Operation Blue Rage – Tag Vier der Mittelmeer-Patrouillie

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100611-1.html
Freitag, 11. Juni 2010

Operation Blue Rage – Tag Vier der Mittelmeer-Patrouille
Original: Operation Blue Rage – Day Four of the Mediterranean Patrol

Position: Vor der Küste Tunesiens

Bericht von Kapitän Paul Watson, Steve Irwin

Immerhin ist auf Seiten der Europäischen Gemeinschaft eine ernstzunehmende Anstrengung unternommen worden, die Blauflossenthun-Regularien zu überwachen. Das „General Secretariat of the Sea“ ordnete die Stilllegung von vier spanischen Schleppnetz-Fangschiffen an, und die Behörden haben den Fang inspiziert. Es scheint eine Umsetzung zu geben, in der die Welt das scharf beobachtet und eine wachsende Erkenntnis, dass der Blauflossenthun in ernsten Schwierigkeiten ist.

Die Steve Irwin hat heute morgen die Insel Pantelleria verlassen um an der nordafrikanischen Küste entlang zu patrouillieren.

Die beiden Greenpeace-Schiffe liefen gegen Mitternacht aus und schienen nach Malta zurückzukehren. Wir konnten das nicht bestätigen, weil niemand aus der Greenpeace-Crew auf der Insel an Land ging. Die ansässigen Behörden teilten mit, dass die Greenpeace–Schiffe weder Bericht erstattet noch Ankererlaubnis beantragt hätten und sich geweigert hätten, mit der italienischen Küstenwache zu kommunizieren.

Die beiden Greenpeace-Schiffe im Mittelmeer zu haben, hat indes geholfen, die Aufmerksamkeit auf das Anliegen zu richten und mit drei Schiffen von zwei verschiedenen Nicht-Regierungs-Organisationen plus erweiterter militärischer Kontrolle, wird die illegale Fischerei eingedämmt werden, wenn auch sicherlich nicht ausgelöscht.

Es besteht kein Zweifel, dass ein totales Verbot und eine Nullquote erforderlich sein werden, um die Ausrottung des Blauflossenthuns zu verhindern. Doch ist die durch den japanischen Markt festgesetzte Kopfprämie für einen einzelnen Blauflossenthunfisch ein mächtiger Anreiz, die illegale Tätigkeit fortzusetzen.

Der Wind weht weiterhin mit rund dreißig Knoten, abfallend von den vierzig bis fünfzig Knoten von gestern. Das bedeutet unter diesen Bedingungen kein Fischereibetrieb, zumindest für die nächsten paar Tage. Die Steve Irwin wird das als Gelegenheit nutzen, nach Westen voranzukommen um zu sehen, was wir dort vorfinden werden.

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