Sea Shepherd bittet um Unterstützung durch ein Greenpeace-Schiff

Quelle: http://de.seashepherd.org/news-and-media/news-110111-2.html

Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society, die Steve Irwin, die Bob Barker und die Gojira verfolgen die Walfangflotte seit Beginn der Walfangsaison. Sea Shepherd kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass zwei der drei illegalen Harpunenschiffe diese Saison nicht in der Lage waren einen einzigen Wal zu töten. Die Harpunenschiffe wurden entdeckt bevor sie mit dem Walfang begonnen haben und werden seit den letzten 13 Tagen dauerhaft überwacht.

Die Nisshin Maru und ein Harpunenschiff sind permanent auf der Flucht vor der Sea Shepherd-Flotte. Sea Shepherd hofft, dass keine Wale getötet wurden, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Walfänger vielleicht einige Wale fangen konnten oder noch fangen werden, während sie sich auf der Flucht befinden.

Die Yushin Maru No. 2 gab die Verfolgung der Bob Barker auf, wurde aber gleich durch die Yushin Maru No. 1 ersetzt. Auf diese Weise waren die drei Harpunenschiffe zumindest einige Tage nicht in der Lage, Wale zu töten. Die zwei Harpunenschiffe, die derzeit die Bob Barker und die Steve Irwin verfolgen, haben sich entschieden, dass das Fernhalten der Sea Shepherd-Schiffe von dem Fabrikschiff Nisshin Maru wichtiger ist als Wale zu töten. Die Gojira ist weiterhin als Spähschiff vor den anderen Schiffen von Sea Shepherd tätig und verfolgt die Nisshin Maru und die Yushin Maru No. 2.

Diese Saison ist bis jetzt die erfolgreichste, was das Retten von Walen betrifft. Die japanischen Walfänger sind in ihrer Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt. Wir schätzen, dass ihre Fangquote um zwei Drittel vermindert ist.

Alles was dazu nötig ist, die japanische Flotte hundertprozentig auszuschalten, ist ein drittes großes Schiff, um das dritte Harpunenboot auf Trab zu halten, aber Sea Shepherd verfügt über kein drittes großes Schiff. Greenpeace hat jedoch zwei Schiffe in Taiwan. Ein Greenpeace-Schiff im Südpolarmeer könnte das Töten der Wale komplett beenden und alles was Greenpeace tun müsste, ist hier unten aufzutauchen.

Greenpeace bringt erhebliche Mengen an Spendengeldern für ihre „Kampagne“ zur Verteidigung der Wale in der Antarktis auf, obwohl sie seit 2006 kein Schiff mehr dorthin geschickt haben, um der japanischen Flotte entgegenzutreten. Sea Shepherd ist der Ansicht, dass Greenpeace eine moralische Verpflichtung hat, diese Spendengelder zur Beendigung des Walfangs im Südpolarmeer so effektiv und effizient wie möglich einzusetzen.

Sea Shepherd bittet ausdrücklich um die Unterstützung von Greenpeace, um gemeinsam die illegalen Walfangaktivitäten der Japaner komplett zu beenden. Nur ein Greenpeace-Schiff würde hier im antarktischen Walschutzgebiet einen riesigen Unterschied ausmachen. Sea Shepherd würde Greenpeace die Koordinaten der Walfangflotte übermitteln und ein Greenpeace-Schiff könnte in nur zwei Wochen vor Ort sein.

Die Möglichkeit den Walfang im antarktischen Walschutzgebiet dauerhaft zu beenden ist jetzt gegeben. Wir haben eine Chance, die japanische Walfangflotte mit leeren Händen und ohne blutige Harpunen nach Hause zu schicken.

Greenpeace muss weder die Taktiken von Sea Shepherd unterstützen, noch mit Sea Shepherd-Schiffen oder deren Mannschaften kommunizieren, sondern lediglich die Positionsdaten der Walfänger entgegennehmen, während wir die japanische Flotte verfolgen. Es muss einfach nur ein Greenpeace-Schiff hier her kommen.

Greenpeace muss sicher erkennen, dass der Schutz dieser prachtvollen Wale zuerst kommen muss – vor irgendwelchen Groll, den Greenpeace vielleicht gegenüber Sea Shepherd hegt. Dies ist eine Möglichkeit der Welt zu zeigen, dass die Zusammenarbeit zweier Organisationen positive Ergebnisse erbringen kann.

Das Leben hunderter Wale kann durch die Unterstützung eines zusätzlichen Schiffes verschont werden, das die Walfänger von ihren Opfern ablenkt. Greenpeace verfügt über die Schiffe und die finanziellen Mittel, sie müssen nur mitmachen. Nicht wegen Sea Shepherd, sondern für die Wale und ihre Unterstützer, die das Ende des Walschlachtens in der Antarktis sehen wollen.

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