Europäer essen doppelt so viel Fisch wie sie dürften

Übernommen vom Deepwave-Blog:

+ 01.08.2010 + Forscher errechnen, wie viel Meeresfrüchte man nachhaltig fangen kann.

Wer in der EU lebt und mehrmals wöchentlich Fisch isst, verhält sich seit dem 10. Juli nicht mehr nachhaltig. Eine Studie des New Ecomonics Foundation Nef mit der Umweltorganisation Pew Environment Group pewenvironment.eu hat einen EU-Fischkalender erstellt, bei dem die Menge an Fisch, die nachhaltig gefangen oder gezüchtet werden kann, mit der tatsächlichen Konsumation gegengerechnet wird. Demnach essen die Europäer doppelt so viel Fisch wie sie eigentlich dürften.

“Unsere EU-Fischfangflotten fahren um die ganze Welt, um Fische zu fangen. Das führt zu einer ökologischen Verschuldung der EU-Bürger”, meint Mike Walker, Communications Manager der Pew Environment Group. Die Umweltorganisation hat den Fischkalender sogar auf die einzelnen EU-Länder übertragen. “In Österreich ist dieses Debit bereits am 15. Jänner erreicht, in Deutschland erst am 5. Mai”, so der Experte. “Im Prinzip geht es darum, das EU-Fischereirecht gründlich zu reformieren und Fischerei endlich nachhaltig zu machen.”

Europa nimmt anderen den Fisch weg

“Die zunehmende Abhängigkeit der EU vom Fischfang führt dazu, dass wir stark von Fischen außerhalb der Grenzen abhängig sind. Dieser Trend verschlimmert sich zusehends”, erklärt Walker. “In Wirklichkeit nehmen wir anderen den Fisch weg. Dramatisch daran ist, dass auch die weltweiten Fischbestände bereits voll oder zumindest zum Großteil ausgebeutet sind.”

Da der EU-Markt für Speisefisch der größte weltweit ist, ist er auch für Exporte aus Entwicklungsländern interessant. Das führt umgekehrt jedoch dazu, dass auch dort Überfischung zunimmt. Als weiterer Negativfaktor kommt die finanzielle Förderung für Fische hinzu, die keine Markttransparenz zulässt. “Die Aufrufe von Medizinern aus Gesundheitsgründen weniger Fleisch und mehr Fisch zu essen, erhöhen die Nachfrage nach dem wertvollen Gut noch mehr”, erklärt Walker.

Ohne Fischführer sicher einkaufen

Auch Fische und andere Meeresfrüchte aus Aquakulturen werden in die Berechnungen miteinbezogen, erklärt Walker. Auch hier müssen Nachhaltigkeitskriterien eingehalten werden. “Die EU fischt immer weiter weg von Europa in immer tieferen Regionen. Daher muss die Notbremse gezogen werden, ehe es zu spät ist.”

Ziel ist es, eine Situation zu schaffen, in der EU-Bürger ohne schlechtes Gewissen Fisch einkaufen und sich sicher sein können, dass diese Fische nicht noch weitere Bestände dezimiert haben. “Wenn man heute im Supermarkt Käse kauft, braucht man auch keinen Einkaufsratgeber”, beschreibt Walker das angestrebte Ziel.

Quelle / Originalartikel: sonnenseite.com

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten auf Europäer essen doppelt so viel Fisch wie sie dürften

  1. icaneatcauliflower sagt:

    go veggie
    http://www.youtube.com/watch?v=lmXAwTisSd0

    Dieses „dürfte“ macht mich ganz krank…
    Was soll das denn bloß heißen? Nach welchem Wertesystem denn?

    Mir fallen unzählige Wertesysteme ein, nach denen man gar keinen Fisch (mehr) essen „dürfte“, und keines, nach dem man „dürfte“.

    Menschen aus dem christlichen Kulturkreis, die ihren Selbstwert darüber beziehen „Christ zu sein“ ebenso wie die gewählte Mehrheit unserer Politiker, die sich dem christlichen Gedankengut verpflichtet zu fühlen behaupten, „dürften“ gar keine Tiere essen, denn eins der Gebote lautet „Du sollst nicht töten“. Buddhisten, Hindus und Juden „dürften“ es auch nicht, letztere, weil ihre Nahrung kein Blut enthalten soll…
    Ein jeder, der denken und/oder rechnen kann, Wissenschaftler, Ökonomen, Umweltschützer „dürfte“ keinen Fisch mehr essen, weil es eine ganz simple Rechenaufgabe ist, was passiert, wenn wir nicht sofort damit aufhören. Und weil die Rechnung auch nicht aufgehen kann, wenn wir Farmfische mit mehr Wildfang füttern müssen, als dann für den Verzehr geschlachtet wird. (Geht’s noch?) Wobei mir letzthin eine Dipl.-Ökotrophologin mit äußerstem Nachdruck beibringen wollte, Fisch sei vegetarisch. Mein Einwand, dass der meines Wissens nicht auf Bäumen wachse, führte zu keinerlei kognitivem Effekt. Das nur am Rande zur Qualität des deutschen Bildungssystems. Für all diese Erkenntnisresistenten (eine weitere Bezeichnung spare ich mir hier) wird sich das Problem aller Voraussicht nach von selber lösen, indem wir in Kürze nicht mehr können werden, was wir „dürften“. Wobei dann auch noch die Meere umkippen, womit sie ja schon angefangen haben. Dann wird es nicht nur knapp mit dem Essen, sondern auch mit dem Trinken und waschen und mit dem Atmen. Aber wir „dürfen“ ja.

    “Wehe dem Menschen, wenn auch nur ein einziges Tier beim Jüngsten Gericht sitzt.” Christian Morgenstern.

  2. Jabba sagt:

    Das ist schade, denn alles deutet darauf hin, dass Seefisch eigentlich sehr gesund für uns ist. Die darin enthaltenen Omega3-Fette sind essentiell, und kommen in Pflanzen nicht (langkettig) vor. Zumindest verstehe ich den Artikel hier so:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-3-Fetts%C3%A4uren

  3. icaneatcauliflower sagt:

    achduje.

    Nein, es deutet lediglich alles darauf hin, daß w i r nicht sehr gesund für den Seefisch sind. Und in Folge dessen für die gesamte Menschheit.

    Der Rest ist typische Propaganda der fischverarbeitenden Industrie, wie wir sie auch aus der Fleischproduktion kennen und hält wissenschaftlichen Ansprüchen keineswegs so stand, wie es dem Verbraucher suggeriert werden soll.
    Jedem, der in wissenschaftlichem Arbeiten geschult ist, fällt bei der Lektüre der zitierten Texte unmittelbar auf, daß es sich um reißerisch aufgemachte Behauptungen handelt, die in keiner Weise wissenschaftlich abgesichert sind. Alle anderen Leser laufen leider Gefahr, der Propaganda auf den Leim zu gehen, was ja auch beabsichtigt ist.
    Was man als Normalverbraucher tun kann, ist, den wikipedia-Text und die angehängte Literatur mal aufmerksam zu lesen. Dann wird einem so etwas auffallen: “wurde…verantwortlich gemacht”, “s c h e i n t s c h w a c h korreliert zu sein” (wissenschaftlich heißt das garnichts! selbst wenn da stünde: “konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden” lohnt es sich bisweilen, die Methoden zu überprüfen) oder “die Vermutung” oder “wird untersucht”. Daraus Tatsachen zu machen, ist unseriös. Weiter: “Meerestiere nehmen a-Linolensäure mit dem Phytoplankton auf”, “Studien an Patienten haben… gezeigt, dass…Fischölkapseln die Krankheitssymptome nicht in jedem Fall verbesser(n)”, “Die Inuiten litten nicht nur selten an Herzinfarkt” (unseriös, sie haben dafür mehr Schlaganfälle), “auch bestimmte Krebserkrankungen…kamen kaum vor. Dies lässt sich ebenfalls mit der hohen Aufnahme an Omega-3-Fettsäuren erklären” (Läßt sich? wie denn? Oder auch nicht?). “V e r m u t l i c h können die Fettsäuren…”, (merkt Ihr nicht, wie Ihr da verscheißert werdet? Krebserkrankungen werden der Zunahme der Schadstoffbelastung in der zivilisierten Welt zugeschrieben, bei den Inuit gibt es weniger Umweltbelastung. So geht das doch einfach nicht.) Weiter: “Eine S t r e it f r a g e unter Wissenschaftlern ist, ob wir mit der Nahrung ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufnehmen oder ob wir DHA und EPA zusätzlich zuführen sollten. Die Studien haben ergeben, dass nur Mengen von über drei Gramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag günstig auf die Blutfettwerte” (die wir uns mit Fleisch- und Fettfischkonsum angefressen haben? Wenn sie nicht erhöht sind, müssen wir sie nicht senken. Go Veggie…) “wirken. Diese hohen Dosen lassen sich nicht mit pflanzlichen Lebensmitteln” (ach, sind doch in Phytoplankton und Algen drin? Die Fische können’s doch auch…weiter unten steht, der Mensch kann es auch, nur nicht in dem Maße, um überhöhte Blutfettwerte wieder abzubauen), “sondern nur mit einem täglichen Verzehr von 100-200 Gramm fettreicher Fischsorten erreichen. Ein so hoher Fischverzehr ist weder aus Sicht der Meeresökologie noch ernährungsphysiologisch empfehlenswert. Außerdem sind die fettreichen Fische besonders schadstoffbelastet. Selbst Fischölkapseln bieten keine Alternative.” Da strapazieren sie wieder das lausige Argument wie für den Fleischverzehr, daß die für die menschliche Ernährung notwendigen Aminosäuren nur in Fleisch vorkämen. Das ist so Blödsinn. Wir können uns die ohne Weiteres selbst synthetisieren. Wenn wir Fleisch essen, hat das nur die Kuh vorher für uns gemacht. Sie hat’s aber auch aus dem Gras. Alle alten Kulturen verfügen über traditionelle Rezepte, die die Bausteine für diese Aminosäuren optimal kombinieren, wenn das nicht funktioniert hätte, gäb’s uns garnicht: in Indien das Dhal (Reis mit Hülsenfrüchten) im nahen Osten Falafel mit Pitta (Weizen mit Kichererbsen), bei den Indianern Mais mit Bohnen (Chili sin carne) , in Nordafrika Tabbouleh (Getreide mit Petersilie). Bei den deutschen Holzfällern gab es früher auch kein Fleisch, die nahmen Linsen mit Spätzle und waren damit zu körperlichen Höchstleistungen fähig. Wer nicht vegan lebt, kann auch Kartoffeln mit Ei oder Quark kombinieren, um diese Aminosäuren selbst zusammenzubauen. Alles Verlade, echt…Und da hast Du Eisenwerte im Blut, die jeden Doktor, der noch dieser Eisenmangelhysterie anhängt, neidisch werden lassen.

    Wenn man Erfahrung mit medizinischer Forschung hat, ist einem klar, daß die Sachverhalte genausowenig geklärt sind wie in der Cholesterin-, Rheuma- und anderen Forschung. Da arbeitet die Medizin mit bisher ungesicherten Hypothesen, die sich gerne alle paar Jahre mal ändern. Die Industrie greift diese unterdessen hemmungslos auf, um Profite zu machen, wie eindrucksvoll an den boomenden Nahrungsergänzungsmitteln zu sehen ist, wie Vitamin- oder Selenpräparaten oder diesem ganzen Firlefanz- bis sich rausstellt, wie gesundheitsschädlich die sind! Ein schrumpliger Bio-Apfel am Tag ist halt doch ausgewogener und ungefährlicher…
    Was man auch noch tun kann, ist, die zitierten Studien mal auf ihre wissenschaftlichen Methoden zu überprüfen (wenn man sich mit Statistik auskennt) und vor allem auf ihre Herkunft. Meiner Erfahrung nach sind bspw. Studien zu Schadstoffbelastungen praktisch ausschließlich von der daran verdienenden Industrie lanciert (Vorsicht – es werden gerne verharmloste Adressen vorgeschoben, die den kritisch Recherchierenden in die Irre führen sollen, da muß man bißchen tiefer graben, wenn man an die Wahrheit will), so wie es üblich ist, daß Industrieunternehmen (gerne die alten Größen aus der Hitlerzeit, die sich bis heute bestens gehalten haben) die Regierung mit Arbeitsplatzverlusten erpressen, wenn Schadstoffgrenzwerte herabgesetzt werden sollen. Bezeichnenderweise sind das auch die Unternehmen, die Forschungsaufträge in ihrem Sinne an unsere Universitäten vergeben und es ist schwierig, dagegen etwas zu sagen, weil der Uni dann die Forschungsgelder entgehen.

    Dabei werden schamlos menschliche Urängste ausgenutzt, wie z.B. die Angst vor dummen Kindern oder gestörten Hirnfunktionen u.a.m., aber: wärest du mit einem Intelligenzquotienten von 145 zufrieden? Das geht noch nach 30 Jahren fisch- und fleischfreier Ernährung. Wärest du zufrieden, wenn du drei hochbegabte Kinder hättest, die vegetarisch aufgezogen wurden? Es gibt Argumente, die widerlegt sind, wenn man nur ein Gegenbeispiel findet.
    Genauso unseriös ist die Panikmache mit Herz-/Kreislauferkrankungen: in dem Text http://www.ugb.de/e_n_1_140099_n_n_n_n_n_n_n.html, den ich mal beispielhaft aus der verwendeten Literaturliste herausgreife, widerlegt sich die Autorin bereits selber, indem sie eingesteht, daß Herz-/Kreislauferkrankungen gesichertermaßen auf Übergewicht durch zu fette Ernährung zurückgehen (die auf dem Verzehr zu vieler tierischer Fette beruht). Die – im ersten Absatz als “Vermutung” gekennzeichnete (!) – Annahme mit den Omega3-Fettsäuren wird da halt praktischerweise einfach drangehängt, der Konsument wird’s schon nicht merken und panisch Lachsdrops einkaufen gehen. Aus wissenschaftlicher Sicht sind die teils vogelwilden Rückschlüsse über Zusammenhänge, die da referiert werden, jedenfalls nicht zulässig: die bessere Gesundheit von Japanern beruht auf dem überwiegenden Verzehr von Reis und Gemüse, wobei mit dem Einmarsch von Burgern und Cola auch die westlichen Zivilisationskrankheiten auf dem Vormarsch sind. Das ist jedenfalls mal gesichert! Die anfangs behauptete bessere Gesundheit von Inuit wird weiter unten im Text wieder relativiert: sie erleiden häufiger Schlaganfälle und sterben früher als wir. Was soll das für eine Argumentation sein?
    Der Text endet mit der Feststellung: “Bei all der Euphorie über die Omega-3-Fettsäuren darf nicht vergessen werden, dass unsere Nahrung noch viele weitere Möglichkeiten bietet, Herzkreislauf- und Krebserkrankungen vorzubeugen. Eine wesentliche Empfehlung ist, insgesamt weniger Fett und gesättigte Fettsäuren aufzunehmen. Auch wer Übergewicht abbaut und den Alkoholkonsum einschränkt, kann das Risiko für Herzinfarkt senken. Eine pflanzenbetonte, vollwertige Nahrung enthält zudem zahlreiche bioaktive Substanzen wie Ballaststoffe, Sterine und Phenolsäuren, die ebenfalls einen Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs bieten. Eine solche Kost entspricht den mitteleuropäischen Verzehrsgewohnheiten weitaus mehr, als auf Fettsäuren aus dem Meer zurückzugreifen.”
    Kauf’ Dir ‘ne Flasche Rapsöl – wenn es die Haushaltskasse zuläßt, auch Walnußöl – brat’ Dein Gemüse, Getreide und Tofu damit und tu es in Salat und selbstgemachte Brotaufstriche (wie Hummus) und gut is’.
    Die Werte stehen in der Liste in dem von Dir zitierten wikipedia-Text.

    Laßt Euch mal nicht in’s Bockshorn jagen…

  4. Jabba sagt:

    Warum greifst Du die Autorin des von Dir verlinkten Artikels an? Sie liegt doch im wesentlichen auf Deiner Linie, auch wenn sie nicht vegane Diät predigt. (Mehr Fisch ist nicht sinnvoll. Statt dessen ausgewogene Ernährung.)

    “Wir können uns die ohne Weiteres selbst synthetisieren.”
    Das hätte ich, zumindest für Phasen mit erhöhtem Bedarf wie z.B. Schwangerschaft, gerne etwas ausführlicher erklärt. Wir verarbeiten (laut Artikel) 10-15% bzw. 4% von pflanzlichem Omega3 zu langkettigem. Ist das viel, wenig, oder genau richtig? Dass hier traditionell weniger Fisch als woanders gegessen wird, ist kein Argument. (Vergleiche z.B. Jodmangel bei Mitteleuropäern.).

    “Da arbeitet die Medizin mit bisher ungesicherten Hypothesen, die sich gerne alle paar Jahre mal ändern.”
    Klar, zu jeder Studie gibt es mindestens eine, die das Gegenteil behauptet. Bei Veganern ist die Wahrnehmung natürlich absolut nicht selektiv. ;-)

    “Es gibt Argumente, die widerlegt sind, wenn man nur ein Gegenbeispiel findet.”
    Schon, aber nicht in diesem Zusammenhang. Ich nehme an, der IQ hängt nicht allein von Fischöl ab, und ist normalverteilt. Vermutlich ist der Mittelwert bei Vegetariern sogar höher als in der Gesamtbevölkerung, weil dumme Menschen selten auf die Idee kommen, freiwillig auf Fleisch zu verzichten.

  5. icaneatcauliflower sagt:

    hier ist noch was für Euch:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1164024/Die-lange-Nacht-der-Ozeane?setTime=NaN#/beitrag/video/1164024/Die-lange-Nacht-der-Ozeane

    http://www.tvtv.de/tvtv/web/programdetails.vm?programmeId=47301009&lang=de&epgView=list&groupid=0&tref=Program

    http://www.avaaz.org/de/ausstieg_jetzt/?cl=801803325&v=7413

    und
    @Jabba: sei mir nicht böse, Jabba, ich wollte mich aufraffen und dir das zum 3. Mal erklären. Aber ich geb’s auf. Der Text – den ja du verlinkt hast, ich hab’s nur aufgegriffen – erklärt das schon, ich hab’s in meinem Zitat auch noch mal erklärt und jetzt steck’ ich auf. Willst du es denn wirklich verstehen? Wenn nicht, hat eine weitere Erklärung m. E. auch keinen Sinn mehr. Und wenn es dich tatsächlich interessiert, kannst du dir das auch selber zusammensuchen.
    Sonst fressts halt die Meere leer – dann wird’s vielleicht auch dem letzten klar.

  6. Jabba sagt:

    Na, Du gibst ja schnell auf. ;-)

    Und nein, ich will es nicht verstehen. Und, was viel wichtiger ist, Otto-Normalverbraucher will es nicht verstehen. Der will was leckeres, billiges und möglichst noch gesundes (in der Reihenfolge), und zwar ohne nachzudenken.
    Und was mir persönlich auf den Zeiger geht, ist der Dogmatismus bei vielen Veganern. Die Argumentationsstrategie ist oftmals genau so dünn, wie die der bösen Lebensmittelindustrie: Vieles wird behauptet, und die Belege kann(?) man sich dann selbst zusammensuchen.

    Der hier ist da schon überzeugender
    http://www.youtube.com/watch?v=0QnW-wkSM1U

    P.S.: Danke für die Links.