihrem Profit bedrohten Waljäger der betroffenen Staaten und einige nationalistische Politiker gemacht (das gilt auch für Island und Norwegen).”

    -> Nein, das ist völlig falsch. Wie kommen Sie zu so einem Schluss?

    “Leider tragen dazu einige pauschale Wertungen / Aussagen der Walschützer manchmal mit bei. Das habe habe ich auch schon an anderer Stelle kritisiert.”

    -> Stimmt, das gehört ebenfalls zu der oben erwähnten “antijapanischen Tonalität” und sorgt dafür, dass zur Durchsetzung einer Tradition noch ein “jetzt erst Recht” hinzu kommt. Mit “Profit” und “nationalistischen Politikern” hat dies jedoch nichts zu tun (das gilt auch für Island und Norwegen.)

  17. Seiji Oujiru sagt:

    @icaneatcauliflower:

    “Ich sorge mich im Vorfeld auch um die Meeressäuger, die Gefahr laufen, durch die Quecksilbervergiftung Hirn- und Nervenschäden zu erleiden.
    -> \”Wale und Menschen tragen ähnliche Gehirnzellen im Kopf\”:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,450941,00.html

    -> Das Quecksilber ist in der Welt und jeder Versuch, es herauszufiltern, dürfte zu einer Sisyphosarbeit mutieren. Die Geister, die ich rief… ~ Aber seis drum: sollte eine unabhängige [also nicht von SS, GP oder OPS in Auftrag gegebene] Studie tatsächlich eine stark erhöhte Quecksilberbelastung von Walfleischkonsumenten belegen, wäre dies eine gute Gelegenheit, die verantwortlichen Quecksilberemittenten [also nicht die Walfänger] wegen Körperverletzung zur Rechenschaft zu ziehen. So wirklich an die “Mercury-story” glauben tue ich jedoch nicht, denn es ist schon verwunderlich, dass immer die angeblich bedrohten Meerestiere angeblich besonders hohe Quecksilberbelastungen aufweisen sollen. ;-)

  18. Jabba sagt:

    “Vielen Dank fürs Wort-im-Mund-Umdrehen. Aber Sie wissen genau, wie ich das gemeint habe.”

    Ok, gibt es denn irgendwelche Indizien, dass dieser “political pissing contest” außerhalb der Gedankenwelt einiger Walfangbefürworter existiert?

    “Zu viel Propaganda von Psihoyos gesehen?”

    Eigentlich bezog ich mich auf die “Toxic Menu”-Studie von ProWildlife und OceanCare, die auch ein großes Presseecho ausgelöst hat. http://bit.ly/cifqg8

    Mir ist noch kein Hinweis darauf begegnet, dass Island und Norwegen mehr Wale töten als Japan. Könntest Du das irgendwie belegen? (Pro Kopf-Quoten sind uninteressant.) Das große Problem Beifang ist wohl allen hier bewusst. Nur ist es wesentlich schwieriger zu lösen als das Problem “kommerzieller Walfang”. Dafür gibt es eigentlich ein Moratorium.

    Eine “selektive Wahrnehmung” können gerade die Walfangbefürworter nicht von sich weisen. Es ist nicht jede Kritik am Walfang automatisch Chauvinismus.

  19. Joe sagt:

    @Andreas

    Wart mal ab, als nächstes bestreitet unser Sushi, dass Quecksilber wirklich so schädlich ist, wie von japanfeindlichen Tierschützern immer behauptet wird. In Wirklichkeit ist die Belastung doch gar nicht so schlimm, sonst wären doch alle Bewohner von Taiji schon längst tot umgefallen. Die leben aber doch noch! Also lügen die Tierschützer schon wieder.

    Und er kriegt einfach nicht mit, was für eine PR-Katastrophe er aus japanischer Sicht ist. Hunderten und tausenden Lesern dieses Blogs wird ein Bild von Japan vermittelt, dass dieser seihernde Wichtigtuer prägt. Wahrscheinlich darf er deswegen hier ja auch immer noch sein krauses Zeug los werden.

  20. Michael Mittelstädt sagt:
  21. amitié sagt:

    Schönheit kommt von innen.Vielleicht versteht der Japaner da etwas falsch und meint das Quecksilber im Fisch zu einem hellen Taint führen kann,wenn er ihn ißt.Meines Wissen nach, bleichen sie ihre Haut oft mit Quecksilber.Kopf schüttel,lieben Gruss an alle Veganer

  22. Michael Mittelstädt sagt:

    Ein interessanter Artikel, der auch ein paar Fragen beantwortet, die wir hier diskutiert haben. Man muss offensichtlich stärker bei den diversen handelnden Gruppen in Japan differenzieren.

    http://www.nytimes.com/2010/05/16/world/asia/16whaling.html

    Auszug:

    “…

    Officials said that one reason the program remained hard to cut was that its budget was so small: only $86 million, of which only $17 million is paid for by the government in cash or zero-interest loans, ….
    That means anyone trying to cut the program would risk a huge political outcry from nationalists for only marginal budget savings, all of which creates a huge incentive to do nothing.

    The Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries, one of the most secretive ministries in Japan’s powerful central bureaucracy, has also fiercely resisted any efforts to shrink the program. Among its crucial weapons have been Japanese journalists, who enjoy close ties with the ministry and have tended to dutifully report its claims that research whaling defends Japan’s traditional culture.

    Whaling experts say the real reason the ministry wants to keep the program alive is to secure cushy retirement jobs for ministry officials, a common practice that is widely criticized. A study last year by the Democratic Party showed that the Institute of Cetacean Research, a ministry-controlled agency that oversees the research whaling program, reserves jobs for at least five former ministry officials, including one earning an annual salary of more than $130,000. Kyodo Senpaku, a government-owned company that operates the whaling fleet, hires another one.

    “Research whaling claims to be protecting science and culture, but it is really just protecting bureaucratic self-interest,” said Atsushi Ishii, a professor of environmental politics at Tohoku University in Sendai. The ministry declined repeated interview requests….

    Other local residents said that with fewer people eating whale, the days were numbered for all kinds of whaling and that the government should just let it naturally disappear.

    “Japan doesn’t like being told what to do,” said Isao Kondo, 83, who retired near here after a career as a manager at the Japan Whaling Company, now defunct. “But like it or not, whaling is dying.” “

  23. Jabba sagt:

    Danke, sehr interessanter Artikel.