VOLLSTÄNDIGE ENTHÜLLUNG: Die Briefe, die das ganze Drama verursachten

Quelle: http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-101005-2.html

Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 22:16 Uhr

VOLLSTÄNDIGE ENTHÜLLUNG: Die Briefe, die das ganze Drama verursachten

Captain Paul Watson, Gründer und Präsident von Sea Shepherd, war anfangs zögerlich, seinen Briefwechsel mit Pete Bethune zu veröffentlichen, da er die Ansicht vertrat, dies sei unnötig und lenke nur von den Vorbereitungen für die kommende Mission ab. Da Bethune jedoch kürzlich eine veränderte Version ihres Schriftwechsels auf Facebook veröffentlicht hat, halten wir es nun für wichtig, den gesamten Briefwechsel an die Öffentlichkeit zu bringen, damit jeder sich ein eigenes Bild verschaffen kann. Er beinhaltet auch eine E-mail, in der Captain Watson Bethune informiert, dass wir unsere Verbindung zu ihm beenden müssten, wie auch Bethunes Antwortschreiben, welches viele falsche Behauptungen und verdeckte Drohungen enthält.

Sea Shepherds Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Bethune abzubrechen, wurde im Interesse der Sicherheit unserer Schiffe und der Crewmitglieder getroffen. Bethune arbeitete in voller Absicht mit der japanischen Polizei zusammen und gab ihr falsche Informationen. Auf Basis dieser Informationen bereiten die japanischen Autoritäten nun ein Verfahren gegen Captain Watson vor, welches unsere Walschutzkampagnen direkt gefährden könnte.

Sea Shepherd betrachtet dies als einen direkten Vertrauensbruch, weswegen es für uns keine andere Möglichkeit gab, als Bethune davon in Kenntnis zu setzen, das wir nicht länger mit ihm zusammenarbeiten können. Unten ist der gesamte Briefwechsel zwischen Captain Watson und Bethune aufgeführt, damit unsere Leser selbst entscheiden können, was sie glauben möchten.

Brief von Captain Paul Watson an Pete Bethune:

Absender: Paul Watson
Datum: Sonntag, 03. Oktober, 2010 12:38
An: Pete Bethune
Betreff: Von Captain Paul Watson

Pete,

Ich möchte dich nicht deines Heldenstatus berauben, den du für das erhalten hast, was du durch das Entern der Shonan Maru #2 geleistet hast. Es war eine mutige Tat und du weisst, dass mir jeder bei Sea Shepherd darin zustimmt. Tausende Menschen in aller Welt sehen zu dir auf. Ich möchte sie nicht enttäuschen.

Während deiner Gefangenschaft warst du weniger mutig. Und bevor du mir jetzt damit kommst, ich wisse nicht, wie es ist, gefangen gehalten zu werden, möchte ich dir entgegnen, dass ich aufgrund eines Haftbefehls aus Norwegen 120 Tage lang unter Arrest stand. Während dieser Zeit sagte ich absolut nichts und wurde am Ende ohne Anklage freigelassen.

Peter Hammarstedt und Alex Cornelissen wurden von der Royal Canadian Mounted Police in Kanada über ihre Interventionen gegen die Robbenjagd 2008 aggressiv verhört und sagten nichts.

Allison Lance und Alex Cornelissen wurden 2003 in Japan vier Wochen lang aggressiv verhört, weil sie Delfine befreit hatten und sagten nichts. Mit Sicherheit machten sie auch niemand anderen für ihre Taten verantwortlich.

Du jedoch hast mir die Verantwortung für deine Taten in die Schuhe geschoben, was dazu führte, dass ich jetzt auf der Blauen Liste von Interpol stehe, weswegen ich bereits bei einer Grenzüberquerung in den USA mit vorgehaltener Waffe in Gewahrsam genommen wurde. Man legte mir Handschellen an und schloss mich ein. Der Arrest währte nur kurz, aber lange genug, damit mir der Berater der Homeland Security erklären konnte, Japan hätte mich als “bewaffnet und gefährlich” beschrieben.

Vor kurzem teilte die japanische Polizei Scott West in Taiji mit, das ich polizeilich gesucht werde und dass ein Haftbefehl gegen mich bestünde. Scott entgegnete, dass weder er noch ich von diesem Haftbefehl wüssten. Die Polizei sagte Scott, dass Pete Bethune genug Aussagen geliefert hätte, um Anklage gegen mich zu erheben und mich in Japan ins Gefängnis zu bringen.

Diese Anklage beinhalted höchstwahrscheinlich auch Verschwörung, da ich dir “befohlen” hätte, an Bord der Shonan Maru #2 zu gehen.

Ja, du hast dich für diese Aussagen entschuldigt und mir gesagt, du hättest sie widerrufen, aber das Problem ist, dass eine Niederschrift oder Aufnahme deiner Anschuldigungen existiert, aber kein Protokoll irgendeines Widerrufs.

Die Aussagen, die du gegen mich gemacht hast, haben Japan die Basis dafür geliefert, mich nun auf die Blaue Liste zu setzen.

Wir haben ein vollständiges Protokoll deiner Aussagen erhalten, in dem ich als die Person dargestellt werde, die dir den “Befehl” gab, die Shonan Maru #2 zu entern und überhaupt all das zu tun, dessen du dich schuldig bekannt hast.

Es ist eine ganz einfache Sache, Pete. “Nobody talks, everybody walks.” Im Verhör sagt man niemals irgendetwas, es sei denn, man wird gefoltert, und du wurdest nicht gefoltert.

Du siehst, Pete, bis jetzt hatte Japan keine Befugnis, irgendetwas zu unternehmen, weil wir ein in den Niederlanden registriertes Schiff in internationalen Gewässern waren. Als du die Shonan Maru #2 betreten hast, warst du sozusagen auf japanischem “Boden” und dem japanischen Recht unterworfen. Du warst es, nicht wir, und die Entscheidung, dort zu sein, war allein deine eigene.

Du weisst, dass ich dir erlaubt habe, zu tun, was du tun wolltest, und dass ich dir nicht befohlen, ja nicht einmal vorgeschlagen habe, die Shonan Maru #2 zu entern. Es war deine Entscheidung, nicht meine und es ist unentschuldbar, dass du dem japanischen Ankläger erzählt hast, ich hätte dir befohlen, auf das Schiff zu gehen.

Wie du dich erinnerst, wollte ich, dass du nach Neuseeland gehst, um Publicity zu machen. Du hast mich gebeten, dich wieder mit auf See zu nehmen, damit du die Shonan Maru #2 entern könntest.

Im Grunde hast du mich mit einer Falschaussage an die Japaner verkauft. Du hast gelogen und ich habe keine Ahnung, was man dir im Gegenzug gegeben hat. Ich bin sicher, es hat dir geholfen, mildernde Umstände zu erhalten.

Wir haben über eine halbe Millionen Dollar für deine Verteidigung ausgegeben und dennoch hast du die Unverfrorenheit besessen, öffentlichkeit zu behaupten, wir hätten dich verraten, wo doch die Aussage, wir würden dich entlassen, deinem Prozess gerade geholfen hat und dabei half, dich freizubekommen. Und obwohl wir das bestmögliche Team zu deiner Verteidigung bereitstellten, hast du dich entschieden, zu reden und uns zu verraten und fühltest dich dabei anscheinend im Recht.

Du bist als Held nach Hause zurückgekehrt und ich habe kein Interesse daran, all diese Leute zu desillusionieren, die dich als Helden betrachten. Du hast ihnen Hoffnung und Inspiration gegeben und das ist sehr positiv und generell gut für die Walschutzbewegung.

Aber es ist nicht die Wahrheit. Dein Mut geriet im Verhör ins Wanken.

Und deswegen können wir nicht mit dir arbeiten. Wir können keine Werbung für dein Buch machen oder dir gestatten, dich an Sea Shepherds Aktionen zu beteiligen oder auf unsere Kampagnen zu fahren. Wir können einfach nicht darauf vertrauen, dass du keine Aussagen machst, die uns Probleme bereiten. Wir können nicht riskieren, dass du wieder den japanischen Walfängern in die Hände fällst. Wir können nicht darauf vertrauen, dass du dich nicht bereit erklären würdest, wieder als Zeuge für die japanische Anklage aufzutreten, wie du es schon einmal getan hast.

Was ich gerne vorschlagen würde ist, dass du deine Sache unabhängig von Sea Shepherd weiterführst. Wir werden in der Öffentlichkeit nichts über dich verlauten lassen und du wirst nichts über uns sagen. Wir werden einfach sagen, dass wir gegenüber dem japanischen Gericht ein Versprechen abgelegt haben und dass du und ich dieses Versprechen halten wollen. Auf diese Weise kannst du deinen Status als Held bewahren und die Menschen werden nicht von dir enttäuscht.

Wir werden dir trotzdem Geldmittel für die Ady Gil zur Verfügung stellen, obwohl wir bereits eine halbe Million für deine Verteidigung ausgegeben haben und trotz der Tatsache, dass das Schiff aufgrund deiner Nachlääsigkeit verloren wurde. Wir haben versucht, die bestmögliche Miene zu diesem Spiel aufzusetzen, aber lass uns doch ehrlich sein, Pete, es gibt keine Entschuldigung dafür, dein Schiff nicht unter Kontrolle zu haben in der Nähe eines feindlichen Schiffs. Die Shonan Maru #2 war in der Lage, dein Schiff zu zerstören, weil du es ihnen erlaubt hast. Du hast kein Ausweichmanöver eingeleitet. Du und deine Crew waren damit beschäftigt, den Japanern lange Nasen zu machen und ironisch darüber zu lachen, wie ineffektiv sie seien. Aber du hast das Schiff verloren, Pete, und wenn du in der Marine wärst, wärst du vor ein Kriegsgericht gestellt worden für das, was du zugelassen hast.

Zusätzlich bedrohten einige Mitglieder deiner handverlesenen Crew meine Offiziere mit körperlicher Gewalt und zeigten deutlich, dass sie die größten Memmen sind, mit denen zusammenzuarbeiten wir jemals das Unglück hatten.

Also erzähle bitte allen Sea Shepherd Ortsverbänden, zu denen du eingeladen wurdest, dass du absagen musst. Du brauchst keinen Grund zu nennen.

Ich habe nicht die Absicht, deinen Ruf zu schädigen. Wir müssen in der Öffentlichkeit nichts negatives über dich sagen und wir bitten dich, das gleiche mit uns zu tun.

Hochachtungsvoll

Captain Paul Watson

 

Absender: Pete Bethune
Datum: Sonntag, 03. Oktober 2010 21:43
An: Paul Watson
Betreff: Re: From Captain Paul Watson

Paul.

Ohne Vorurteil

Ich schreibe dies in einem Versuch, die zunehmende Unehrlichkeit von SSCS gegenüber mir, den freiwilligen Helfern und Unterstützern von Sea Shepherd in die Schranken zu weisen. Ich denke darüber nach, mit den folgenden Themen an die Öffentlichkeit zu gehen:

Sorge Nummer Eins: Mutwilliges Versenken der Ady Gil
Als Chuck (in Gegenwart von Peter H.) zum ersten Mal sagte, Paul wolle, dass ich die Ady Gil versenke, ging ich nach draußen zu dreien meiner Crewmitglieder, um die Angelegenheit mit ihnen zu besprechen. Als Chuck, Luke und ich das Versenken in Angriff nahmen, wurden wir verdeckt von einem meiner Crewmitglieder gefilmt. RIB filmte uns, wie wir auf die Ady Gil gingen, daran arbeiteten, die Kammern in den Schwalbennestern und Heckklappen zu öffnen und dann auf die Bob Barker zurückkehrten. An diesem Abend besprachen wir, was ich getan hatte, wie lange das Sinken dauern würde und die rechtlichen Konsequenzen.

Ein paar Tage später gestand ich auch gegenüber Laurens ein, die Ady Gil absichtlich versenkt zu haben. Er war verständlicherweise sehr enttäuscht. Jedes Crewmitglied der Ady Gil ist sich des vorsätzlichen Versenkens bewusst und drei von ihnen sind bereit, eidesstattliche Erklärungen abzugeben, die das obige bestätigen und sie sind ebenfalls alle dazu bereit, sich einem Lügendetektortest zu unterziehen, um zu beweisen, dass sie die Wahrheit sagen.

Nach dem Versenken der Ady Gil fühlte ich mich furchtbar und ich fühle mich immernoch furchtbar. Ein Schiff zu versenken, das ein so großer Teil meines Lebens gewesen war, brach mir das Herz und ich sehe auch einen Verrat gegenüber den SSCS Sponsoren, Unterstützern, Ady Gil und der Öffentlichkeit in dem Umstand, dass wir diesbezüglich eine Lüge verbreitet haben.

Sorge Nummer 2: Verleumdung meiner Person aufgrund von Pfeil und Bogen
Als ich mich im Juli 2009 mit Paul Watson traf, erteilte er mir die Erlaubnis, Pfeil und Bogen mit in die Antarktis zu nehmen, weil wir die Idee hatten, die Pfeilspitzen in Gift (oder falsches Gift) zu tauchen und sie in die toten Wale zu schießen, während diese vom Harpunenschiff auf das Fabrikschiff umgeladen wurden. Als ich dann mit Paul in der Antarktis auf der Steve Irwin zusammen traf, bestätigte ich alle Taktiken und er sagte mir, ich hätte die Erlaubnis Pfeil und Bogen einzusetzen, wenn sich eine geeignete Situation ergeben würde.

Nachdem die Ady Gil gesunken war, fand die Crew der Shonan Maru vier Pfeile im Wasser. Dies ist wirklich keine Überraschung, da Laurens in Hobart ca. 100 Pfeile für uns gekauft hatte, die alle in den vorderen Schlafquartieren (wo die Ady Gil gerammt wurde) aufbewahrt wurden. SSCS gab eine Pressemitteilung heraus und stritt jedes Wissen von den Pfeilen ab. Man behauptete stattdessen, die Walfänger hätten sie als falsche Beweisstücke selbst dort platziert. Es bestand keine Notwendigkeit, überhaupt etwas zu sagen. Die Story war, dass die Ady Gil untergegangen war…nicht dass einige Pfeile gefunden wurden. In Wirklichkeit interessierte sich niemand dafür, ob vier Pfeile gefunden worden waren, während die Walfänger explosive Harpunen und 12 Flinten an Bord hatten.

Durch die Herausgabe einer Pressemitteilung log SSCS die Presse an. Es war von Anfang an ein Fehler, die Pfeile zu leugnen und das Kommunikationsdebakel seitdem war eine Schande.

Während ich in Japan im Gefängnis saß, sahen einige ranghohe Sea Shepherd Mitglieder, dass Pfeil und Bogen in der ersten Folge von Whale Wars erschienen und Lizard Productions weigerte sich, die Szenen zu löschen. SSCS fühlte sich nun fälschlicherweise in die Enge getrieben aufgrund der angeblich gewalttätigen Maßnahme. Sie entschlossen sich, mich von SSCS auszuschließen. Dieses Treffen wurde mir von zwei Quellen bestätigt. Chuck Swift behauptete fälschlich in einer Pressemitteilung, ich hätte einen verbotenen Gegenstand mit in die Antarktis gebacht. Paul Watson gab Chuck daraufhin Rückendeckung und sagte ebenfalls, er hätte von den Pfeilen keine Kenntnis besessen und ja, ich wurde von SSCS rausgeschmissen.

Dies ist ein direkter Angriff auf mich und ich bin sicher, dass ich vollste Berechtigung habe, SSCS wegen übler Nachrede gerichtlich zu belangen.

Punkt 3. Der Scheinrauswurf von SSCS
Mehrere Leute verließen Sea Shepherd aus Protest über meine Behandlung und viele andere drohten damit, SSCS nie wieder zu unterstützen. SSCS geht daraufhin in die Schadensbegrenzung. Sie geben bekannt, sie hätten mich nicht wirklich ausgeschlossen, sondern dies nur getan, um mir bei meiner Gerichtsverhandlung zu helfen. Meine Anwälte waren der Meinung, dass dieser Schritt meinem Prozess nicht wirklich half, da er mich als unehrlich darstellte – er implizierte zum Beispiel, ich hätte Pfeil und Bogen ohne Erlaubnis von Paul Watson mit in die Antarktis gebracht. Die Anwälte sagten in wiederholtem Male, sie hätten mit dem Ausschluss nichts zu tun und hätten dies niemals empfohlen.

Mein Verteidigerteam erfuhr sogar erst dann von dem Ausschluss, nachdem er der Presse verkündet worden war. Meine Verteidiger brachten den Ausschluss in die Verteidigung mit ein, da jetzt sowieso jedermann davon wusste und die Richter bereits darüber informiert waren. Aber mit Sicherheit hat mein Verteidigerteam niemals in irgendeiner Form darum gebeten, oder vorgeschlagen, dass mein Ausschluss für den Prozess von irgendwelchem Nutzen sei.

Als ich aus dem Gefängnis entlassen wurde, sagten mir Paul und Laurens, ich sei nicht von der Organisation ausgeschlossen und bei allen zulünftigen Kampagnen willkommen. Mehrere andere ranghohe SSCS Mitarbeiter bestätigten jedoch, der Ausschluss sei wegen Pfeil und Bogen erfolgt, aber der wachsende Protest gegen meine Behandlung habe SSCS dazu veranlasst, mit einer guten Erklärung aufzuwarten – es war alles Teil einer Master Strategy, um mir vor Gericht zu helfen.

Punkt 4. Die geheime Absprache mit den japanischen Richtern
Im August, als ich in LA war, sagte ich zu Paul und Laurens, ich würde gerne mit auf die nächste Antarktiskampagne fahren. Paul sagte mir, es gebe einige Vorbehalte bezüglich meines Aufenthalts in Japan und erzählte mir, dass ein Deal mit der japanischen Justiz geschlossen worden sei. Nach mehreren Gesprächen und nachfolgenden E-mails bestätigte er mir, dass wir den Japanern in Wirklichkeit überhaupt nichts schuldig waren, ich könne auf die nächste Kampagne mitfahren, ich könne mein Gelbflossenprojekt im Pazifik machen und dass SSCS mir bei der Werbung und dem Verkauf meines Buches helfen würde. Ein paar Wochen später einigten wir uns darauf, dass SSCS 800 Exemplare meines Buches kaufen würde. Diese Bestellung wurde meinem Autorenkonto bei meinem Verleger belastet.

Im September erzählte man mir dann wieder, SSCS hätte angeblich geheime Absprachen mit den japanischen Richtern getätigt. Dies beinhaltete, dass ich an keiner künftigen Antarktiskampagne teilnehmen würde und dafür nur eine Bewährungsstrafe erhalten würde. Dies steht natürlich mit den Beteuerungen von Paul und Laurens in Widerspruch, ich sei immernoch ein bona fide Mitglied von SSCS und auf der nächsten Antarktiskampagne willkommen. Es widerspricht auch Pauls E-mail, die er mir nach meiner Entlassung geschickt hat.

Ich habe mit Juristen in Japan gesprochen, einem japanischen Staatsanwalt und verschiedenen japanischen Journalisten und sie alle sagten mir, es sei unmöglich für SSCS, irgendeine geheime Absprache mit den Richtern zu treffen. Es gibt keinen Beweis, dass eine solche Absprache stattgefunden hat. Niemand weiss, wer den Deal gemacht hat, welche Richter involviert waren und was die konkreten Bedingungen waren. Dies würde eine Beeinflussung der japanischen Gerichte darstellen.

Wenn der Kopf der größten Yakuzafraktion, der sich zufällig 3 Zellen unter mir in der Strafvollzugsanstalt Tokio befand und eine halbe Milliarde Dollar zu seiner Verfügung hat – nun, wenn dieser Yakuzachef keinen Deal mit der japanischen Justiz abschließen kann, welche Hoffnung hat dann eine Organisation wie SSCS, die in Japan als Terrororganisation verschrien und diffamiert wird, einen illegalen Deal mit der Justiz abzuschließen? Die Antwort lautet natürlich keine. Es gab keine geheime Absprache mit der Justiz.

Mein Team von Rechtsanwälten sagte von Anfang an, eine Bewährungsstrafe sei unumgänglich, solange ich mit dem Ankläger kooperiere und mich vor Gericht bescheiden und reuevoll zeige…was ich tat. Wenn ich mich jedoch weigere, irgendetwas zu sagen, würden die Verhandlungen Jahre dauern und Kosten in Millionhöhe verursachen. Mir wurde gesagt, dass ich für einen viel längeren Zeitraum festgehalten werden würde, wenn ich den “nobody talks, everybody walks”- Ansatz befolgen würde. Folglich nahm ich den Rat meiner Berater an und stimmte ein paar Dingen zu, um die Verhandlung zu beschleunigen. Dies beinhaltete auch, mich in vier Punkten schuldig zu bekennen.

Punkt 5 Bruch der Absprachen zum Bücherkauf
Freitag wurde ich informiert, dass SSCS Australien den Kauf meiner Bücher eingestellt hat und dass dies auf direkte Instruktion von Paul Watson geschah. Die Bestellung wurde meinem Autorenkonto bei meinem Verlag belastet und kann nicht zurückgezogen werden. Der Druck wurde extra schnell vorgenommen, um eine erste Lieferung in einer Woche zu ermöglichen. Ich wurde außerdem informiert, dass wahrscheinlich keines der Sea Shepherd Länderbüros Exemplare meines Buches kaufen wird, entgegen der vorherigen Absprachen.

Wenn SSCS die Bestellung abbricht, stehe ich da mit einer Rechnung von 16,000 neuseeländischen Dollar, die ich bezahlen muss. Ich werde dafür natürlich 800 Bücher haben, aber es ist natürlich viel besser, wenn sie über SSCS verkauft werden, das über geeignetes Marketing, Webpräsenz und Fundraiser verfügt, auf denen die Bücher verteilt werden können, bei 16,000 Dollar Reinerlös.

Dies ist nur wieder ein weiteres Beispiel von einem Rückzug von zuvor geschlossenen Vereinbarungen dar, und ist eine armselige Behandlung für jemanden, der viel für SSCS geopfert hat.

Punkt 6. Bei SSCS Fundraisern in Australien bin ich nicht mehr willkommen
Heute informierte man mich auch darüber, ich solle SSCS Australien davon in Kenntnis setzen, dass ich nicht mehr auf dem australischen Fundraiser im Oktober sprechen könne. Das Datum war seit langem bekannt, meine Flüge sind alle schon gebucht und bezahlt und ich werde auf einmal behandelt wie ein Aussetziger. Es scheint, als sei ich ab sofort bei allem unerwünscht, was mit Sea Shepherd zu tun hat.

Punkt 7. Der gefälschte Schuss auf Paul Watson
Eine ganze Reihe von Crewmitgliedern an Bord der Bob Barker und Steve Irwin diskutierten über den angeblichen Schuss auf Paul Watson. In der ersten Staffel von Whale Wars wurde Paul Watson angeblich von einem Crewmitglied der Nisshin Maru beschossen. Die Crewmitglieder, die auch bei dieser Reise anwesend gewesen waren, vertraten die Auffassung, die gesamte Episode sei gefaked. Ich war nicht auf dieser Kampagne, daher kann ich natürlich nicht beurteilen, ob es wahr ist, oder nicht. Allerdings würde ich nach alldem, was ich im letzten Jahr mitansehen konnte und meiner Kenntnis der japanischen Crew zufolge $500,000 bei einer Chance von 10:1 verwetten, dass der Vorfall inszeniert war.

Der Schuss ist lediglich eine weitere Lüge, was auch nicht viel zur Glaubwürdigkeit von SSCS beiträgt. Die Organisation braucht nicht zu lügen oder täuschen, um ihre Botschaft rüberzubringen. Die Menschen werden die Aktionen gegen den Walfang unterstützen, aber sie werden ihre Unterstützung zurückziehen, wenn sie auf die vielen Lügen aufmerksam werden, die die Organisation zunehmend über die Medien verbreitet.

Worum ich bitte:
Was mich am meisten bedrückt ist der offensichtliche moralische Bankrott von hochrangigen SSCS Mitgliedern. Sie tun sich regelmäßig zusammen und lügen in wichtigen Angelegenheiten mit wenig Achtung für Leute wie mich, den sie die ganze Zeit schlecht machen und terrorisieren. Sie kultivieren ein falsches Bild von sich gegenüber den Menschen, die großzügig genug sind, sie zu unterstützen und der Presse, von der sie abhängig sind, um ihr Anliegen zu verbreiten.

Die kurze Zeit, in der ich Teil von SSCS war und der schiere Abgrund von Lügen, den ich miterlebt habe, haben mir gezeigt, dass SSCS viele Leichen im Keller hat. Es ist an der Zeit, dass dieser Keller geschlossen (oder völlig geöffnet) wird und dass die Organisation sich davon lösen kann.

Ich fordere, dass SSCS von jetzt an seine freiwilligen Helfer (mich eingeschlossen), Unterstützer und die Presse ehrlich behandelt. SSCS braucht nicht zu lügen. Die Rettung von Walen, Delfinen, Thunfischen und Haien ist ein nobles Unterfangen und die Öffentlichkeit wird dies begeistert annehmen, wenn es sich lohnt. Man muss die Story nicht manipulieren und abändern, um öffentliche Unterstützung zu gewinnen.

Zweitens sollten Volunteers wie ich ehrlich und mit Respekt behandelt werden. Wenn mit einem freiwilligen Helfer eine Vereinbarung getroffen wurde, sollte diese in Ehren gehalten werden. Die Art, Dingen zuzustimmen, nur um sein Versprechen einen Monat später wieder zu brechen ist für eine Freiwilligeorganisation einfach unakzeptabel.

Seit ich nach Hause zurückgekehrt bin, wurde ich von einer ganzen Reihe von Volunteers kontaktiert, die alle unglücklich darüber waren, wie SSCS sie behandelt hatte. Die große Anzahl der Beschwerden bezeugt, dass SSCS seine Freiwilligen routinemäßig mit dem Ausschluss bedroht.

Ein guter Anfang wäre nun, einfach zu akzeptieren, dass die Pfeil- und Bogen-Story ein Debakel war und keine Kommentare mehr darüber abzugeben. Erwähnt die Geheimabsprache mit den japanischen Richtern einfach nicht mehr, genausowenig wie mein Ausschluss von SSCS. Dies ist ein trauriges Kapitel in der Geschichte Sea Shepherds, das die Organisation und ich abschließen sollten.

SSCS sollte beginnen, einmal eingegangene Versprechen einzuhalten. In meinem Fall beinhaltet dies

  • Ich nehme an Bord der Bob Barker in einem RIB-Team an der nächsten Kampagne teil
  • Ich spreche wie vereinbart auf den SSCS Fundraisern in Australien
  • Ich erhalte Gelegenheit, mein letztes Buch über die Kampagne “No Compromise” zu schreiben
  • SSCS beendet den Kauf von 800 Exemplaren meines Buches “Whale Warrior”
  • Gesetzt den Fall, ich treibe genug Spenden auf, erhalte ich, wie mit Paul besprochen, die Gelegenheit, das Gelbflossenthunfischprojekt durchzuführen und erhalte hierbei die Unterstützung der SSCS Intelligenz.

Das sind alles ganz einfache Punkte, auf die wir uns vor ein paar Monaten geeinigt haben. Ich bitte nicht um einen neuen Gefallen – sondern lediglich, dass du deine bestehenden Verpflichtungen erfüllst. Und dass ich nächstes Jahr die Organisation ehrenvoll verlassen kann, anstatt als Aussätziger. Und dass SSCS anfängt, seine übrigen Volunteers mit der Würde zu behandeln, die ihnen zusteht.

Was ich tun werde, falls SSCS sich zu einem neuen, ehrlichen Ansatz mit seinen Volunteers, Unterstützern und der Presse entscheidet und wenn es seine Versprechen mir und anderen gegenüber erfüllt.

  • Ich werde positiv über SSCS sprechen und bei den Fundraisingveranstaltungen in Australien behilflich sein
  • Ich werde auf der Kampagne nur vernünftige Maßnahmen ergreifen, die mit Paul und den Offizieren der Bob Barker (oder anderen SSCS Schiffen auf denen ich sein werde) abgesprochen sind.
  • Ich werde zustimmen, mich im April 2011 von SSCS zurückzuziehen.
  • Ich werde SSCS 2011 bei der Medienarbeit helfen, falls gewünscht.
  • Ich stimme zu, nach dem Verlassen von SSCS jede negative Äußerung über SSCS oder seine Mitglieder zu unterlassen.

Was ich tun werde, wenn SSCS sich weiterhin unehrlich verhalten sollte.

SSCS ist verpflichtet, ehrlich mit seinen Freiwilligen umzugehen, die ihre Arbeit umsonst zur Verfügung stellen, der Öffentlichkeit, die gut genug ist, Waren und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen und den Medien, die dabei helfen, die Botschaft weiterzuverbreiten, dass wir die Umwelt schützen müssen. Die Volunteers, die Öffentlichkeit und die Presse haben das Recht, die Wahrheit über die Organisation zu erfahren, die sie unterstützen. Wenn also SSCS darin fortfährt, sich unehrlich zu verhalten, werde ich anfangen, daran zu arbeiten, dass dieses Verhalten publik wird. Ich habe die folgenden Möglichkeiten

1: Media Stunt
Die Informationen, die ich an die Öffentlichkeit bringen werde, sind vernichtend. Natürlich hat SSCS eine gut geölte PR-Maschinerie, daher werde ich clever sein müssen. Hier ist eine Möglichkeit, die wahrscheinlich einige Wirkung zeigen würde.

Wir halten eine Pressekonferenz in Brisbane ab, die zufällig genau vor dem SSCS Fundraiser stattfindet. Ich werde US$500,000 in Bar dabeihaben, die ich Paul Watson anbieten werde. Der einzige Einsatz ist, dass er sich einem Lügendetektortest unterziehen muss und seine Antwort muss sich als wahr herausstellen. Und die Frage wird lauten “haben Sie Chuck / Pete beauftragt, die Ady Gil zu versenken?”

Oder wir könnten einen Einsatz von $100,000 pro Frage festlegen und, sagen wir, fünf Fragen stellen, z.B. über den falschen Schuss auf dich, über Pfeil und Bogen, das absichtliche Versenken der Ady Gil und den Deal mit den japanischen Richtern.

Bitte beachte, dass ich und die Crew der Ady Gil davor alle einen Lügendetektortest ablegen werden. Paul würde sich natürlich niemals einem solchen Test unterziehen und er wird die Medien und die Unterstützer seiner Organisation im Unklaren lassen, warum er sich die Chance entgehen lässt, eine halbe Million für das einfache Beantworten von ein paar Fragen zu verdienen.

2. TV News Deal
In Verbindung mit der Pressekonferenz werden wir eine TV Nachrichtenshow nach dem Vorbild von 60 Minutes Australia veranstalten, bei der wir das ganze Treiben aufzeichenen und kurz danach ausstrahlen. Wir werden auch eigenes Filmmaterial aufnehmen und es den Nachrichtenkanälen kostenlos zur Verfügung stellen.

3: Ein Buch über die ganze Wahrheit
Ich könnte das “Whale Warrior”-Buch in ein oder zwei Monaten komplett umschreiben, um es Mitte des Jahres 2011 in den USA, Kanada und Europa zu veröffentlichen. Dieses Buch würde alle guten Ereignisse der letzten Kampagne beinhalten, aber auch den moralischen Verfall offenlegen, der im oberen Management von SSCS regiert. Ich würde dann eine Autorenreise durch Nordamerika und Europa unternehmen, um Werbung für das Buch zu machen. Ich werde einfach die Wahrheit erzählen, was ein nicht sehr vorteilhaftes Licht auf die Integrität des SSCS Managements werfen wird.

4: Eine gut koordinierte Pressekampagne
Aus Filmaufnahmen werden kurze Videoclips geschnitten und zusammen mit weiteren Botschaften über FB, Twitter, Internetforen und soziale Netzwerke verbreitet. Ich werde daran arbeiten, mit Sea Shepherd Unterstützern aus der ganzen Welt in Kontakt zu treten.

5: Herantreten an den SSCS Vorstand
Wenn ich im Vorstand von SSCS säße und über die Unehrlichkeit informiert wäre, die vom Gründer, dem CEO und dem DCEO ausgeht, würde ich sie wahrscheinlich zum Rücktritt auffordern. Oder ich würde das Management auffordern, einen entscheidenen Schritt zur Lösung des Problems von Integrität und Unehrlichkeit zu unternehmen und sie mit Rausschmiss bedrohen, sollten sie darin versagen. Der Vorstand hat das Recht zu erfahren, was wirklich auf den Kampagnen geschieht. Ich frage mich, wie viele von denen wissen, dass Paul mir wirklich die Erlaubnis erteilt hat, den Bogen mit an Bord zu nehmen, oder dass die Ady Gil vorsätzlich versenkt wurde? Einige Vorstandsmitglieder könnten sich natürlich auch entschließen, aus einer Organisation auszutreten, die einen solchen moralischen Verfall zeigt.

6: Assistenz bei einem Prozess zum mutwilligen Versenken
Meine Crew und ich würden in vollem Umfang mit jeder Ermittlung oder Gerichtsverhandlung kooperieren, die beispielsweise von SSCS, MSA oder Ady Gil angestrengt wird. Rechtlich gesehen ist Mr Gil Besitzer des Fahrzeugs und ich befolgte die Befehle, es zu versenken. Wie mir scheint, hätte Ady das Recht, mich zu belangen, und ein Recht SSCS zu belangen. Von mir wird er natürlich nicht viel holen können, aber er könnte SSCS in jahrelange Gerichtsprozesse verwickeln.

Was jetzt geschieht
Jetzt haben wir mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist, dass SSCS anfängt, die Versprechen zu erfüllen, die es mir und anderen Freiwilligen und Spendern gegeben hat und es kann beginnen, uns mit Respekt zu behandeln. Und von jetzt an gestaltet SSCS seinen Kontakt zur Presse ehrlich, sowie sämtliche Kommunikationen mit der Außenwelt.

Oder SSCS kann weitermachen wie bisher, in welchem Fall ich für eine Periode von zwölf Monaten daran arbeiten werde, etwas Licht auf die wahren Aktivitäten des oberen Managements zu werfen.

Ich habe viele Schwächen, aber glücklicherweise auch ein paar Stärken. Eine meiner Stärken ist, dass ich unerschrocken bin. Ich habe kein Problem damit, an die Öffentlichkeit zu gehen und ich werde die Konsequenzen akzeptieren. In mancher Hinsicht würde ich dies sogar vorziehen. Das vorsätzliche Versenken der Ady Gil lastet schwer auf mir und ich habe es bitter bereut, Paul und Chuck jemals zugestimmt zu haben, dies zu tun. Das Problem ist, dass es SSCS schwer beschädigen wird, wenn es geschieht und im Kern glaube ich immernoch an die Arbeit, die SSCS tut und an die vielen tausend Freiwilligen und Spender, die die Organisation am Laufen halten.

Es ist tragisch, dass ich meine letzten Tage damit verbringen musste, dies auszuarbeiten. Ich sollte meine Energie einsetzen, um zu helfen, den Walfang zu stoppen, anstatt die Verlogenheit im SSCS Management zu thematisieren. Aber manchmal muss man für seine Überzeugungen einstehen. Als ich die Shonan Maru #2 betrat, tat ich dies in Namen Sea Shepherds, aber ich tat es auch, um für meine Überzeugungen einzustehen. Diese E-mail erfolgte aus einer ganz ähnlichen Motivation. Ich glaube, die Art und Weise wie die Freiwilligen, Spender, Presse und ich selbst behandelt wurden ist unehrlich und sollte aufhören. Du hast es einfach nicht nötig, dich auf diese Art und Weise zu verhalten. Und vielleicht war es an der Zeit, dass mal jemand für seine Überzeugung aufgestanden ist.

Ich bin bereit, mit dir daran zu arbeiten. Ich gebe dir außerdem mein Wort, dass, wenn ich dir gegenüber Verpflichtungen eingehe, ich sie auch halten werde. :)

Wie schon zuvor gesagt, ist die gesamte Situation sehr bedauerlich. Sea Shepherd wollte kein öffentliches Drama aus der Angelegenheit machen, aber wir können Bethunes Verrat einfach nicht nachgeben und als Antwort auf Bethunes tendenziöse und lückenhafte Darstellung der Ereignisse sehen wir uns nun gezwungen, die ganze Geschichte mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Sea Shepherd würde es vorziehen, diese Ablenkung hinter sich zu lassen und uns auf das eigentlich wichtige zu konzentrieren — die Vorbereitung der diesjährigen Walschutzkampagne in der Antarktis: Operation No Compromise.

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4 Antworten auf VOLLSTÄNDIGE ENTHÜLLUNG: Die Briefe, die das ganze Drama verursachten

  1. I Meier sagt:

    Für mich grenzt das, was Pete Bethune schreibt an Erpressung. So nach dem Motto ” wenn du nicht das tust, was ich will, dann wische ich dir eben eins aus “. Kein Mensch mit Charakter handelt so, außer er denkt nur an sich und seine eigenen Vorteile. Und so einem Menschen glaube ich nichts.

  2. Michael sagt:

    Ich wünschte ich hätte den Artikel jetzt nicht gelesen. Erinnert mich immer wieder daran das wir auch von Politikern Beschissen werden. Aber ich will und kann mir meine eigene Ansicht von Sea Sheperd nicht kaputt machen lassen. Mit den Worten von P. Hammarstedt zu sprechen “auf einem Schiff herrscht eine Diktatur”. Und so isses eben. Der Käpt´n hat das sagen und die Offiziere führen Befehle aus. Kein wenn und aber. Jeder der freiwillig auf den Schiffen Anheuert ist sich darüber bewusst oder wird darüber belehrt. Und für mich ist Sea Sheperd nach wie vor die Organisation die genau das tut was ich gerne tun würde, wäre ich Gesundheitlich in der Lage dazu.