Frühwarnsystem für die Wale: Sea Shepherd setzt akustisches Warnsystem für die Wale in der Nähe der Färöer-Inseln ein

Orginal: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-100820-1.html

Freitag, 20. August 2010

Frühwarnsystem für die Wale: Sea Shepherd setzt akustisches Warnsystem für die Wale in der Nähe der Färöer-Inseln ein

Während der letzten Wochen hielt sich Sea Shepherd kontinuierlich im Gebiet des dänischen Protektorats der Färöer-Inseln auf.

Sea Shepherd arbeitet zusammen mit der Brigitte Bardot Stiftung gegen das brutale und barbarische Abschlachten von Pilotwalen durch färöische Bürger.

Dieses Abschlachten ist noch entsetzlicher als das Töten der Delfine im japanischen Taiji und es findet in Europa statt. Außerdem verstößt es gegen die Berner Konvention, die von Dänemark unterschrieben wurde.

Von unserem Schiff Golfo Azzurro aus sammeln Sea Shepherd und die Brigitte Bardot Stiftung Beweise des Walschlachtens und haben mit akustischen Geräten unter Wasser experimentiert, um wandernde Grindwale von der Insel fernzuhalten.

Wir haben diese Idee bisher geheim gehalten, aber heute hat die färöische Presse berichtet, dass eine Schule von Pilotwalen entkommen war, weil unter Wasser Töne ausgesendet wurden.

Sie haben uns erwischt. Genau das haben wir auch gemacht und es scheint als ob die Geräte funktionieren, und wenn sie funktionieren, dann werden wir nächstes Jahr zurückkehren und noch mehr solcher Geräte einsetzen.

Die Färinger schlachten ganze Schulen ab und machen dabei auch vor schwangeren Weibchen und jungen Kälbern nicht Halt. Kein einziger Wal überlebt, wenn die Färinger einmal ihre langen Messer und Knüppel hervorgeholt haben. Die Wale sterben in einer qualvollen Blutorgie, während betrunkene Fischer auf sie einhacken, einstechen, einprügeln und die wehrlosen Tiere aufschlitzen, während sich die Küste mit Blut füllt.

Die Färinger nennen dies die “Grind“ und behaupten es sei eine Tradition und ein Geschenk Gottes. Wir nennen es einen sadistischen, blutigen Sport und ein Verbrechen, eine Verletzung der Gesetze der Europäischen Gemeinschaft, deren Vorteile die Färöer-Inseln in vollem Umfang genießen.

Die akustischen Geräte können im Meer gelassen werden und funktionieren mit Batterien wochenlang. Sie könnten der Schlüssel zur Rettung vieler dieser sanften Wale sein und sie von dem grausamen Empfang fernhalten, den ihnen die Färinger sonst bereiten würden.

Die Besatzung der Golfo Azzurro hat keinerlei Gesetze gebrochen und deshalb kann die dänische Marine sie nur eskortieren, aber nicht entern oder verhaften.

Die Kampagne wird von Lamya Essemlali, dem Präsidenten von Sea Shepherd Frankreich geleitet.

In diesem Sommer konnte unser Undercover-Aktivist Peter Hammarstedt bereits eine der grausamen Grindwaljagden dokumentieren. Seitdem bedecken die Färinger die Föten, die sie aus den Gebärmuttern der Weibchen herausreißen, damit sie nicht fotografiert werden, was ein Anzeichen dafür sein könnte, dass sogar sie sich in gewisser Weise für ihre sadistischen Handlungen schämen.
Mehr zur Operation Grind Stop: http://www.seashepherd.org/grind-stop

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