Operation Blue Rage – Tag Fünf der Mittelmeer-Patrouillie

Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100612-1.html
Samstag, 12. Juni 2010

Operation Blue Rage – Tag Fünf der Mittelmeer-Patrouille
Original: Operation Blue Rage – Day Five of the Mediterranean Patrol

Position: Vor der Küste Libyens

Heute morgen fuhr die Crew der Steve Irwin an dem italienischen 50-Meter-Fischereischiff Kleos vorbei, als dies ein Käfig voller Blauflossenthunfisch schleppte. Das Schiff wurde von dem ICCAT*-Fischerei-Patrouillienboot Jean Charcot inspiziert. Das Schiff agierte legal, aber es wurden Routineuntersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die gefangenen Fische die richtige Größe hatten. Wir sahen den ICCAT-Tauchern bei der Inspektion des Fanges zu und setzten unsere Fahrt anschließend südlich, Richtung Libyen und der Küste Nordafrikas fort.

Das ICCAT-Schiff informierte uns, dass Libyen ebefalls unter die Regularien fällt, diese allerdings keine eigenen Inspektionen in den Hoheitsgewässern Libyens durchführen. Die libysche Marine unternimmt allerdings ihre eigenen Inspektionen.

Der Greenpeace-Crew wurde das Betreten der libyschen Gewässer im Jahr 2007 verweigert und so blieb es auch in dieser Fischereisaison. Heute entschloss sich die Crew der Steve Irwin zum ersten Mal in libysche Gewässer zu fahren und die Thunfischfischerei zu beobachten.

Der Wind bläst weiterhin mit 20 bis 40 Knoten und macht die Fischerei unmöglich.

Bisher sah die Crew der Steve Irwin keine Anzeichnen illegaler Fischereiaktivitäten. Das ist ein gutes Motiv zu glauben, dass die Wildereiaktivitäten abgenommen haben, aufgrund des gesteigerten Vollstreckungsaufgebot und die internationale wachsende Aufmerksamkeit der Gefährdung des Blauflossenthunfischs.

Es ist frustrierend diese ganzen Käfige voller Blauflossenthunfisch, welcher zu den Thunfischfarmen vor Malta und Tunesien transportiert werden zu sehen, aber aufgrund eines kompromissbereiten Übereinkommens des CITES-Treffens, sind diese legalen Aktivitäten nicht zu unterbinden. Sea Shepherd, als Anti-Wilderei-Organisation, muss sich darauf beschränken illegale Aktivitäten ins Visier zu nehmen.

Was auffallend ist, was wir nicht sehen. Ich navigierte bereits im Jahr 1971 durch diese Gewässer und es gab eine ständige Abnahme der dortigen Tierwelt. Es gab ein paar Vögel und wir sahen bisher nicht einen Delfin oder Wal während dieser Fahrt. Ich erinnere mich daran, dass es nicht vorkam, das keine Vögel dem Schiff folgten und an keinen Tag, an dem wir keine Schule Delfine oder Wale sahen. Der traurige Fakt ist, dass die Menschheit es vergessen hat sich ebenfalls zu verringern.

(*Internationales Kommite zur Erhaltung des atlantischen Thunfischs)

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