Sea Shepherd richtet seinen Blick auf ein verantwortungsvolles Eingreifen gegen die Wilderer des Blauflossenthunfischs

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100516-1.html

Sea Shepherd richtet seinen Blick auf ein verantwortungsvolles Eingreifen gegen die Wilderer des Blauflossenthunfischs

Eine Minute nach Mitternacht startete gestern die Jagdsaison auf den Blauflossenthunfisch im Mittelmeer. Sie wird am 14. Juni oder eher beendet, falls die erlaubte Quote vor diesem Datum erreicht wird.

Von der zulässigen Quote von 13.500 Tonnen stehen 7.113 Tonnen Fischern der europäischen Union zu. Spanien wurden 2.526,06 Tonnen zugeteilt, Frankreich 2.021,93 Tonnen und Italien darf 1.937,5 Tonnen fangen.

Wir vermuten, dass das Vierfache der erlaubten Menge entnommen wird, wobei drei viertel in die Hände von Wilderern fallen.

Sea Shepherd ist sich durchaus bewusst, dass Greenpeace den französischen Hafen von Frontignan blockiert und zwei Schiffe entsandt hat um gegen die Fischerei zu protestieren.

Die Sea Shepherd Conservation Society glaubt nicht daran, dass Aktionen für die Medien und das Behindern von legaler Fischerei die Antwort auf das Problem ist um den Blauflossenthunfischs vor der Ausrottung zu bewahren.

Kapitän Paul Watson sagte: „Wir sind nicht ins Mittelmeer gefahren um Banner aufzuhängen und zu protestieren. Unser Job ist es zu ermitteln, zu erkennen und gegen illegale Fischerei einzugreifen. Wir sind eine Anti-Wilderer-Organisation und keine Protestgruppe.”

Das Schiff der Sea Shepherd, die Steve Irwin, ist zu diesem Zeitpunkt im französischen Cannes und wartet auf den Befehl um gegen die Wilderer vorzugehen. Währenddessen sind Ermittler von Sea Shepherd unterwegs um Material für den Einsatz zu sammeln.

Die Ankunft der Steve Irwin hat auch Greenpeace und die Regierungen von Frankreich und Italien angeregt etwas zu unternehmen.

Kapitän Paul Watson sagte: “Weil wir bekannt gaben, dass wir ins Mittelmeer fahren hat Greenpeace sich entschlossen, einen präventiven Angriff zu starten indem sie Häfen blockierten und legalen Fischerbooten nachstellte. Das ist schön; das ist was sie machen. Wir jedoch müssen einen verantwortungsvolleren Weg einschlagen und es ist unerlässlich, dass wir die Kriminellen identifizieren und auf sie abzielen. Das braucht Geduld und sollte nicht durch leichtfertige Medienberichte gestört werden. Ich bin nicht an Schlagzeilen interessiert, mich interessieren die Resultate.“

Die Präsidentin von Sea Shepherd Frankreich, Lamya Essemlali, hat die Operation Blue Rage im Mittelmeer zusammen mit dem Vorsitzenden von Sea Shepherd Niederlande, Laurens De Groot, einem ehemaligen Rotterdamer Polizeibeamten, organisiert.

De Groot sagte: “Wir warten darauf, gegen die Kriminellen vorzugehen und wenn es an der Zeit ist und die Beweise es zulassen werden wir zuschlagen. Wir haben eine Strategie und wir werden nach ihr handeln.“
Die Sea Shepherd Conservation Society plant bis Mitte Juli mit der Steve Irwin im Mittelmeer zu bleiben um gegen die Krise des Blauflossenthunfischs vorzugehen.

Steve Irwin in Cannes, Frankreich

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2 Antworten auf Sea Shepherd richtet seinen Blick auf ein verantwortungsvolles Eingreifen gegen die Wilderer des Blauflossenthunfischs

  1. Seiji Oujiru sagt:

    Zitat Watson: “Ich bin nicht an Schlagzeilen interessiert…”

    -> Der lügt so dreist, da blättern schon die Tapeten von den Wänden. ~ Es gibt keinen mediengeileren Tierschützer als Paul Watson. Keiner kann dreister [gefährliche] Medienstunts [auf Kosten anderer] produzieren und diese anschließend ausschlachten, wie er.