Sea Shepherd weiterhin aggressiv und gewaltfrei

Sea Shepherd weiterhin aggressiv und gewaltfrei

von Chuck Swift

Kapitän der M/V Bob Barker
stellvertretender Hauptgeschäftsführer

Die Sea Shepherd Conservation Society unterstützt Kapitän Pete Bethunes Bemühungen zum Schutz der Meeresfauna und der Wale im Südpolarmeer. Wir sind auch stolz auf die Hingabe, die er und alle unsere Freiwilligen während der Operation Waltzing Matilda, unserer sechsten Walverteidigungskampagne in der Antarktis an den Tag gelegt haben.

Sea Shepherds Ausleseprozess von Freiwilligen ist detailliert und streng und beinhaltet einen Überprüfungsprozess, der sicherstellen soll, dass sich unsere Mannschaft und alle anderen, die mit Sea Shepherd in Verbindung stehen, völlig über die aggressive, aber gewaltfreie Einstellung hinsichtlich direkter Aktionen zur Einhaltung internationaler Naturschutzgesetze im klaren sind.

Der Pfeil und Bogen, welcher auf dem Sea Shepherd Schiff Ady Gil aufgetaucht ist und im Besitz von Kapitän Bethune auf diesem Schiff war, steht im absoluten Widerspruch zu den Richtlinien von Sea Shepherd. Auch wenn wir wissen, dass Kapitän Bethunes Ziele aufrichtig waren, dass der Pfeil und Bogen niemals bei Sea Shepherd Aktionen verwendet wurde und er sicher niemals beabsichtigte den Pfeil und Bogen gegen irgendeinen Menschen einzusetzen, ist seine Entscheidung ihn zu einer Sea Shepherd Kampagne mitzubringen absolut inakzeptabel.

Deshalb wird Sea Shepherd Kapitän Bethune für zukünftige Kampagnen nicht mehr als Freiwilligen auswählen, ihn jedoch weiterhin bei seinem Kampf vor Gericht in Japan unterstützen. Kapitän Bethune ist ein bewundernswerter und mutiger Umweltschützer und er ist ein Held für die Wale. Leider wird er formell nicht mehr in Verbindung mit der Sea Shepherd Conservation Society stehen, noch einer unserer Vertreter sein, da seine Methoden nicht in völliger Übereinstimmung mit denen unserer Organisation sind.

Sea Shepherd wird ihre Politik der Gewaltlosigkeit auch weiterhin umsetzen und darauf hinarbeiten, dass es zukünftig zu keinerlei Verstößen gegen diese Politik kommt.

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18 Antworten auf Sea Shepherd weiterhin aggressiv und gewaltfrei

  1. TheNoway sagt:

    Und jetzt?? Er hatte zwar Pfeile an Bord, diese aber nicht eingesetzt. Da könnte man gleich jedem Autofahrer den Führerschein entziehen, weil er durch’s Autofahren jemanden verletzen kann.
    Außerdem finde ich das ganze etwas scheinheilig. Die “Stinkbomben” könnten ebenso jemanden schwer am Kopf verletzen bzw. durch das Schiffe rammen könnten auch Leute zu schaden kommen.

    Obwohl ich großer Sea Shepherd Supporter bin, hat mich das doch sehr enttäuscht. Das ist viel zu politisch. Ich dachte es kümmert euch nicht was andere von euch halten. Schade Sea Shepherd!!!

  2. JackvKrae sagt:

    gaaaaaaanz schlechte pr bzw. gaaaanz schlechter führungsstil! wer seinen “untergebenen” die loyalität entzieht weil er fehler bei der einstellung gemacht hat oder es unterlassen hat die einhaltung von regularien zu überprüfen, darf sich nicht wundern wenn er irgendwann keine “untergebenen” mehr hat.

  3. Faster_nl sagt:

    Unglaublich. Skandal. Feige und ein Armutszeugnis für SeaShepherd. Pete Bethune einfach fallen zu lassen wie eine heisse Kartoffel. Sobald es brenzlig wird kneifen, na schönen Dank. Und dafür hat er Jahre seines Lebens, sein Schiff und nun auch seine Freiheit geopfert. Ich fasse es nicht. Einfach feige. Wo finde ich das englische Original von dem Text? Wenn das ins Facebook kommt tritt ganz Neuseeland aus SeaShpeherd aus.

  4. Seiji Oujiru sagt:

    Ich habe eben die erste Folge der dritten Staffel von “Whale Wars” gesehen. Gleich am Anfang [nach 5 Minuten] ist Peter Bethune zu sehen, wie er seine Pfeile vorbereitet. Er sagt sogar “I got a hunting bow and an arrow.”

    Fazit: Die Sea Shepherds, vor allem Paul Watson und Chuck Swift, haben höchst wahrscheinlich von Anfang an gewusst, dass Peter Bethune diese Pfeile mit sich führt.

    Bethune sagt jedoch auch, dass er diese Pfeile dazu benutzen möchte, um sie auf tote Wale zu feuern.

    Jetzt dem Kapitän der Ady Gil das Vertrauen zu entziehen, ist ziemlich feige. ~ Wahrscheinlich kam Watson zu dem Schluss, dass es medial vorteilhafter ist, wenn er Bethune fallen lässt.

    Dabei hatte Watson früher selbst eine Schrotflinte an Bord, wie im Film “Sharkwater” zu sehen ist. Außerdem kann das von Sea Shepherd praktizierte Rammen von Schiffen ebenfalls lebensgefährlich sein.

    Im Übrigen: nachdem auf der Webseite des ICR Fotos veröffentlicht wurden, welche die nach der Kollision mit der Ady Gil mittels Netzen aus dem Wasser gefischten Pfeile zeigen, hat Sea Shepherd noch dementiert, dass diese Pfeile von der Organisation stammten und die Japaner der Lüge bezichtigt. ~ Frage: wer hat jetzt gelogen? :-p

  5. Fabi sagt:

    Würde mich nicht wundern, wenn das eine notwendige Distanzierung wäre, die irgendwie mit dem Prozess Bethunes zusammhängt, man wird sicherlich nochmal davon hören…

  6. 4nature sagt:

    mhh find die stellungsname merkwürdig… ob wenn sie sich schonmal vorsorglich von Pete distanzieren würden…

  7. Michael Mittelstädt sagt:

    Ich denke, dass die Logik recht einfach ist.

    SSCS verhindert damit bzw. versucht zu verhindern, dass Pete Bethune als Angehöriger der Organisation und damit die Organisation SSCS gerichtlich verurteilt wird. Eines der Hauptargumente von Paul Watson gegenüber Kritik seiner Methoden z.B. durch Greenpeace war immer, dass SSCS bisher nie dafür gerichtlich verurteilt wurde.

    Auf der anderen Seite hilft es vielleicht Pete Bethune, weil so dem Gericht der Anreiz fehlt, Pete Bethune stellvertretend für SSCS zu verurteilen.

  8. Jens sagt:

    Was soll das denn? Wird nun auch der Schiffskoch entlassen weil der ab und zu ein Messer in der Hand hat? Ich bin sehr enttäuscht von Sea Shepherd. Und so ärgerlich es ist, ich muß mal Seiji zustimmen mit der Flinte, und im Buch “wir schreiten ein” wird ja auch erwähnt das sie ne Gewehr an Bord haben. Hätte man wenn man Pete loswerden will das nicht wenigstens mit bisschen Ehre machen können, das er nach dem Prozess Freiwillig zurücktritt? Also einfach so in einem Nebenartikel absägen, das geht ja mal garnicht!

  9. toca sagt:

    Ich habe bisher auch alle Entscheidungen von Paul Watson mitgetragen, aber das geht wirklich garnicht! Schon garnicht auf diese Art. Der Mann hat sein Boot, seine ganze Kraft und etliche Zeit im Knast verbracht, damit SSCS ihn einfach so rauskickt? Die Sache mit Paul’s Schrotflinte ist echt auch nicht besser, und man könnte jede aggressive Methode von Sea Shepherd so auslegen wenn man wöllte. Was ist wenn jemand so eine Buttersäureflasche gegen den Kopf kriegt? Teilweise von Geschützen abgefeuert… das nimmt Paul auch in Kauf, aber so einem Quatsch geht er gleich so nach? Wie war das nochmal? Die öffentliche Meinung ist völlig egal, man tut das alles nur für die Wale? Na die werden sich bedanken wenn man Pete einfach so absägt. Das ist das erste mal wo ich echt absolut dagegen bin. Schon garnicht bei dieser Begründung!

  10. Das klingt wirklich furchtbar. Und die Situation, in der Kapitän Bethune ist, ist sicher die Vorhölle.
    Nichtsdestotrotz finde ich die Argumentation von Michael Mittelstädt sehr plausibel. Die Stellungnahme von Chuck Swift klingt weniger nach jahrelang gefestigten, vertauten Vereinsstatuten als nach einem Schnellschuß aus der Hüfte aufgrund äußeren Drucks. Die Formulierung hört sich an, als sei da jemand tief geschockt und versuche überstürzt, eine überraschende Situation zu retten. Möglicherweise haben sie bei SSCS erst durch den Prozeßverlauf erfahren, dass Pfeil und Bogen zu Bethune gehörten. Kapitän Watson hat ja in einem seiner Kommentare geäußert, er wisse nicht, wo die beim Wrack treibenden Geräte herkamen. Jedenfalls kommt auch mir die gesamte (für Watson untypische) Aktion so vor, als hätte da ein Jurist gesagt: “Ihr müßt Euch umgehend öffentlich von bewaffnetem Vorgehen distanzieren, Ihr habt keine andere Wahl, sonst wird SSCS zugemacht und Ihr könnt garnichts mehr tun”. Oder so. Andernfalls hätten sie es sicher so gemacht, wie Jens es anspricht – freiwillig nach dem Prozeß. Und vielleicht – hoffentlich – nützt es, wie treffend bemerkt, Pete Bethune sogar.
    Wenn wir oder, wie Faster_nl ankündigt “alle Neuseeländer” als Reaktion auf dieses Vorkommnis jetzt SSCS den Rücken kehrten oder sie fallenließen wie eine heiße Kartoffel, würden wir damit m.E. nichts Besseres tun als das, was da gerade so furchtbar auf uns wirkt.

    P.S. zu der “mitgeführten Schrotflinte”: ich möchte dafür plädieren, Kapitän Watson zuzugestehen, dass er auch ein Mensch ist. Die wenigsten kommen erleuchtet auf die Welt. Ein Mensch kann und darf dazulernen und im Lauf seines Lebens seine Einstellungen verändern. Watson hat in einer Zeit, in der viele von uns noch nicht auf der Welt waren, den lebensgefährlichen Kontakt zu russischen Militärschiffen im russischen Niemandsland riskiert, als für die Russen Menschenrechte noch ein Fremdwort waren. Und er kommt aus einem Land, in dem das Mitführen einer Waffe zum Selbstschutz viel selbverständlicher ist als bei uns. Gut find’ ich das auch nicht, aber es ist so. Und dass SSCS sich mittlerweile Gewaltfreiheit auf die Fahnen schreibt, ist doch ein erfreulicher Fortschritt.
    Ähnlich sehe ich das mit dem Vegetarismus/Veganismus. Die wenigsten haben das Glück, in unserer Gesellschaft vegetarisch aufgezogen zu werden. Hatte ich auch nicht. Als ich dann selber entscheiden konnte, fing ich damit an und hab es viele Jahre beibehalten, bis ich nicht mehr sicher sein konnte, dass nach dem Bio-Boom nicht auch biologisch gehaltene Tiere in Massentierhaltung gequält werden und ich mich für Veganismus entschied. Die SSCSler haben früher Fisch gegessen (und einige wollen ein Schnitzel, wenn sie vom veganen Schiff gehen, ginge einigen von Euch sicher genauso). Im Internet kursieren deshalb Schmähungen wie “Lügner” etc. Warum eigentlich? Jetzt tun sie es nicht mehr. Ist doch schön.
    for the oceans,
    icaneatcauliflower

  11. Jabba sagt:

    Die Schrotflinte war zur Selbstverteidigung gedacht. Man muss das nicht sinnvoll finden, aber die Begründung ist schlüssig. Nur was will jemand mit Pfeil und Bogen auf dem Meer? Ich glaube nicht an eine böse Absicht, aber eine schlechte Idee war es trotzdem.

    Pete Bethune hat im Gerichtssaal angekündigt, dass er sich nicht mehr an Kampagnen in der Antarktis beteiligen möchte. Der erste Schritt in Richtung Abgrenzung ging also von ihm aus. Möglicherweise soll dem Gericht klar gemacht werden, dass die Walfangflotte ihn wirklich nicht mehr wiedersehen wird. Wenn jemand einen Vorteil von dieser Ankündigung hat, dann noch am ehesten Pete. Die SSCS jedenfalls nicht.

  12. Seiji Oujiru sagt:

    Hallo Jabba,

    ich habe nichts dagegen, wenn Paul Watson oder ein anderer Kapitän von Sea Shepherd eine Waffe mit sich führt. Dieses Bedürfnis nach Sicherheit ist verständlich und ich bin sicher, dass auch jedes Japanische Schiff Waffen mit sich führt.

    Was mich irritiert ist, dass jetzt ein derartiger Aufstand um Peter Bethunes Pfeile gemacht wird. Dabei haben die Sea Shepherds ganz sicher vorher gewusst, dass er diese Waffe mit sich führt. Und wenn sie das nicht wussten, dann haben die Angestellten des TV-Senders Animal Planet mehr Informationen über die “Operation Waltzing Mathilda”, als die Sea Shepherds selbst.

    Es ist einfach grotesk, wenn die Offiziellen von Sea Shepherd am Nachmittag des 4. Junis den Überraschten über Bethunes Bewaffnung geben und am Abend des gleichen Tages in “Whale Wars” Aufzeichnungen zu sehen sind, die faktisch beweisen, das sie von Pfeil und Bogen auf der Ady Gil gewusst haben. Es ist außerdem grotesk, wenn Chuck Swift eben diese Kampfmittel Bethunes anprangert, auf den beiden Mutterschiffen jedoch mit einer gigantischen Schleuder, einer militärisch anmutenden Abschussvorrichtung sowie Rammversuchen gearbeitet wird.

    Dabei wollte Bethunde “nur” mit vergifteten Pfeilen auf tote Wale feuern, um ihr Fleisch zu verderben. Eine Tatsache, welche in dem oben verlinkten Statement völlig ignoriert wird.

    Und ja, es ist richtig; der Kapitän der Ady Gil hat aus dem Gefängnis heraus verkündet, dass er keine Lust mehr auf Sea Shepherd hat. Diese positive Entwicklung macht das Agieren von Sea Shepherd durch Chuck Swift jedoch nicht besser. [Ich bin sicher, dass Paul Watson hier seinen Kollegen nur als Sündenbock vorgeschoben hat.]

  13. sakshin sagt:

    @ Seiji Oujiru :
    die schleuder als militärisch anmutende abschussvorrochtugn zu bezeichnen find ich arg übertrieben. da könnte man ja jedes kind mit ner zwille vergleichen mit jeamdem, der ein sturmgewehr trägt.

    ansonsten irritiert mich diese mitteilung von seashepherd auch ziemlich, weil ich mit nicht vorstellen kann das paul watson nichts von pfeil und bogen auf der ady-gil gewußt hat.
    außerdem ist der untergang der ady-gil ja nun auch schon eine weile her. warum kommt ein so ein statement jetzt?

    ich denke es geht in wirklichkeit drum auch bei einer verurteilung von pete mit weißer weste darzustehen udn weiterhin sagen zu können das noch nie jemand von seashepherd von irgendeinem gericht verurteilt wurde.

  14. Andreas sagt:

    Ich frage mich, ob da evtl. was mit dem Bogen schiefgelaufen ist. Zumindest in der Außendarstellung. Was war der ursprüngliche Plan mit dem Bogen? Wollte man damit evtl. mit einem speziellen Pfeil auf einen toten Wal schießen, um von diesem eine Probe der Speckschicht/Haut zu erhalten, um später damit zu beweisen, wo in Japan das Walfleisch angeboten wird? Wissenschaftler nutzen auch Armbrüste und Pfeile, gar bei lebenden Wale, um an solche Proben zu gelangen. Keiner würde sie dafür verurteilen.

    Ein Beigeschmack bleibt. Man kann nicht zusammen eine Aktion durchführen und sich Monate später von etwas distanzieren, um sein eigenes Gesicht zu wahren. Der Einsatz von Pete und seinen Leuten war schließlich im Kampf gegen den Walfang sehr erfolgreich und auch ein Zugpferd in der Medienwelt und brachte SSCS viele Sympathien und sicherlich auch viele Spendeneinnahmen ein. Man feiert zusammen Erfolge oder geht zusammen unter. Rosinen raussuchen ist weder fair noch glaubwürdig.

    Hoffe ja nur, dass man viel zu weit weg ist und die wahren Hintergründe dieser Distanzierung gar nicht kennt und durchschaut. Man darf gespannt sein, was da noch vermeldet wird.

  15. JackvKrae sagt:

    wer schiffe rammt, sich damit verbal, medial wie auch über mercandising-produkten rühmt, sich aber von einem nicht einmal zum einsatz gekommenen bogen distanziert als wäre das nun der teufel in person, spielt mit seiner glaubwürdigkeit – und glaubwürdigkeit sollte man in einem laufenden verfahren niemals verlieren. nebenbei…das rammen von schiffen als aggressiv aber gewaltfreie aktion zu klassifizieren erfordert schon eine mege phantasie! sei es wie es will: pete sagt paul watson wäre informiert gewesen, sscs läßt über chuck swift verlautbaren das dem nicht so sei. wenn aussage gegen aussage steht möchte ich mich da nicht entscheiden müssen wer nun die wahrheit spricht – es ist schlussendlich auch nicht nötig, eine organisation wie sscs hat die eier zu haben das loyal durchzustehen, sonst sind sie nicht besser als die politiker über deren verlogene kompromisse sie sich so gerne echauffieren.

  16. Lutra sagt:

    Warum sich SSCS letztendlich von Pete Bethune distanziert hat, wissen wir nicht. Alle Erklärungsversuche sind reine Spekulation und führen zu nichts. Auf dieser wackligen Grundlage gefällte Urteile sind vorschnell und ebenso sinnlos. Die Geschichte ist sicherlich alles andere als schön, aber solange SSCS seiner ursprünglichen Mission treu bleibt, alles für die Ozeane zu geben, egal wie aussichtslos der Kampf auch zu sein scheint, sehe ich keinen Grund SSCS bzw. Paul Watson das Vertrauen zu entziehen.